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Die Fuchsfigur in der Werbung oder oder 'Bausparfuchs' gegen 'Speefuchs

Scholary Paper (Seminar), 2002, 15 Pages
Author: Jens Zeyer
Subject: German Studies - Older German Literature, Mediaevistik

Details

Event: TPS: Reineke Fuchs, Tierepos in Volksbuchtradition
Institution/College: University of Dusseldorf "Heinrich Heine" (Ältere Germanistik)
Tags: Fuchs, Reineke, Werbung, Epos
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2002
Pages: 15
Grade: sehr gut
Language: German
Archive No.: V8784
ISBN (E-book): 978-3-638-15669-1

File size: 187 KB


Excerpt (computer-generated)

Die Fuchsfigur in der Werbung oder "Bausparfuchs" gegen "Speefuchs

von Jens Zeyer

Gliederung:

1. Einleitung

2. Der Fuchs

2.1. In der Biologie

2.2 In "Reineke Fuchs"

3. Werbung - Definition und Zielsetzung

4. Fuchsdarstellung in der Werbung

5. Fazit

Literaturverzeichnis


1. Einleitung

"Ein Wunder ist es, daß Ihr ihm glaubt,
Dem Schurken, der Euch den Verstand geraubt,
Der Euch und uns alle gewißlich betrügt,
Selten nur Wahres spricht, immer doch lügt."
(V. 5601 - 5604)

(Reineke Fuchs, das Niederdeutsche Epos "Reynke de Vos" von 1498, Übertragung und Nachwort von Karl Langosch, Stuttgart: Philipp Reclam jun. 1967)

Der Fuchs wird vieler Verbrechen vor dem Hoftag des Königs angeklagt.
Es gelingt ihm allerdings, sich immer wieder durch Täuschung, List und Lügen
nicht nur seiner Strafe zu entziehen, sondern sogar zum Kanzler ernannt zu werden.
Die Darstellung des Fuchses, seine Rolle und die Genese seines Charakters wird innerhalb
der Geschichte des Epos unterschiedlich aufgefasst. Sie reicht von der Verkörperung des Bösen im Mittelalter bis zum durchaus sympathischen Antihelden in der Neuzeit.
Doch wie kommt es dazu, dass in der heutigen Zeit der Fuchs oftmals als nur positive Figur dargestellt und sogar in der Werbung eingesetzt wird? Welche Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen "Werbefüchsen" gibt es und was haben diese noch mit dem ursprünglichen "Reineke Fuchs" gemein?
In dieser Arbeit versuche ich nun festzustellen, welche Bedeutung dem Fuchs in der heutigen Werbung zukommt, was die Merkmale verschiedener Fuchsfiguren sind, mit welcher Intention diese Figur von Unternehmen eingesetzt wird und wie sie auf den Konsumenten wirken soll.
Hierzu werde ich zunächst auf die allgemeine Definition eines Fuchses eingehen und mich danach mit der Darstellung des Fuchses in "Reineke Fuchs" im Besonderen auseinander- setzen. Des Weiteren werde ich den Begriff der Werbung definieren und schließlich einen Vergleich zwischen "Speefuchs" und "Bausparfuchs" ziehen in dem die Besonderheiten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen ihnen und dem Fuchs in "Reineke Fuchs" herausgearbeitet werden. Abschließend erfolgt eine Zusammenfassung der aus dem Vergleich gewonnenen Erkenntnisse.
Grundlage meiner Arbeit wird die Reclam Ausgabe Nr. 8768 des "Reineke Fuchs" das Internet, die Korrespondenz mit verschiedenen Unternehmen sowie versch. Bücher zum Thema Werbung sein.

2. Der Fuchs

2.1 In der Biologie

Der Fuchs gehört, wie auch der Hund, zur Familie der Canidae, die Gattungsbezeichnung lautet vulpes (Füchse). Diese gliedert sich wiederum in verschiedene Arten, wobei für diese Arbeit nur die Art vulpes vulpes, der Rotfuchs, Beachtung finden wird.

Lebensraum:

Der Rotfuchs ist normalerweise in einsamen und dichten Wäldern beheimatet, durch zunehmende Ausbreitung der Zivilisation ist er heute praktisch in jedem Lebensraum, inklusive Schrebergärten oder den Parks größerer Städte, zu finden.
Aussehen:
Die Farbe des Fuchses hängt von seinem Lebensraum ab und schwankt zwischen ockergelb und tiefrot. Die meisten Rassen haben eine schwarze Fußzeichnung und dunkle Markierungen auf den Ohrenspitzen. Der dicke, buschige Schwanz hat eine weiße oder schwarze Spitze. Ein Fuchs ist ca. 130 cm lang, 40 cm hoch und hat ein durchschnittliches Körpergewicht von 6 - 10 Kg.

Lebensweise:

[...]


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