Please wait
Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.
Termpaper, 2006, 20 Pages
Author: Jana Wiedeking
Subject: Sport - Miscellaneous
Details
Tags: Alexandertechnik, Körper, Einheit
Year: 2006
Pages: 20
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 4 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-01732-9
File size: 128 KB
Other users also were interested in the following titles:
Abstract
Im Folgenden möchte ich zunächst unter Punkt 2 einen kurzen Überblick über Alexanders Entdeckung und sein Leben geben. Unter Punkt 3 werde ich dann zusammenfassend beschreiben, was mit dem besseren Gebrauch des Körpers gemeint ist und wie der Körper nach Alexander als psycho-physische Einheit funktioniert, denn nur auf dieser Basis werden die wichtigsten Prinzipien nach Alexander deutlich. Alexanders Grundlegensten Ideen (Primärkontrolle, unzulässige Sinneswahrnehmung, Inhibition, Ausrichtung durch Direktiven, Ziele u. Mittel) erläutere ich dann noch einmal unter Punkt 4 einzeln. Der Punkt 5 soll dann einen zusammenfassenden Überblick ermöglichen. Unter Punkt 6 werde ich versuchen ein abschließendes Fazit zu ziehen.
Excerpt (computer-generated)
Datum: 20.04.06
SS: 2006
Name: Jana Wiedeking
Seminar: Bewegung und Gesundheit ll
Ausarbeitung zum Thema:
Die Alexandertechnik
Jana Wiedeking
Inhalt
1 Einleitung 3
2 Zur Person 5
3 Der ganzheitliche bessere Gebrauch des Körpers nach
Alexander 6
4 Grundlegende Prinzipien nach Alexander 10
4.1 PRIMÄRKONTROLLE 10
4. 2 INHIBITION 11
4. 3 Unzulässige Einschätzung der Sinneswahrnehmung 13
4.4 Ausrichtung durch Direktiven 15
4.5 Ziele und Mittel 16
5. Zusammenfassende Übersicht 17
6. Fazit 18
7 Literatur: 19
2
1 Einleitung
Die steigende Anzahl von Herz- Kreislauferkrankungen, Deformierungen des Bewe-
gungsapparates und psychosozialen Fehlentwicklungen ist alarmierend. Körperliche
Arbeit ist selten geworden und ganze Berufszweige werden durch Computer ersetzt.
Ähnliches gilt auch für die Freizeit von Kindern. Ökonomisierung und Rationalisie-
rung als Schlagwörter unserer Gesellschaft lassen basale Bedürfnisse verküm-
mern.1
Der Organismus ist aber als Bewegungswesen bestimmt. Unsere Organsysteme
müssten sich eigentlich ständig mit den ihnen zugedachten Funktionen beschäftigen.
Da Menschen eine langsamere Anpassungsfähigkeit haben, können sie nicht mit den
zivilisatorischen Fortschritt mithalten. Wir sind in unseren psycho- sozialen und bio-
logischen Grundmustern nach wie vor quasi Urmenschen.
F.M. Alexander
kritisierte
schon am Anfang des 20. Jahrhunderts, dass wir uns immer noch auf unsere mitt-
lerweile unzureichenden Instinkte verlassen.
Sport sollte dabei helfen die Diskrepanz aufzulösen und die psycho-sozialen Grund-
muster wieder herstellen. Leistungssport erzeugt oft selbst vielfältige gesundheitli-
che Probleme und kann diese Aufgabe nicht lösen. Der Bewegungsbegriff sollte
vielmehr die Vielschichtigkeit und Ganzheit des Menschen mit einbeziehen. Ähnlich
umfassend ist der Gesundheitsbegriff anzulegen. Die WHO bietet gute Richtlinie:
,,Zustand vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens."
Erziehung zur Gesundheit durch Sport muss also auf ein ganzheitliches Verständnis
von Gesundheit aufbauen und dieses zum Ausgangs- und Zielpunkt haben. Physi-
sche, psychische, soziale und ökologische Aspekte müssen integriert werden. Ge-
sundheit ist keine feste Größe.
Zur äußeren Sichtweise (ortsverändernde Bewegung = movement), sollte die innere
Sichtweise (motion) hinzu gezogen werden. Im Zentrum steht hier das Bewegungs-
gefühl. Das heißt das körperinnere- kinästhetische Fühlen einschließlich emotionaler
Prozesse. Der Schüler sollte ein Handlungskonzept gewinnen, das dabei hilft seine
1 Vgl.
Meyners, E
., Bewegung in der Schule am Menschen und nicht primär am kulturell geprägten Sport orientieren. In: Pau-
lus, P./ Brückner, G. (Hg.), Wege zu einer gesünderen Schule. Tübingen 2000, S. 135-152
3
Bewegungen auch in alltäglichen Situationen körpergerecht zu gestalten.
Alexander
ging es um den sinnvollen Gebrauch des Selbst aller Menschen und machte dessen
Erforschung zu seinem Lebenswerk. Seine Erkenntnisse sind nicht nur für die Schu-
le relevant, sondern für alle Menschen, die sich für ihren Körper verantwortlich fühlen
und danach streben sich selbst bestmöglichst gerecht zu werden. Folgendes Zitat
verdeutlicht dieses Ziel meiner Meinung nach sehr gut:
,,Ein Individuum erfreut sich nur dann bester Gesundheit, wenn es seinen Körper so
gebraucht, dass keinerlei Überbeanspruchung einzelner Teile eintritt. Das bedeutet,
dass der Körper im Stehen ganz aufgerichtet sein muss, ohne besondere Belastung
einzelner Gelenke, Knochen, Bänder, Muskeln oder anderer Strukturen. Es sollte
genügend Platz geben für ale Eingeweide, so dass sie uneingeschränkt funktionieren
können."2
Im Folgenden möchte ich zunächst unter Punkt
2
einen kurzen Überblick über
Ale-
xanders
Entdeckung und sein Leben geben. Unter Punkt
3
werde ich dann zusam-
menfassend beschreiben, was mit dem besseren Gebrauch des Körpers gemeint ist
und wie der Körper nach
Alexander
als psycho-physische Einheit funktioniert, denn
nur auf dieser Basis werden die wichtigsten Prinzipien nach
Alexander
deutlich. Ale-
xanders Grundlegensten Ideen (Primärkontrolle, unzulässige Sinneswahrnehmung,
Inhibition, Ausrichtung durch Direktiven, Ziele u. Mittel) erläutere ich dann noch ein-
mal unter Punkt
4
einzeln. Der Punkt 5 soll dann einen zusammenfassenden Über-
blick ermöglichen. Unter Punkt
6
werde ich versuchen ein abschließendes Fazit zu
ziehen.
2
Drake, J
.: Alexandertechnik im Alltag. Wie sie Bewegung und Haltung verbessern können. München, 1993, S.15.
4
2 Zur Person
F.M. Alexander
wurde 1869 in Tasmanien geboren. Seine beginnende Karriere als
Rezitator musste er wegen Hals- und Stimmband Problemen aufgeben. Ärzte und
Stimmbildner konnten ihm nicht helfen und so kam es, dass er einen Grad an Hei-
serkeit entwickelte, der sogar zeitweise zum vollständigen Stimmverlust führte.
Schonung stellte seine Stimme zwar immer wieder her, aber unter der Anspannung
einer Vorstellung versagte sie erneut. Durch konsequente Selbstbeobachtung ent-
deckte
Alexander,
dass er es selbst war, der seine körperlichen Probleme durch fal-
schen Gebrauch verursachte. Durch seine Experimente wurde ihm klar, dass seine
Probleme weniger auf einen übermäßigen Gebrauch seines Stimmapparates, als
vielmehr auf einen Missbrauch seines ganzen Körpers zurückzuführen waren. Durch
eine komplexe Umstellung und Neuausrichtung seines Körpers überwand er nicht
nur seine Stimmprobleme. Er bemerkte auch, dass mit dem Wiedererlangen seiner
vollen stimmlichen Möglichkeiten auch eine wesentliche Verbesserung seines Ge-
sundheitszustandes einherging. Diese Entdeckung faszinierte ihn so sehr, dass er
sein Leben der Weiterentwicklung des richtigen Körpergebrauchs widmete. Er hatte
den Schlüssel zu einer Methode gefunden, die unsere Koordination und damit alle
Funktionen unseres Körpers grundlegend verbessern kann.
Steigende Schülerzahlen und Erfolge bei anderen, führten auch auf Seiten der Ärzte
zu Anerkennung und Respekt. Dennoch musste sich
Alexander
immer wieder Kritik
stellen und seine Vorgehensweise rechtfertigen.
Alexander
schrieb mehrere Bücher
über seine Methode und eröffnete sogar eine Schule, in der nach seinen Prinzipien
unterrichtet wurde. 1955 starb
Alexander
in seine Wahlheimat London.
Heute gibt es in nahezu allen Teilen der Welt Ausbildungsinstitute, in denen Alexan-
der-Lehrer seine Arbeit fortsetzen.
5
Comments
No comments yet
Other users also were interested in the following titles:
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit - Formatvorlage / Vorlage für eine Hausarbeit für Microsoft Word
Author: GRIN VerlagPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2005 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit - Formatvorlage / Vorlage für eine Hausarbeit für OpenOffice.org
Author: GRIN VerlagPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2005 Download as PDF-file for 9,99 EUR
Formatvorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit / Vorlage zur Erstellung einer Hausarbeit
Author: Marco FeindlerPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2005 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Author: GRIN VerlagPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2008 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit
Author: Zoran ZivkovicPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Author: Claudia NickelPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2006 Download as PDF-file for 4,99 EUR
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Author: Maik PhilippPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - Hausarbeiten - Seminararbeiten
Author: Mark RichterPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2008
This text can be quoted and accessed from this url: