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Untertitel: Ein Unterrichtsversuch in Klasse 11 über die Entwicklung einer Religion und ihrer Lehren am Beispiel des Buddhismus
Examensarbeit, 2008, 43 Seiten
Autor: Heiko Wenzel
Fach: Ethik
Details
Jahr: 2008
Seiten: 43
Literaturverzeichnis: ~ 31 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-02797-7
Dateigröße: 691 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Die praktische und theoretische Lehre des ursprünglichen Budhismus (Hauptteil); Schismen in Buddhismus, Islam und Christentum mit Hintergründen und Auswirkungen; didaktische Analyse; Anhang mit Text / Textauszügen; genaue Darstellung ausgewählter Unterrichtsstunde mit Verlaufsplan und Reflektion;
Textauszug (computergeneriert)
Dokumentation einer Unterrichtseinheit
Zweite Staatsprüfung für den höheren Schuldienst an Gymnasien
Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Gymnasien)
Fach: Ethik
Klasse: 11
Examensarbeit
Der ursprüngliche Buddhismus und sein erstes Schisma
Ein Unterrichtsversuch in Klasse 11 über die Entwicklung
einer Religion und ihrer Lehren am Beispiel des
Buddhismus
Heiko Wenzel
Inhaltsangabe
Einleitung und Motivation ... 3
1. Sachanalyse ... 5
1.1 Vorbemerkung ... 5
1.2 Der ursprüngliche Buddhismus ... 5
1.2.1 Quellen ... 5
1.2.2 Buddha ... 5
1.2.3 Dharma ... 7
1.2.4 Sangha ... 13
1.3 Das erste Schisma ... 14
1.3.1 Schismen in Christentum und Islam ... 15
2. Didaktische Analyse ... 18
2.1 Bedingungsanalyse ... 18
2.1.2 Äußere Rahmenbedingungen ... 18
2.1.3 Klassenanalyse ... 18
2.2 Legitimation durch den Bildungsplan ... 18
2.3 Didaktische Schwerpunkte und Konzeption der Unterrichtseinheit ... 19
2.3.1 Die Textarbeit ... 19
3. Dokumentation der Unterrichtseinheit ... 21
3.1 Aufbau der Unterrichtseinheit ... 21
3.2 Übersicht ... 23
3.3 Dokumentationen und Evaluationen ausgewählter Stunden ... 25
3.3.1 3. + 4. Stunde (09.11.2007): Die erste edle Wahrheit ... 25
3.3.2 5. Stunde (16.11.2007): Die zweite edle Wahrheit ... 27
3.3.3 11. + 12. Stunde (07.12.2007): Schismen in Christentum, Islam und Buddhismus ... 30
4. Beschluss ... 33
Literaturverzeichnis ... 34
Internetquellen ... 35
Sonstige Quellen ... 35
Einleitung und Motivation
„Der Buddhismus schaut nicht auf Andersdenkende hinab, er predigt keinen Dünkel. Das Unterscheidet ihn von anderen Weltreligionen. Seine Geschichte kennt keine Kreuzzüge, keinen Dschihad. Er war über die Jahrhunderte nicht eifernd missionarisch.“1
Die Lehre Buddhas hat auch nach über 2500 Jahren nichts an Popularität verloren. Im Gegenteil: Während in die christlichen Freikirchen in Europa unter immer größer werdenden Mitgliederverlusten zu leiden haben2, zieht der Buddhismus mit seiner Leidenslehre immer mehr Menschen in seinen Bann. Buddhistische Schulungsstätten boomen in Deutschland und der ganzen Welt3. Und jeder dritte Bundesbürger hält den Dalai Lama „für den weisesten Menschen der Gegenwart“4. Aus welchen Gründen erscheint die viertgrößte Weltreligion in der heutigen Zeit so attraktiv? Welche Lehren scheinen den Sinnsuchenden so einleuchtende Antworten zu geben? Und was ist der Buddhismus überhaupt?
Der Buddhismus (und all seine Gruppierungen und Abspaltungen) weist eine für Religionen fast schon atypisch zu nennende Toleranz gegenüber Andersgläubigen auf. Während der Koran klare Regeln zur Tötung Ungläubiger angibt5, der Talmud den Besitz von Nichtjuden als frei verfügbar für Juden ansieht und zum Betrug an den sogenannten „Gyoims“ aufruft6, während sogar die christliche Bibel deutliche „Justizregeln“ vorweist, die das Gebot „Du sollst nicht töten“ nicht tangieren7, da es sich auch dort um Ungläubige handelt, da steht der Buddhismus in einer einzigartigen Friedfertigkeit und Toleranz entgegen. Die Begründung hierfür liegt in einem zweiten, atypischen Unterschied zu anderen Religionen: Das buddhistische Weltbild kennt keinen Schöpfergott im Sinne der jüdischen, christlichen oder muslimischen Tradition. Es gibt keine allmächtige, omnipräsente Instanz, die das Weltgeschehen führt. Der Mensch ist für sich und sein Handeln selbst verantwortlich. Er muss sich nicht nach dem Tode vor einem omnipotenten Wesen rechtfertigen, um daraufhin die Ewigkeit in Freuden oder Schmerzen erleben zu müssen. Nicht die Gnade eines Gottes, vor dem alle Menschen allein aufgrund ihres Daseins Sünder sind, sondern nur die eigene Tatkraft, der Wille Gutes zu tun und die Anstrengung, sich selbst zu finden und zu überwinden, sind ausschlaggebend.
Wohl stellt sich hier eine grundsätzliche Frage: Wie viel weiß der westliche Laie über die buddhistischen Lehren? Alleine die Schwierigkeiten, zentrale Begriffe wie „karma“ oder „nirvana“ in eine nicht-asiatische Sprache zu übersetzen, werfen bis heute große Probleme bei der Vermittlung der Lehre Buddhas auf. Ja selbst für einige buddhistische Gruppierungen schien der negativ konnotierte Nirvana-Begriff solche Schwierigkeiten zu beinhalten, dass er im Laufe der Zeit eine paradiesische, also positiv bewertete, Bedeutung zugesprochen bekam.
Solche „Schlüsselstellen“ sind nicht nur fruchtbar für das Thema dieser Zulassungsarbeit, sondern gleichsam motivierend für die Schülerinnen und Schüler, sich mit den Lehren des Buddhismus und ausgewählten Schulsystemen zu beschäftigen. Eine Vielfalt an Themen verschiedenen Schwierigkeitsgrades lässt weder die „schwächeren“ Schüler hängen, noch die „stärkeren“ unterfordert zurück. Ein beständig parallel ablaufender Vergleich mit den Religionen Christentum und Islam soll den Schülerinnen und Schülern helfen, sowohl ethische wie auch metaphysische Stärken und Schwächen jedweder Richtung objektiv zu erkennen und zu reflektieren. Buddhistische Toleranz und buddhistische Ethik sind für Gläubige aller Religionen erleb- und ausführbar, ohne dabei gegen eigene Dogmen zu verstoßen. Nicht zuletzt in der heutigen pluralistischen Gesellschaft und den im Zuge der Globalisierung immer wieder auftretenden Wertekollisionen verschiedener Kulturen kann die Lehre Buddhas eine (idealistische) Zielvorstellung sein. Schließlich hat der Buddhismus etwas erreicht, was das Christentum bis vor wenigen Jahrhunderten und der Islam bis heute nicht geschafft haben: Eine friedliche Aufspaltung in verschiedene Glaubensrichtungen und ein konstruktives Nebeneinander.
1. Sachanalyse
1.1 Vorbemerkung
Der ursprüngliche Buddhismus richtet sich nur nach den Schriften des Pali-Kanons. Deshalb müssten eigentlich auch alle buddhistischen Fachbegriffe in Pali genannt werden. Da sich aber im heutigen Sprachverständnis in Deutschland grundsätzlich die Wiedergabe in Sanskrit eingebürgert hat, werden im Folgenden alle Begriffe im Sanskrit wiedergegeben. Ein weiterer Grund hierfür ist, dass sich auch das im Unterricht verwendete Schulbuch sowie ein Großteil der verwendeten Texte und Sekundärliteratur die Sanskritbegriffe nutzt.
1.2 Der ursprüngliche Buddhismus
1.2.1 Quellen
Die Kenntnisse über den ursprünglichen Buddhismus finden sich im sogenannten Pali-Kanon. Drei Mönchskonzilien (zwischen vermutlich 483 v. Chr. und 252 v. Chr.) versuchten schon kurz nach Buddhas Tod die Worte Ihres Meisters zu bewahren. Allerdings wurde das Bewahren von Buddhas Lehren nicht in schriftlicher Form bewältigt, sondern einzelne Mönchsgruppen lernten bestimmte Teile dieser „Wortmassen“ (Schumann, S. 56) auswendig. Erst im 1. Jahrhundert v. Chr. wurde auf Geheiß des Königs Vattagamani Abhaya eine Verschriftlichung durchgeführt. Nach neuerer Buddhismusforschung enthält nur der Pali-Vinaya- und Suttapitaka echte Aussprüche Buddhas; die sachlichen Abweichungen des restlichen Kanons betreffen jedoch keine zentralen Stellen der Lehre Buddhas8.
Der Pali-Kanon ist in drei „Körbe“ (pitaka) unterteilt:
-
Pitaka: Vinayapitaka → Regeln für Mönche (vinaya), historisches Material über Buddha und den Orden.
-
Pitaka: Suttapitaka → fünf Sammlungen (nikaya) von verschiedenen Suttas, nach Länge und Thematik unterteilt. -
Pitaka: Abhidhammapitaka → „Korb der Scholastik“ (Schumann, S. 61); Analyse der Lehrer und der zentralen Begriffe.
1.2.2 Buddha
Siddharta Gautama wurde im Tiefland von Terai vermutlich 566 v. Chr.9 geboren. Vermutlich gehörte seine Familie der zweithöchsten Kaste, der aristokratischen Kriegerkaste ksatryias, an. Das gesellschaftliche, familiäre und auch religiöse Leben war durchdrungen von dem Kastenwesen auf der einen, und dem vedischen Opferkult auf der anderen Seite. Einstimmig bestätigen alle bekannten Quellen, dass Siddharta in Luxus und Reichtum aufwuchs. Im Alter von 28 oder 29 Jahren, nach der Heirat mit seiner Kusine Yasodhara und der Geburt seines Sohnes Rahula verließ Siddharta seinen Wohnistz und zog in die sogenannte „Hauslosigkeit“. Wie auch seine eigene Geburt, so wurde auch der Auszug Siddhartas im Laufe der Zeit immer weiter ausgeschmückt und mit mystischen Elementen versehen, so dass vor allem in den späteren Schriften des Buddhismus kaum noch Mythos und Wahrheit unterschieden werden kann. Einer der älteren Texte jedoch gilt als relativ objektive und wahrheitsgetreue Wiedergabe dieser Ereignisse (Suttanipata III, 1; vgl. Mylius, S. 22).
Während den Jahren der „Hauslosigkeit“ versuchte sich der spätere Buddha in harter Askese und Selbstkasteiung. Zwei Wandermönche und Asketen waren seine Lehrer, bei denen er mit großer Wahrscheinlichkeit auch die Techniken der Meditation erlernte. Aber ebenso wenig, wie er in Luxus und Pracht glücklich wurde, gelang ihm dies durch die vedische Askese. (Obzwar er in der Meditation schon höhere Stufen der Trance (jhana als seine Meister erreichte10).
Bei Uruvela, unter einem Feigenbaum11, erkannte Siddharta, dass keiner der extremen Wege zum Ziel führen würde. In tiefer Meditation erlangte er nun die Erleuchtung: Eine Einsicht, die heute als „Die vier edlen Wahrheiten“ bekannt ist (Buddha = der Erleuchtete).
Interessanterweise wollte der Buddha seine Erkenntnis und seine Lehre nicht verbreiten:
„Da nun entstand im Geist des ins Verborgene gegangenen, einsamen Erhabenen so die Überlegung: Gefunden habe ich diese Lehre, (die) tief, schwer zu erkennen, schwer zu begreifen ist, friedvoll, erhaben, […] nur den Weisen zugänglich. Am Anhangen jedoch freuen sich die Leute, über das Anhangen sind sie froh, am Anhangen ergötzen sie sich. […] Wenn ich also nun die Lehre verkünde und die anderen mich nicht verstehen, wird das für mich (nur) Ermüdung sein, wird das für mich (nur) Ärger sein.“ (Vinayapitaka, Mahavagga, I,5)
Erst dem Gott Brahma Sahampati gelang es, den Buddha zu überreden, seine Lehre zu verkünden.
Der Same der Lehre fiel auf einen fruchtbaren Boden. Nicht die Geburt in eine bestimmte Kaste oder der Reichtum für große Opfergaben waren Voraussetzungen für die „Erlösung“, sondern jeder Mensch konnte durch eigenes Handeln Erlösung finden. Auch stand der „Mittlere Weg“ diametral den extremen brahmanischen Ideen gegenüber. Religionshistorisch betrachtet findet sich hier eine starke Parallele zum Christentum: Denn auch Jesus hatte Armen, Prostituierten und anderen „Verstoßenen“ das Himmelreich versprochen (Vgl. Matthäusevangelium). Im Gegensatz aber zu der frühchristlichen Gemeinde, die noch Jahrhunderte lang Verfolgungen ausgesetzt war, geschah dem Buddha ein „bahnbrechendes Ereignis“ (Schumann, S: 26): Der König von Magdha, Bimbisara, schloss sich als Laie dem Buddhismus an und stiftete einen Klosterhain. Schumann sieht darin nicht nur religiöse Gründe, sondern wollte eben die bereits in der Einleitung erwähnten Besonderheiten dieser Lehre für sich und sein Volk nutzen:
Er (Bimbisara, Anm. d. A.) hatte erkannt, dass die neue Lehre friedfertige Menschen erzog und geeignet war, heterogene Bevölkerungsgruppen zu einträchtigem Nebeneinander und Miteinander anzuleiten. (Schumann, S. 26)
Bis zu seinem Tode, vermutlich im Jahre 486 v. Chr. durch eine Lebensmittelvergiftung hervorgerufen, lebte Buddha als wandernder Prediger.
1.2.3 Dharma
(Der Begriff „Dharma“ ist in seinen verschiedenen Bedeutungsnuancen in der Buddhologie umstritten. Im Folgenden soll er einfach „die Lehre Buddhas“ bedeuten.) Nach seiner Erleuchtung zog der Buddha nach Benares, um seine Lehre zu verkünden. Im Kern sind dies die „Vier edlen Wahrheiten“, aus denen sich fast das ganze Grundgerüst des buddhistischen Dharmas ableiten lässt:
Dies nun, o Mönche, ist die edle Wahrheit vom Leiden. Geburt ist Leiden, Alter ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Sterben ist Leiden; […] die Vereinigung mit Unliebem ist Leiden, die Trennung von Liebem ist Leiden; […] kurz gesagt, die fünf Arten am Festhaltens am Sein ist Leiden.
Dies nun, o Mönche, ist die edle Wahrheit von der Leidensentstehung. Es ist dieser „Durst“, der zur Wiedergeburt führt, verbunden mit Vergnügen und Lust, an dem man sich befriedigt, nämlich der Liebestrieb, der Selbsterhaltungstrieb, die Sucht nach Reichtum.
Dies nun, o Mönche, ist die edle Wahrheit von der Aufhebung des Leidens. Es ist ebendieses Durstes Aufhebung durch (seine) restlose Vernichtung […].
Dies nun, o Mönche, ist die edle Wahrheit von dem zur Aufhebung des Leidens führenden Pfad. Es ist dieser edle achtgliedrige Weg […].
(Suttapitaka, Samyuttanikaya, LVI, 11, 5 – 8)
In der ersten edlen Wahrheit versteckt sich eine buddhistische Grunderkenntnis, die dieser Religion oftmals den Vorwurf pessimistisch zu sein eingebracht hat: Das gesamte Dasein ist Leiden. Diese „Leiden“ wird unterteilt in drei Arten: 1. Leiden aus dem Leiden; 2. Leiden aus der Veränderung; 3. Das allem Zusammengesetzten innewohnende Leiden. Die ersten beiden Arten bergen kaum Verständnisprobleme: Leidet der Mensch an einem Problem und kommt ein weiteres hinzu, fühlt er dieses neue Leid noch schwerer; man kann also nicht von einer „Summierung“ sprechen – die Qualität ändert sich. Die zweite Art birgt schon einen etwas komplexeren Sachverhalt. Denn zum Leiden durch Veränderung gehört auch das Glück (Glücksgefühl), das bei Veränderungen eine leidhafte Leere hinterlässt. Die dritte Art des Leidens ist dem Menschen inhärent. Es ist ständig präsent, jedoch so subtil, dass es nur von bereits fast erleuchteten Personen wahrgenommen werden kann. Erst wenn die ersten beiden Arten überwunden wurden, kann man die dritte Art wahrnehmen bzw. erkennen.
Leiden ist also alles, was dem Kreislauf von Werden und Vergehen unterworfen ist. Da aber wiederum alles diesem Kreislauf unterworfen ist, ist alles „nicht Erlöste“ dem Leiden unterworfen. Erlösung wird hier also klar definiert als „nicht mehr leiden“. Wie bei dem Begriff des Nirvanas (s.u.) handelt es sich also um eine negative Definition. Erst das Durchbrechen des samsarischen12 Kreislaufes erlöst die empirische Person: und nichts anderes als diese ist mit den „fünf Arten am Festhalten am Sein“ gemeint. Der Buddha hat in vielen seiner Lehrreden definiert, was eine empirische Person konstituiert: die fünf Aneignungsgruppen (Skhandhas):
[...]
1 Spiegel special, S. 97
2 Quellen: Homepages der EKD und der Deutschen Bischofskonferenz; Statistisches Bundesamt Wiesbaden;
3 vgl. Spiegel spezial, S. 97f
4 s.o., S. 97
5 Sure 9, 5 (at-tauba): Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf (wa-q`uduu lahum kulla marsadin)! Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet (salaat) verrichten und die Almosensteuer (zakaat) geben, dann lasst sie ihres Weges ziehen! Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben.
6 Über die Zitate gegen Nichtjuden aus dem Talmud wird bis heute gestritten; viele dieser Zitate sollen aus antisemitischen Gründen verfälscht worden sein; auch dieses Zitat sollte deshalb mit Vorbehalt aufgefasst werden. Ich habe es deshalb gewählt, weil es von dem linksliberalen Dieter Hildebrandt zitiert wird. S. dazu im Literaturverzeichnis „Sonstige Quellen“.
7 Vgl. 4. Mo. 25,5; 4. Mo. 35,11; 5. Mo. 17,7
8 Vgl.: Schumann: S. 55 - 61
9 Die genauen Lebensdaten sind umstritten. Vgl. Keown, S. 24f und Mylius, S. 20f
10 vgl.: Keown, S. 104ff
11 Deshalb heißt dieser Baum bis heute auch Boddhi-Baum
12 Samsara bezeichnet den Kreislauf der Existenzen, die Gesamtheit der sechs „Daseinsklassen“
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