Bei GRIN registrieren oder einloggen

Your e-mail-address or password is wrong
Jetzt registrieren
Für neue Autoren: kostenlos, einfach und schnell
Dies wird Ihr Benutzername, bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse an

Passwort vergessen

Your e-mail-address or password is wrong

Neues Passwort anfordern
Hundeverhalten verstehen und Beziehungen aufbauen close

Bitte warten

Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.

Hundeverhalten verstehen und Beziehungen aufbauen

Untertitel: Kynologie für Einsteiger

Anderes, 2008, 99 Seiten
Autor: Angie Mienk
Fach: Psychologie - Tierpsychologie

Details

Kategorie: Anderes
Jahr: 2008
Seiten: 99
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V88474
ISBN (E-Book): 978-3-638-06995-3
ISBN (Buch): 978-3-638-95526-3
Dateigröße: 3607 KB

Zusammenfassung / Abstract

Dieses Buch soll dazu beitragen, unsere vierbeinigen Freunde besser zu verstehen und übliche Fehler in der Erziehung zu vermeiden. Anschaulich werden die normalen Verhaltensweisen unserer Hunde geschildert und der Weg vom "Verstehen" über "Verständigung" bis hin zum 'Aufbau einer harmonischen Beziehung mit dem Partner Hund aufgezeigt. Anhand von Fallbeispielen wird gezeigt, w i e man das Verhalten seines Hundes beurteilt und w i e man ohne Einsatz von Leckerli, Gewalt oder Psychoterror den Hund zu einem idealen Partner macht. Vom "normalen" Hundeverhalten (das nicht unbedingt erwünscht ist) über das Lern- und Lehrverhalten bis hin zur Beziehung zwischen Hund und Mensch wird der Weg gezeigt. Anhand von Beispielen wird erklärt, wie man "normales", aber unerwünschtes Verhalten in erwünschtes Verhalten ändert und vieles mehr.


Textauszug (computergeneriert)

Kynologie für Einsteiger

Hundeverhalten verstehen

und Beziehungen aufbauen

von

MotionDogs - 2007

-1-


Bestien sind in den Augen der Menschen Tiere,

die sich verteidigen, wenn man sie angreift.

Jean de La Bruyère (1645 - 1696)

Der Hund verhält sich wie ein Wolf ­ nur eines von unzähligen Vorurteilen, die sich hartnäckig halten.

Unsere Erfahrungen ­ immerhin mehr als 40 Jahre und ein enges Zusammenleben mit teilweise über

50 Hunden - sagen etwas ganz anderes. Seit Generationen befasst sich unsere Familie mit Hunden

und deren artgemäßer Ausbildung. Unsere Vorfahren waren Hundeausbilder bei Polizei, Zoll, US-

Armee und wir selbst leben seit unserer Geburt immer mit mehreren Hunden zusammen. Unsere

Ausbildung in den USA zum Profi-Hunde-Trainer hat uns befähigt, hunderten von Hunden zu einem

besser verstandenen Leben zu verhelfen. Dieses Bookmag soll dazu beitragen, unsere vierbeinigen

Freunde besser zu verstehen und übliche Fehler in der Erziehung zu vermeiden.

Gleichzeitig ist es auch die Basis für das Buch ,,Phänomen Verständigung". ,,Phänomen

Verständigung" zeigt nun, w i e genau die ,,unsichtbare Leine" funktioniert, wie man mit guter

Bindung zum Partner Hund eine Verständigung über große Distanzen erreicht. Wer diese

perfekte Harmonie mit seinem Hund will, der ist gut beraten, wenn er beide Bookmags liest

und versteht.

Wir stehen für Fragen und weiterführende Infos gerne zur Verfügung. Die Kontaktdaten findest

Du im Impressum.

-2-


Inhalt:

Hund ­ was ist das? 4

Hundeverhalten aus wissenschaftlicher Sicht 5

Die Verhaltensweisen des Hundes im Einzelnen 8

Hilfe ­ mein Hund verhält sich 38

Von Affen und Wölfen... 44

Wechselwirkung 47

Ansichten? Einsichten? Aussichten??? 51

Mein Hund ­ das (un-)bekannte Wesen? 59

Wie sag ich′s meinem Hund? 64

Phasenweise Fehlersuche 67

Lernen und Lehren 72

1. Was ist Lernen? 72

2. Strafe und Belohnung 76

3. Was ist Lehren? 79

4. Das Lehrverhalten des Hundehalters 80

Phänomen Verständigung 85

To love me means to know me ­ mich zu lieben heißt, mich zu verstehen 93

That′s Life ­ Voll aus dem Leben... 94

-3-


Hund ­ was ist das?

Ein Hund ist und bleibt ein überaus anpassungsfähiges Raubtier, Ob er vom Wolf abstammt oder mit

dem Wolf gemeinsame Vorfahren hat, spielt für unsere Haushunde keine wirkliche Rolle. Die

Entwicklung ist so verschieden von der der Wölfe, dass wir dieses Thema getrost den

Wissenschaftlern überlassen können.

Ein Hund denkt, handelt und lebt wie ein Hund ­ wenn man ihn lässt. Die meisten Hunde leben in

unserer zivilisierten Welt und müssen sich unserem Leben weitestgehend anpassen. Fast allen

gelingt dies recht gut.

Der Mensch ist die Hauptbezugsperson des Hundes in der Zivilisation und hat damit eine große

Verantwortung, die er sich ständig bewusst machen sollte. Hundeschulen lehren die Beherrschung

von Kommandos, die meist auch noch völlig unnütz sind, manche Hundeschulen machen Hunde

,,alltagstauglich", d. h. sie lehren den Hund mit Autos, Straßenbahnen, Verkehr, usw. klar zu kommen.

Kaum eine Hundeschule lehrt den Halter, seinen Hund zu verstehen ­ das holen wir jetzt hier nach.

-4-


Hundeverhalten aus wissenschaftlicher Sicht

Das sind alle Lebensäußerungen. Bei Tieren setzt es sich allgemein zusammen aus:

a) Bewegungen (gehen, liegen, strecken, usw.)

b) Lautäußerungen (bellen, quietschen, jaulen, knurren, usw.)

c) Körperhaltungen (gähnen, Kopfhoch, Kopftief, usw.)

Hierzu gehören aber auch Veränderungen wie Farbwechsel oder Gerüche, die der Verständigung

dienen können. Verhaltensweisen können angeboren, erworben oder durch Erfahrungen verändert

worden sein.

In der Verhaltenstherapie unterscheiden wir zwischen:

a) normalem

Verhalten

b) abnormalem

Verhalten

c) erwünschtem

Verhalten

d) unerwünschtem

Verhalten

Dabei kann normales Verhalten vom Menschen unerwünscht sein und abnormales Verhalten kann

vom Menschen erwünscht sein. Äußerste Vorsicht ist geboten, wenn normales Verhalten abtrainiert

werden soll. Oft wird dadurch mehr geschadet als genützt.

Die meisten unerwünschten Verhaltensweisen unserer Vierbeiner beruhen entweder auf ,,normalen

Verhaltensweisen" oder sind ,,erlerntes Verhalten", das wir Menschen ihnen oft genug selbst

,,beigebracht" haben ­ sei es bewusst oder unbewusst.

Beispiel:

Bellen:

Das Bellen an sich ist eine völlig normale Verhaltensweise des Hundes ­ bellen sagt sehr viel aus,

variiert in der Tonart, der Höhe, der Länge, usw. Bellen ist die ,,Sprache" unserer Hunde. Sie drücken

damit aus:

Freude, Anspannung, Einsamkeit, Trauer, Erregung, Spiellust, Warnung, Drohung, Unwohlsein,

Angst, Liebe, usw.

Unerwünscht wird das Bellen für uns Menschen dann, wenn es exzessiv wird. Das geschieht häufig

dann, wenn wir auf das ,,normale Bellen" falsch reagieren.

Der 12 Wochen alte Welpe ist allein in einem Zimmer ­ er fühlt sich unwohl und macht sich

bemerkbar: er bellt. Frauchen steht in der Küche und hört das Bellen ­ sie reagiert nicht. Das Bellen

-5-


wird stärker, weil Welpis Unwohlgefühl stärker wird. Frauchen reagiert nun und schimpft mit Welpi.

Der versteht das nicht, kann nicht nachvollziehen, warum Frauchen ungehalten ist, fühlt sich

ungerecht behandelt und hat Angst. Entweder beginnt er nun zu Jaulen oder verstärkt sein Bellen, bis

ein Erfolg eintritt: entweder Frauchen′s Nerven sind dünn und sie holt ihn zu sich oder sie schimpft

noch ein Weilchen weiter und lässt Welpi jedes Mal wieder allein. Im ersten Fall hat Welpi nach

langem Bellen endlich Erfolg und weiß das, er wird fortan gleich heftiger bellen im zweiten Fall

verstärkt sich das Unwohlgefühl weiter, die Angst nimmt zu ­ Welpi kann das nur durch Bellen oder

Jaulen ausdrücken. In beiden Fällen wird das Bellen stärker werden. Der Hund hat das Fehlverhalten

,,erlernt"

Richtig ist:

Die Zeit des Welpen, in der er allein ist, zunächst nur sehr kurz halten ­ 5 Minuten genügen für den

Anfang völlig. Bevor ein Unwohlgefühl des Welpen beginnt, muss der junge Hund wieder in

Frauchens Nähe dürfen. Wenn Frauchen die ,,Allein-Zeit" langsam und vorsichtig steigert, wird der

Welpe nicht bellen, nur weil er allein ist. Er hat Zeit, sich daran zu gewöhnen.

(siehe auch unser Bookmag: Babysteps zur Harmonie ­ Suchen nach Aufmerksamkeit)

Wird der Welpe durch Alleinsein überfordert, ist die Gefahr groß, dass sich daraus später schwere

Trennungsängste entwickeln, die ebenfalls mit exzessiven Bellen oder Jaulen einhergehen können.

Leine ziehen:

Kein Hund kommt auf die Welt mit dem Vorsatz, fortan wie eine Dampflok an der Leine zu ziehen.

Unsere Hunde lernen von Beginn an, dass die Leine weder weh tunt, noch irgendeinen Druck ausübt.

Wenn wir durch die Straßen gehen und Menschen mit Welpen an der Leine sehen, bietet sich oft ein

Bild des Jammers: der zukünftige Bernhardiner, noch klein und tapsig springt an der gespannten

Leine herum oder muss gar ziehen, um bei den Flexi-Leinen mehr Auslauf zu bekommen. Ist dieser

kleine Hund dann groß, wird Frauchen oder Herrchen von ihm durch die Gegend gezogen, dass es

einem graust. Der Welpe lernt so bereits, dass die Leine immer auf Spannung ist und stellt sich

darauf ein ­ er zieht.

Richtig ist:

Dem Welpen ein Brustgeschirr anziehen und eine möglichst 2-m-Leine daran befestigen. Immer

darauf achten, dass die Leine n i e m a l s auf Spannung gerät (das ist etwas anstrengend, weil man

sich dem Hund in Tempo und Richtung anpassen muss). Immer wieder wird der Kleine zu seinem

Menschen gerufen und heftigst gelobt. Leine ziehen wird also nicht manifestiert.

Angeborenes und ererbtes Verhalten ist oft schwer zu ermitteln. Züchter sollten deshalb sehr darauf

achten, dass nur Hunde in die Zucht kommen, die nicht bereits vererbbares Fehlverhalten wie

übermäßige Angst, übermäßige Aggressivität usw. weitergeben. Wir haben die Erfahrung gemacht,

dass solches Verhalten kaum jemals völlig zu korrigieren ist.

Was aber ist nun ,,normales" und was ,,abnormales" Verhalten? Dazu müssen wir etwas weiter

ausholen und die normalen Verhaltensweisen anschauen:

-6-


Funktionskreis

Beispiele für normale Verhaltenselemente

Nahrungserwerb

Suchpendeln, Milchtritt, lecken, usw.

Ernähgunrs-

Nahrungsaufnahmesaugen, beschnuppern, betasten, usw.

verhalten

Nahrungstransport Futter aufnehmen, schleppen, usw.

Aufbewahrung

verstecken u. Trinkverhalten

Ausscheidungs-

suchen, riechen, kreisgehen, usw.

verhalten

Geburts- u.

Aufzuchtverh.

graben, abnabeln, säugen, usw.

infantiles Verh.

kriechen, suchpendeln, fellbohren usw.

Spiel

spielgesicht, hopsen, fangen, usw.

Sozialverhalten neutrale Stimm.

folgelaufen, Schnauzenkontakt, usw.

freundliche Stimm, drängeln, aneinanderreiben, usw.

Demutsverhalten

Bick abwenden, kleiner machen, usw.

Imponierverh.

aufrechte Haltung, stolzieren, usw.

Aggressives Verha. anstarren, knurren, Zähne blecken usw.

Sexualverhalten

folgelaufen, riechen, präsentieren, usw.

Ausruhverhalten

gähnen, stehen, sitzen, scharren, usw.

Komfortverhalten

sich kratzen, schütteln, usw.

Nahorientierung

bodenwittern, beschnuppern, usw.

Erkundung u.

Fernorientierung

beobachtungsliegen, Kopf schräg, usw.

Meidung

Flucht- u. Meidung zurückschrecken, verkriechen, usw.

Habituation

Assoziation

Lernverhalten Konditionierung

Beobachtung

Einsicht

-7-


Die Verhaltensweisen des Hundes im Einzelnen

1. Ernährungsverhalten

1.1 Nahrungserwerb


Das Jagdverhalten beinhaltet die Futter- bzw. Beutesuche, die dann optisch, olfaktorisch oder

akustisch durchgeführt wird. Man unterscheidet die Jagd nach kleinen und nach großen Beutetieren.

Bei Ersteren, zum Beispiel Mäusen, unterscheidet man so genanntes Suchmäuseln, wobei mit

schnellen Schnauzenstößen schräg in den Boden gestoßen wird. Beim Mäuselsprung wird

gleichzeitig mit kurzen Vorderbeinstößen in die Höhe gesprungen mit genauer Fixierung des

Beutetieres.

Beim Mäusestoßen richten sich die Tiere auf die Hinterbeine auf, senken den Kopf und krümmen den

Rücken, wobei die Vorderbeine auf das Beutetier gerichtet sind. Das Beutetier wird dann im Maul

durchgeknetet und mit den Schneidezähnen geschüttelt.

Bei großen Beutetieren wird angeschlichen, gehetzt, angegriffen, beziehungsweise festgebissen an

Flanken, Bauch, Beinen oder Hals, getötet und aufgefressen. Das so genannte Futterbetteln erfolgt in

Form von Lecken, Schnauzestoßen und Pföteln in Richtung Gesicht und wird von Welpen bei

Heimkehr der Elterntiere gezeigt (ZIMEN, 1971).

Da nun unsere Haushunde kaum jemals ihr Futter selbst erbeuten müssen (sie sollten es besser nicht

tun, da man sie sonst wegen Wilderei erschießen wird), können wir dieses Verhalten ausschließlich

im Spiel oder eben bei der Jagd auf Mäuse beobachten. Zum Spielverhalten später mehr.

1.2 Nahrungsaufnahme

Diese besteht aus beschnuppern, betasten (selten), schütteln, belecken, zerschneiden mit den

Backenzähnen, kauen und schlucken. Beim Benagen werden Futterstücke vom Knochen mit den

Schneidezähnen abgetrennt. Bei Welpen gibt es außerdem als Verhaltensbesonderheit den

Saugreflex und den Milchtritt.

Ein Erbrechen zeigt sich beim Hund bei Aufnahme zu großer Futtermengen, zur Entfernung spitzer

Gegenstände aus dem Magen, bei der Flucht oder beim Autofahren.

Der Futtertransport erfolgt entweder durch Verschleppen des Futters an ungestörte Orte oder

Abschlucken und Hervorwürgen an einem sicheren Ort oder dem Welpenlager, wobei der Wolf

beispielsweise beim Futterverstecken eine komplette Handlungskette zeigt, die aus Suchen ­

Scharren ­ Ablegen ­ Stoßen - Schieben und Beriechen besteht. Dem Pudel beispielsweise fehlt die

zeitliche Koordination zwischen den einzelnen Verhaltensweisen (ZIMEN, 1971).

-8-


Die Beobachtungen zum Nahrungserwerb und der Nahrungsaufnahme rühren von Wölfen bzw.

größeren, frei lebenden Hunderudeln her. Man findet zwar einzelne dieser Handlungsweisen bei

unseren Haushunden, jedoch fehlt dabei meist der Zusammenhang. Man sollte diese

Verhaltensweisen also zwar kennen aber keinesfalls auf den ,,normalen" Haushund 1:1 übertragen.



2. Das Ausscheidungsverhalten


Wölfe haben in Gefangenschaft keinen festen Kotplatz. Bei Zwingerhunden ist dieser raumabhängig,

wobei Jungtiere unter drei Monaten zunächst überall koten, später jedoch auch die Kotplätze

annehmen, die von den älteren Tieren benützt werden. Welpen können in den ersten Lebenswochen

noch nicht selbst Kot und Harn absetzen und benötigen eine stimulierende Massage, normalerweise

durch die Zunge der Mutter, als Auslöser für den reflektorischen Absatz. Jedoch schon ab der vierten

Woche verlassen sie ihren Ruheplatz, um weiter entfernt davon ihren Kot abzusetzen (ZIMEN 1971,

1987).

Der

Harnabsatz

der Hündin erfolgt in der Hocke, wie bei Welpen und Junghunden. Der

geschlechtsreife Rüde hebt dabei meist ein Hinterbein, wobei er häufiger uriniert, was einem

Markierungsverhalten entspricht. Beim

Spritzharnen

hält die Hündin ein Hinterbein schräg nach vorne

und uriniert höher und häufiger; beim Rüden wird dabei stoßartig Harn abgegeben mit angehobenem

Hinterbein. Bei beiden Geschlechtern tritt dieses Verhalten erst ab der Geschlechtsreife auf.

Scharrbewegungen

bei beiden Geschlechtern nach Urin- oder Kotabsatz dienen der olfaktorischen

und optischen Reviermarkierung. Es gilt aber auch als Imponierverhalten, wobei Rüden dieses

Verhalten oft deutlicher zeigen.


3. Das Sozialverhalten


Zum Sozialverhalten gehören, außer dem Ausdrucksverhalten zur Verständigung, dem sozialen

Verhalten im Rudel, Imponier- und defensivem Verhalten, auch das Sexual- und Aufzuchtverhalten,

die infantilen Verhaltensweisen und Lautäußerungen.

Unsere Hunde sind normalerweise sozial lebende, also gesellige Lebewesen. In diesem Sozialgefüge

spielt eine gewisse Ordnung durch sehr differenzierte Vermittlung von Informationen die Hauptrolle.

Das Ausdrucksverhalten unserer Hunde hat sich im Laufe der Domestizierung teilweise gravierend

verändert, bzw. reduziert. Unter Ausdrucksverhalten versteht man alle Verhaltensweisen, die im

Zusammenhang mit der innerartlichen (sozialen) und gelegentlich auch zwischenartlichen

Verständigung stehen. Hierher gehören u. a. Balz-, Droh- und Beschwichtigungsgebärden.

(FEDDERSEN-PETERSEN und OHL 1995). Die Bedeutung des Ausdrucksverhaltens liegt demnach

in seiner Mitteilungsfunktion.

-9-



Kommentare

Bisher keine Kommentare

Kommentar hinzufügen
Ihr Kommentar wird redaktionell geprüft und dann freigeschaltet

Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:

>Verständlich schreiben< lernen

Autor: Karl-Heinz List
Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwiss., 2008 Als PDF-Datei downloaden für 9,99 EUR

Theory of mind

Autor: Heike Doll
Psychologie - Entwicklungspsychologie, 2004 Als PDF-Datei downloaden für 5,99 EUR

Markenpolitik

Autoren: Markus Sickler, Alexander Sahebi
Wirtschaft - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, 2006 Als PDF-Datei downloaden für 4,99 EUR

Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/88474/hundeverhalten-verstehen-und-beziehungen-aufbauen
please wait Bitte warten