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Subtitle: Gibt es noch Chancen, Markenimages zu verändern oder erfolgreich neue Marken einzuführen?
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2007, 88 Pages
Author: Christian Steinmetz
Subject: Economics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research
Details
Institution/College: Aachen University of Applied Sciences
Tags: Bedeutung, Marke, Generation, Seminar, Marketingmanagement
Year: 2007
Pages: 88
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 52 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-03841-6
ISBN (Book): 978-3-640-19615-9
File size: 994 KB
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Abstract
Marken sind omnipräsent und zu Ikonen geworden. Sie sind Visualisie¬rungen der versprochenen Produktbotschaft und dienen als Kommunika¬tion zwischen Unternehmen und Kunden. Marken beeinflussen sowohl unsere Wahrnehmung als auch unser Verhalten und prägen neben dem materiellen Werturteil auch das Selbstwertgefühl. Dank der Fortschritte in der Medizin, aber auch durch einen gesundheits¬bewussteren Lebensstil erreichen immer mehr Menschen ein höheres Le¬bensalter. Man spricht von einer demographischen Verschiebung von jung nach alt. Die Bezeichnung Generation 50+ ist nicht eindeutig abgrenzbar. Einige Studien beginnen bereits bei 45 Jahren, andere bei 55 Jahren. Dabei entspricht alt nicht gleich alt. Die Generation 50+ lässt sich nach dem Lebensalter oder auch nach ihren Lebensansprüchen segmentieren. Die Wünsche und Bedürfnisse der heutigen Senioren sind differenziert zu betrachten und haben nichts mehr mit denen ihrer Vorfahren gemein. Die sogenannte Generation 50+ stellt das höchste Kaufkraftpotenzial mit mehr als 60 % der deutschen Kaufkraft. Sie ist jedoch auch die an¬spruchsvollste Gruppe. Qualität und ein stimmiges Preis- / Leistungsver¬hältnis sind die Kriterien an denen ein Produkt gemessen wird. Das Ver¬trauen ist ein wichtiger Aspekt und entsprechend kritisch ist der Umgang mit einer Marke. Das Bild des Seniors, der Woche für Woche dieselben Produkte einkauft ist ungültig. Die Generation 50+ wechselt die Marke wenn eine andere Marke einen persönlichen Vorteil bringt. Die Generation 50+ ist die zukünftige Zielgruppe für viele Unternehmen und ihre Marken. Markenimages bestehender Produkte müssen auf die Bedürfnisse dieser Generation angepasst werden ohne sie als alt und vergraut zu bezeichnen. Ebenso lassen sich neue Produkte einführen welche die Generation 50+ ansprechen ohne sie über ihr Alter zu identifi¬zieren. Statt Lebensfrust sollen diese Marken die Lebenslust dieser wach¬senden Zielgruppe in den Vordergrund stellen.
Excerpt (computer-generated)
Seminararbeit
Bedeutung der Marke für die Generation 50+.
Gibt es noch Chancen Markenimages zu verändern
oder erfolgreich neue Marken einzuführen?
Dargestellt an konkreten Beispielen.
vorgelegt von
Christian Steinmetz
Abstract
Marken sind omnipräsent und zu Ikonen geworden. Sie sind Visualisierungen
der versprochenen Produktbotschaft und dienen als Kommunikation zwischen
Unternehmen und Kunden. Marken beeinflussen sowohl unsere Wahrnehmung
als auch unser Verhalten und prägen neben dem materiellen Werturteil auch
das Selbstwertgefühl.
Dank der Fortschritte in der Medizin, aber auch durch einen gesundheits-
bewussteren Lebensstil erreichen immer mehr Menschen ein höheres Le-
bensalter. Man spricht von einer demographischen Verschiebung von jung nach
alt. Die Bezeichnung Generation 50+ ist nicht eindeutig abgrenzbar. Einige
Studien beginnen bereits bei 45 Jahren, andere bei 55 Jahren. Dabei entspricht
alt nicht gleich alt. Die Generation 50+ lässt sich nach dem Lebensalter oder
auch nach ihren Lebensansprüchen segmentieren. Die Wünsche und
Bedürfnisse der heutigen Senioren sind differenziert zu betrachten und haben
nichts mehr mit denen ihrer Vorfahren gemein.
Die sogenannte Generation 50+ stellt das höchste Kaufkraftpotenzial mit mehr
als 60 % der deutschen Kaufkraft. Sie ist jedoch auch die anspruchsvollste
Gruppe. Qualität und ein stimmiges Preis- / Leistungsverhältnis sind die
Kriterien an denen ein Produkt gemessen wird. Das Vertrauen ist ein wichtiger
Aspekt und entsprechend kritisch ist der Umgang mit einer Marke. Das Bild des
Seniors, der Woche für Woche dieselben Produkte einkauft ist ungültig. Die
Generation 50+ wechselt die Marke wenn eine andere Marke einen
persönlichen Vorteil bringt.
Die Generation 50+ ist die zukünftige Zielgruppe für viele Unternehmen und
ihre Marken. Markenimages bestehender Produkte müssen auf die Bedürfnisse
dieser Generation angepasst werden ohne sie als alt und vergraut zu
bezeichnen. Ebenso lassen sich neue Produkte einführen welche die
Generation 50+ ansprechen ohne sie über ihr Alter zu identifizieren. Statt
Lebensfrust sollen diese Marken die Lebenslust dieser wachsenden Zielgruppe
in den Vordergrund stellen.
II
Inhaltsverzeichnis
ABSTRACT II
INHALTSVERZEICHNIS III
ABBILDUNGSVERZEICHNIS IV
1
DIE DEMOGRAPHISCHE CHANCE DER HORIZONT DER STUDIE1
2
DIE GRUNDLAGEN DER MARKENFORSCHUNG 2
2.1
Definition Marke 2
2.2
Definition Markenimage 3
2.3
Die Bedeutung der Marke für Konsumenten 4
2.4
Relevanz von Marken 6
2.5
Markentypen 8
2.6
Markentreue 13
3
DIE ,,AGEING SOCIETY" 15
3.1
Das ,,ökonomische Bild" der Generation 50+: attraktive Konsumentengruppe mit
ausgeprägtem Marktpotenzial 15
3.2
Kaufkraft und Konsumverhalten der Generation 50+ 17
4
GENERATION 50+ - EIN HETEROGENES MARKTSEGMENT 22
4.1
Segmentierung der Generation 50+ 22
4.2
Markentreue und Qualitätsbewusstsein 27
5
DIE ANSPRACHE DER GENERATION 50+ - SENIOREN UND WERBUNG
38
5.1
Zielgruppenansprache 38
5.2
Ältere Menschen in der Werbung 43
6
FAZIT 46
ANHANG 47
III
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Markenrelevanz und Grundfunktionen einer Marke 6
Abbildung 2: Die stärksten Marken der Welt 7
Abbildung 3: Die stärksten Marken in Deutschland 7
Abbildung 4: Übersicht der Markentypen und wie sie zueinander stehen 8
Abbildung 5: Wichtige Vor- und Nachteile der Einzelmarke 9
Abbildung 6: Wichtige Vor-und Nachteile der Dachmarke 10
Abbildung 7: Wichtige Vor- und Nachteile der Familienmarke 11
Abbildung 8: htp St. Gallen: 50+ Marketing, das kein Seniorenmarketing ist 12
Abbildung 9: htp St. Gallen, 50+ Marketing, das kein Seniorenmarketing ist 12
Abbildung 10: Untersuchungsergebnis zur Rolle von Verhalten bei der Markentreue 14
Abbildung 11: Altersaufbau der Bevölkerung in Deutschland 1910 - 2050 16
Abbildung 12: Alt und Reich 17
Abbildung 13: Kaufkraft nach frei verfügbarem Geld pro Monat 17
Abbildung 14: Absolute Ausgaben für Konsumgüter des täglichen Bedarfs 2003 18
Abbildung 15: Konsumausgaben privater Haushalte im 1. Halbjahr 2003 19
Abbildung 16: Wofür die Deutschen heute ihr Geld ausgeben 20
Abbildung 17: Tatsächliches Kaufverhalten Konsumgüter 21
Abbildung 18: Maslowsche Bedürfnispyramide für Senioren 24
Abbildung 19: Soziodemographie der Best Ager 25
Abbildung 20: Die verschiedenen Lebenseinstellungen der Generation 50+ 26
Abbildung 21: Markentreue der Generation 50+ 27
Abbildung 22: Produktfeld Röstkaffee 28
Abbildung 23: Röstkaffee (Einzelmarken) - Anteil Markenwechsler in % 29
Abbildung 24: Röstkaffee (Dachmarken) - Anteil Markenwechsler in % 30
Abbildung 25: Röstkaffee (Dachmarken) - Anteil Käufer von vier und mehr Marken in %31
Abbildung 26: Röstkaffee (Einzelmarken) - Anteil Käufer neuer Marken in % 32
Abbildung 27: Markenwechsler Röstkaffee, Bohnenkaffee 35
Abbildung 28: Deutschland, Markentreue nach Alter 1998 36
Abbildung 29: Bedeutung der Marke für die Kaufentscheidung bei Senioren 37
Abbildung 30: Bedeutung der Konsumenten für das Unternehmen aus Konsumentensicht39
Abbildung 31: Bedeutung der Konsumenten für das Unternehmen aus Konsumentensicht40
Abbildung 32: Bedeutung der Konsumenten für das Unternehmen aus Konsumentensicht40
Abbildung 33: Bedeutung der Konsumenten für Unternehmen aus Konsumentensicht...41
Abbildung 34: Beispiele Integrationsmarketing 43
Abbildung 35: Beispiel verdecktes Seniorenmarketing 43
Abbildung 36: Beispiel kommuniziertes Seniorenmarketing 44
Abbildung 37: Beispiele reines Seniorenmarketing 44
Abbildung 38: Beispiel ideales Seniorenmarketing 45
Abbildung 39: Produktfeld Margarine 47
Abbildung 40: Margarine - Anteil Markenwechsler in % 48
Abbildung 41: Margarine - Anteil Käufer von vier und mehr Marken in % 49
Abbildung 42: Margarine - Anteil Käufer neuer Marken in % 50
Abbildung 43: Produktfeld Fruchtjoghurt 52
Abbildung 44: Fruchtjoghurt - Anteil Markenwechsler in % 53
Abbildung 45: Fruchtjoghurt - Anteil Käufer von vier und mehr Marken in % 54
Abbildung 46: Fruchtjoghurt - Anteil neuer Marken in % 55
Abbildung 47: Produktfeld Duschzusätze 56
Abbildung 48: Duschzusätze - Anteil Markenwechsler in % 57
Abbildung 49: Duschzusätze - Anteil Käufer von vier und mehr Marken in % 58
Abbildung 50: Duschzusätze - Anteil Käufer neuer Marken in % 59
Abbildung 51: Produktfeld Feinwaschmittel 60
Abbildung 52: Feinwaschmittel - Anteil Markenwechsler in % 61
Abbildung 53: Feinwaschmittel - Anteil Käufer von vier und mehr Marken in % 62
Abbildung 54: Kriterien einer Marke aus Sicht der Konsumenten 63
Abbildung 55: Kriterien für eine erfolgreichen Marke 64
Abbildung 56: Stellung der Markentreue beim Konsumenten 66
Abbildung 57: Selbsteinstufung markentreu, aktionsorientiert bzw. preisorientiert 66
Abbildung 58: Selbsteinstufung markentreu, aktionsorientiert bzw. preisorientiert 67
Abbildung 59: Voraussetzungen für Markentreue 68
IV
Abbildung 60: Die Markentreue der 55+ -Generation 70
Abbildung 61: Imagevergleich zwischen Markenartikeln und Eigenmarken 72
Abbildung 62: Preisvergleich zwischen Markenartikeln und Eigenmarken 73
Abbildung 63: Imagevergleich zwischen Markenartikeln und Eigenmarken 74
Abbildung 64: Spontane Bekanntheit von Markenartikeln 75
Abbildung 65: Spontane Bekanntheit von Markenartikeln 76
V
1 Die Demographische Chance der Horizont der
Studie
Die Anzahl älterer Menschen und ihr Anteil an der Bevölkerung nehmen in
vielen westlichen Industrienationen stark zu. In Deutschland wird es im Jahr
2050 doppelt so viele ältere wie jüngere Menschen geben.1
Unbewusst laufen 78 bis 80 % der Kaufentscheidungen ab. Der Großteil dieser
Kaufentscheidungen wird aufgrund unbewusster ,,Programme" gefällt, die sich
im Laufe der Evolution gebildet haben und die ,,Region im Hirn" führen.2 Für
Handel und Industrie lautet die Frage somit: ,,Wie lässt sich ein Logenplatz im
Kopf des Kunden ergattern? Wie kann man sich vom Gehirn-Langweiler zum
Gehirn-Verführer entwickeln?"3
Die Kaufentscheidung der ,,reifen Generation" wird zukünftig oftmals über den
Erfolg und den Fortbestand von Unternehmen entscheiden.4 Die Generation
50+ stellt höhere und differenzierte Anforderungen an Produkte und Marken als
die jüngere Generation.5
1 Eisenmenger, Matthias, Pötzsch, Olga, Sommer Bettina, Bevölkerung Deutschlands bis 2050, 11.
koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung, Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2006, S. 16, in:
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pk/2006/Bev oelke-
rungsentwicklung/bevoelkerungsprojektion2050,property=file.pdf [27.10.2007]
2 vgl. Hauesel, Hans-Georg, in Albaum, Michael, Best Ager: Die neuen Alten kommen, in:
TextilWirtschaft, 2005, S. 26
3 Albaum, Michael, Best Ager: Die neuen Alten kommen, in: TextilWirtschaft, 2005, S. 26
4 vgl. o. V., Generation 55+ - Chancen für Handel und Konsumgüterindustrie, Frankfurt am Main 2006,
S.4, in: http://www.wemako.ch/_pdf/Generation55.pdf [14.10.2007]
5 vgl. o. V., Generation 55+ - Chancen für Handel und Konsumgüterindustrie, Frankfurt am Main 2006,
S.42, in: http://www.wemako.ch/_pdf/Generation55.pdf [14.10.2007]
1
2 Die Grundlagen der Markenforschung
2.1 Definition Marke
Eine Marke ist ein auf einer Ware angebrachtes Zeichen, das geeignet ist,
Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denen anderer
Unternehmen zu entscheiden, herauszuheben und wiederzuerkennen.6
Nach dem deutschen Markengesetz (MarkenG) können als Marke Wörter, ein-
schließlich Personennamen, Abbildungen, Buchstaben, Zahlen, dreidi-
mensionale Gestaltungen einschließlich der Form einer Ware oder ihrer
Verpackung sowie sonstige Aufmachungen einschließlich Farben und
Farbzusammenstellungen geschützt werden. 7
Unter einer Marke wird ein in der Psyche des Konsumenten ,,fest verankertes,
unverwechselbares Vorstellungsbild von einem Produkt oder einer
Dienstleistung" verstanden. 8 Ein Produkt bzw. eine Dienstleistung haben dann
einen Markenstatus erlangt, wenn sie ein positives, relevantes und
unverwechselbares Image beim Konsumenten aufbauen und Verbrau-
cherbedürfnisse befriedigen können.9
,,Unter Handelsmarke versteht man Ware, die von einem Handelsunternehmen
oder über einen Hersteller mit einem Warenzeichen versehen wird, so dass
diese Marke exklusiv durch das Handelsunternehmen vertrieben werden kann.
Unter Herstellermarke versteht man Ware, die vom Hersteller selbst geführt und
vertrieben wird." 10
6 Losowski, Marek, Die Bedeutung der Marke im Internet, Weimar 1999 / 2000, S. 1, in: http://www.uni-
weimar.de/medien/management/sites/ws9900/Onlinemarketing/onlinemarketing_ content/hausar-
beiten/markenbedeutung_losowski.pdf [22.10.2007]
7 vgl. Gille, Christian, u. a., Deutsches Markengesetz, Artikel 1, § 3, Düsseldorf 2007, in:
http://www.markengesetz.de/ [22.10.2007]
8 vgl. Meffert, Heribert, Burmann, Christoph, Koers, Martin, Markenmanagement, Grundfragen der
identitätsorientierten Markenführung, Wiesbaden 2002, S. 6
9 vgl. Weinberg, Peter, Diehl, Sandra, Erlebniswelt für Marken, in Esch, Franz Rudolf, Moderne
Markenführung, 4. Auflage, Wiesbaden 2005, S.266
10 o. V., Markenforschung, Köln o. J., S. 3, in:
http://www.skopos.de/CMS/images/uploads/SKOPOS_Markenforschung.pdf [22.10.2007]
2
Bei Markenartikeln handelt es sich um standardisierte Fertigware für den
Massenbedarf, wobei die Artikel durch Warenzeichen gekennzeichnet sind.
Markenartikel sind geprägt durch:
· eine einheitliche Aufmachung
· eine gleichbleibende oder stetig verbesserte Qualität, Quantität und Preis-
stellung
· systematische Kommunikationsmaßnahmen / Verbraucherwerbung
· einen hoher Bekanntheitsgrad
· eine weite Verbreitung und Anerkennung im Markt.11
2.2 Definition Markenimage
Markenbekanntheit und eine weite Verbreitung des Markenproduktes auf dem
Markt allein lösen jedoch kein Vertrauen in die Marke aus. Wichtig ist darüber
hinaus,
· welches Bild bzw. welche Vorstellung der Verbraucher von der Marke hat,
· ob die an die Marke geknüpften Versprechen bezüglich der Produktei-
genschaften erfüllt werden,
· und ob mit der Marke eine Befriedigung individueller rationaler und emo-
tionaler Bedürfnisse möglich ist.
Alle im Gedächtnis eines Konsumenten repräsentierten Assoziationen zu einer
Marke, also sowohl alle verfügbaren rationalen Informationen als auch Gefühle
oder Stimmungen machen das Markenimage, d.h. die subjektive Sicht der
(potentiellen) Kunden auf eine Marke aus. 12
11 vgl. o. V., Markenforschung, Köln o. J., S. 3, in:
http://www.skopos.de/CMS/images/uploads/SKOPOS_Markenforschung.pdf [22.10.2007]
12 vgl. o. V., Markenforschung, Köln o. J., S. 12, in:
http://www.skopos.de/CMS/images/uploads/SKOPOS_Markenforschung.pdf [22.10.2007]
3
2.3 Die Bedeutung der Marke für Konsumenten
Marken steuern in erheblichem Ausmaß das Verhalten des Konsumenten. Viele
Konsumenten verfügen über äußerst lebendige und klare Markenbilder, bauen
Beziehungen zu Marken auf und werden gar zu ,,Markenaposteln", weil sie
durch Marken anderen Menschen ihre Wertvorstellungen vermitteln können.13
Die Bedeutung von Marken ist für Konsumenten sehr wichtig. Hierzu zählen
folgende Faktoren:
· Vertrauen: Das Vertrauen der Verbraucher in starke Marken beruht auf einer
impliziten Qualitätsgarantie, die nicht nur funktional, sondern auch emotional
ist.
· Vereinfachung des Entscheidungsverhaltens: Marken stehen für viele
funktionale und emotionale Attribute.
· Selbstdarstellung: Starke Marken helfen dem Verbraucher bei der Dar-
stellung der eigenen Person, insbesondere bei Statussymbolen.
· Problemlösung: Auf der persönlichen Ebene reduzieren Marken das
Qualitätsrisiko, auf zwischenmenschlicher Ebene das psychologische und
soziale Risiko.14
13 vgl. Esch, Franz-Rudolf, Strategie und Technik der Markenführung, 4. Auflage, München 2007
14 vgl. Biel, Alexander, Grundlagen zum Markenwertaufbau, in: Esch, Franz-Rudolf, Moderne Marken-
führung, 3. Auflage, Wiesbaden 2001, S. 69
4
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