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Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2006, 21 Pages
Author: Martin Wößner
Subject: Economics / Business: Supply, Production, Logistics
Details
Institution/College: Nürtingen University
Tags: Aufgaben, Systeme, Behälterlogistik, Oberseminar, Logistik
Year: 2006
Pages: 21
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 16 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-02901-8
ISBN (Book): 978-3-638-92688-1
File size: 308 KB
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Abstract
Besonders in den letzten 20 Jahren nahm die Bedeutung der Logistik für die Industrieunternehmen kontinuierlich zu. Die Gründe sind unter anderem in der verstärkten Arbeitsteilung der produzierenden Unternehmen mit ihren Vorlieferanten zu suchen, die auf Grund ihrer Spezialisierung auf Verfahren und Produkte zu unverzichtbaren Kooperationspartnern geworden sind. Die zugelieferten Komponenten sind umfangreicher, wertvoller und zum Teil empfindlicher geworden und stellen somit höhere Anforderungen an die Logistik im Hinblick auf Transportsicherheit und Schäden, aber auch an die Geschwindigkeit und Wirtschaftlichkeit der Lieferung. Häufig ist die logistische Herausforderung heute schwieriger als die Lösung der technischen Probleme bei der Produktion eines Produktes. Zu Beginn der Arbeit werden die einzelnen Bestandteile der Reverse Logistc aufgezeigt. Im Folgenden werden dann die verschiedenen Behälterarten mit den dazugehörigen Aufgaben, sowie die verschiedenen Systeme der Behälterlogistik näher betrachtet. Abschließend befasst sich die Arbeit noch mit den Aspekten von Mehrwegsystemen.
Excerpt (computer-generated)
Aufgaben und Systeme der Behälterlogistik
Oberseminar
vorgelegt bei
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
von
Martin Wößner
aus
Stuttgart
Wintersemester 2006/2007
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis 3
1. Einleitung 4
2. Reverse Logistics 4
2.1 Abgrenzung zur Logistik 4
2.2 Bestandteile der Reverse Logistics 5
2.2.1 Entsorgungslogistik 5
2.2.2 Retourenlogistik 6
2.2.3 Behälterlogistik 6
3. Aufgaben und Systeme der Behälterlogistik 7
3.1 Definition 7
3.2 Behälter 8
3.2.1 Definition 8
3.2.2 Behälterarten 8
3.2.2.1 Tragende Behälter 8
3.2.2.2 Umschließende Behälter 9
3.2.2.3 Abschließende Behälter 9
3.2.3 Anforderungen an die Behälter in Produktion und Materialfluss 10
3.3 Systeme der Behälterlogistik 11
3.3.1 Geschlossene Systeme 12
3.3.2 Übergreifende Systeme 12
3.3.2.1 Pfandsystem 13
3.3.2.2 Mietsystem 14
4. Gründe für die Einführung von Mehrwegsystemen 15
4.1 gesetzliche Vorschriften 15
4.2 Wirtschaftliche Gründe 15
4.3 Ökologische Gründe 16
5. Fazit 17
Literaturverzeichnis 19
2
Abkürzungsverzeichnis
CASTOR
Cask for Storage and Transport of radioactive Materials
CHEP
Commonwealth Handling Equipment Pool
DIN
Deutsches Institut für Normung e.V.
EPAL
European Pallet Association
ISO International
Organization for Standardization
KLT Kleinladungsträger
Krw-/AbfG
Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der
umweltverträglichen Beseitigung
PET Polyethylenterephthalat
RFID
Radio Frequency Identification
3
1. Einleitung
Besonders in den letzten 20 Jahren nahm die Bedeutung der Logistik für die
Industrieunternehmen kontinuierlich zu. Die Gründe sind unter anderem in der verstärkten
Arbeitsteilung der produzierenden Unternehmen mit ihren Vorlieferanten zu suchen, die auf
Grund ihrer Spezialisierung auf Verfahren und Produkte zu unverzichtbaren
Kooperationspartnern geworden sind. Die zugelieferten Komponenten sind umfangreicher,
wertvoller und zum Teil empfindlicher geworden und stellen somit höhere Anforderungen an
die Logistik im Hinblick auf Transportsicherheit und Schäden, aber auch an die Geschwindig-
keit und Wirtschaftlichkeit der Lieferung. Häufig ist die logistische Herausforderung heute
schwieriger als die Lösung der technischen Probleme bei der Produktion eines Produktes.
2. Reverse Logistics
2.1 Abgrenzung zur Logistik
Der Begriff Logistik beschreibt die Planung, Ausführung und Kontrolle von Material-,
Informations-, Werte-, Personen- und Energieflüssen.1 Im Vordergrund der Betrachtung steht
dabei zunächst die Flussrichtung vom Lieferant zum Kunden parallel zur
Wertschöpfungskette. Mit Reverse Logistics bezeichnet man Material- und
Informationsflüsse entgegen der Wertschöpfungskette (vgl. Abb. 1). Reverse Logistics ist
nicht mit Entsorgungslogistik gleichzusetzen, wie es verbreiteter fälschlicherweise geschieht,
sondern sie umfasst auch die Retourenlogistik und die Behälterlogistik.2
1 Vgl. o.V.: http://www.logistik-lexikon.de/ccLiid175, 03.10.2006.
2 Vgl. Steven, M.: Reverse Logistics (I), in: Das Wirtschaftsstudium 5/03, S. 643.
4
Abb. 1: Materialflüsse der zwischenbetrieblichen Logistik
Quelle: Stevens, M.: Reverse Logistics (I), in: Das Wirtschaftsstudium 5/03, S. 644.
2.2 Bestandteile der Reverse Logistics
2.2.1 Entsorgungslogistik
In Produktionsprozessen können Nebenprodukte, Reste und Rückstände anfallen, die für die
nachfolgende Herstellung eines Teils oder Produkts nicht mehr benötigt werden. Hierzu
zählen zum Beispiel Reste durch nicht vollständigen Verbrauch von Eingangsmaterial, wie
zum Beispiel beim Ausstanzen von Metallteilen aus Blechtafeln, aber auch Ausschuss
gefertigter Produkte, die bei der Qualitätskontrolle als schlecht erkannt wurden und nicht
mehr nachgearbeitet werden können.
Aus der Anlieferung der Eingangsmaterialien und -teile bleiben Verpackungen (z.B.
Kartonagen und Hüllfolien) übrig, die nach erster Verwendung für gleichartige Nutzung nicht
mehr brauchbar sind.
Reststoffe entstehen ferner aus dem Gebrauch von Gütern, wenn diese auf Grund von
Abnutzung ihre ursprüngliche Funktionsfähigkeit verloren haben wie zum Beispiel
Autoreifen. Weiter Beispiele sind Geräte, die zwar noch funktionsfähig sind, aber durch neue
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