Autor: Katrin Jung
Fach: Wirtschaft - Personal und Organisation
Details
Institut: Fachhochschule Heilbronn (Betriebswirtschaft und Unternehmensführung)
Tags: Mitarbeitermotivation, Begriff, Bedeutung, Instrumente, Unternehmensbeispiel
Jahr: 2000
Seiten: 17
Note: 1,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 185 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-15823-7
Textauszug (computergeneriert)
Mitarbeitermotivation - der Schlüssel zum Unternehmenserfolg?
von Katrin Jung
Inhaltsverzeichnis
1. Motivation 1
1.1. Begriff 1
1.2. Wichtige Motivationsmodelle 1
1.2.1. Modell des Scientific Management 2
1.2.2. Human-Relations-Konzept 2
1.2.3. Maslows Bedürfnispyramide 3
1.2.4. Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie 4
2. Bedeutung der Motivation in der heutigen Zeit 4
2.1. Gesellschaftlicher Wertewandel 4
2.2. Wettbewerbssituation 5
3. Instrumente der Mitarbeitermotivation 6
3.1. Führungsstil 6
3.1.1. Kontinuum der Führungsstile 6
3.1.2. Motivationale Führung 7
3.2. Arbeitsbedingungen 7
3.2.1. Arbeitsplatzgestaltung 7
3.2.2. Arbeitsstrukturierung 8
3.3. Unternehmenskultur 9
3.4. Kommunikation und Information 9
3.5. Betriebsklima und Konfliktmanagement 10
3.6. Materielle Anreize 10
4. Unternehmensbeispiel AUDI
- Motivation am Fließband 11
5. Fazit 12
Literaturverzeichnis 13
1. Motivation
1.1. Begriff
Im Hinblick auf die große Bandbreite an motivationspsychologischer Literatur gibt es keine eindeutige und allgemeingültige Definition für Motivation.
Falco Rheinberg erklärt Motivation als "...die aktivierende Ausrichtung des momentanen Lebensvollzuges auf einen positiv bewerteten Zielzustand."
Reinhard K. Sprenger richtet seine Definition bereits konkret auf die Arbeitsmotivation aus und beschreibt diese als den "...Zustand aktivierter Verhaltensbereitschaft des Mitarbeiters." Motivation bedeutet also die Bereitschaft zu einer bestimmten Handlung oder Verhaltensweise, die sich einstellt, sobald ein erwünschtes Ziel dadurch erreichbar scheint. Für die Arbeitsmotivation ist es daher von großem Interesse zu erfahren, wie man einen Mitarbeiter zu einem auf ein bestimmtes Ziel ausgerichtetes Verhalten veranlassen kann und durch welche Maßnahmen im Arbeitsumfeld und in der Arbeitsorganisation Motivation und Leistungsbereitschaft eintritt.
Die für den Motivationsbereich wichtigste Unterscheidung ist die der intrinsischen und extrinsischen Motivation. Man spricht von intrinsischer Motivation, wenn ein bestimmtes Handlungsergebnis um seiner selbst willen angestrebt wird, d. h. das zum gewünschten Ergebnis führende Verhalten wird gezeigt, ohne daß damit etwas anderes bezweckt wird. Die Belohnung und Befriedigung liegt bei der intrinsischen Motivation in der Arbeit selbst. Extrinsische Motivation dagegen bedeutet, daß ein bestimmtes Verhalten um der Konsequenzen wegen gezeigt wird, d.h. äußere Belohnungen, wie zum Beispiel Geld, Macht oder Sicherheit gelten als motivierende Anreize.
1.2. Wichtige Motivationsmodelle
Mit Hilfe von Motivationsmodellen soll die Verbindung und das Zusammenwirken von Bedürfnissen, Motivation, und Arbeitszufriedenheit erklärt werden, um daraus ein in der betrieblichen Praxis umsetzbares Motivationskonzept zu entwickeln. Aufgrund der teilweise widersprüchlichen Interessen und Zielsetzungen lassen sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Motivationsmodellen erkennen.
1.2.1. Modell des Scientific Management
Das Modell des Scientific Management wurde in der Zeit der Industrialisierung und der zunehmenden Massenproduktion von dem amerikanischen Ingenieur Taylor entwickelt.
Das Modell geht davon aus, daß der Mensch sich lediglich durch monetäre Anreize zu mehr oder besserer Leistung motivieren läßt und daß er kein tatsächliches Interesse an den Inhalten und Aufgaben seiner Tätigkeit besitzt. Er sieht sich daher auch nicht dazu veranlaßt bei der Erledigung seiner Arbeit Eigeninitiative zu zeigen. Dementsprechend wird der Mensch als Arbeitskraft nach den wirtschaftlichen Zielsetzungen der Unternehmung in den Produktionsablauf eingegliedert. Durch die Teilung der Arbeitsaufgaben in kleinste Einheiten soll die Arbeit zu einer Routinetätigkeit werden, um damit die Produktion großer Mengen zu ermöglichen. Der Arbeiter hat lediglich Einfluß auf die Ausführung seiner Aufgabe, ihm werden jedoch keine Entscheidungen überlassen. Es erfolgt eine starke Überwachung und Kontrolle durch die Unternehmung. Um des Lohnes willen ordnet sich der Mensch diesen Bedingungen unter. Arbeitszufriedenheit stellt sich als Nebeneffekt ein, sofern das Hauptziel, ein hohes Einkommen, erreicht ist und der Vorgesetzte sich gerecht verhält.
1.2.2. Human-Relations-Konzept
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