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Controlling in der Forschung und Entwicklung

Scholary Paper (Seminar), 2001, 22 Pages
Author: Katrin Jung
Subject: Economics / Business: Controlling

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2001
Pages: 22
Grade: 1,3
Language: German
Archive No.: V9007
ISBN (E-book): 978-3-638-15824-4

File size: 192 KB


Excerpt (computer-generated)

Controlling in der Forschung und Entwicklung

von Katrin Jung

 

Inhaltsverzeichnis

1. Forschung und Entwicklung 1

1.1 Begriffsabgrenzung und Ziele 1
1.2 Konsequenzen für das Controlling 1

2. Organisation des F&E-Controlling 2

3. Teilsysteme des F&E-Controlling 3
3.1. Strategisches und operatives F&E-Controlling 3
3.2. F&E-Projektcontrolling und F&E-Bereichscontrolling 4

4. Vom F&E-Controlling zum Innovationscontrolling 5

4.1. Aufgabenbereiche 6
4.1.1. Unterstützung bei strategischen Entscheidungen 6
4.1.2. Projektbeurteilung und Planung 7
4.1.3. Kontrolle des einzelnen Projekts 8
4.1.4. Planung des F&E-Bereichs 8

4.2. Instrumente und Methoden 9
4.2.1. Szenario-Technik 9
4.2.2. Life Cycle Costing 10
4.2.3. Portfolios 11
4.2.4. Target Costing 12
4.2.5. Performance Management 13

5. Zusammenfassung 15

Literaturverzeichnis 18



1. Forschung und Entwicklung

1.1. Begriffsabgrenzung und Ziele

Die Arbeit in der Forschung und Entwicklung hat zum Ziel, neue wissenschaftliche Er-kenntnisse zu erlangen (Forschung), um diese zur Gewinnung neuer Produkte, Verfah-ren oder Dienstleistungen zu nutzen (Entwicklung). Bei der Forschung unterscheidet man begrifflich zwischen Grundlagenforschung und Anwendungsforschung. Bei der Grundlagenforschung bleibt das Forschungsgebiet mehr allgemeiner Natur, d.h. es wird kein bestimmtes Einsatzgebiet des zu erforschenden Wissens von vornherein festge-legt. Bei der Anwendungsforschung wird die Forschung im Hinblick auf ein zuvor festge-legtes Ziel betrieben und die Tätigkeiten werden somit auf ein spezielles Produkt oder Verfahren ausgerichtet. Die Aufgabe liegt in der Ergründung neuer technischer Fach-kenntnisse und in der systematischen Suche nach neuen Produkten. Man unterschei-det hierbei zwischen reiner Industrieforschung und Auftragsforschung, bei der von ei-nem Auftraggeber Projektdefinition und -etat vorgegeben werden.
Die Entwicklung baut auf den Erkenntnissen der Forschung auf, wobei beabsichtigt wird, eine Neu- oder Weiterentwicklung von produktions- und marktfähigen Systemen, Produkten, Verfahren oder Materialien zu erreichen.
Wesentliche Merkmale der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sind ein hohes Risiko, sowie die nicht direkt einem Kostenträger zurechenbaren Aufwendungen. Der Forschungsprozess ist i. d. R. langfristiger Natur und in hohem Maße innovativ mit un-gewissem Ausgang. Entwicklungsaufgaben dagegen sind mittelfristig oder auch kurz-fristig ausgerichtet. Sie sind besser strukturierbar, näher am Marktgeschehen und ten-denziell weniger risikobehaftet als Forschungstätigkeiten.

1.2. Konsequenzen für das F&E-Controlling

Die Wichtigkeit und Notwendigkeit eines F&E-Controlling ist im Hinblick auf die wirt-schaftlichen Entwicklungen heutzutage unumstritten. Erfolgreiche Forschungs- und Entwicklungstätigkeit stärkt und erhält die Wettbewerbsfähigkeit, was angesichts der Globalisierung und Liberalisierung der Märkte von großer Bedeutung für jedes Unter-nehmen ist. Technologiesprünge in immer kürzeren Zeitintervallen, sich ständig verkür-zende Produktlebenszyklen, beschleunigte Produktneuentwicklungen, hohe Kundenan-forderungen hinsichtlich Preis, Qualität und Service, sowie Umweltbewusstsein stellen das Forschungsmanagement vor neue Herausforderungen. Die ständig steigenden Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen zwingen zu einer verstärkten betriebs-wirtschaftlichen Steuerung des FuE-Bereichs und damit zu einer Anpassung der Cont-rollingfunktionen und -instrumente an die veränderten Bedingungen. Ziel des F&E-Controlling ist es, die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten hinsichtlich Kosten, Ziel-erreichung und Abweichungen größtmöglich transparent zu machen, so dass geeignete Maßnahmen zur Planung und Steuerung der F&E-Vorhaben möglich sind. Das F&E-Controlling ist somit verantwortlich für die zielorientierte Koordination der F&E-Aktivitäten. Die Zielsetzungen können dabei operativer und strategischer Natur sein. Strategische Ziele sind z. B. die Konzentration aller Bereiche auf die Stärken des Un-ternehmens, die Stärkung der Kernkompetenz, die Vermeidung von Umweltbelastungen sowie Marktnähe und Zugang zum technischen Know-how anderer Nationen. Im opera-tiven Bereich liegen die Schwerpunkte auf der Bewertung, Beschleunigung und Kontrol-le der Forschungsprojekte. Eine stärkere Effizienzorientierung des F&E-Controlling ist zudem notwendig, damit es seiner Innovationsfunktion gerecht werden kann. Aus-gangspunkt für die Zielerreichung des F&E-Controlling ist eine zielbezogene, mit den gegebenen Problemen stimmige Informationsbeschaffung und -analyse zur Planung, Koordination und Kontrolle. Um die Innovationskraft zu steigern, muss ein wirkungsvolles F&E-Controlling in die Unternehmensstrategie eingefügt werden, das auf die individuelle Situation des Unternehmens zugeschnitten ist.

2. Organisation des F&E-Controlling

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