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Alternative Messkonzepte zu Innovationsaktivitäten

Studienarbeit, 2008, 17 Seiten
Autor: Miriam Neugebauer
Fach: Wirtschaft - Unternehmensforschung, Operations Research

Details

Kategorie: Studienarbeit
Jahr: 2008
Seiten: 17
Note: 2,3
Literaturverzeichnis: ~ 16  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V90131
ISBN (E-Book): 978-3-638-04432-5
ISBN (Buch): 978-3-638-94102-0
Dateigröße: 89 KB

Zusammenfassung / Abstract

1 Einleitung 1.1 Problemstellung „Innovationen sind das Lebenselixier unserer Gesellschaft. Wir brauchen sie, um zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen und Wachstum und Wohlstand zu sichern.“ Dieser Satz von Tauss hat eine große Bedeutung für viele Unternehmen, sowie für die gesamte Volkswirtschaft. Daher wird der Begriff der Innovation sehr oft gebraucht und auch in den Medien bewusst herausgestellt. Auch die Begriffe Forschung und Entwicklung (FuE) und Invention werden aufgrund ihrer Aktualität oft genannt. Die Definition dieser Begriffe offenbart jedoch ein Problem. Die Begriffe werden zum Teil willkürlich und sinnentfremdet verwendet. Des Weiteren finden sie auch in anderen wissenschaftlichen Disziplinen, wie beispielsweise der Wirtschaftsgeographie und –geschichte und der Soziologie, Anerkennung. Als weiteren Punkt wird die Innovationsforschung genannt. Hierbei soll das Innovationsverhalten des Unternehmers in den Vordergrund gestellt werden. Die Aufgabe besteht darin, herauszustellen, wie der Unternehmer sich mit dem Innovationsgeschehen auseinandersetzt und wie er sich bei der Durchsetzung von Neuerungen verhält. Die Messung von Innovationsaktivitäten stellt einen weiteren Problembereich dar. Dabei stellt sich die Frage, welche Messmethoden geeignet sind, um Innovationsgrößen sinnvoll abzubilden und Zusammenhänge mit anderen ökonomischen Größen sichtbar zu machen.


Textauszug (computergeneriert)

Hausarbeit

im Fachgebiet

Allgemeine Betriebswirtschaftslehre

Alternative Messkonzepte zu

Innovationsaktivitäten

vorgelegt von: Miriam Neugebauer

Studienbereich: Betriebswirtschaft


Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis 2

1. Einleitung 3

1.1 Problemstellung 3

1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit 3

2. Begriffliche Grundlagen 4

2.1 Begriff der Innovationen 4

2.2 Abgrenzung Innovation - Invention 5

2.3 Begriff der Forschung und Entwicklung (FuE) 5

3. Innovationsforschung 7

3.1 Theoretische Ansätze 7

3.2 Empirische Ansätze 8

4. Mögliche Indikatoren zur Messung von Innovationsaktivitäten 9

4.1 Messung durch FuE-Personal 9

4.2 Messung durch FuE-Ausgaben 10

4.3 Messung durch Zahl der angemeldeten Patente 12

5. Fazit 13

Quellenverzeichnis 15

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Gliederung der Forschung und Entwicklung 6

Abbildung 2: FuE-Personal im internationalen Vergleich 10

Abbildung 3: FuE-Ausgaben in der Bundesrepublik Deutschland 11

Abbildung 4: Patentanmeldungen nach IPC-Klassen 13

2


1. Einleitung

1.1 Problemstellung

,,Innovationen sind das Lebenselixier unserer Gesellschaft. Wir brauchen sie, um zu-

kunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen und Wachstum und Wohlstand zu sichern."

1

Dieser Satz von Tauss hat eine große Bedeutung für viele Unternehmen, sowie für

die gesamte Volkswirtschaft. Daher wird der Begriff der Innovation sehr oft gebraucht

und auch in den Medien bewusst herausgestellt. Auch die Begriffe Forschung und

Entwicklung (FuE) und Invention werden aufgrund ihrer Aktualität oft genannt.

Die Definition dieser Begriffe offenbart jedoch ein Problem. Die Begriffe werden zum

Teil willkürlich und sinnentfremdet verwendet. Des Weiteren finden sie auch in ande-

ren wissenschaftlichen Disziplinen, wie beispielsweise der Wirtschaftsgeographie

und ­geschichte und der Soziologie, Anerkennung.

Als weiteren Punkt wird die Innovationsforschung genannt. Hierbei soll das Innovati-

onsverhalten des Unternehmers in den Vordergrund gestellt werden. Die Aufgabe

besteht darin, herauszustellen, wie der Unternehmer sich mit dem Innovationsge-

schehen auseinandersetzt und wie er sich bei der Durchsetzung von Neuerungen

verhält.

Die Messung von Innovationsaktivitäten stellt einen weiteren Problembereich dar.

Dabei stellt sich die Frage, welche Messmethoden geeignet sind, um Innovations-

größen sinnvoll abzubilden und Zusammenhänge mit anderen ökonomischen Grö-

ßen sichtbar zu machen.

1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit

In dieser Arbeit wird das Thema ,,Alternative Messkonzepte zu Innovationsaktivitäten"

behandelt.

Wie bereits in Kapitel 1.1 erläutert, werden die Begriffe Innovation, Invention und

Forschung und Entwicklung zum Teil willkürlich und sinnentfremdet verwendet. Da-

her soll zunächst in Kapitel 2 eine Klärung der zentralen Begriffe erfolgen.

Weiterhin soll in Kapitel 3 die Innovationsforschung dargestellt werden. In diesem

Kontext erfolgt eine Unterteilung in theoretische und empirische Ansätze, die zur

Veranschaulichung mit Bespielen versehen sind.

1

http://www.spdfraktion.de/rs_datei/0,,3892,00.pdf, S. 21

3


Im Mittelpunkt der Ausführungen stehen die Messkonzepte der Innovationsaktivitä-

ten. Deshalb wird in Kapitel 4 auf die unterschiedlichsten Formen der Messung und

Beurteilung der Innovationsaktivitäten eingegangen. Aufgrund der unüberschaubaren

Menge der Möglichkeiten zur Messung der Innovationsaktivitäten wurde eine Aus-

wahl der bekannten und praxisnahen Indikatoren getroffen.

2. Begriffliche Grundlagen

Aufgrund der Vielfalt der Begriffsdefinitionen erfolgt zunächst eine Klärung der zent-

ralen Begriffe, um die weiteren Ausführungen auf eine einheitliche Grundlage stellen

zu können.

2.1 Begriff der Innovationen

Innovation ist ein moderner Begriff, für den eine Vielzahl von Definitionen besteht.

Um Missverständnissen vorzubeugen, ist es notwendig, diesen Begriff präzise zu

bestimmen.

2

Der Begriff der Innovation im heutigen Sprachgebrauch geht immer auf

Schumpeter zurück, der sich als einer von vielen Ökonomen der Betrachtung von In-

novationen zuwandte.

3

Eine allgemeingültige Definition des Begriffes Innovation gibt

es, aufgrund der mangelnden Verfügbarkeit einer umfassenden und in sich ge-

schlossenen Innovationstheorie als notwendige Grundlage, nicht.

4

Die Gemeinsamkeit der vielfältigen Definitionen besteht darin, dass der Begriff Inno-

vation stets im Zusammenhang mit einer Veränderung und Neuheit eines Zustandes

oder Prozesses steht.

5

Der Begriff Innovation stammt ursprünglich aus dem lateinischen und bedeutet ,,Ein-

führung von etwas Neuem, Erneuerung oder Neuerung."

6

Obwohl die vielfältigen Definitionen alle den Aspekt der Neuheit beinhalten, geben

die Definitionen des Innovationsbegriffes unterschiedliche Einteilungskriterien hin-

sichtlich der abweichenden Gewichtung der Merkmale des Neuigkeitsgrades, der von

der Neuartigkeit betroffenen Einheiten und des Verlaufes der Neuerungen wider. Es

erfolgt eine Unterscheidung in objektiver und subjektiver Sichtweise.

7

2

Vgl. Hauschildt, J. (1997), S. 3; Perillieux, R. (1987), S. 13; Hübner, H. (2002), S. 9

3

Vgl. Grupp (1997), S. 54f.

4

Vgl. Reichert, L. (1994), S. 38

5

Vgl. Hauschildt, J. (1997), S. 4f.; Perillieux, R. (1987), S. 13

6

Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (1990), S. 349f.

7

Vgl. Perillieux, R. (1987), S. 14

4



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