Autor: Franziska Lenz
Fach: Informatik - Software
Details
Institution/Hochschule: Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin (Öffentliches Dienstleistungs-Management)
Jahr: 2002
Seiten: 25
Note: 2,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 320 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-15845-9
Textauszug (computergeneriert)
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zum Thema
Open-Source-Software
im Rahmen der Vorlesung
Informations- und Kommunikationstechnik
vorgelegt von:
Franziska Lenz
Studentin im Studiengang
Öffentliches Dienstleistungs-Management
An der FHTW/FHVR im sechsten Jahrgang,
sechsten Semester, SoSe 2002
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
Abkürzungsverzeichnis 2
Begriffserklärungen 3
1. Einleitung 4
2. Definition der Open-Source-Software 6
3. Entstehungsgeschichte der Open-Source-Software 9
4. GNU/Linux als Beispiel für Open-Source-Software 11
5. Für und Wider von Open-Source-Software 13
1) Vorteile und Nachteile bei der Anwendung 13
2) Sicherheit 15
3) Modularität, Kompatibilität, Heterogenität 16
4) Benutzerfreundlichkeit 16
5) Service und Support 17
6) Kosten 17
6. Anwendung der Open-Source-Software in der öffentlichen Verwaltung 19
7. Geschäftsmodelle mit Open-Source-Software 23
8. Literaturverzeichnis 24
Abkürzungsverzeichnis
beziehungsweise - bzw.
das heißt - d.h.
unter anderem - u.a.
sogenannt - sog.
zum Beispiel - z.B.
Begriffserklärungen
Hier werden nur einige grundlegende fachliche Begriffe erklärt. Weitere informations- und kommunikationstechnische Fachausdrücke verdeutliche ich direkt auf derselben Seite ihres Auftretens in der Fußnote, um das Zurückblättern zu ersparen.
Distribution
Distributionen sind Sammlungen von Softwarepaketen.
Non-Disclosure-Agreement
Ein Non-Disclosure-Agreement (NDA) verbietet die Weitergabe von Internas an Dritte. Zum Beispiel dürfen Programmierer, die Treiber für ein bestimmtes Gerät einer Firma entwickeln, keine Informationen über Schnittstellen oder Protokolle des Gerätes weitergeben.
Patch-Dateien
Patch-Dateien sind Dateien, die Hinweise zu Änderungen an anderen Dateien enthalten. Sie enthalten nur diejenigen Teile einer Datei, die wirklich geändert werden müssen, sodass nicht die gesamte Datei neu übertragen werden muss.
Proprietäre Software
Proprietäre Software ist das Gegenteil von Open-Source-Software und bedeutet in diesem Zusammenhang herstellereigen. Im wörtlichen Sinn wäre das Gegenteil von Open-Source-Software eigentlich ,,Closed-Source-Software", aber dieser Begriff hat sich nicht durchgesetzt. Stattdessen werden, je nach Kontext, drei verschiedene Begriffe konventionelle (herkömmliche), kommerzielle (im Sinne der Free Software Foundation) und proprietäre Software verwendet, wobei letzterer der präziseste ist.
UNIX
UNIX ist ein System, das einer Gruppe von Betriebssystemen zugrunde liegt. UNIX-Rechner ermöglichen es, dass mehrere Benutzer gleichzeitig auf einem Rechner arbeiten können. Unterschiedliche Nutzer haben unterschiedliche Rechte.
1. Einleitung
Der Begriff ,,Open Source" ist noch recht neu, die dahinterstehende Idee entstand jedoch nahezu mit Beginn der Softwareentwicklung. Oft wird Open Source mit ,,free software" in Zusammenhang gebracht, wobei sofort deren kostenlose Nutzung assoziiert wird. Treffender lässt sich das Wort ,,free" aber mit ,,frei" im Sinne der ,,Freiheit des Geistes und der Wissenschaft" übersetzen, worin sich die Entwicklungsdynamik, das hohe Qualitätsniveau und die Bedeutung freier Software für die Computerindustrie widerspiegeln. Auf dieser Freiheit basiert der ,,evolutionäre Charakter"1 von Open-Source-Software, den aufgrund der Offenlegung des Quellcodes die Prüfung, rapide und stetige Verbesserung, Weiterentwicklung sowie Kontrolle der Softwarequalität durch den kundigen Anwender auszeichnet. In ihr findet sich der Hauptunterschied zum traditionellen Modell der Softwareentwicklung. Der Begriff Open Source wurde geprägt, um einen gemeinsamen Namen für die Lizenzen benutzen zu können, die Freiheit im Sinne der Wissenschaft verkörpern. ,,Frei" wurde durch ,,open" ersetzt, um zu erreichen, dass nicht mehr ,,kostenlos", sondern ,,offen für alles" mit dem Begriff verbunden wird. Als ,,source" wird ein vom Programmierer geschriebener, menschenlesbarer Programmtext bezeichnet. Unter ,,Software" wird alles zusammengefasst, was auf einem Computer ausgeführt wird: sowohl Sources als auch das fertige, nur auf einer Architektur ausführbare Programm (Binary). Letzteres ist die häufigste Distributionsweise2 von Software. Diese Form lässt jedoch keine Veränderungen an einem Programm oder die Portierung auf andere Hardwareplattformen zu. Das erfordert die Entwicklung freier Software durch die Verteilung des Sourcecodes.
[...]
1 http://www.thinkopen.de/open/opensource.html,
2 siehe Begriffserklärung Seite II
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