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Termpaper, 2001, 27 Pages
Author: Elisabeth Falgner
Subject: Art - Painting
Details
Institution/College: LMU Munich (Institut für Kunstgeschichte)
Tags: Peter, Paul, Rubens, Medici-Zyklus, Propädeutikum, Ikonographie
Year: 2001
Pages: 27
Grade: 2
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-15863-3
File size: 257 KB
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Excerpt (computer-generated)
Peter Paul Rubens: Der Medici-Zyklus
von Elisabeth Falgner
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Der Medici-Zyklus 1
2.1 Geburt der Maria de′ Medici 4
2.1.1 Geschichtlicher Hintergrund 4
2.1.2 Beschreibung und Analyse des Gemäldes 5
2.1.3 Technik 7
2.1.4 Zwischenfazit 8
2.2 Ankunft der Maria de′ Medici in Marseille 9
2.2.1 Geschichtlicher Hintergrund 9
2.2.2 Beschreibung und Analyse des Gemäldes 9
2.2.3 Entwurfsprozess 11
2.2.4 Zwischenfazit 12
2.3 Hochzeit der Maria de′ Medici in Procuratione 13
2.3.1 Geschichtlicher Hintergrund 13
2.3.2 Beschreibung und Analyse des Gemäldes 13
2.3.3 Entwurfsprozess 15
2.3.4 Zwischenfazit 17
2.4 Die Krönung der Maria de′ Medici 18
2.4.1 Geschichtlicher Hintergrund 18
2.4.2 Beschreibung und Analyse des Gemäldes 18
2.4.3 Entwurfsprozess 20
2.4.4 Zwischenfazit 20
3 Schlussbemerkung 21
4 Literatur 24
1 Einleitung
Im Rahmen meiner Arbeit werde ich exemplarisch vier Bilder des Medici-Zyklus von Peter Paul Rubens vorstellen. Alle 21 Bilder plus die drei vorangestellten hier zu analysieren, würde den Umfang der Arbeit sprengen. Für das bessere Verständnis möchte ich im folgenden einige wichtige Daten aus dem Leben des Künstlers erwähnen. Da dies nicht das eigentliche Thema ist, werde ich neben Eckdaten nur auf die im Zusammenhang mit dem Gemälde-Zyklus stehenden Aspekte eingehen. Dann möchte ich auf die Auftraggeberin Maria de′ Medici und die weiteren an der Konzeption beteiligten kurz eingehen, da sie einen zum Teil erheblichen Einfluss auf die Skizzen und Gemälde hatten. Ich habe mich der Übersichtlichkeit und Kürze halber darauf beschränkt, nur die geschichtlichen Ereignisse aus dem Leben der Maria de′ Medici herauszugreifen, die in den vier von mir vorgestellten Gemälden - die Geburt, die Ankunft in Marseille, die Hochzeit und die Krönung - dargestellt werden. Sie werden alle dem ersten Teil des Medici-Zyklus zugeordnet, in dem es thematisch um die eheliche Verbindung und die Vorsorge Heinrichs IV. für den Staat geht. Ich habe mich bewusst auf diesen ersten Teil bei der Wahl meiner Bilder beschränkt, weil es mir nicht möglich scheint, einen zusammenhängenden Überblick über alle 24 historisch aufeinander aufbauende Gemälde in vier Stationen zu vermitteln, über einen zusammenhängenden Teil hingegen schon.
2 Der Medici-Zyklus
Der Künstler des Medici-Zyklus (*28.6.1577, Siegen - †30.5.1640, Antwerpen) war nicht nur Maler, sondern zugleich Humanist und Diplomat. Er war ein die Malerei zu seinem Zwecke einsetzender Politiker und zugleich ein politisch motivierter Maler. Das heißt, seine Gemälde stehen sehr häufig im Kontext von Religion, Wissenschaft und vor allem dem politischen Geschehen seiner Zeit und können nur vor diesem Hintergrund verstanden werden. So auch der Medici-Zyklus, der ein Hauptwerk politischer Kunst darstellt. Auf seinen zahlreichen Reisen setzt sich Rubens mit der italienischen Renaissance und dem Römischen Frühbarock auseinander. Der Künstler gilt wohl als einer der wichtigsten Begründer des Hochbarocks. Rubens unternimmt in den 20er Jahren diverse Reisen an den Pariser Königshof. 1621 erhält Rubens den Auftrag , das Programm wird entworfen , 1622 kommt es zum Vertragsschluss zwischen dem Maler und der Auftraggeberin Maria de′ Medici über zwei Bilderzyklen zu je 24 Gemälden. Nicht nur Maria de′ Medici selbst und ihr geistlicher Ratgeber, der Abbé von S. Ambroise, auch der Humanist Peiresc und ihr Widersacher Kardinal Richelieu nahmen auf die thematischen Entwürfe des Programms Einfluss. Zum Zeitpunkt des Auftrages hatte die seit dem Tod ihres Gatten König Heinrich IV. 1610 regierende Maria den Bürgerkrieg gegen den eigenen Sohn gewonnen und damit die Machtergreifung des im Jahre 1917 17-jährigen vereitelt. Die formelle Aussöhnung erfolgt 1919. Der Auftrag des Medici-Zyklus an Rubens gilt als geschickter politischer Schachzug der Königin, um die Legitimation ihrer Regentschaft aufzuzeigen und die Bewahrung des politischen Erbes Heinrichs IV. durch ihre Person zu beweisen. Ihre Taten und Bestrebungen sollten laut Simson durch Rubens Zyklus unsterblich werden. Aus diesen Gründen soll der erste Zyklus Szenen und Ereignisse aus dem Leben der Maria de′ Medici zeigen, der zweite Zyklus die Kriegsheldentaten König Heinrich IV. Der Vertrag legt weiterhin die Bezahlung fest und, dass der Maler die Freiheit hat, Figurenposition und -komposition nach eigenen Vorstellungen - das heißt, [...]
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