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Migration in Deutschland

Termpaper, 2008, 19 Pages
Author: Juliane Brose
Subject: Politics - International Politics - Topic: Law of Nations and Human Rights

Details

Institution/College: University of Erfurt
Tags: Migration, Deutschland
Category: Termpaper
Year: 2008
Pages: 19
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 13  Entries
Language: German
Archive No.: V90687
ISBN (E-book): 978-3-638-04850-7

File size: 653 KB

Abstract

Die Migration ist eine der wichtigsten Faktoren der Bevölkerungsentwicklung und eines der Zeitprobleme für Wirtschaft und Gesellschaft, Politik und Kultur in Geschichte und Gegenwart.1 Von besonderem Interesse für die Entwicklung und Veränderung der Sozialstruktur von Industriegesellschaften sind Wanderungsbewegungen von Arbeitskräften sowie Stadt – Land – Wanderungen. Weltweit suchen heute mehr als 100 Millionen Migranten Arbeit und Wohnung außerhalb ihres Landes und etwa 20 Millionen Menschen sind auf der Flucht vor Verfolgung. Ein Großteil der weltweiten Migration findet innerhalb von Regionen statt und hat somit von erheblicher Bedeutung in der interregionalen Wanderungsbewegung gewonnen. Immer schon waren Migration und Flucht eine entscheidende Triebkraft menschlicher Entwicklung, sowohl die individuelle Suche nach Verbesserung von Lebensbedingungen als auch die Flucht vor Unterdrückung und Verfolgung.2 Das Thema Migration ist ein Reizthema. Diese Bearbeitung wird versuchen, die unterschiedlichsten Facetten des Themenbereichs zu strukturieren und darzustellen. Er wird dabei auf die Gründe von Migrationen eingehen und einige Lösungskonzepte vorstellen. Der zweite Teil der Bearbeitung wird sich mit der Migration in Deutschland auseinandersetzen. Sich mit Zahlen und Fakten beschäftigen und die Situation von Migranten in Deutschland klären.


Excerpt (computer-generated)

_____________________________________________

Fachgebiet für politische Theorien und Ideengeschichte

Kultur- und Sozialwissenschaftliche Fakultät

Institut für Politikwissenschaft

Seminar:

Weltordnungspolitik

Hausarbeit

Thema:

,,Migration in Deutschland"

___________________________________________________________________

Studentin für Lehramt an Berufsbildenden Schulen (5. / 1. Semester)

Bautechnik / Sozialkunde

Juliane Brose


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 3

2. Flucht und Migration 4

2.1. Definition der Migration 4

2.2. Ursachen der Migration 4

2.3. Historischer Kontext 6

3. Migration in Deutschland 8

3.1. Gründe von Einwanderung 8

3.2. Lebenssituationen von Zuwanderern 10

4. Fazit ­ Was schulden wir Migranten? 15

Literaturverzeichnis 17

Anhang 18

2


1.

Einleitung

Die Migration ist eine der wichtigsten Faktoren der Bevölkerungsentwicklung und

eines der Zeitprobleme für Wirtschaft und Gesellschaft, Politik und Kultur in

Geschichte und Gegenwart.1 Von besonderem Interesse für die Entwicklung und

Veränderung der Sozialstruktur von Industriegesellschaften sind

Wanderungsbewegungen von Arbeitskräften sowie Stadt ­ Land ­ Wanderungen.

Weltweit suchen heute mehr als 100 Millionen Migranten Arbeit und Wohnung

außerhalb ihres Landes und etwa 20 Millionen Menschen sind auf der Flucht vor

Verfolgung. Ein Großteil der weltweiten Migration findet innerhalb von Regionen statt

und hat somit von erheblicher Bedeutung in der interregionalen

Wanderungsbewegung gewonnen.

Immer schon waren Migration und Flucht eine entscheidende Triebkraft menschlicher

Entwicklung, sowohl die individuelle Suche nach Verbesserung von

Lebensbedingungen als auch die Flucht vor Unterdrückung und Verfolgung.2

Das Thema Migration ist ein Reizthema. Diese Bearbeitung wird versuchen, die

unterschiedlichsten Facetten des Themenbereichs zu strukturieren und darzustellen.

Er wird dabei auf die Gründe von Migrationen eingehen und einige Lösungskonzepte

vorstellen.

Der zweite Teil der Bearbeitung wird sich mit der Migration in Deutschland

auseinandersetzen. Sich mit Zahlen und Fakten beschäftigen und die Situation von

Migranten in Deutschland klären.

1 Microsoft Encarta 2007; Migration; verfasst von Wieland Eschenhagen

2 vgl. Steffen Angenendt: Eine Welt der Wanderung. K. Kaiser / H.-P. Schwarz (Hrsg), Weltpolitik im neuen

Jahrhundert, Schriftreihe Band 364, Bundeszentrale für politische Bildung, S.90 ­ 101

3


2.

Flucht und Migration

2.1. Definition der Migration

Eine grundsätzliche Unterscheidung gibt es zwischen Migranten und Flüchtlingen. Im

völkerrechtlichen Sinn sind Flüchtlinge Menschen, die ihr Heimatland aus

begründeter Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität,

politischen Überzeugung oder der Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe verlassen

haben.3 Diese Definition der Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) von 1951 ist die

Grundlage des internationalen Flüchtlingsrechts und bindet die mittlerweile 144

Unterzeichnerstaaten. Mit der zunehmenden Zahl von Staaten, die die GFK und das

Zusatzprotokoll von 1967 unterzeichnet haben, ist ein internationales

Flüchtlingsregime entstanden.

Für Migranten ist in den letzten Jahrzehnten ebenfalls ein internationales Regime

entstanden. Dieses Regime ist zwar wesentlich schwächer als das Flüchtlingsregime,

hat aber die wesentliche Aufgabe die Mindeststandards für Arbeitsmigranten

durchzusetzen. Die Politik gegenüber Migranten ist eine Angelegenheit der

Nationalstaaten. Sie entscheiden, wer Zugang zu ihrem Territorium erhält.

Migranten unterscheiden sich hauptsächlich in ihrem Aufenthaltstatus.

Ist es Migranten gestattet dauerhaft sich niederzulassen, dann spricht man von

Einwanderer. Klassische Einwanderungsländer sind die USA, Kanada und

Australien. In diesen Ländern werden nicht nur Arbeitsmigranten, sondern auch die

dazu gehörigen Familien mit aufgenommen.

Als weiter Migrationstypen werden noch unterschieden in freiwillige oder erzwungene

Wanderungen und in zeitlich begrenzte oder dauerhafte Wanderungen.

2.2. Ursachen

der

Migration

Bei den meisten Wanderungen reagieren die Menschen auf eine negative

Veränderung ihrer Lebensbedingungen. Sie suchen nach besseren

Lebensvehältnissen an einem anderen Ort. Zu solchen Faktoren, die so genannten

Druck- oder auch Push-Faktoren, gehören vor allem Klima- und

Umweltveränderungen, Nahrungsmittelknappheit, Überbevölkerung, Armut und

3 vgl. Steffen Angenendt: Eine Welt der Wanderung. K. Kaiser / H.-P. Schwarz (Hrsg), Weltpolitik im neuen

Jahrhundert, Schriftreihe Band 364, Bundeszentrale für politische Bildung, S. 90 ­ 101

4



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