Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Unterrichtsstunde: Mathematik - Geometrische Figuren - Tangram close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Unterrichtsstunde: Mathematik - Geometrische Figuren - Tangram

Subtitle: Unterrichtsvorbereitung für die 2. Klasse

Lesson Plan, 2007, 17 Pages
Author: Stephanie Müller
Subject: Mathematics - Geometry

Details

Institute: StS Wiesbaden
Tags: Unterrichtsstunde, Mathematik, Geometrische, Figuren, Tangram
Category: Lesson Plan
Year: 2007
Pages: 17
Grade: 1,1
Bibliography: ~ 12  Entries
Language: German
Archive No.: V90761
ISBN (E-book): 978-3-638-05138-5

File size: 1224 KB

Abstract

Der vorliegende Unterrichtsentwurf beschäftigt sich mit dem Auslegen geometrischer Figuren anhand des Tangrams. Des Weiteren sind Material, Tafelbild etc. beigefügt. Lernziel: Die Schüler können verschiedene geometrische Formen anhand ihrer Eigenschaften erkennen und kategorisieren, indem sie die ebene Form ertasten, ihren Mitschülern beschreiben und vergleichen. Sie erweitern ihr Wissen um die Zusammenhänge geometrischer Figuren, durch Auslegen geometrische Figurvorlagen. Erkenntnisse und auftretende Probleme bezüglich der Formzusammenhänge werden verbalisiert und visualisiert.


Excerpt (computer-generated)

Unterrichtsentwurf

Fach Mathematik

Datum: Mo., 28.01.2007

Uhrzeit: 8.10 - 8.55 Uhr (1.Stunde)

Thema der Unterrichtseinheit:

Geometrische Figuren

Lernziel der Unterrichtseinheit:

Die Schüler kennen verschiedene geometrische

Formen sowie deren Eigenschaften. Sie sind in der Lage komplexere geometrische

Figuren mit Formplättchen (Tangram) auszulegen (Fläche). Zudem werden das

kreative Denken und die visuelle Wahrnehmung der Kinder durch den handelnden

Umgang mit dem Material gefördert.

Thema der Unterrichtsstunde:

Auslegen geometrischer Figuren mit Hilfe des

Tangrams

Lernziel:

Die Schüler können verschiedene geometrische Formen anhand ihrer Ei-

genschaften erkennen und kategorisieren, indem sie die ebene Form ertasten, ih-

ren Mitschülern beschreiben und vergleichen. Sie erweitern ihr Wissen um die Zu-

sammenhänge geometrischer Figuren, durch Auslegen geometrische Figurvorla-

gen. Erkenntnisse und auftretende Probleme bezüglich der Formzusammenhänge

werden verbalisiert und visualisiert.


Inhaltsverzeichnis

INHALTSVERZEICHNIS

1

BEZUG ZU DEN MODULSTANDARDS 1

2

BEZUG ZU DEN BILDUNGSSTANDARDS 1

3

VERANKERUNG IM RAHMENPLAN 1

4

EINBETTUNG DER UNTERRICHTSSEQUENZ IN DIE UNTERRICHTSEINHEIT 3

5

SACHANALYSE 3

5.1

DAS TANGRAM 3

5.2

DAS RÄUMLICHE VORSTELLUNGSVERMÖGEN 4

6

INDIVIDUELLE VORAUSSETZUNGEN DER SCHÜLER 4

6.1

ZUSAMMENSETZUNG UND SOZIALES KLIMA DER KLASSE 4

6.2

ALLGEMEINE LERNVORAUSSETZUNGEN 5

6.3

INHALTSSPEZIFISCHE LERNVORAUSSETZUNGEN 6

7

DIDAKTISCHE BEGRÜNDUNG 7

7.1

DIDAKTISCHE REDUKTION 8

7.2

DIFFERENZIERUNGSMAßNAHMEN 8

8

METHODISCHE ÜBERLEGUNGEN 9

9

LITERATURVERZEICHNIS 11

10

ANHANG II

10.1

VERLAUFSPLANUNG II

10.2

SITZPLAN III

10.3

DIE LEGENDE III

10.4

DAS TANGRAM III

10.5

DIE FIGURVORLAGEN III

10.6

DAS KONTROLLBLATT III

10.7

TAFELBILDER IV

I


Unterrichtsbesuch - Tangram

1 Bezug zu den Modulstandards

In der vorliegenden Stunde wird der Schwerpunkt auf die beiden Standards

,,die Lehrkräfte im Vor-

bereitungsdienst setzen Mathematik-spezifische Unterrichtsmethoden und Aufgabenformen sach-

und adressatengerecht ein und können unter aktiver Einbeziehung der Lernenden und unter Be-

rücksichtigung der Erkenntnisse über den Erwerb von Wissen und Fähigkeiten planen, durchfüh-

ren und reflektieren"

, gelegt. Das ,,spieltypische" Arbeitsmaterial trägt zu einer kind- und sachge-

recht Vermittlung des Stundeninhalts bei. Durch die Rahmenhandlung (Legende) werden die Kin-

der adressatengerecht erreicht. Die selbständige Auseinandersetzung mit dem Material in Partner-

arbeit regt die Schüler1 an sich aktiv mit dem Unterrichtsgegenstand auseinanderzusetzen.

2 Bezug zu den Bildungsstandards

Um die allgemeinen mathematischen Kompetenzen zu erlangen, darf das Mathematiklernen in der

Grundschule nicht auf die bloße Aneignung von Kenntnissen und Fertigkeiten reduziert werden,

sondern soll ein gesichertes mathematisches Verständnis, durch die fragende Auseinandersetzung

mit dem Lerninhalt, entwickeln.2 Dies wird erreicht, indem die Schüler im Bereich

Problemlösen

handelnd Lösungsstrategien, durch probierendes Auslegen von Figuren mit Hilfe der geometri-

schen Formen des Tangrams, finden.3 Der Kompetenz

Kommunizieren

wird nachgegangen, indem

die Schüler in Partnerarbeit und später im Plenum ihre Legestrategien beschreiben und das Vor-

gehen des anderen Schülers verstehen. Im Bereich

Argumentieren

sollen sie in der Phase der Er-

gebnissicherung ihr strategisches Vorgehen beim Auslegen einer unstrukturierten Figurvorlage

begründen. Sie sollen aufzeigen das aus sieben ebenen Figuren beliebige geometrische Formen,

durch das nebeneinander legen der einzelnen Tangramteile darstellen lassen.4 Inhaltsbezogene

mathematische Kompetenzen werden im Bereich

Geometrische Figuren erkennen, benennen und

darstellen

aufgebaut, indem die Schüler zu Stundenbeginn ebene Figuren ertasten, beschreiben

und zuordnen.5 Ferner werden im

Bereich Flächen und Rauminhalte vergleichen und messen

Grundlagen für das Messen von Flächeninhalte ebener Figuren durch Zerlegen vergleichen und

das Auslegen von Flächen angebahnt.

3 Verankerung im Rahmenplan

Der

Geometrieunterricht

ist grundlegender Bestandteil für die Entfaltung des räumlichen Wahr-

nehmens und Denkens, zur Entwicklung des Orientierungsvermögens, zur Schulung der zeichne-

rischen Fähigkeit und zur Präzisierung der Sprache. Durch einen kreativen Umgang mit Materia-

lien kann er das Interesse und die Motivation am Lösen mathematischer Probleme fördern. Im Mit-

1 Um die Lesbarkeit zu erleichtern, soll die weibliche Form stets impliziert sein.

2 vgl. Bildungsstandards (2004), S.6

3 vgl. ebd., S.7

4 vgl. ebd., S.8

5 vgl. ebd., S.10

1


Unterrichtsbesuch - Tangram

telpunkt steht das Entdecken, Vermuten Vergleichen, Beschreiben und Konstruieren.6 Durch einen

55

handlungsorientierten Umgang werden Begriffe, Verfahren und Einsichten entwickelt, wobei eine

angemessene Versprachlichung der Vorgehensweisen und Darstellungen wichtig ist.7

Im

Arbeitsbereich

,,Geometrie" wird in den beiden Abschnitten

Eigenschaften von Gegenständen

und geometrische Figuren [...] sowie Fläche und Umfang von Figuren

konstatiert, dass die Schüler

aufbauend auf ihre Vorerfahrungen verschiedene Figuren [...] anhand ihrer Eigenschaften erken-

nen und unterscheiden sollen.8 Das sind wichtige Voraussetzungen für die Schulung ihres räumli-

chen Vorstellungsvermögens und ihrer visuellen Wahrnehmungsfähigkeit. Ziel ist es, geometrische

Formen ihren Eigenschaften (dreieckig, viereckig, rund) nach zu benennen, Puzzle (Tangram) her-

zustellen und legen zu können. Des Weiteren sollen die Kinder zunehmend komplexere geometri-

sche Figuren (Tiere, Menschen, Gebäude) mit [...] Formplättchen auslegen können (Fläche).9

Durch das Auslegen von ebenen Figuren wird das Kombinationsvermögen geschult und bereitet

somit die Schüler zukünftig auf das Vergleichen und Ausmessen von Flächen vor.10

Im Rahmen des

fachdidaktischen Grundsatzes

,,Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten wer-

den im Mathematikunterricht durch entdeckendes, anschauliches und handlungsorientiertes Ler-

nen erworben",

sollen die Schüler durch das Ertasten von geometrischen Formen die Eigenschaf-

ten benennen und selbständig durch probierendes Auslegen von Figuren Formzusammenhänge

erkennen.11 Somit ergeben sich für Kinder, speziell in den Erarbeitungsphasen der Stunde, ,,auf

der Suche nach dem Lösungsweg", Gelegenheiten zum selbständigen Vermuten, Probieren, Ent-

decken und Argumentieren. Zudem wird darauf

verwiesen, dass

,,das die Fachsprache unter an-

gemessener Berücksichtigung des kindlichen Sprachverhaltens eingeführt werden soll",

die durch

die Rahmenhandlung (Legende) und das eigenständige beschreiben von Formeigenschaften ge-

währleistet ist.

12

Auch durch den handelnden Umgang mit dem Material wird die Grundlage für die

mathematische Begriffsentwicklung gebildet.13 Außerdem wird der Lerninhalt durch das Ampelsys-

tem im Rahmen eines differenzierten Angebots, welches verschiedene Lernniveaus berücksichtigt,

präsentiert.14 Darüber hinaus sind auch Persönlichkeitsqualitäten zu stärken, indem

,,soziales Ler-

nen ermöglicht und gefördert"

wird.15

6 vgl. Hessisches Kultusministerium (1995), S.164

7 vgl. ebd., S.144

8 vgl. ebd., S.164

9 Siehe Lernziel der Unterrichtseinheit.

10 vgl. ebd., S.168

11 siehe Kapitel 7 und 8

12 vgl. ebd., S.144; siehe Kapitel 1: Modulschwerpunkt ,,Adressaten- und sachgerechte Aufgabenform"

13 vgl. ebd., S.144; Franke, M. (2000), S.83f.

14 vgl. ebd., S.145, siehe Kapitel 7.2

15 vgl. ebd., S.146, 15f.; siehe Kapitel 8; 11.1

2



Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Gewalt an öffentlichen Schulen mit dem Schwerpunkt Hauptschule

Authors: Andreas Niejahr, Andreas Kopsch, Mario Lange, David Wenzel, Andries Noculak
Sociology - Individual, Groups, Society, 2006 Download as PDF-file for 10,99 EUR

Unterrichtseinheit: Wie schreibe ich ein Elfchen?

Author: Susanne Göpel
German - Pedagogy, Didactics, Literature Studies, 2007 Download as PDF-file for 4,99 EUR

Aggression

Author: Birgit Mayer
Pedagogy - Pedagogic Psychology, 2003 Download as PDF-file for 2,49 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/90761/unterrichtsstunde-mathematik-geometrische-figuren-tangram
please wait Please wait