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Untertitel: Unterrichtsvorbereitung für die 2. Klasse
Unterrichtsentwurf, 2007, 15 Seiten
Autor: Stephanie Müller
Fach: Sport - Sportpädagogik, Didaktik
Details
Tags: Unterrichtsstunde, Sportunterricht, Springseil
Jahr: 2007
Seiten: 15
Note: 1,5
Literaturverzeichnis: ~ 10 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-05140-8
Dateigröße: 483 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Der Umgang mit dem Springseil findet in der heutigen Schulzeit immer weniger Beachtung. Die vorliegende Unterrichtsvorbereitung greift diesen Gedanken auf und versucht mit einer bewegungsintensiven Sportstunde dem entgegenzuwirken. Lernziel: Die Schüler sollen sich mit dem Handgerät Seil auseinandersetzen, indem sie mit dem Seil einige „Sprung-Varianten“ einzeln und paarweise ausprobieren, demonstrieren, darüber reflektieren und üben.
Textauszug (computergeneriert)
Unterrichtsentwurf
Fach Sport
Datum: 04.10.2007
Zeit: 8.10-8.55 Uhr (1.Stunde)
Klasse: 2b
Thema der Unterrichtseinheit:
Umgang mit verschiedenartigen Handgeräten
Kompetenzziel:
In offenen Bewegungssituationen und im Umgang mit den ver-
schiedenen Materialien, Kleingeräten etc. werden Spielmöglichkeiten, unter-
schiedliche Bewegungselemente und Grundbewegungsformen erprobt.
Thema der Unterrichtsstunde:
Vielfältige Seilsprünge
Lernziel:
Die Schüler sollen sich mit dem Handgerät Seil auseinandersetzen, indem
sie mit dem Seil einige ,,Sprung-Varianten" einzeln und paarweise ausprobieren,
demonstrieren, darüber reflektieren und üben.
Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS
1
INSTITUTIONELLE VORAUSSETZUNGEN 1
1.1
RÄUMLICHE GEGEBENHEITEN 1
2
INDIVIDUELLE VORAUSSETZUNGEN DER SCHÜLER 1
2.1
ZUSAMMENSETZUNG UND SOZIALES KLIMA DER KLASSE 1
2.2
ALLGEMEINE LERNVORAUSSETZUNGEN 2
2.3
INHALTSPEZIFISCHE LERNVORAUSSETZUNGEN 2
2.4
METHODEN UND RITUALE 2
3
SACHANALYSE 3
3.1
RHYTHMUSFÄHIGKEIT 3
4
VERANKERUNG IM RAHMENPLAN 4
5
ÜBERBLICK ÜBER DIE UNTERRICHTSEINHEIT 5
6
DIDAKTISCHE BEGRÜNDUNG 5
6.1
BEDEUTUNG DES LERNGEGENSTANDES FÜR DEN LERNENDEN 5
6.2
LEHRPLANBEZUG 5
6.3
UNTERRICHTLICHER KONTEXT 6
7
METHODISCHE ÜBERLEGUNGEN 6
7.1
ZERLEGUNG DES BEWEGUNGSABLAUFES 7
7.2
INDUKTIVES VERFAHREN 7
8
LITERATURVERZEICHNIS 1
9
ANHANG 2
9.1
VERLAUFSPLANUNG 2
9.2
HALLENPLAN 4
Unterrichtsbesuch
Fachmodul Sport
1 Institutionelle Voraussetzungen
Der Unterrichtsvormittag ist in Unterrichtsstunden von je 45 bzw. 40 Minuten strukturiert. Eine indi-
viduelle Gestaltung mit kürzeren oder längeren Lernzeiten ist jedoch im Klassenlehrerunterricht
möglich, da das Pausensignal nur im 90 Minutentakt ertönt. Der Sportunterricht wird in den ersten
beiden Jahrgängen in Zeiteinheiten von je zwei Einzelstunden und einer Bewegungsstunde erteilt,
die sich über die Schulwoche verteilen. Somit wird eine Bewegungserziehung an mehreren Tagen
ermöglicht.1
1.1 Räumliche Gegebenheiten
Die Sporthalle befindet sich auf dem Schulgelände und ist direkt mit diesem verbunden. Die Größe
der Halle beträgt ungefähr 10m x 20m. Spielfeldmarkierungen für Handball, Basketball, Volleyball,
Fußball sind vorhanden, sowie ein Geräteraum mit Schwingtor, eine Uhr, zwei Umkleideräume mit
Zugang zu Dusch- und Waschräumen, Erste-Hilfe-Material und einem Telefon im Lehrerumkleide-
raum. Die unmittelbare Nähe der Turnhalle ermöglicht einen schnellen Wechsel aus dem Klassen-
raum in die Halle und umgekehrt. Dadurch wird die reine Bewegungszeit optimiert.
2 Individuelle Voraussetzungen der Schüler
2.1 Zusammensetzung und soziales Klima der Klasse
Die Klasse 2b setzt sich aus 22 Kinder, zwölf Mädchen und zehn Jungen aus den Jahrgängen
1998 bis 2000, zusammen. Das Klassenbild ist multikulturell geprägt. Die Lerngruppe besteht
weitgehend in dieser Zusammensetzung seit dem Schuleintritt. Das Sozialverhalten der Schüler
und deren Lern- und Arbeitsbereitschaft sind aufgrund der äußeren Umstände zufrieden stellend.
Die Schüler haben Freude an der Bewegung und begegnen dem Unterrichtsfach Sport mit großer
Begeisterung. Sie vergessen selten ihre Sportsachen, achten meist selbstständig darauf ihren
Schmuck abzulegen und möchten ungern vom Unterricht ausgeschlossen werden. Außerdem
beteiligen sie sich interessiert am Unterrichtsgeschehen, sind gut zu motivieren und können an sie
gestellte Bewegungsaufgaben konzentriert lösen. Auch im Pausenverhalten äußert sich der hohe
Bewegungsdrang der Schüler. Sie sind ständig in Bewegung und probieren häufig neue Bewe-
gungsabläufe aus, ob mit Springseilen auf dem Pausenhof oder Bällen auf dem Bolzplatz.
Die Lerngruppe ist diszipliniert. Die Schüler reagieren gut auf akustische und visuelle Signale, wie
z.B. Klangstab, Pfiff und verschiedene Handzeichen. Auch im Umkleide- und Waschraum entste-
hen für die Lehrperson keine Aufsichtsprobleme. Die Mehrzahl der Schüler arbeitet aufmerksam
mit und verhält sich gegenüber ihren Mitschülern freundlich.
1 Siehe Rahmenplan Grundschule, S.224
1
Unterrichtsbesuch
Fachmodul Sport
Dennoch gibt es auch hier Ausnahmen. Auffällig verhalten sich XXX.
2.2 Allgemeine
Lernvoraussetzungen
Insgesamt bringen die meisten Schüler motorische Voraussetzungen aus dem Handlungsbereich
Spielen
in Form von Ausdauer und Gewandtheit mit. Auch Grunderfahrungen im Umgang mit dem
Seil wurden im letzten Halbjahr gesammelt und im Hinblick auf die Thematik der Unterrichtseinheit
erprobt.2 Dennoch treten bei einigen Kindern große Probleme beim Seilspringen bzgl. der Bewe-
gungskoordination auf. Sie können weder das Seil durchgängig noch gleichmäßig schwingen und
es fällt ihnen schwer, seitlich die Arme zu kreisen und dabei gleichzeitig rhythmisch zu springen.
Auch die Koordination beim Seilspringen bereitet große Schwierigkeiten, da die Schüler oft nur un-
zureichend einschätzen können, wann sie vom Boden abspringen sollen. Oftmals ist ihre Reakti-
onszeit viel zu langsam.
Speziell 1 hat massive Probleme im Umgang mit dem Seil. Sie kann die Bewegungsanweisung
nicht umsetzen und versucht sich dem Unterrichtsgeschehen zu entziehen. Auch 2 und 3, die ei-
gentlich sehr gute Sportler sind, bereitet das Seilspringen Schwierigkeiten. 4, 5, 6 ebenfalls. Diese
sind jedoch bemüht den Umgang mit dem Seil zu lernen.
2.3 Inhaltspezifische
Lernvoraussetzungen
Die Schüler müssen bereits Erfahrungen mit dem Spielgerät Seil gesammelt haben, damit sie von
Vorstellung des Bewegungsablaufs im Umgang mit dem Seil Gebrauch machen können. Außer-
dem muss den Schülern der Umgang mit dem Seil vertraut sein, um vielfältige Bewegungsabläufe
mit dem Seil auszuprobieren und zeigen zu können. Zudem müssen die Schüler die Bewegungs-
koordination des Seilspringens in Ansätzen beherrschen, damit sie auch paar- oder gruppenweise
Sprünge mit dem Seil demonstrieren können. Ferner müssen die Schüler über entsprechende
Fachterminologie verfügen und unter deren Zuhilfenahme ihren Bewegungsablauf verbalisieren.
2.4 Methoden und Rituale
Zu Beginn des Unterrichts begrüßen sich Lerngruppe und LiV innerhalb der Halle im Sitzkreis. Die
Schüler bekommen einen Einblick, was sie diese Stunde erwartet und dürfen ggf. Wünsche äu-
ßern. Im Steh- oder Sitzkreis werden Informationen ausgetauscht, bestimmte Handlungen reflek-
tiert und die Stunde beendet. Zur Schonung der Stimme arbeite ich im Sportunterricht mit visuellen
und akustischen Signalen, z.B. Handzeichen, Mimik und Gestik sowie der Pfeife. Diese Regeln
wurden im ersten Schuljahr angebahnt und müssen immer Mal wieder zu Anfang des Unterrichts
wiederholt werden. Das gilt auch für die Pfeifzeichen. Handzeichen und Pfiff bedeutet das Zusam-
menkommen im Sitz- oder Stehkreis. Bei Pfiff ohne ein Handsignal bleiben alle auf der Stelle ste-
2 Handlungsbereich Laufen-Springen-Werfen
2
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