Autor: Anonym
Fach: Verkehrswissenschaft
Details
Institution/Hochschule: Hochschule Heilbronn Technik Wirtschaft Informatik
Jahr: 2007
Seiten: 19
Note: 2,7
Literaturverzeichnis: ~ 16 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 225 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-05431-7
Zusammenfassung / Abstract
Das Traveling Salesman Problem (TSP) gliedert sich ein in die Schwierigkeiten der Tourenplanung. Dabei steht die Fahrzeugflottenoptimierung an erster Stelle. Es wird bestimmt, welches Fahrzeug welchen Kunden zu welchem Zeitpunkt bedient. Die Tourenplanung stellt also die Weichen dafür, dass Kundennachfragen pünktlich und zu geringen Kosten erfüllt werden. Als deutlich formuliertes Ziel besteht die Aufgabe der Tourenplanung darin, den Einsatz des Fuhrparks zu koordinieren. Dies soll optimal oder so weit wie möglich optimal geschehen. Als Optimierungskriterium zählt die Anpassung an die reale Problemstellung, an die verfügbaren Daten und an mögliche Lösungsverfahren. In den meisten Anwendungsfällen handelt es sich um das Leiten von Fahrzeugen. Bei dem TSP berücksichtigt man nur ein einzelnes Fahrzeug. Es ist ein kombinatorisches Optimierungsproblem, auch als Reihenfolgeproblem bezeichnet, welches das Ziel hat, die bestmöglichste Abfolge einer Rundreise zu bestimmen. Bei der Ermittlung der optimalen Reihenfolge ist zum Beispiel auf Kriterien wie die geringsten Kosten, die kürzeste Durchlaufzeit, und eine gleichmäßige Auslastung der Betriebsmittel zu achten. Weiterhin gehört das TSP zu einer Klasse von sehr schwierigen Problemen, den sogenannten NP-vollständigen Problemen. Dafür ist kein effizienter Algorithmus vorhanden. Die kombinatorische Optimierung tritt des Weiteren mitunter auch bei der Fertigungsablaufplanung und der Maschinenbelegungsplanung auf. Der Aufbau der Arbeit unterteilt sich in die unter Punkt zwei dargestellten Grundlagen des Traveling Salesman Problem, die Erläuterung einiger Lösungsverfahren in Abschnitt drei, in die Darstellung des M-Traveling Salesman Problem unter Punkt 4 und unter die in Abschnitt fünf veranschaulichte aktuelle Situation „Routenplanung gut & teuer“. Außerdem wird am Ende im sechsten Punkt eine kurze Zusammenfassung gegeben, die einen zukunftsorientierten Ausblick und den aktuellen Bezug zum Thema aufzeigen soll.
Textauszug (computergeneriert)
Studiengang
Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik
Proseminar
Sommersemester 2007
Das Traveling Salesman Problem
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2. Das Traveling Salesman Problem 2
2.1 Definition 2
2.2 Historischer Abriss 3
2.3 Mathematische Formulierung 5
2.3.1 Symmetrisches TSP 5
2.3.2 Asymmetrisches TSP 5
2.3.3 Metrisches TSP 6
3 Lösungsverfahren 6
3.1 Übersicht der Verfahren 6
3.2 Exakte Lösungsverfahren 7
3.2.1 Komplette Enumeration 8
3.2.2 Branch- and-Bound-Verfahren 8
3.3 Heuristiken 10
3.3.1 Paarweise Vertauschung 10
3.3.2 Simulated Annealing 11
4 Das M-Traveling Salesman Problem 12
5 Routenplanung gut & teuer 12
6 Fazit 14
Literaturverzeichnis IV
Bücher: IV
Zeitschriften: V
Internetquel en: V
II
1 Einleitung
Das Traveling Salesman Problem (TSP) gliedert sich ein in die Schwierigkeiten der
Tourenplanung. Dabei steht die Fahrzeugflottenoptimierung an erster Stel e. Es wird
bestimmt, welches Fahrzeug welchen Kunden zu welchem Zeitpunkt bedient. Die
Tourenplanung stel t also die Weichen dafür, dass Kundennachfragen pünktlich und
zu geringen Kosten erfül t werden.1 Als deutlich formuliertes Ziel besteht die Aufgabe
der Tourenplanung darin, den Einsatz des Fuhrparks zu koordinieren. Dies sol
optimal oder so weit wie möglich optimal geschehen. Als Optimierungskriterium zählt
die Anpassung an die reale Problemstel ung, an die verfügbaren Daten und an
mögliche Lösungsverfahren. In den meisten Anwendungsfäl en handelt es sich um
das Leiten von Fahrzeugen. Bei dem TSP berücksichtigt man nur ein einzelnes
Fahrzeug. Es ist ein kombinatorisches Optimierungsproblem, auch als
Reihenfolgeproblem bezeichnet, welches das Ziel hat, die bestmöglichste Abfolge
einer Rundreise zu bestimmen. Bei der Ermittlung der optimalen Reihenfolge ist zum
Beispiel auf Kriterien wie die geringsten Kosten, die kürzeste Durchlaufzeit, und eine
gleichmäßige Auslastung der Betriebsmittel zu achten. Weiterhin gehört das TSP zu
einer Klasse von sehr schwierigen Problemen, den sogenannten NP-vol ständigen
Problemen. Dafür ist kein effizienter Algorithmus vorhanden. Die kombinatorische
Optimierung tritt des Weiteren mitunter auch bei der Fertigungsablaufplanung und der
Maschinenbelegungsplanung auf.2
Der Aufbau der Arbeit unterteilt sich in die unter Punkt zwei dargestel ten Grundlagen
des Traveling Salesman Problem, die Erläuterung einiger Lösungsverfahren in
Abschnitt drei, in die Darstel ung des M-Traveling Salesman Problem unter Punkt 4
und unter die in Abschnitt fünf veranschaulichte aktuel e Situation ,,Routenplanung gut
& teuer".
Außerdem wird am Ende im sechsten Punkt eine kurze Zusammenfassung gegeben,
die einen zukunftsorientierten Ausblick und den aktuel en Bezug zum Thema
aufzeigen sol .
Das Ziel dieser Arbeit beinhaltet grundlegend die verständliche Darstel ung des
Problems und das Aufzeigen einiger Lösungsversuche.
1 Vgl. Thonemann (2005), S. 405.
2 Vgl. Neitzel (1977), S. 26.
1
Da das Traveling Salesman Problem eine sehr vielseitige Thematik ist, welche von
einigen unterschiedlichen Sichtweisen betrachten werden kann, besteht in dieser
Arbeit nur die Möglichkeit, einen kurzen Einblick zu gewähren.
2. Das Traveling Salesman Problem
2.1 Definition
Ein
Traveling
Salesman
Probelm,
auch
als
Rundreiseproblem
oder
Handlungsreisendenproblem bezeichnet, der Praxis könnte wie folgt lauten:
,,Ein Handlungsreisender möchte eine Anzahl von Kunden in verschiedenen Orten
besuchen. Nach Abschluss der Besuche möchte er in seinen Ausgangsort
zurückkehren. Welchen Weg sol er wählen (in welcher Reihenfolge sol er die
Kunden besuchen), damit die dabei insgesamt zurückzulegende Entfernung so gering
wie möglich ist?"3
Dabei müssen neben der geringst möglichen Entfernung weiterhin die minimal
aufzuwendenden Transportkosten und Transportzeiten beachtet werden. Im weiteren
Verlauf sind zwei Abbildungen zu sehen. Ein Handlungsreisender, welcher in Köln
startet, möchte die Städte Dortmund, Düsseldorf, Essen und Frankfurt bereisen. Am
Ende sol er in Köln wieder ankommen. Abbildung 1 stel t al e möglichen Touren dar
und Abbildung 2 die kosten- und zeitminimierenste Rundreise.
3 Domschke (1997), S. 100.
2
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