Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Rahmenbedingungen der Verkehrswirtschaft und Auswirkungen auf die Logistik close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Rahmenbedingungen der Verkehrswirtschaft und Auswirkungen auf die Logistik

Scholary Paper (Seminar), 2008, 34 Pages
Author: Simone Kraut
Subject: Economics / Business: Trade and Distribution

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2008
Pages: 34
Grade: 2,7
Bibliography: ~ 36  Entries
Language: German
Archive No.: V91207
ISBN (E-book): 978-3-638-04609-1
ISBN (Book): 978-3-638-94156-3
File size: 575 KB
Notes :
Sehr guter, wirtschaftlich-fundierter Schreibstil! wurde gelobt von Seiten des Lehrstuhls.


Abstract

Verkehr und Logistik betrifft jeden weltweit, tagtäglich, oftmals unbewusst und in unterschiedlichen Formen. Auf Basis einer mobilen Gesellschaft werden Verkehr und Logistik als elementare Charakteristika einer erfolgreichen und wettbewerbsfähigen Volkswirtschaft angesehen. Deutschland kommt dabei als Verkehrsdrehscheibe Europas einer besondere Bedeutung zugute. Mit einem Anteil von 3,2 Prozent am Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2004 und etwa 3,5 Prozent Erwerbstätigen, stellt der Verkehrssektor ein Bindeglied zwischen Wirtschaft, Arbeit und Freizeit dar. Der Umfang der deutschen Infrastruktur ist beachtlich. Mit einem Wert von etwa 772 Milliarden Euro und einem 282.800 km langen überregionalen Verkehrsnetz – inklusive Autobahnen, Bundesstraßen, Wasser- und Schienenwegen – hat Deutschland eine starke Wettbewerbsposition inne. Bis 2050, so prognostiziert das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, soll sich das Güterverkehrsaufkommen in Deutschland gegenüber 3,7 Milliarden Tonnen (t) heute auf 5,5 Milliarden t steigern. Die Güterverkehrsleistungen von 600 Mrd. Tonnenkilometern (tkm) sollen sich mehr als verdoppeln. Vor dem Hintergrund fortschreitender Globalisierung, Internationalisierung und Liberalisierung stehen Individuen, Unternehmen und Volkswirtschaften vor neuen (logistischen) Herausforderungen. Diese gilt es zu bewältigen, nicht jedoch wahllos, unbedacht oder unabhängig von Regelungen. Ihde stellte dazu fest, dass „kein anderer wirtschaftlicher Bereich von solch hohen Rahmenbedingungen und staatlichen Regulierungen betroffen ist, wie der Verkehrssektor“ . Dies hat direkte und indirekte Auswirkungen auf die Logistik, logistische Potentiale und die mit ihnen verbundenen Aspekte. Die Arbeit konzentriert sich auf die Darstellung der Rahmenbedingungen der Verkehrswirtschaft und analysiert Auswirkungen auf die Logistik. Das Fazit verdichtet abschließend noch einmal die wesentlichen Aspekte.


Excerpt (computer-generated)

Philipps-Universität Marburg

Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Logistik

Seminararbeit zum Thema:

Rahmenbedingungen der Verkehrswirtschaft und Auswirkungen auf

die Logistik

Vorgelegt von:

Simone Kraut

Marburg, den. 25.03.2008


II

Inhaltsverzeichnis

Darstellungsverzeichnis III

Abkürzungsverzeichnis IV

1. Thematische Einführung 1

2. Begriffsdefinitionen 2

2.1. Verkehr 2

2.2. Verkehrswirtschaft 3

2.3. Logistik 3

3. Mobilität und Entwicklung von Verkehr / Verkehrswirtschaft 4

4. Rahmenbedingungen der Verkehrswirtschaft und Auswirkungen auf die

Logistik 6

4.1. Allgemeine und soziale Rahmenbedingungen 6

4.2. Gesamtwirtschaftliche und ordnungspolitische Rahmenbedingungen 8

4.3. Politisch-rechtliche Rahmenbedingungen 9

4.4. Technische und infrastrukturelle Rahmenbedingungen 11

4.5. Ökologische Rahmenbedingungen 13

5. Fazit 16

Literaturverzeichnis 18

Anhang 22


III

Darstellungsverzeichnis

Darstellung 1: Verkehrselemente

Darstellung 2: Strukturbild der Mobilität

Darstellung 3: Verkehrsleistungen nach Verkehrsarten, Trendszenario von 1973-2050

Darstellung 4: Übersicht der Verkehrstitel des EWG-Vertrags i.d.F. vom 25.03.1957

Darstellung 5: Verkehrswissenschaftliche Disziplinen


IV

Abkürzungsverzeichnis

BIP BruttoInlandsProdukt

BVWP BundesVerkehrsWegePlan

EDIFACT Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport

EDITRANS Electronic Data Interchange Transport

et al. und andere

EU Europäische Union

EWG Europäische WirtschaftsGemeinschaft

KMU Kleine und Mittlere Unternehmen

t Tonne(n)

TAN Transeuropäisches Netz

tkm TonnenKilometer


1

1. Thematische Einführung

Verkehr und Logistik betrifft jeden weltweit, tagtäglich, oftmals unbewusst und in

unterschiedlichen Formen.

Auf Basis einer mobilen Gesellschaft werden Verkehr und Logistik als elementare

Charakteristika einer erfolgreichen und wettbewerbsfähigen Volkswirtschaft angese-

hen.1 Deutschland kommt dabei als Verkehrsdrehscheibe Europas einer besondere Be-

deutung zugute.2 Mit einem Anteil von 3,2 Prozent am Bruttoinlandsprodukt (BIP) im

Jahr 2004 und etwa 3,5 Prozent Erwerbstätigen, stellt der Verkehrssektor ein Bindeglied

zwischen Wirtschaft, Arbeit und Freizeit dar.3 Der Umfang der deutschen Infrastruktur

ist beachtlich. Mit einem Wert von etwa 772 Milliarden Euro4 und einem 282.800 km5

langen überregionalen Verkehrsnetz6 ­ inklusive Autobahnen, Bundesstraßen, Wasser-

und Schienenwegen ­ hat Deutschland eine starke Wettbewerbsposition inne. Bis 2050,

so prognostiziert das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, soll

sich das Güterverkehrsaufkommen in Deutschland gegenüber 3,7 Milliarden Tonnen (t)

heute auf 5,5 Milliarden t steigern. Die Güterverkehrsleistungen von 600 Mrd. Tonnen-

kilometern (tkm) sollen sich mehr als verdoppeln.7

Vor dem Hintergrund fortschreitender Globalisierung, Internationalisierung und Li-

beralisierung stehen Individuen, Unternehmen und Volkswirtschaften vor neuen (logis-

tischen) Herausforderungen.8 Diese gilt es zu bewältigen, nicht jedoch wahllos, unbe-

dacht oder unabhängig von Regelungen.

Ihde

stellte dazu fest, dass ,,kein anderer wirt-

schaftlicher Bereich von solch hohen Rahmenbedingungen und staatlichen Regulierun-

gen betroffen ist, wie der Verkehrssektor"9. Dies hat direkte und indirekte Auswirkun-

gen auf die Logistik, logistische Potentiale und die mit ihnen verbundenen Aspekte.

Die Seminararbeit konzentriert sich auf die Darstellung der Rahmenbedingungen der

Verkehrswirtschaft und analysiert Auswirkungen auf die Logistik. Das Fazit verdichtet

abschließend noch einmal die wesentlichen Aspekte.

1 Vgl. Schröder (2004), online.

2 Vgl. Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (2008a), online.

3 Vgl. Statistisches Bundesamt (2006), S. 12.

4 Vgl. Statistisches Bundesamt (2006), S. 22.

5 Wert

aus

2003.

6 Vgl. Statistisches Bundesamt (2006), S. 20: Das entspricht etwa einer siebenfachen Erdumrun-

dung.

7 Vgl. Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (2007), S. 2.

8 Vgl. Jung (2006), S. 144-151; Jünemann (1990) et al.


2

2. Begriffsdefinitionen

2.1. Verkehr

Allgemein wird

Verkehr

als (Dienst-) Leistung zur Raumüberwindung sowohl von

Personen, Gütern oder Nachrichten verstanden.10 Dabei wird auf verschiedene Ver-

kehrsmittel zurückgegriffen. Differenziert werden hierbei technische Einrichtungen zu

Lande, zu Wasser, in der Luft und im Weltraum.11 Die Besonderheit des Verkehrs liegt

in den multiplen Zielsetzungen für wachstums-; regional-; struktur- und sozialpolitische

sowie für verteilungs-; umwelt- und sicherheitspolitische Zwecke.12 Die einzelnen Ziele

sowie die Interessen der Vertreter können dabei konvergieren, aber auch konkurrieren.

Der wirtschaftliche Rahmen der Prozesse wird durch die

Verkehrswirtschaft

festge-

legt.13

Unter

Verkehrspolitik

wird die Gesamtheit aller Maßnahmen einer Staatengemein-

schaft, Gebietskörperschaft14 und anderer (halb-) öffentlicher und privater Institutionen

verstanden, die auf das Entstehen und Durchführen von Verkehrsleistungen einwirken.

Die

Güterverkehrslogistik

wird charakterisiert durch alle Maßnahmen, um die richti-

ge Menge, im richtigen Zustand, am richtigen Ort, mit den richtigen Informationen und

zum richtigen Zeitpunkt zu minimalen Kosten zu gewährleisten.15 Der modal split, also

die Aufteilung des Verkehrsaufkommens auf verschiedene Verkehrsträger, umfasst bei-

spielsweise Straßen, Eisenbahnen und Seeschiffe.16 Abschließend seien hier noch kurz

die Möglichkeiten der Verkehrswege in See- und Binnenschifffahrt, Eisenbahnverkehr,

Straßen- und Luftverkehr sowie Rohrleistungs-17 und Nachrichtenverkehr differen-

ziert.18

9 Ihde (1991), S. 156.

10 Vgl. Eckey/ Stock (2000), S. 4; Kummer (2006), S. 30 et al.

11 Vgl. zu den Verkehrselementen im Anhang Darstellung 1, S. 22.

12 Vgl. Frerich/ Müller (2004), S. 35.

13 Vgl. Kummer (2006), S. 30.

14 Bund, Länder, Gemeinden bzw. ausländisches Äquivalent.

15 Vgl. Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (2008), online.

16 Vgl. Statistisches Bundesamt (2006), S. 31.

17 Vgl. zur Definition Ihde (1991), S. 89-91: Transportgefäß und Transportmittel bilden hier eine

Einheit; überregionale Verbindungen stehen im Fokus; Beispiele sind Wasser, Erdöl(-produkte)

und Erdgas.

18 Vgl. Ihde (1991), S. 48.



Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Evolution der Logistik

Author: Niklas Kürten
Economics / Business: Supply, Production, Logistics, 2007 Download as PDF-file for 34,90 EUR

Geschichte der Logistik

Author: Christian Heinen
Economics / Business : Economic and Social History, 2004 Download as PDF-file for 12,99 EUR

Logistik-Controlling

Author: Nadine Plagemann
Economics / Business: Supply, Production, Logistics, 2005 Download as PDF-file for 12,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/91207/rahmenbedingungen-der-verkehrswirtschaft-und-auswirkungen-auf-die-logistik
please wait Please wait