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Austausch von Notebook-Arbeitsspeicher (Unterweisung Fachinformatiker / -in, Fachrichtung Systemintegration)

Untertitel: Unterweisung nach der Vier-Stufen-Methode

Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2008, 18 Seiten
Autor: Simon Meggle
Fach: AdA EDV / DV / IT / Telekommunikation

Details

Kategorie: Unterweisung / Unterweisungsentwurf
Jahr: 2008
Seiten: 18
Note: 1,2
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V91522
ISBN (E-Book): 978-3-638-06350-0
ISBN (Buch): 978-3-638-95007-7
Dateigröße: 234 KB

Zusammenfassung / Abstract

Nach der Unterweisung ist der Auszubildende in der Lage, unter Berücksichtigung der ESD-Schutzbestimmungen den Arbeitsspeicher-Riegel in einem Notebook gegen einen anderen auszutauschen.


Textauszug (computergeneriert)

Unterweisungsentwurf

für den praktischen Teil der Prüfung nach AEVO

vorgelegt von

Prüfungstag

19. Februar 2008

Prüfungsort

IHK-Akademie München

Thema der Unterweisung

Austausch von Notebook-Arbeitsspeicher

Operationalisiertes Lernziel

Nach der Unterweisung ist der Auszubildende in der

Lage, unter Berücksichtigung der ESD-

Schutzbestimmungen den Arbeitsspeicher-Riegel in

einem Notebook gegen einen anderen

auszutauschen

Dauer der Unterweisung

ca. 20 Minuten

Ort der Unterweisung

IT-Werkstatt in (hier Firma angeben!)

Ausbildungsberuf

Fachinformatiker (Fachrichtung Systemintegration)

Zielgruppe

1 Auszubildender im 3. Ausbildungsmonat des 1.

Ausbildungsjahres

Unterweisungsmethode

4-Stufen-Methode

Ausbildungsmittel

Notebook,

ESD-Armbänder,

Arbeitsspeicher-Riegel in ESD-Schutzhülle,

versch. Schraubendreher

kleine Schachtel / Schale

ESD-Folien

Erklärung des Prüfungsteilnehmers:

Ich erkläre, dass ich diesen Unterweisungsentwurf selbständig erstellt habe.

Ort, Datum

Unterschrift


- Inhaltsverzeichnis -

1

Ausgangssituation 2

1.1

Adressatenanalyse / Ausbildungsstand 2

1.2

Angaben zum Betrieb und Ausbildungsort 2

1.3

Wahl des Zeitpunktes und Dauer der Unterweisung 2

1.4

Arbeitsmittel 2

1.5

Vorkenntnisse 2

2

Didaktische Analyse 3

2.1

Didaktische Prinzipien 3

2.1.1

Didaktisches Prinzip der Praxisnähe 3

2.1.2

Didaktisches Prinzip der Fasslichkeit 3

2.1.3

Didaktisches Prinzip der Verknüpfung 3

2.1.4

Didaktisches Prinzip der Aktivität 4

2.1.5

Didaktisches Prinzip der Anschaulichkeit 4

2.1.6

Didaktisches Prinzip der Lernzielorientierung 4

2.2

Unterweisungsziele 4

2.3

Umsetzung von Schlüsselqualifikationen 5

2.3.1

Sozialkompetenz 5

2.3.2

Persönlichkeitskompetenz 5

2.3.3

Methodenkompetenz 5

2.4

Lernzielbereiche 6

2.4.1

Affektiver Lernzielbereich 6

2.4.2

Kognitiver Lernzielbereich 6

2.4.3

Psychomotorischer Lernzielbereich 6

3

Methodische Analyse 7

3.1

Methode der Unterweisung 7

3.2

Verwendete Medien 7

4

Durchführung der Unterweisung 8

4.1

Erste Stufe ­ Vorbereitung, Erklärung und Motivation 8

4.2

Zweite Stufe ­ Vormachen und Erklären 9

4.3

Dritte Stufe ­ Nachmachen und Erklären lassen 10

4.4

Vierte Stufe ­ Üben 10

5

Lernerfolgskontrolle 11

5.1

Kontrolle der vermittelten Kenntnisse 11

5.1.1

Schriftliche Kontrolle 11

5.1.2

Mündliche Kontrolle 11

5.2

Kontrolle der Handlungsfähigkeit 11

5.3

Ausbildungsnachweise 11

6

Nachbereitung 12

7

Anhang 13

7.1

Schriftliche Lernzielkontrolle 13

7.2

Auszug aus dem IBM T21-Handbuch 14

7.3

Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan 16


1 Ausgangssituation

1.1

Adressatenanalyse / Ausbildungsstand

Der 17-jährige Martin Mustermann befindet sich seit 1.9.2007 in einem

Ausbildungsverhältnis zum Fachinformatiker (Fachrichtung: Systemintegration) in der

Firma (hier Firma angeben) in München.

Zuvor besuchte er das Gymnasium bis zur 10. Klasse und erlangte die Mittlere Reife /

Sekundarabschluss I.

Martin ist ein ruhiger und besonnener, sehr interessierter und engagierter Jugendlicher,

der stets mit großem Interesse arbeitet und über eine schnelle Auffassungsgabe verfügt.

Mit dem Auszubildenden wurde einvernehmlich die Anrede mit ,,Du" vereinbart.

1.2

Angaben zum Betrieb und Ausbildungsort

__________ ist eine der führenden ________-Firmen in Deutschland und Europa mit ca.

100 Mitarbeitern.

Die Firma verfügt über eine fünf Mann starke IT-Abteilung (Martin eingerechnet), die für

die Programmierung und Weiterentwicklung der eigenen ______-verwaltungs-Software,

den Client-Support und die Server-, und Netzwerk-Infrastruktur verantwortlich zeichnet.

Zusätzlich zum Arbeitsplatz des Auszubildenden wurde ein großer und gut ausgeleuchteter

Werkstatt-Tisch mit kleinem Ersatzteillager, Messgeräten, Werkzeug und Fachliteratur

eingerichtet. Für den Ausbilder und Auszubildenden bietet dieser Tisch optimale

Bedingungen, um beispielsweise die Handhabung und Installation von

Hardwarekomponenten anschaulich, manchmal auch besser zugänglich als vor Ort (z.B.

enger Serverraum) und in einer sicheren Umgebung durchzuführen.

1.3

Wahl des Zeitpunktes und Dauer der Unterweisung

Die Unterweisung wird morgens um 8.30 Uhr statt finden und ca. 20 Minuten dauern.

Wenn Martin wie jeden Tag pünktlich um 8 Uhr an seinem Arbeitsplatz sitzt, ist er

aufgrund seines Arbeitsweges bereits mehr als 2 ½ Stunden auf den Beinen. Deshalb ist

er auch morgens schon voll aufnahmefähig und sehr gut bei der Sache.

Es hat sich deshalb bewährt, Arbeitsunterweisungen gleich am Morgen durchzuführen,

weil durch den flexiblen Arbeitsbeginn der Mitarbeiter die Störfaktoren (Telefonanrufe,

Support) im Lauf des Vormittags immer mehr zunehmen.

1.4

Arbeitsmittel

Als Arbeitsmittel werden vorbereitet / kommen zum Einsatz:

· Notebook

· ESD-Armbänder

· Arbeitsspeicher-Riegel in ESD-Schutzhülle

· versch. Schraubendreher

· kleine Schachtel für Schrauben

· ESD-Folien

1.5

Vorkenntnisse

Martin hat in einer vorangegangenen Ausbildungseinheit die verschiedenen im Server-

und PC-Bereich eingesetzten Speichermedien kennen gelernt und kann diese benennen.

Ihm wurde bereits erklärt, dass diese Komponenten durch elektrostatische Entladung

beschädigt werden können. In diesem Zusammenhang wurde er mit den Regeln zur

Vermeidung elektrostatischer Entladung (ESD) vertraut gemacht.

Martin besitzt noch keine Erfahrungen bei der Wartung und Reparatur von Notebooks.

2


2 Didaktische Analyse

2.1

Didaktische Prinzipien

Lernen fällt umso leichter, wenn der zu lernende Stoff gut strukturiert ist und nach

bestimmten didaktischen Prinzipien vermittelt wird. Diese laufen immer parallel bzw. in

Wechselwirkung und nicht losgelöst in Stufen. Welche bei der Planung dieser

Unterweisung besonders beachtet wurden, wird im folgenden Teil erklärt.

2.1.1

Didaktisches Prinzip der Praxisnähe

Anhand "aus dem Arbeitsalltag gegriffener" Aufgabenstellungen soll der Auszubildende

erkennen, dass diese Tätigkeiten wichtiger Bestandteil für die spätere Ausübung seines

Berufes ist.

2.1.2

Didaktisches Prinzip der Fasslichkeit

Die Unterweisung muss so gestaltet sein, dass sie dem Alter, Kenntnis-, und

Entwicklungsstand, sowie der Intelligenz des Auszubildenden angepasst ist, um eine

Unter- oder Überforderung zu vermeiden.

Der Begriff des "Speichers", speziell des "Arbeitsspeichers", wurde in der

vorhergegangenen Unterweisung bereits systematisch erarbeitet und, wo erforderlich,

didaktisch vereinfacht, ohne die Wissenschaftlichkeit zu verlieren.

2.1.3

Didaktisches Prinzip der Verknüpfung

"Vom Bekannten zum Neuen, vom Nahen zum Entfernten,

vom Einfachen zum Komplizierten, vom Leichten zum Schweren,

vom Konkreten zum Abstrakten..."

(Comenius, um 1650)

Diese Unterweisung steht im Zusammenhang mit einer vorangegangenen und einer

nachfolgenden Unterweisung; sind alle Unterweisungen abgeschlossen, soll Martin in der

Lage sein, Notebooks und PC-Systeme mit Festplatten- und Arbeitsspeicher auszurüsten.

o Thema der vorangegangenen Unterweisung:

"Skalierbarkeit von Systemen" ­ Martin wurden in Form eines Lehrgesprächs die

Möglichkeiten aufgezeigt, inwieweit Server und PCs durch den Einsatz moderner

Hardwarekomponenten, insbesondere Speicherkomponenten kostengünstig

aufgerüstet werden können.

o Thema dieser Unterweisung:

"Austausch des Arbeitsspeichers in einem Notebook" ­ Martin lernt in dieser

Unterweisung anhand der Vier-Stufen-Methode, wie er ein Notebook mit größerem

Arbeitsspeicher ausstattet.

o Thema der folgenden Unterweisung:

"Austausch einer Notebook-Festplatte" ­ auch in dieser Unterweisung wird das Vier-

Stufen-Modell zum Einsatz kommen. Martin wird gezeigt werden, wie man die

Festplatte eines Notebooks gegen eine andere (größere/neue) Festplatte austauscht.

3



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