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Kroatische Geschichte: Die Inschrift der Königin Helena

Scholary Paper (Seminar), 2004, 13 Pages
Author: Hilthart Pedersen
Subject: History - Middle Ages, Early Modern

Details

Event: Die Geschichte Kroatiens vom 9. – 12. Jahrhundert
Institution/College: Christian-Albrechts-University of Kiel (Historisches Seminar)
Tags: Kroatische, Geschichte, Inschrift, Königin, Helena, Geschichte, Kroatiens, Jahrhundert
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2004
Pages: 13
Grade: 2
Bibliography: ~ 14  Entries
Language: German
Archive No.: V91604
ISBN (E-book): 978-3-638-05177-4
ISBN (Book): 978-3-638-94528-8
File size: 196 KB

Abstract

Die frühmittelalterlichen lateinischen Inschriften in und an Sakralbauten bilden die erste Gruppe der bewahrten kroatischen Inschriften. Diese Inschriften konzentrieren sich auf die nördlichen Festlandstädte des byzantinischen Dalmatiens. Besonders auf die Städte Zadar, Split und im geringen Maße auch Trogir und in einem Gebiet auf das Dreieck Nin–Knin–Solin bezogen, dem Kerngebiet des mittelalterlichen kroatischen Staates. In den letzten Jahren haben sich vor allem Vedrana Delonga und Radoslav Katičić mit der Analyse der Inschriftentexte und ihrer Merkmale befasst. So stellt Delonga fest, dass in der Tradition spätantiken-frühchristlichen Epigraphik eine bestimmte Verwendung von Formeln vorherrscht. So fordert die Trpimir Inschrift aus Rižinice bei Solin die Betrachter auf: PRO DUCE TREPIME[ro ... ... prece] CHR(ist)O SU(b)MIT[tatis ... ... hab]ETE COLLA TREME[ntes ...]. Bringt für den Fürsten Trpimir Christus Gebete dar und beugt Eure Nacken mit Zittern. So bezeugt diese Inschrift die christliche Frömmigkeit und herrschaftliche Repräsentation des Herrschers Trpimir (850-864). Von der Verteilung her, dominieren die lateinischen Inschriften im Früh -und Hochmittelalter, doch auch glagolitische und kyrillische sind zu finden.


Excerpt (computer-generated)

Christian ­ Albrechts- Universität zu Kiel

Historisches Seminar

Proseminar :

Die Geschichte Kroatiens vom 9. ­ 12. Jahrhundert

Hausarbeit zur Kroatischen Geschichte

Die Innschrift der Königin Helena

Hilthart Pedersen

M./N. Geschichte

3. Semester

Abgabetermin: 1. März

1


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 3

1.1 Frühromanische

Inschriften

Kroatiens 3

2. Überlieferung

der

Inschrift 4

2.1 Die

Inschrift 4

2.1.1 Aufbau

der

Inschrift 6

2.1.2.

Die Datierung der Inschrift 8

2.2 Inhalt

der

Inschrift 8

2.3

Die Königin Helena und das kroatische Königshaus 9

2.4

Die Stiftung von St. Marien und St. Stephan 10

2.5

Vergleich mit anderen Inschriften 10

3.

Zusammenfassung und Schluss 11

4. Quellen

und

Literaturverzeichnis 12

Abkürzungen 12

2


1.

Einleitung

1.1 Frühromanische

Inschriften

Kroatiens

Die frühmittelalterlichen lateinischen Inschriften in und an Sakralbauten bilden die erste

Gruppe der bewahrten kroatischen Inschriften. Diese Inschriften konzentrieren sich auf

die nördlichen Festlandstädte des byzantinischen Dalmatiens.1 Besonders auf die

Städte Zadar, Split und im geringen Maße auch Trogir und in einem Gebiet auf das

Dreieck Nin ­ Knin ­Solin bezogen, dem Kerngebiet des mittelalterlichen kroatischen

Staates.

In den letzten Jahren haben sich vor allem Vedrana Delonga und Radoslav Katiþiü mit

der Analyse der Inschriftentexte und ihrer Merkmale befasst. So stellt Delonga fest,

dass in der Tradition spätantiken-frühchristlichen Epigraphik eine bestimmte

Verwendung von Formeln vorherrscht. So fordert die Trpimir Inschrift aus Rizinice bei

Solin die Betrachter auf: PRO DUCE TREPIME[ro ... ... prece] CHR(ist)O

SU(b)MIT[tatis ... ... hab]ETE COLLA TREME[ntes ...].

Bringt für den Fürsten Trpimir Christus Gebete dar und beugt Eure Nacken mit Zittern.2

So bezeugt diese Inschrift die christliche Frömmigkeit und herrschaftliche

Repräsentation des Herrschers Trpimir (850-864). Von der Verteilung her, dominieren

die lateinischen Inschriften im Früh -und Hochmittelalter, doch auch glagolitische und

kyrillische sind zu finden.

1 Steindorff, L., Das mittelalterliche epigraphische Erbe Kroatiens. In: Hoffmann, L. M. (Hrg.) Zwischen

Polis, Provinz und Peripherie. Beiträge zur byzantinischen Geschichte und Kultur. Wiesbaden 2005, 608.

2 2 Steindorff, L., Das mittelalterliche epigraphische Erbe Kroatiens, 610.

3



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