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Die Satzglieder und ihre Darstellung in der Grammatik

Seminararbeit, 2007, 14 Seiten
Autor: Irena Eppler
Fach: Germanistik - Didaktik

Details

Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2007
Seiten: 14
Note: 2
Literaturverzeichnis: ~ 5  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V91964
ISBN (E-Book): 978-3-638-07157-4

Dateigröße: 310 KB

Zusammenfassung / Abstract

Die Satzglieder und ihre Darstellung in der Grammatik 1. Einleitung „Es gibt bekanntlich nicht nur eine Grammatik (und damit eine Lehre vom Satzbau) für die deutsche Sprache, sondern mehrere, und diese unterscheiden sich voneinander in Vorgehen, Ergebnissen und Terminologie. […]. Man kann das, wenn man will als geistige Vielfalt begrüßen;“1 Diese positiv ausgedrückte Vielfalt hat natürlich auch ihre Kehrseite: Grammatische Phänomene können nicht einheitlich bestimmt, benannt und erklärt werden; es gibt unterschiedliche Definitionen und sogar widersprüchliche Standpunkte, die es nicht ermöglichen grammatische Probleme übereinstimmend zu lösen. Diese wissenschaftlich äußerst heterogene Interpretation der deutschen Grammatik kann zu Verwirrung führen, vor allem bei den jüngeren „Wissenschaftlern“, den Schülern. Lange Zeit war es üblich, dass unterschiedliche und inhaltlich nicht kompatible Sprachbücher entworfen und schulspezifisch nebeneinander eingesetzt wurden, sodass ein Schulwechsel, sogar innerhalb einer Stadt, zum Problem werden konnte. Seit der deutschen Kultusministerkonferenz von 1982 ist ein „Verzeichnis grundlegender grammatischer Fachausdrücke“ festgesetzt, und somit auch die Basis für eine einheitliche Schulgrammatik – zumindest, was die wichtigsten Grundbausteine der deutschen Grammatik angeht – gelegt. Die Wissenschaft hingegen konnte sich nicht so schnell einigen, was auch heute noch die unvereinbare Pluralität fachwissenschaftlicher Termini zur Folge hat. Bei der anschließenden Untersuchung der Satzglieder und ihrer Darstellung in der Grammatik, werde ich mich im Wesentlichen – aufgrund der lokalen Fakultätszugehörigkeit – auf die sprachwissenschaftlichen Erkenntnisse des Institutes für deutsche Philologie der Universität Würzburg beziehen.


Textauszug (computergeneriert)

Bayerische Julius ­ Maximilians ­ Universität Würzburg

Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur

Seminar: Sprache untersuchen

Sommersemester 2007

Seminararbeit zum Thema:

Die Satzglieder und ihre Darstellung in der Grammatik

Verfasser: Irena Eppler


Inhaltsverzeichnis

1.

Einleitung S.

3

2. Das Verb als strukturelles Zentrum des Satzes

S. 4 ­ 5

3. Ergänzungen und Angaben

S.

5

3.

1.

Ergänzungen

S.

6

­

7

3.

2.

Angaben S.

8

4.

Grammatische

Proben

S.

9

4.

1.

Ersatzprobe

S.

9

4.

2.

Umstellprobe

S.

10

4.

3.

Weglassprobe S.

10

-

11

4.

4.

Anreihungsprobe

S.

11

4.

5.

Prädikationsprobe

S.

11

­

12

5. Schluss

S. 12

2


Die Satzglieder und ihre Darstellung in der Grammatik

1. Einleitung

,,Es gibt bekanntlich nicht nur

eine

Grammatik (und damit

eine

Lehre vom Satzbau) für die

deutsche Sprache, sondern mehrere, und diese unterscheiden sich voneinander in Vorgehen,

Ergebnissen und Terminologie. [...]. Man kann das, wenn man will als geistige Vielfalt

begrüßen;"1 Diese positiv ausgedrückte Vielfalt hat natürlich auch ihre Kehrseite:

Grammatische Phänomene können nicht einheitlich bestimmt, benannt und erklärt werden; es

gibt unterschiedliche Definitionen und sogar widersprüchliche Standpunkte, die es nicht

ermöglichen grammatische Probleme übereinstimmend zu lösen. Diese wissenschaftlich

äußerst heterogene Interpretation der deutschen Grammatik kann zu Verwirrung führen, vor

allem bei den jüngeren ,,Wissenschaftlern", den Schülern. Lange Zeit war es üblich, dass

unterschiedliche und inhaltlich nicht kompatible Sprachbücher entworfen und schulspezifisch

nebeneinander eingesetzt wurden, sodass ein Schulwechsel, sogar innerhalb einer Stadt, zum

Problem werden konnte. Seit der deutschen Kultusministerkonferenz von 1982 ist ein

,,Verzeichnis grundlegender grammatischer Fachausdrücke" festgesetzt, und somit auch die

Basis für eine einheitliche Schulgrammatik ­ zumindest, was die wichtigsten Grundbausteine

der deutschen Grammatik angeht ­ gelegt.

Die Wissenschaft hingegen konnte sich nicht so schnell einigen, was auch heute noch die

unvereinbare Pluralität fachwissenschaftlicher Termini zur Folge hat.

Bei der anschließenden Untersuchung der Satzglieder und ihrer Darstellung in der

Grammatik, werde ich mich im Wesentlichen ­ aufgrund der lokalen Fakultätszugehörigkeit

­ auf die sprachwissenschaftlichen Erkenntnisse des Institutes für deutsche Philologie der

Universität Würzburg beziehen.

1 Sitta, Horst: Syntax ­ Die Lehre vom Bau des Satzes. In: Praxis Deutsch 68. S.22

3



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