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Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2008, 29 Pages
Author: Asmus Green
Subject: Philosophy - Philosophy of the Ancient World
Details
Institution/College: Christian-Albrechts-University of Kiel (Philosophisches Institut)
Tags: Gorgias, Phaidros, Platons, Stellung, Rhetorik, Platons, Sophistes
Year: 2008
Pages: 29
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 2 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-06071-4
ISBN (Book): 978-3-638-95050-3
File size: 207 KB
Anmerkungen des Korrektors: "Eine sehr schöne Arbeit! Erfreuliches sprachliches Ausdrucksvermögen!"
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Abstract
Das mitunter einer Rivalität ähnelnde Verhältnis zwischen Philosophie und Rhetorik ist Gegenstand der Dialoge Gorgias und Phaidros. Im Gorgias wird das Verhältnis der beiden Schulen nicht von Beginn an systematisch erörtert, sondern als Streitgespräch zwischen Platons Sokrates und den Rhetoren Gorgias, Polos und Kallikles regelrecht ausgefochten. Die Besonderheit des Gorgias- Dialoges ist also, dass das Verhältnis zwischen Philosophie und Rhetorik auf zwei Ebenen behandelt wird; zum Einen auf einer theoretischen Ebene, in der Definitionen erarbeitet und Schlüsse gezogen werden, zum Anderen auf einer praktischen Ebene, in der die Anwälte der Rhetorik mit einem Philosophen streiten. Als Sieger der Auseinandersetzung geht die Philosophie hervor: Keiner der Rhetoren kann der dialektischen Einsicht des Sokrates das Wasser reichen. Zum Ende des Gorgias haben sowohl Polos als auch Gorgias und Kallikles keine andere Wahl, als sich geschlagen aus dem Gespräch zurückzuziehen. Im Phaidros wird ebenso wie im Gorgias als zentrales Thema das Verhältnis zwischen Philosophie und Rhetorik behandelt, allerdings nicht im Sinne einer kämpfenden Auseinandersetzung der beiden Richtungen, sondern vielmehr im Sinne einer grundlegenden Positionsbestimmung. Die Notwendigkeit dieser Positionsbestimmung besteht in der Tatsache, dass Philosophie sich in ihrem Selbstverständnis zwar von der Rhetorik abgrenzen will, allerdings auch nicht vollkommen ohne sie auskommt und deswegen den notwendigen Anteil der Rhetorik an ihr selbst eingrenzen muss. Ziel dieser Arbeit ist es, darzustellen, wie das Verhältnis zwischen Philosophie und Rhetorik in den Dialogen Gorgias und Phaidros aufgebaut und dargestellt wird.
Excerpt (computer-generated)
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 2
2. Gorgias 3
2.1 Gorgias und Sokrates 4
2.2 Polos und Sokrates 6
2.3 Kallikles und Sokrates 10
3. Phaidros 13
3.1 Über Liebe, Seele und Mythos 14
3.1 Über die Rhetorik 18
4. Fazit 26
5. Literaturverzeichnis 28
1
1. Einleitung
Platons Stellung zur Rhetorik in den Dialogen
Gorgias
und
Phaidros
ist in ihren Grundzügen die
Darstellung des Verhältnisses zwischen Rhetorik und Philosophie. Das Verhältnis dieser beiden
Schulen ist zu Platons Lebzeiten ein angespanntes: Als auf den Straßen umherwandelnder Lehrer,
der Bürger in philosophische Gespräche verwickelt und dafür kein Honorar verlangt, steht Sokrates,
der Protagonist der platonischen Dialoge, als Anwalt der Philosophie in direkter Konkurrenz zu den
Sophisten und Rhetoren, die sich in ihren Schulen den Rhetorikunterricht bezahlen lassen und sich
rühmen, eine universal anwendbare Kunst zu vermitteln. Dieser Anspruch der sophistischen
Rhetorik, in allen Fragen und Lebenslagen im Besitz der richtigen Antworten zu sein und diese -
gegen Geld - auch weitergeben zu können, ähnelt, wenn auch nur im Ansatz, dem Selbstverständnis
der Philosophie: Zwar verkauft Sokrates seine Fähigkeiten nicht an seine Gesprächspartner, sondern
sucht als ein nach Wahrheit Strebender, sein Gegenüber im Gespräch die richtigen Antworten selbst
erkennen zu lassen, hat aber als Philosoph ebenso wie die Rhetoren den Anspruch an sich und seine
Zunft, keine Antwort schuldig zu bleiben. Der Unterschied zwischen den Philosophen und den
Rhetoren besteht darin, dass diese sich im festen Besitz der Wahrheit wähnen und jene sich deutlich
bescheidener als ,,Freunde der Weisheit" und nicht als deren Wächter und Besitzer bezeichnen und
,,nur" nach ihr Streben, anstatt sie zu horten und zu verkaufen.
Das mitunter einer Rivalität ähnelnde Verhältnis zwischen Philosophie und Rhetorik ist Gegenstand
der Dialoge
Gorgias
und
Phaidros
. Im
Gorgias
wird das Verhältnis der beiden Schulen nicht von
Beginn an systematisch erörtert, sondern als Streitgespräch zwischen Platons Sokrates und den
Rhetoren Gorgias, Polos und Kallikles regelrecht ausgefochten. Die Besonderheit des
Gorgias
-
Dialoges ist also, dass das Verhältnis zwischen Philosophie und Rhetorik auf zwei Ebenen
behandelt wird; zum Einen auf einer theoretischen Ebene, in der Definitionen erarbeitet und
Schlüsse gezogen werden, zum Anderen auf einer praktischen Ebene, in der die Anwälte der
Rhetorik mit einem Philosophen streiten. Als Sieger der Auseinandersetzung geht die Philosophie
hervor: Keiner der Rhetoren kann der dialektischen Einsicht des Sokrates das Wasser reichen. Zum
Ende des
Gorgias
haben sowohl Polos als auch Gorgias und Kallikles keine andere Wahl, als sich
geschlagen aus dem Gespräch zurückzuziehen.
Auch im
Phaidros
wird das Verhältnis zwischen Philosophie und Rhetorik kontrastiert, allerdings
nicht im Sinne einer kämpfenden Auseinandersetzung ihrer Vertreter. Im Kern des Dialogs steht die
Frage:
,,Welches ist nun aber die Art und Weise, gut zu schreiben oder nicht?"1
In der daraufhin
1 Platon,
Phaidros
(Übers. F. Schleiermacher), in: Ursula Wolf (Hrsg.), Platon Sämtliche Werke, Hamburg 2002
(29. Auflage), Band 2, 538-609, S. 581.
2
gesuchten Antwort erscheinen die beiden im
Gorgias
,,verfeindeten" Lager Rhetorik und
Philosophie zwar zumindest in ihren Grundzügen, jedoch wird deren Unterschiedlichkeit nicht
derartig deutlich inszeniert wie im
Gorgias
: Sokrates und sein Gesprächspartner, der Rhetor
Phaidros, entwerfen die Definition einer philosophische Rhetorik, die nicht nur rhetorische
Grundkenntnisse wie Gliederung, Zusammenfassung, Teilung usw. beherrscht, sondern sich selbst
als Seelenführung begreift und durch ihr Wissen von der Natur der Seele und ihre Zustände die
sophistische Rhetorik überflügelt. Im
Phaidros
wird ebenso wie im
Gorgias
als zentrales Thema
das Verhältnis zwischen Philosophie und Rhetorik behandelt, allerdings nicht im Sinne einer
kämpfenden Auseinandersetzung der beiden Richtungen, sondern vielmehr im Sinne einer
grundlegenden Positionsbestimmung.
Die Notwendigkeit dieser Positionsbestimmung besteht in der Tatsache, dass Philosophie sich in
ihrem Selbstverständnis zwar von der Rhetorik abgrenzen will, allerdings auch nicht vollkommen
ohne sie auskommt und deswegen den notwendigen Anteil der Rhetorik an ihr selbst eingrenzen
muss.
Ziel dieser Arbeit ist es, darzustellen, wie das Verhältnis zwischen Philosophie und Rhetorik in den
Dialogen
Gorgias
und
Phaidros
aufgebaut und dargestellt wird.
2. Gorgias
Wie oben schon erwähnt, zeichnet sich der
Gorgias
-Dialog durch zwei Ebenen aus: Der Philosoph
Sokrates findet sich mit den Rhetoren Gorgias, Polos und Kallikles zusammen. Anlass und
Ausgangspunkt der Unterhaltung ist die Frage, was die Kunst des berühmten Gorgias sei. Was
aussieht wie ein Gespräch unter Freunden, bei dem derartige Fragen aus höflichem Interesse gestellt
werden, ist auf der theoretischen Ebene der Auftakt zu einer Auseinandersetzung zwischen
Philosophie und Rhetorik. Sokrates prüft die Rhetoren der Reihe nach und wählt dafür ihren
eigenen Kampfplatz aus, rühmen sich die Rhetoren doch, die Kunst des Redens und Antwortens zu
beherrschen.
3
2.1 Gorgias und Sokrates
Einen Vorgeschmack auf die Niederlage der Rhetoren gegen den von Sokrates geführten
philosophischen Logos liefert Polos, der auf die Frage, was denn die Redekunst sei, diese zum
Auftakt des Gespräches als die
,,vortrefflichste[...] unter den Künsten"
2 bezeichnet, dabei den Sinn
der Frage verkennend. Gorgias, der als Meister der Redekunst gilt, übernimmt das Gespräch mit
Sokrates und betritt damit vor Polos und Kallikles als erster der Rhetoren den Ring in der
Auseinandersetzung zwischen Rhetorik und Philosophie. Das Gespräch verläuft zunächst
dihairetisch und die erste Definition der Rhetorik wird, nach einigen Verbesserungen, formuliert:
Sie sei eine Kunst, die Glauben statt Wissen bei ihren Zuhörern produziert, aber im Hinblick auf
Gerechtes und Ungerechtes keine Lehrfunktion hat.
S: Die Redekunst also, Gorgias, ist, wie es scheint, Meisterin in einer glaubenmachenden, nicht in einer
belehrenden Überredung in Bezug auf Gerechtes und Ungerechtes?
G: Ja.3
Zu Beginn des Gesprächs hatte Polos der Rhetorik mit einem kühnen Vorstoß eine
Vormachtstellung eingeräumt und auch Gorgias gab an, dass sie sich mit den
,,wichtigsten[...]
unter allen menschlichen Dingen, und den herrlichsten"
4 beschäftige. Der Unterschied zwischen
diesen Äußerungen und der ersten Definition der Rhetorik gibt die Richtung vor, in die der Dialog
von Sokrates gelenkt werden wird: Was die wichtigsten und herrlichsten unter allen menschlichen
Dingen sind, gilt es herauszufinden. Den ersten Schritt zur Beschreibung des rhetorischen
Selbstverständnisses unternimmt Gorgias, indem er seine Kunst als mächtig und einflussreich
beschreibt, da sie unter dem Volk prinzipiell mehr Gehör findet als die Worte eines
Sachverständigen, dessen Meinung dann trotz ihres höheren sachlichen Gewichtes nicht gehört
wird.
[...] Im Streit gegen jeden andern Sachverständigen würde der Redner eher als irgendeiner überreden, ihn
selbst zu wählen. Denn es gibt nichts, worüber nicht ein Redner überredender spräche als irgendein
Sachverständiger vor dem Volke. Die Kraft dieser Kunst ist also in der Tat eine solche und so große.5
Damit wird deutlich, dass die Rhetorik im Gegensatz zu anderen Wissenschaften wie z.B. der
Medizin kein eigenes Wissen hat, sondern nur rhetorischer Kunstgriffe bedarf, um ihrem Geschäft
nachzugehen, und deswegen auch auf jedes Fachgebiet und in jeder Frage anwendbar ist. Ähnlich
2 Platon,
Gorgias
(Übers. F. Schleiermacher), in: Ursula Wolf (Hrsg.), Platon Sämtliche Werke, Hamburg 2002 (29.
Auflage), Band 1, 337-452, S. 345.
3 Gorgias, S. 354.
4 Gorgias, S. 349.
5 Gorgias, S. 356.
4
der Fechtkunst kann sie dem Risiko verfallen, missbraucht zu werden. Sie gleicht also einem
Werkzeug, das der richtigen Führung bedarf.
Noch, beim Zeus, wenn einer, der den Übungsplatz besucht hat und ein tüchtiger Fechter geworden
ist, hernach Vater und Mutter schlägt oder sonst einen von Verwandten und Freunden, darf man deshalb
die Turnmeister und die Fechtmeister verfolgen und aus den Städten vertreiben?6
Gorgias führt den Vergleich mit der Fechtkunst an, um den impliziten Vorwurf an die Rhetoren als
Lehrer zu entkräften, sie seien verantwortlich für etwaiges Unheil, das ihre Schüler mittels ihrer
Redekunst verursachen. Die grundsätzliche Allanwendbarkeit, die Gorgias der Rhetorik zuschreibt,
hebt eine Beschränkung auf, die in der oben erwähnten Definition noch existierte: Recht und
Unrecht sind jetzt als ,,Einsatzbereich" für die Rhetorik erschlossen und haben sich durch den
eingeräumten möglichen Missbrauch der Rhetorik gleichzeitig in zwei verschiedene Spielarten
derselbigen gewandelt. Mit dem Versuch der Entlastung seiner Zunft verstrickt sich Gorgias also
tiefer in die von Sokrates gelegte Falle.
Sokrates lenkt das Gespräch auf die Vereinbarkeit von sachlicher Unwissenheit und rhetorischer
Überredungskraft und offenbart damit den Mangel, den die Philosophie der Rhetorik vorwirft.
S: Der Nichtwissende also findet mehr als der Wissende Glauben unter den Nichtwissenden, wenn der
Redner mehr glauben findet als der Arzt. Folgt dies, oder etwas anderes?
G: Das folgt hier freilich.
S: Verhält sich nun nicht auch gegen die andern Künste insgesamt der Redner ebenso und die Redekunst?
Die Sachen selbst braucht sie nicht zu wissen, wie sie sich verhalten, sondern sie muß nur einen
Kunstgriff der Überredung ausgefunden haben, so daß sie das Ansehen bei den Nichtwissenden
gewinnt, mehr zu wissen als die Wissenden.7
Gleichzeitig lässt er ein Bild von ihr entstehen, das Gorgias als ihr Anwalt dringend korrigieren
muss. Um seine Zunft nicht im moralisch zweifelhaften Licht stehen zu lassen, bleibt ihm nichts
anderes übrig, als dem Rhetoriklehrer ein basales Wissen von Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit
zuzuschreiben, das notwendig ist, damit durch die Redekunst kein Schaden entsteht. Damit führt
Sokrates Gorgias in einen Widerspruch: Seine anfängliche Feststellung, Rhetorik könne zu guten
und schlechten Zwecken gebraucht werden, ist nun mit der Behauptung aufgehoben, jeder Redner
wisse um Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit und könne seine Fähigkeiten deswegen nicht zum
Schlechten einsetzen, da aus dem Wissen um das Gerechte - diese Meinung wird von Gorgias und
Sokrates geteilt - automatisch die gerechte Handlung resultiert. Gorgias tritt geschlagen als
Gesprächspartner zurück und überlässt dem zweiten Rhetor Polos das Feld.
6 Gorgias, S. 356.
7 Gorgias, S. 359.
5
An dieser Stelle des Dialogs ist die Bestimmung des Wesens der Rhetorik und ihrer Anhänger an
einem Punkt angelangt, der für Sokrates als Philosoph durchaus vertretbar wäre und an den der
Dialog noch zweimal zurückkehren wird: Der Rhetor hat zwar die Fähigkeiten, mit seinen Worten
zu überzeugen und gegebenenfalls seine Zuhörer gegen die Meinung des Sachkundigen zu
formieren, muss aber, damit seine Kunst keinen Schaden anrichtet, mit einem grundlegenden
Wissen über Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit ausgestattet sein.
Eben diese letzte Eigenschaft des Redners, die Gorgias zuletzt zugeben und damit seinen Status als
sich selbst nicht widersprechender Redner aufgeben musste, versucht Polos nun zurückzunehmen,
indem er behauptet, Gorgias habe sein letztes Zugeständnis aus Scham gemacht und Sokrates habe
das Gespräch eben darauf hingelenkt, was nicht recht sei. Die Schamhaftigkeit, die Polos an
Gorgias erkannt zu haben glaubt, verhindert, dass dieser die Fragen nach dem Wesen der Rhetorik
ungestört beantwortet und zwingt ihn zum Zugeständnis, das ihn letztendlich aus dem Gespräch
ausscheiden lässt. Polos wirft Sokrates also vor, sich die Sittlichkeit des Gorgias und die Sorge um
sein Ansehen in der Öffentlichkeit zunutze gemacht zu haben. Die Möglichkeit, dass der innere
Widerspruch in Gorgias′ Ausführungen die Ursache für Scham und letztendlich den Ausstieg aus
dem Gespräch sein könnte, scheint für Polos keine große Rolle zu spielen.
Sokrates bietet ihm die Fortführung des Gesprächs an Gorgias′ Stelle an, um auch ihn in dieselbe
Falle laufen zu lassen.
2.2 Polos und Sokrates
Von der Niederlage seines Kollegen angestachelt übernimmt Polos die Führung des Gesprächs und
stellt Fragen an Sokrates, gibt aber das Ruder schon nach kurzer Zeit wieder ab, indem er die
Fragen stellt, die Sokrates vorgibt, und damit den seit Beginn des Dialoges bestehenden Eindruck
seiner dialektischen Unfähigkeit zementiert.
Sokrates definiert im Gespräch mit Polos die Rhetorik aufs Neue: In einem System aus jeweils vier
Künsten und vier Scheinkünsten, von denen jeweils zwei auf die Seele und zwei auf den Leib
ausgerichtet sind, weist er der Rhetorik den Posten einer Scheinkunst zu, die auf kein eigenes
Wissen zurückgreift und dem Menschen nur schmeichelt, anstatt Gutes zu tun. Wie die Kochkunst
dem Körper schmeichelt und vorgibt, sein Wohl zu befördern (was nur der Medizin und der
Turnkunst eigentlich zukommt), schmeichelt die Rhetorik der Seele, befördert ihr Wohl aber nicht.
Diese Aufgabe fällt der Rechtspflege zu. Die Einordnung der Rhetorik in dieses System bewirkt im
Gesprächsverlauf zweierlei: Der Rhetorik wird der Status einer Kunst abgesprochen, den sie in
6
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