Autor: Arkadius Branczyk
Fach: Informatik - Wirtschaftsinformatik
Details
Jahr: 2008
Seiten: 102
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 76 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 597 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-06186-5
ISBN (Buch): 978-3-638-94959-0
Zusammenfassung / Abstract
Bei der Erwähnung des Wortes barrierefrei fallen vielen Menschen bisher lediglich die sichtbaren baulichen Anpassungen ein, durch die verschiedene Bereiche des öffentlichen Raumes behinderten Menschen zugänglich gemacht werden. Besonders bekannt sind hier Rampen und Aufzüge, die es Rollstuhlfahrern ermöglichen, Höhenunterschiede selbstständig zu überwinden oder sanitäre Anlagen, die durch angebrachte Haltegriffe sowie vergrößerte Flächen vor und neben den Toiletten behindertengerecht gestaltet sind. Barrierefreiheit wurde in den letzten Jahren jedoch auch bezüglich der Entwicklung von Computeranwendungen und Internetangeboten zu einem Schlagwort, an dem Webdesigner oder Anbieter von Redaktionssystemen (Content Management Systeme) immer schwieriger vorbeikommen. In der Informationstechnologie bedeutet Barrierefreiheit den ungehinderten Zugang zu allen Informations- und Kommunikationsdienstleistungen. Internetseiten und grafische Programmoberflächen sollen so gestaltet werden, dass auch Menschen mit Behinderung sie uneingeschränkt nutzen können. Doch selbst wenn in Zukunft ein verstärktes Umdenken bei Website-Betreibern eintritt, bleibt eine 100%ige Barrierefreiheit aufgrund der sehr unterschiedlichen Ein- und Beschränkungen der Zielgruppen schwer erreichbar, aber eine barrierearme und zugängliche Website hingegen nicht. Eine wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe des Informationsmanagements ist daher darin zu sehen, den Zugang zu Informationsflüssen so zu gestalten, dass niemand davon ausgeschlossen bleibt. Content Management ist dabei ein wichtiges Hilfsmittel, weil es Benutzern mit geringem technischem Hintergrundwissen die Möglichkeit bietet nicht nur Informationen zu empfangen, sondern diese auch selbst über elektronische Kanäle zu verbreiten. Ein Content Management System, das auch den Ansprüchen der bisher vernachlässigten Zielgruppen entspricht, wäre ein wichtiger Schritt für ein barrierefreies, bidirektionales Web.
Textauszug (computergeneriert)
FOM Fachhochschule für Oekonomie & Management
Essen
Berufsbegleitender Studiengang
Anwendung von Content-Management-Systemen
zur Verwaltung und Strukturierung barrierefreier
Webseiten
Diplomarbeit
zur Erlangung des Grads eines Diplom-Wirtschaftsinformatikers (FH)
Autor : Arkadius Branczyk
Essen, im Februar 2008
Ein Dankeschön
an meine geliebte Tülay,
die mich tatkräftig unterstützt hat,
Ein Dankeschön
an meinen geliebten Sohn Enes,
der mir durch sein engelhaftes Lächeln
das Arbeiten an dieser Diplomarbeit versüßt hat.
Ein Dankeschön
an meine Schwiegereltern und Eltern,
die fortwährend hinter mir standen.
Insbesondere bedanke ich mich bei
Herrn Dipl.-Informatiker Bendisch.
INHALTSVERZEICHNIS
II
Abkürzungsverzeichnis V
Abbildungsverzeichnis VIII
Tabellenverzeichnis X
1.
Einleitung 2
1.1.
Themenabgrenzung 4
1.2.
Zielsetzung 4
2.
Ältere und behinderte Menschen im Internet 6
2.1.
Blinde und sehbehinderte Menschen 8
2.2.
Schwerhörige und gehörlose Menschen 9
2.3.
Motorisch eingeschränkte Menschen 10
2.4.
Kognitiv eingeschränkte Menschen 11
2.5.
Silversurfer (Die Altersgruppe 50plus) 12
3.
Barrierefreiheit im World Wide Web 15
3.1.
Begriffsbestimmung Barrierefreiheit im World Wide Web 15
3.2.
Notwendigkeit der Barrierefreiheit im World Wide Web 17
3.3.
Gesetzliche Rahmenbedingungen und Richtlinien 18
3.3.1.
World Wide Web Consortium und Web Accessibility Initiative 18
3.3.2.
Zugänglichkeitsrichtlinien WCAG 1.0 20
3.3.2.1. Prioritätsstufen 21
3.3.2.2. Konformitätsstufen 22
3.3.3.
Gesetzliche Grundlagen in Deutschland 23
3.3.3.1. Das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) 23
3.3.3.2. Barrierefreie Informationstechnik Verordnung (BITV) 24
4.
Content Management Systeme 27
4.1.
Begriffsbestimmungen 27
4.1.1.
Content 27
4.1.2.
Content Management 28
4.1.3.
Content Management System 28
4.2.
Kennzeichen von Content Management Systemen 30
4.2.1.
Grundprinzip: Trennung von Inhalt und Layout 30
III
4.2.2.
Contentorientierung 31
4.2.3.
Assetmanagement 32
4.2.4.
Workflow-Management 33
4.2.5.
Content Life Cycle 34
4.2.6.
Architektur und Technik 35
4.3.
Anwendungsgebiete für Content Management Systeme 36
4.3.1.
Dokumentenmanagement 36
4.3.2.
Knowledge Management 37
4.3.3.
Web Content Management System 37
4.3.4.
Enterprise Content Management System 38
4.3.5.
Redaktionssysteme 39
5.
Barrierefreies Webdesign mit Content Management Systemen (CMS) 41
5.1.
Begriffsbestimmung barrierefreies CMS 41
5.2.
Richtlinien für ein barrierefreies CMS 42
5.3.
Anforderungen an ein barrierefreies CMS 42
5.3.1.
Barrierefreie Bedienbarkeit 43
5.3.2.
Erstellung barrierefreier Webseiten 44
5.3.3.
Automatisierung: Unterstützung der nachhaltigen Barrierefreiheit 44
5.4.
Auswahlkriterien für ein CMS 45
5.5.
Open-Source-CMS für barrierefreie Webseiten 46
5.5.1.
TYPO3 48
5.5.1.1. Alternativtexte für multimediale Inhalte 49
5.5.1.2. Skalierbare Schriftgrößen 50
5.5.1.3. Tabellen 50
5.5.1.4. Sprachauszeichnung, Abkürzungen und Akronyme 50
5.5.1.5. Geräteunabhängigkeit 51
5.5.1.6. Barrierefreie Administration 51
5.5.2.
Papoo 52
5.5.2.1. Alternativtexte für multimediale Inhalte 52
5.5.2.2. Skalierbare Schriftgrößen 52
5.5.2.3. Sprachangabe 53
5.5.2.4. Abkürzungen und Akronyme 53
5.5.2.5. Geräteunabhängigkeit 53
5.5.2.6. Barrierefreie Administration 53
5.5.3.
Joomla! 54
5.5.3.1. Skalierbare Schriftgrößen 55
5.5.3.2. Geräteunabhängigkeit 55
IV
5.5.3.3. Barrierefreie Administration 56
5.6.
Vergleich der Open-Source-CMS für barrierefreie Webseiten 56
6.
Fazit 60
Glossar 63
Anhang 68
Literaturverzeichnis 79
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
VI
ATAG
Authoring Tools Accessibility Guidelines
BGG Behindertengleichstelllungsgesetz
BITV Barrierefreie
Informationstechnik-Verordnung
BMWi
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
BSI
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
CMP
Cross Media Publishing
CMS
Content Management System
CRM Customer
Relationship
Management
CSS
Content Style Sheet
DTD
Document Type Definition
DMS Dokumentenmanagementsystem
ECMS
Enterprise Content Management System
EIAA
European Interactive Advertising Association
ERP Enterprise
Resource
Planning
GdB
Grad der Behinderung
DGS Deutsche
Gebärdensprache
GPL Gnu
Public
Licence
JPEG
Joint Photographic Experts Group
HTTP
Hypertext Transfer Protocol
HTML
Hypertext Markup Language
PDA
Personal Digital Assistant
PHP Hypertext
Preprocessor
SGB Sozialgesetzbuch
SQL Structured
Query
Language
UAAG
User Agent Accessibility Guidelines
W3C
World Wide Web Consortium
VII
WAI
Web Accessibility Initiative
WCAG
Web Content Accessibility Guidelines
WCMS
Web Content Management System
WWW
World Wide Web
XHTML
Extensible Hypertext Markup Language
XML
Extensible Markup Language
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
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