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Über "Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit" – Eine Theorie der Wissenssoziologie von Peter L. Berger & Thomas Luckmann

Subtitle: 1. Kapitel: „Die Grundlagen des Wissens in der Alltagswelt“

Termpaper, 2007, 13 Pages
Author: David Jahn
Subject: Sociology - Knowledge and Information

Details

Category: Termpaper
Year: 2007
Pages: 13
Grade: 1,7
Language: German
Archive No.: V92856
ISBN (E-book): 978-3-638-06263-3

File size: 135 KB

Abstract

Gleich im ersten Satz ihrer Einleitung stellen Berger und Luckmann (im folgenden B & L) ihre Grundthese auf, die auch schon dem Titel des Buches zu entnehmen ist: dass die Wirklichkeit, wie jeder Einzelne sie erlebt, sowie das Wissen, das er davon besitzt, von der ihn umgebenden Gesellschaft „konstruiert“ ist. Mit „Wirklichkeit“ meinen sie die Lebenswelt des „einfachen Mannes“, und sie definieren sie als „Qualität von Phänomenen, die ungeachtet unseres Wollens vorhanden sind“. „Wissen“ umschreiben sie als die „Gewissheit, dass Phänomene wirklich sind“ (...1).


Excerpt (computer-generated)

Hausarbeit:

Über ,,Die gesellschaftliche Konstruktion der

Wirklichkeit" ­

Eine Theorie der Wissenssoziologie

von Peter L. Berger & Thomas Luckmann

1. Kapitel: ,,Die Grundlagen des Wissens in der Alltagswelt"

David Jahn

4. Semester

25.3.2007


2

Inhaltsverzeichnis

1.0

Einleitung / Bemerkungen zur Vorgehensweise

2.0

Was ist Soziologie? Versuch einer Annäherung

3.0

Die Gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit ­

Eine Theorie der Wissenssoziologie

3.1

Einleitung: Das Problem der Wissens-Soziologie

3.2

1. Kapitel: Die Grundlagen des Wissens in der Alltagswelt

a)

Die Wirklichkeit der Alltagswelt

b)

Gesellschaftliche Interaktion in der Alltagswelt

c)

Sprache und Wissen in der Alltagswelt

4.0 Schlussbemerkung

2


3

1.0

Einleitung / Bemerkungen zur Vorgehensweise

Zunächst werde ich in ,Was ist Soziologie? Versuch einer Annäherung′ einleitend

versuchen, eben dieser Frage möglichst unbefangen auf den Grund zu gehen.

Danach schlage ich einen Bogen zur ,,Gesellschaftlichen Konstruktion der Wirklichkeit"

von Peter L. Berger & Thomas Luckmann. Ich beginne mit der Einleitung ′Das Problem

der Wissenssoziologie", um das Themengebiet und die Intention der Autoren zu

verdeutlichen. Anschließend komme ich zum eigentlichen Thema: einer möglichst

anschaulichen Zusammenfassung des ersten Kapitels ,,Die Grundlagen des Wissens in

der Alltagswelt".

In einer ,Schlussbemerkung′ werde ich schließlich kurz eigene Gedanken zu dem

vorher geschriebenen skizzieren.

Quellenangaben und Zitate (in ,,Gänsefüßchen") werden immer in Form von

umklammerten Seitenzahlen innerhalb des Textes angegeben (28). Sie verweisen alle

auf ,,Die Gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit" von Peter L. Berger/ Thomas

Luckmann, 18. Taschenbuch-Ausgabe im Fischer-Verlag 2001. Bezieht sich eine

Seitenangabe auf mehrere Zitate, ist dies mit drei Punkten gekennzeichnet (...34).

2.0

Was ist Soziologie? Versuch einer eigenen Annäherung

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Das bedeutet, dass der Einzelne zum Überleben

auf andere Artgenossen angewiesen ist.

,,Überleben" das bedeutet ursprünglich und primär das Beschaffen von Nahrung. Die

meisten Tierarten sind jeweils genau darauf spezialisiert. Sie haben große Krallen zum

Jagen, mehrere Mägen zum Verdauen von Gras o.Ä., je nach ihrem natürlichem

Umfeld. Auch ihre sozialen Verbände sind so organisiert, dass die Erhaltung der Art

bestmöglich gesichert ist.

Dagegen ist der Mensch biologisch ein ,,Mängelwesen". Er besitzt, abgesehen von

seiner Intelligenz, keine besondere Grundausstattung, die ihm das Überleben

erleichtern würde. Schon seine Entwicklung zur Vollreife, die Zeit, während derer er

absolut abhängig von seiner Mutter ist, dauert im Gegensatz zu den meisten Tierarten

ungewöhnlich lang.

All das führt dazu, dass Menschen andere Menschen brauchen, um zu überleben. Zu

diesem Zweck müssen sie in irgendeiner Weise mit anderen in Kontakt treten, um ihre

Ernährung zu organisieren. Während also z.B. eine Frau ihr Kind stillt und versorgt,

kann sie nicht auf die Jagd gehen, also muss der Mann Nahrungsmittel besorgen. Und

3



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