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Skizzieren Sie die Theorie der Arbeitsmotivation und stellen Sie Bezüge zur betrieblichen Praxis dar

Autor: Sandra Fromm
Fach: Wirtschaft - Personal und Organisation

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Details

Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2002
Seiten: 23
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 297 KB
Archivnummer: V9290
ISBN (E-Book): 978-3-638-16028-5

Textauszug (computergeneriert)

Fern-Fachhochschule Hamburg
Studiengang: Betriebswirtschaft
Studienzentrum: Hannover

Studienfach: Betriebssoziologie/- psychologie

Skizzieren Sie die Theorie der Arbeitsmotivation
und stellen Sie Bezüge zur betrieblichen Praxis dar.

Frühjahrssemester 2002

Erstellt von: Sandra Fromm

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitende Darstellung des Problemfeldes 3
1.1 Definition und Erläuterung des Motivationsbegriffes 3
1.2 Zusammenhang von Bedürfnissen und Motivation 5
1.3 Bedeutung der Arbeitsmotivation im betrieblichen Leistungsprozess 6

2 Motivationstheorien 7
2.1 Inhaltstheorien 8
2.1.1 Bedürfnis-Hierarchie-Theorie (Maslow) 8
2.1.2 X-Y-Theorie (Mc Gregor) 11
2.1.3 Zwei-Faktoren-Theorie (Herzberg) 12
2.2 Prozesstheorien 15

3 Intrinsische und Extrinsische Motivation 16

4 Möglichkeiten der Motivationssteigerung aufgrund vorhandener
Motivationspotentiale 17

5 Praxisbeispiele auf der Grundlage genannter Motivationstheorien 20
5.1 Szenario 1 20
5.2 Szenario 2 23
5.3 Erkenntnisse und Schlussfolgerungen 25

6 Abschließende Betrachtungen 27

Literaturverzeichnis 28

 

1 Einleitende Darstellung des Problemfeldes

Der Unternehmenserfolg ist maßgeblich von der Arbeitsmotivation der Mitarbeiter abhängig. ,, Motivierte Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource eines Unternehmens. Hieraus leitet sich für Führungskräfte ab, Mitarbeiter so zu motivieren, dass hohe Arbeitsergebnisse erzielt werden."
(Hofmann/Koinzer/Teubert 1997, 34)

Als Teilgebiet der betrieblichen Führung hat die Mitarbeitermotivation vor dem Hintergrund der Motivationspsychologie somit zur Aufgabe, durch die gezielte Verhaltensbeeinflussung der Mitarbeiter den für das Unternehmen größtmöglichen Nutzen herbeizuführen.

Ziel dieser Ausarbeitung ist es, das Motivationsproblem aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und die verschiedenartigsten Forschungsrichtungen auf identische Problemstrukturen zu untersuchen. Ergebnisse derartiger Untersuchungen werden oftmals dazu verwendet, Ursachen für den Grad der Arbeitsmotivation aufzuzeigen und entsprechende Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitsmotivation und somit zur Arbeitszufriedenheit und Produktivität einzuleiten.

Auf dieser Grundlage wird nachfolgend der Begriff Motivation definiert und die theoretischen Ansätze und Konzepte der Arbeitsmotivation vorgestellt. Weiterhin wird der Praxisbezug der dargestellten Theorien anhand zweier Szenarien erläutert und Maßnahmen zur Motivationssteigerung bzw. mögliche Motivationspotentiale aufgezeigt. Abschließend erfolgt eine Zusammenfassung der Erkenntnisse und der daraus resultierenden Schlussfolgerungen.

1.1 Definition und Erläuterung des Motivationsbegriffs

,, Motivation, fälschlicherweise oft als Charakterzug bezeichnet, kann allgemein als die Bereitschaft oder den Willen zu einem bestimmten Verhalten bzw. zur Erreichung eines Zieles definiert werden.

Bezüglich des Organisationsverhaltens sollte die Definition erweitert werden: Motivation ist die Bereitschaft, eine besondere Anstrengung zur Erfüllung der Organisationsziele auszuüben, wobei die Anstrengung die Befriedigung individueller Ziele ermöglicht." (Strunz 1999, 41)

Die Motivation umfasst interne und externe Aspekte d. h. sie berücksichtigt von Außen einwirkende Faktoren ebenso wie individuelle persönliche Motive. Nach Rahn [4] ist Motivation eine Verhaltensbeeinflussung durch äußere Anreize, die auf innere Antriebe abzielt. Wobei die äußeren Anreize z. B. Lob und Verantwortung und die inneren Antriebe als Motive und Bedürfnisse bezeichnet werden können. Vielfältige andere Größen haben ebenfalls Einfluss auf die Motivation eines Individuums. So liegen z. B. motivationale Faktoren in der Art der zu erledigenden Aufgabe, im sozialen und organisatorischen Umfeld, im Führungsverhalten der Vorgesetzten ebenso wie in der Person selbst.

Menschen haben vielerlei Beweggründe (Motive), die sie zum Handeln veranlassen oder ein bestimmtes Verhalten hervorrufen. Unterschieden werden können diese Motive in

  • Relativ stabile Persönlichkeitsmotive (wie z. B. Selbstaktualisierungsmotiv, Leistungs- und Erfolgsmotiv, Sicherheitsmotiv, Geldmotiv, Kompetenzmotiv, Kontaktmotiv, Statusmotiv)
  • Relativ instabile, mehr situationsbedingte Antriebe (wie z. B. aktuelle Lebenslage, Altersgruppe, Geschlechtszügehörigkeit, Zielvorstellungen)

(vgl. Göhler 1997, 31)

Aus den genannten Motiven heraus bilden sich entsprechende Motivationsstrukturen, die dann entweder einen bestimmten materiellen Zweck verfolgen oder auf bestimmten Werten des Menschen beruhen. Auch eine Motivation aufgrund langjähriger Lebensgewohnheiten oder einer bestimmten emotionalen Einstellung sind denkbar.

1.2 Zusammenhang von Bedürfnissen und Motivation

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