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Hauptseminararbeit, 2000, 32 Seiten
Autor: Simone Parodat
Fach: Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Details
Institution/Hochschule: Universität Hamburg (Institut für Germanistik II)
Tags: Schmerz, Seins, Lust, Hoffmanns, Prinzessin, Brambilla, Untersuchung, Programms, Hoffmann, Prinzessin, Brambilla
Jahr: 2000
Seiten: 32
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 13 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-06414-9
Dateigröße: 230 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Wenn Hoffmanns Prinzessin Brambilla manchem, einschließlich ihres eigenen Helden, "den Kopf schwindlicht macht" , so liegt das nicht daran, dass sie sich durch alle mögliche Allotria einer jeden "vernünftigen" Analyse entzöge. Vielmehr wird man bei sorgfältigem Lesen feststellen, dass die Ereignisse und Figuren des Capriccios ebenso hübsch in eine klare, freilich erst vom Schluss her auflösbare Form schlüpfen, wie Giacinta bereits im ersten Kapitel in ihr Prinzessinnenkleid: "Alles fügte und schickte sich, jede Nadel saß im Augenblick recht, jede Falte legte sich wie von selbst, es war nicht möglich zu glauben, dass das Kleid für jemanden anders gemacht sein könnte als eben für Giacinta." (PB, 9). Darauf, wie sich alles fügt, wie sich das "Programm" der Erzählung entfaltet, Giglios Reise vom Papptragöden über den jämmerlich kleinen Konfektschächtelchenprinz zum Arlecchino, der, "gewaltiger Kaiser, mit seiner Colombina über ein schönes, herrliches, glänzendes Reich" (PB, 37) herrscht, wird sich ein Großteil dieser Arbeit beziehen. Allerdings gelesen durch die Folie eines weiterreichenden, ethisch–ästhetischen Programms, das Produktions- ebenso wie Interpretationsbedingungen des Capriccios bestimmt, und wohl die eigentliche Ursache des einen oder anderen Schwindelanfalls darstellt. Denn nicht nur Giglio und Giacinta sollen für die Commedia dell' arte zurechtgerückt werden, um als würdige Nachfolger des poetischen Herrscherpaares Ophioch und Liris, die Kunst des Theaters zu schaffen, mithin selbst ein Reflexionsmedium zu werden, dessen Zweck es ist, in den Menschen Lust zu entzünden, die sie vom Alltäglichen, selbst Schmerzlichen distanziert, es gar als "Faxen" des Lebens erscheinen lässt. Auch an der Leserin, dem Leser soll sich dieses Programm verwirklichen: im Nach-vollziehen von Giglios Reifeprozess, der durch nicht wenige Rückschläge gekennzeichnet ist, und mit dem das Leben (besser, sein Erzähler) nicht eben sanft umspringt, sollen wir lernen, über die Faxen und die Kontingenz unseres Lebens zu lachen, sollen wir "den Schmerz des Seins in hohe Lust verkehren" (PB 143).
Textauszug (computergeneriert)
Simone Parodat Hamburg, 15.10.2000
Anglistik, Neuere Deutsche Literatur, Philosophie
Seminar II: E.T.A. Hoffmann:
Prinzessin Brambilla
SS 2000
... den Schmerz des Seins in höchste Lust
verkehren.
E.T.A. Hoffmanns
Prinzessin Brambilla
:
eine Untersuchung des ethisch-ästhetischen
Programms
Inhalt:
I. Einleitung 3
II Wo mag die Macht anmut′gen Spukes walten? 6
III. Wer ist der Ich, der aus dem Ich gebären
Das Nicht-Ich kann? 13
IV. Umwandelt des betörten Sinnes Narrheit,
Trifft ihn der bleichen Unlust Tadel,
Der innre Geist in kräft′ge Lebenswahrheit 18
V. Erschleußt das Reich die wunderbare Nadel
Des Meisters, gibt in schelmisch tollem Necken
Dem, was nur niedrig schien, des Herrschers Adel 23
VI. Das wahre Sein im schönsten Lebenskeime
Verstanden die, die sich erkannten lachten! 27
Bibliographie 31
2
I. Einleitung
Erst die Künstler, und namentlich die des Theaters, haben den Men-
schen Augen und Ohren eingesetzt, um das mit einigem Vergnügen zu
hören und zu sehen, was jeder selber ist, selber erlebt, selber will; erst
sie haben uns die Schätzungen des Helden, der in jedem von uns allen
diesen Alltagsmenschen verborgen ist, und die Kunst gelehrt, wie man
sich selber als Held, aus der Ferne und gleichsam vereinfacht und ver-
klärt ansehen könne die Kunst, sich vor sich selber "in Szene zu set-
zen". So allein kommen wir über einige niedrige Details an uns hin-
weg! Ohne jene Kunst würden wir nichts als Vordergrund sein und
ganz und gar im Banne jener Optik leben, welche das Nächste und
Gemeinste als ungeheuer groß und als Wirklichkeit an sich erscheinen
lässt. 1
Wenn, um ein bereits über alle Gebühr strapaziertes Zitat auch an den Anfang dieser Arbeit
zu stellen, Hoffmanns
Prinzessin Brambilla2
manchem, einschließlich ihres eigenen Helden,
"den Kopf schwindlicht macht"3, so liegt das nicht daran, dass sie sich durch alle mögliche
Allotria einer jeden "vernünftigen" Analyse entzöge. Vielmehr wird man bei sorgfältigem
Lesen feststellen, dass die Ereignisse und Figuren des Capriccios ebenso hübsch in eine klare,
freilich erst vom Schluss her auflösbare Form schlüpfen wie Giacinta bereits im ersten Kapi-
tel in ihr Prinzessinnenkleid: "Alles fügte und schickte sich, jede Nadel saß im Augenblick
recht, jede Falte legte sich wie von selbst, es war nicht möglich zu glauben, dass das Kleid für
jemanden anders gemacht sein könnte als eben für Giacinta." (
PB
, 9).
Darauf, wie sich alles fügt, wie sich das "Programm" der Erzählung entfaltet, Giglios Reise
vom Papptragöden über den jämmerlich kleinen Konfektschächtelchenprinz zum Arlecchino,
der, "gewaltiger Kaiser, mit seiner Colombina über ein schönes, herrliches, glänzendes Reich"
(
PB
, 37) herrscht, wird sich ein Großteil dieser Arbeit beziehen. Allerdings gelesen durch die
Folie eines weiterreichenden, ethisch ästhetischen Programms, das Produktions- ebenso wie
Interpretationsbedingungen des Capriccios bestimmt, und wohl die eigentliche Ursache des
einen oder anderen Schwindelanfalls darstellt. Denn nicht nur Giglio und Giacinta sollen für
die Commedia dell′ arte zurechtgerückt werden, um als würdige Nachfolger des poetischen
Herrscherpaares Ophioch und Liris, die Kunst des Theaters zu schaffen, mithin selbst ein Re-
flexionsmedium zu werden, dessen Zweck es ist, in den Menschen Lust zu entzünden, die sie
vom Alltäglichen, selbst Schmerzlichen distanziert, es gar als "Faxen" des Lebens erscheinen
lässt. Auch an der Leserin, dem Leser soll sich dieses Programm verwirklichen: im Nach-
1 Friedrich Nietzsche.
Die Fröhliche Wissenschaft.
Frankfurt am Main: Insel, 1982. S. 94 f.
2 künftig abgekürzt als
PB
.
3 Heinrich Heine, zitiert aus dem Nachwort von Wolfgang Nehring (Hg.)zu: E.T.A. Hoffmann
. Prinzessin
Brambilla. Ein Capriccio nach Jakob Callot.
Stuttgart: Reclam, 1999. S. 161.
3
vollziehen von Giglios Reifeprozess, der durch nicht wenige Rückschläge gekennzeichnet ist,
und mit dem das Leben (besser, sein Erzähler) nicht eben sanft umspringt, sollen wir lernen,
über die Faxen und die
Kontingenz
unseres Lebens zu lachen, sollen wir "den Schmerz des
Seins in hohe Lust verkehren" (
PB
143). Zumindest im Spiegel der Lektüre der
Prinzessin
Brambilla
. Denn eine solch souveräne, humoristische Umwertung der "tragischen Einsicht",
dass das Mögliche das scheinbar Eindeutige doch jederzeit überwiegt der Schmerz des
Seins -, wie sie hier gefordert wird, ist vielleicht nur im Medium der Kunst einzulösen. Diese
Erfahrung macht der im siebten Kapitel doch schon recht weit fortgeschrittene Giglio, dem es
allerdings noch am geeigneten Medium, seinem und Giacintas / Brambillas Theaterreich,
mangelt, um sich die nötige Bewegung (sprich: den reflektierten Nachvollzug und Affirmati-
on dieser Einsicht) im improvisierten Rollenspiel zu verschaffen:
"...ich sehe leider meistens alles verkehrt, und so kommt es, daß mir die ernsthaftesten Dinge
oft ganz ungemein spaßhaft und umgekehrt die spaßhaftesten Dinge oft ganz ungemein ernst-
haft vorkommen. Das aber erregt mir oft entsetzliche Angst und solchen Schwindel, daß ich
mich kaum aufrecht erhalten kann. Hauptsächlich, meint Meister Celionati, komme es zu mei-
ner Genesung darauf an, daß ich mir häufig starke Bewegung mache; aber du lieber Himmel,
wie soll ich das anfangen? (...) Sagt′ ich daher zuvor, daß es nicht möglich sei, mir die gehöri-
ge Bewegung zu machen, so kommt es daher, weil es mir gänzlich an Land, mithin an Raum
dazu mangelt. Eben daher, weil ich in solch kleinem Behältnis eingeschlossen, verwirren sich
auch die vielen Figuren und schießen und kopfkegeln durcheinander, so daß ich zu keiner
Deutlichkeit gelange, (...) aber mittels eines erfreulichen Bündnisses mit der schönsten der
Prinzessinnen [glaube ich] wieder gesund, groß und mächtig zu werden,..." (
PB,
134 f.)
Um selbst hoffentlich zu einer gewissen Deutlichkeit zu gelangen, möchte ich einen zusam-
menfassenden Ausblick auf die Zielsetzung und das Vorgehen meiner Arbeit geben: es soll
also untersucht werden, wie a) das oben bereits angedeutete Programm des Capriccios (das
selbst natürlich im Verlauf der Analyse noch am Text belegt und eventuell modifiziert werden
muss, ebenso wie Schmerz und Lust noch genauer gefasst werfen müssen) durch Giglios
Entwicklung verwirklicht wird; b) wie sich der Kampf um Giglios souveränes Ich auf einer
zweiten Ebene im Ringen um die sich zu entfaltende ideale Leserhaltung widergespiegelt
wird4; und c) wie auf einer dritten Ebene das Erzählte selbst, Hoffmanns
Prinzessin Brambil-
la
, durch das Erzählen einer autonomen Statusrolle zugeführt wird.
Beweglichkeit und die Lust an der Bewegung sind die ersten Prinzipien und Funktionsbedin-
gungen "in einem Ding, das sich zwar Capriccio nennt, das aber einem Märchen so auf ein
Haar gleicht, als sei es selber eins" (
PB
, 66). Dafür benötigt es Raum. Wie es (bzw. der Er-
zähler) sich diesen als KunstRaum erschafft, in dem es sich verankern kann, beispielsweise
4 eine Parallelisierung (oder Spiegelung) der Beziehung Giglio Celionati / Leser(in) Erzähler wird besonders
an dieser Stelle deutlich: "(...), wenn ich als Mittler stünde zwischen dir und der Prinzessin Brambilla?" (Celio-
nati,
PB
43).
4
durch die immer weiter getriebenen Literarizität, also die ausdrückliche Verortung und Bewe-
gung des Capriccios in der eigenständigen Welt der Literatur5, soll im Folgenden ebenso un-
tersucht werden, wie auch der Begriff der Bewegung selbst immer wieder auftauchen wird.
Nicht zuletzt ist ja die Lust an der Bewegung, an allem anderen als am endgültigen Identifi-
zieren, Auflösen, auch Bedingung für das Lesevergnügen.
Wie gesagt, ist Hoffmanns
Prinzessin Brambilla
ein janusköpfiger Text: ihr Erzähler richtet
seinen Blick sowohl nach innen, auf die Handlung und Giglios Transformationen, als auch
nach außen, auf den Leser, die Leserin. Diese doppelte Perspektive möchte ich in meiner Ar-
beit beibehalten, d.h. parallel zur inneren Entfaltung der Geschichte soll die Le-
ser(ver)führung durch den Erzähler, die Mittlerfigur, die den Zugang zur Welt des Capriccios
lenkt, mitbedacht werden. Als Strukturierungshilfe soll die hier zunächst postulierte Textfigur
der Identifikations- (Giglio) bzw. Interpretationsangebote (Leserin) und deren Modifikationen
oder Zurücknahme dienen. Ebenso wie sich Giglio, immer seinem noch undeutlichen Ich hin-
terherjagend, von einer Heldenjacke in die nächst schlüpfend, ausprobieren muss, tut auch
"der geneigte Leser" (
PB
, 123)gut daran, verrückbar zu bleiben, um nicht durch voreilige
Schlussfolgerungen in Erstarrung zu verfallen oder den Text erstarren zu lassen: "Denn nichts
ist langweiliger, als, festgewurzelt in den Boden, jedem Blick, jedem Wort Rede stehen zu
müssen." (
PB
, 107).6
Zumindest um die physische Beweglichkeit braucht man sich aber nicht zu sorgen, denn es
"liegt alles hübsch beisammen: der Korso, der Palast Pistoja, der Caffè greco usw., und, den
geringen Sprung nach dem Lande Urdargarten abgerechnet, bleibt es immer bei jenem klei-
nen, leicht zu durchwandelnden Kreise." (
PB
, 123). Na also.
5 Nur von Literatur zu sprechen ist hier natürlich eine starke Verkürzung: bereits im Vorwort ordnet der Heraus-
geber sein Werk in einen größeren Gesamtzusammenhang von bildender Kunst, Musik und (im, dem nachste-
henden Zitat unmittelbar folgenden Verweis auf Carlo Gozzi) Theater ein: "Den geneigten Leser, der etwa willig
und bereit sein sollte, auf einige Stunden dem Ernst zu entsagen und sich dem kecken, launischen Spiel eines
vielleicht manchmal zu frechen Spukgeistes zu überlassen, bittet aber der Herausgeber demütiglich, doch ja die
Basis des Ganzen, nämlich Callots phantastisch karikierte Blätter, nicht aus dem Auge zu verlieren und auch
daran zu denken, was der Musiker etwa von einem Capriccio verlangen mag." (
PB
3, Unterstreichung von mir,
SP).
6 Bestes Beispiel einer solchen unerquicklichen Lesart verkörpert das über das Hermodsche Orakel grübelnde
und prompt erstarrende königliche Paar Ophioch und Liris: auf der ermüdenden Suche nach der letztgültigen
Wahrheit des Satzes mangelt es den beiden noch an der Einsicht, "begriffliche Identifikationen zu vermeiden und
[Hoffmanns, SP] Prosa als umfassende und unabschließbare Metamorphose offenzuhalten." (Detlef Kremer.
Romantische Metamorphose. E.T.A. Hoffmanns Erzählungen.
Stuttgart, Weimar: Metzler, 1993. S. 263.)
5
II. Wo mag die Macht anmut′gen Spukes walten?
Obwohl Hoffmann für sein Capriccio eine Einteilung in acht Kapitel gewählt hat, scheint mir
eine Untersuchung von fünf Entwicklungsschritten sinnvoll: die erste Phase umfasst die Sei-
ten 5 45, also das gesamte erste Kapitel und einen Großteil des zweiten. In ihr werden die
wesentlichen Konflikte und die poetologische Konzeption des Capriccios vorgestellt; Giglios
und Giacintas "Metamorphose" wird auf den Weg gebracht, allerdings durchleidet der arme
Giglio zunächst schlimme Tiefpunkte (v.a. im zweiten Kapitel). Die zweite Phase soll die
Seiten 45 70 einschließen, also Giglios vielversprechenden Aufschwung bis hin zur ersten
Ich-Spaltung zu Beginn des vierten Kapitels, bei der jedoch der tragische Schauspieler den
Sieg davonträgt. Danach geht es in der dritten Phase, Seite 70 105, trotz einiger Lichtblicke
(z.B. das gemeinsame Phantasieren mit Giacinta) rapide bergab bis in die tiefsten Niederun-
gen der Chiarischen Tragödien. Zuletzt landet der naseweise Schauspieler gar bewegungsun-
fähig im Vogelbauer. Mit Celionatis Hilfe startet Giglio in der vierten Phase (S. 105 138)
einen neuen, dieses Mal erfolgreichen Anlauf, der ihn zuletzt (S. 138 151), alle eitlen Faxen
und Kleinlichkeiten hinter sich lassend, in Selbsterkenntnis mit Giacinta vereint und beide
ihrer ursprünglichen Bestimmung zuführt. Obwohl Giglios Entwicklungsschritte den Gang
der Untersuchung strukturieren, soll dabei natürlich immer auch die Position der Leser einge-
holt werden, und ebenfalls die (Selbst-) Positionierung des Capriccios durch den Erzähler
(und durch den Co-Erzähler Celionati) mitbedacht werden.
Noch bevor zu Beginn des ersten Kapitels in Giacintas und Beatrices Dialog der romantische
Grundkonflikt des Capriccios (Weltschmerz gegen höchste Lust) vorgeführt wird, eröffnet
Beatrice den ganz besonderen Raum und die Zeit, in dem sich das Geschehen entwickeln soll:
es ist die "lustige Welt des Korso (...), unser schönes Rom (...), morgen, an dem ersten Tag
unseres Karnevals..." (
PB,
5), d.h. es ist der Ort und die Zeit, in denen das Ungewöhnliche,
das "Verkehrte", der Schein, das Distinkte überwiegt und beherrscht. Damit hat sie indirekt
die (natürlich viel später gestellten) ersten Rätselfragen des Spruches des großen Magus Her-
mod beantwortet und die nachfolgenden Bedingungen können sich erfüllen7.
Noch ist Giacinta im "Schmerz des Seins" (
PB
, 143) gefangen: sie steht hier tatsächlich "im
Banne jener Optik (...), welche das Nächste und Gemeinste als ungeheuer groß und als Wirk-
lichkeit an sich erscheinen lässt"8:
7 "Wo ist das Land, des blauer Sonnenhimmel / Der Erde Lust in reicher Blüt′ entzündet? / Wo ist die Stadt, wo
lustiges Getümmel / in schönster Zeit den Ernst vom Ernst entbindet? / Wo gaukeln froh der Phantasei Gestalten
/ In bunter Welt, die klein zum Ei geründet? / Wo mag die Macht anmut′gen Spukes walten?" (
PB
101)
8 s. Eingangszitat: Friedrich Nietzsche.
Die Fröhliche Wissenschaft.
Frankfurt am Main: Insel, 1982. S. 94 f.
6
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