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Termpaper, 2005, 16 Pages
Author: Anne Toenjes
Subject: Sport - Sport Pedagogy, Didactics
Details
Tags: Grundlagen, Sportdidaktik, Koedukation, Sportunterricht
Year: 2005
Pages: 16
Bibliography: ~ 4 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-06661-7
File size: 81 KB
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Abstract
Inhaltsverzeichnis 1 Vorwort Seite 3 2 Claudia Kugelmann Seite 4 3 Der Prozess des „doing gender“ oder Seite 5 4 Geschlechterverhältnisse heute Seite 8 5 Sportunterricht und Sozialisation Seite 9 6 Geschlechtssensibel unterrichten Seite 10 7 Reflexiver koedukativer Sportunterricht Seite 13 Literaturverzeichnis Seite 14 Vorwort Die Frage der Koedukation (das gemeinsame Unterrichten von Jungen und Mädchen) im Sportunterricht beherrscht die didaktische Diskussion seit den 70er Jahren. Zu Beginn standen die Forderungen nach einer Emanzipation der Mädchen und Frauen im Vordergrund, welche ein gleiches Sportangebot und ein gleichzeitiges Unterrichten von Mädchen und Jungen beinhaltete. Durch die feministische Unterrichtsforschung wurden im Unterrichtsalltag Probleme bezüglich einer Benachteiligung von Mädchen im Sportunterricht aufgedeckt. In den 80er Jahren führten Überlegungen bezüglich einer unterschiedlichen Geschlechtsrollenkultur von Mädchen und Jungen dazu, den koedukativen Sportunterricht, der sich nach wie vor an den Werten und Normen eines „männlichen“ Sportkonzepts orientierte, unter dem Aspekt der Mädchenparteilichkeit zu betrachten. Dabei wurde auch eine zeitweise Trennung von Mädchen und Jungen im Sportunterricht befürwortet, um den Bedürfnissen von Mädchen gerecht zu werden. Ansätze eines „reflektierten“ koedukativen Sportunterrichts bestimmen die gegenwärtige Diskussion. Eine führende Rolle in dieser Diskussion hat Claudia Kugelmann. Im Folgenden setzen wir uns schwerpunktmäßig mit ihren Text „Geschlechtssensibel unterrichten – eine sportdidaktische Herausforderung“ auseinander und betrachten das Thema Koedukation, speziell die reflexive Koedukation, aus der Sicht Kugelmanns.
Excerpt (computer-generated)
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Seminar: Grundlagen der Sportdidaktik
SoSe 2005
Grundlagen der Sportdidaktik
Koedukation im Sportunterricht
1. Vorwort__________________________________________________________ 3
2. Claudia Kugelmann ________________________________________________ 4
3. Der Prozess des ,,doing-gender" ______________________________________ 5
4. Geschlechterverhältnisse heute_______________________________________ 8
5. Sportunterricht und Sozialisation ______________________________________ 9
6. Geschlechtssensibel unterrichten ____________________________________ 10
7. Reflexiver koedukativer Sportunterricht ________________________________ 13
Literaturverzeichnis _________________________________________________ 15
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1. Vorwort
Die Frage der Koedukation (das gemeinsame Unterrichten von Jungen und Mädchen)
im Sportunterricht beherrscht die didaktische Diskussion seit den 70er Jahren. Zu
Beginn standen die Forderungen nach einer Emanzipation der Mädchen und Frauen
im Vordergrund, welche ein gleiches Sportangebot und ein gleichzeitiges
Unterrichten von Mädchen und Jungen beinhaltete. Durch die feministische
Unterrichtsforschung wurden im Unterrichtsalltag Probleme bezüglich einer
Benachteiligung von Mädchen im Sportunterricht aufgedeckt.
In den 80er Jahren führten Überlegungen bezüglich einer unterschiedlichen
Geschlechtsrollenkultur von Mädchen und Jungen dazu, den koedukativen
Sportunterricht, der sich nach wie vor an den Werten und Normen eines
,,männlichen" Sportkonzepts orientierte, unter dem Aspekt der Mädchenparteilichkeit
zu betrachten. Dabei wurde auch eine zeitweise Trennung von Mädchen und Jungen
im Sportunterricht befürwortet, um den Bedürfnissen von Mädchen gerecht zu
werden. Ansätze eines ,,reflektierten" koedukativen Sportunterrichts bestimmen die
gegenwärtige Diskussion.
Eine führende Rolle in dieser Diskussion hat Claudia Kugelmann. Im Folgenden
setzen wir uns schwerpunktmäßig mit ihren Text ,,Geschlechtssensibel unterrichten
eine sportdidaktische Herausforderung" auseinander und betrachten das Thema
Koedukation, speziell die reflexive Koedukation, aus der Sicht Kugelmanns.
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2. Claudia Kugelmann
Claudia Kugelmann wurde 1947 in Augsburg geboren. Nach dem Abitur studierte sie
Germanistik, Sport und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien in München (1966
- 1973). 1974 - 94 wurde sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für
Sportpädagogik an der TU - München und promovierte 1979 zum Thema
Koedukation. Es folgte die Habilitation 1995 mit den Arbeitsschwerpunkten
Geschlechterforschung, Pädagogik und Didaktik des Berufsschulsports und des
Sports an Grund- und Hauptschulen mit dem Schwerpunkt Mädchen.
Heute ist sie Professorin für Sportpädagogik/ Sportdidaktik mit einem Lehrauftrag an
der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen - Nürnberg. Zu ihren
Arbeitsschwerpunkten zählen:
-
Frauenforschung/Geschlechterforschung im Zusammenhang mit Leiblichkeit
und Sich-Bewegen (Frau und Sport, Weibliche Bewegungskarrieren, Frauen-
und Bewegungsräume, Körperbilder und Schönheitsideale, Koedukation im
Schulsport).
-
Unterrichtsforschung: Pädagogik und Didaktik des Berufsschulsports und der
Sport- und Bewegungserziehung an Grundschulen, Hauptschulen,
Realschulen und Gymnasien.
-
Sport- und Gesundheitserziehung/Gesundheitsförderung:
Zielgruppenorientierte Gestaltung von Bewegungsangeboten (für Kinder,
Jugendliche, Erwachsene, Senioren) zur Verhaltens- und Verhältnisänderung
im Gesundheitsbereich, auch unter geschlechtsspezifischen Aspekten.
-
Sportspielforschung: Zielgruppenorientierte Lehr-/Lernwege zur Vermittlung
von Sportspielen.
-
Mädchen- und Frauenfußball1
1 Vgl. http://www.sbc-fischer.de/kugelmann/Version3/
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