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Presentation (Elaboration), 2008, 14 Pages
Author: Arne Hellwig
Subject: Sociology - Gender Studies
Details
Institution/College: Justus-Liebig-University Giessen (Institut für Soziologie)
Tags: Charme, Diskriminierung, Frauen, Erwerbsleben, Sozialisation, Geschlecht, Gender, Diskriminierung Frauen
Year: 2008
Pages: 14
Grade: 1,5
Bibliography: ~ 5 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-06746-1
ISBN (Book): 978-3-638-95436-5
File size: 102 KB
Eine der besten Arbeiten des Seminars. Besonders der sprachliche Stil wurde von der Dozentin gelobt und mit der Note 1,2 bewertet.Eine der besten Arbeiten des Seminars. Besonders der sprachliche Stil wurde von der Dozentin gelobt und mit der Note 1,2 bewertet.
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Abstract
Die Ausarbeitung "Der diskrete Charme der Diskriminierung" behandelt das Thema versteckter Diskriminierung von Frauen in der sozialen Interaktion. Außerdem werden strukturelle beziehungsweise historische Ursachen von Frauendiskriminierung aufgedeckt.
Excerpt (computer-generated)
Justus Liebig Universität Gießen
Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
Institut für Soziologie
WS 2007/2008
Veranstaltung: (Vor-)Berufliche Sozialisation und Geschlecht
Referatsausarbeitung
,,Der diskrete Charme der Diskriminierung"
Datum der Abgabe: 15/04/2008
Inhalt
1. Einleitung 3
2. Missachtung und Diskriminierung von Frauen im Erwerbsleben 4
2.1 Historische und strukturelle Ursachen 5
2.2 Arbeitsmarksegregation und Geschlechterstrategien 6
2.3. Versagung von Anerkennung im gesellschaftlichen und im medialen Diskurs 8
2.4 Sprachliche Diskriminierung von Frauen in der betrieblichen Interaktion 9
3. Fazit und Ausblick 11
2
1. Einleitung
Chancengleichheit und Gleichberechtigung der Geschlechter sind grundlegende Normen
unserer Gesellschaft, die fest im Grundgesetz verankert sind. So heißt es im dritten Artikel
des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland:
,,Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung
der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender
Nachteile hin" und weiter ,,Niemand darf wegen seines Geschlechtes ... benachteiligt oder
bevorzugt werden"
(Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland online 2007: 14).
Die zunehmende Erwersbeteiligung von Frauen und der betriebliche Strukturwandel im
Zeichen der Modernisierung erwecken den Anschein, dass Gleichberechtigung und
Chancengleichheit der Geschlechter auf dem Vormarsch sind. Betrachtet man die Situation
von Frauen im Erwerbsleben genauer, zeigt sich jedoch, dass Frauen immer noch in
schlechter bezahlten Berufen arbeiten und geringere Aufstiegschancen als Männer haben.
Weiterhin erhalten sie weniger Anerkennung für ihre beruflichen Qualifikationen und
Leistungen (vgl. Hofbauer / Pastner 2000: 219). Johanna Hofbauer und Ulli Pastner stellen
fest, dass Anerkennungsverhältnisse über Kommunikation hergestellt werden. Auf den
Ebenen des öffentlichen Diskurses und der Kommunikation in sozialer Interaktion zeigen sie
auf wie Frauen Anerkennung vorenthalten wird, beziehungsweise wie von Frauen geleistete
Arbeit verkannt und abgewertet wird. Außerdem thematisieren Hofbauer und Pastner
historisch gewachsene und strukturelle Hintergründe der Missachtung von Frauenarbeit (vgl.
Hofbauer / Pastner 2000: 222-223). Die vorliegende Referatsausarbeitung liefert Hintergründe
zur (diskreten) Diskriminierung von Frauen. Die Arbeit gliedert sich in die zwei Teile
,,Missachtung und Diskriminierung von Frauen im Erwerbsleben" und den Teil ,,Fazit und
Ausblick". Der Hauptteil der Arbeit ,,Missachtung und Diskriminierung von Frauen im
Erwerbsleben" erläutert warum Frauen im Erwerbsleben Anerkennung versagt wird und
welche strukturellen und historischen Ursachen für dieses Anerkennungsproblem
verantwortlich sind. Weiterhin werden im Zusammenhang der Arbeitsmarktsegregation
männliche Abwehrstrategien dargestellt, die angewendet werden um Frauen aus den
Männerdomänen Technik und Management herauszudrängen, worauf Frauen ihrerseits
Gegenstrategien entwickelt haben. Zudem wird beschrieben, wie Frauen im medialen und
gesellschaftlichen Diskurs Anerkennung versagt wird und es werden diskrete Formen der
Diskriminierung in der betrieblichen Interaktionswelt beleuchtet.
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