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Scholary Paper (Seminar), 2002, 30 Pages
Author: Florian Lüchinger
Subject: Computer Science - Commercial Information Technology
Details
Institution/College: University of Bern (Institut für Wirtschaftsinformatik)
Tags: SMS, EMS, MMS, Geschäftsmodelle, Grundlagen
Year: 2002
Pages: 30
Grade: sehr gut
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-16079-7
ISBN (Book): 978-3-638-73557-5
File size: 286 KB
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Abstract
Wird die Entwicklung der mobilen Datendienste betrachtet, so kann festgestellt werden, dass eine Evolution von Text zu Multimedia stattfindet. Diese Transformation ist durch die drei Schritte Short Message Service (SMS) - Enhanced Messaging Service (EMS) - Multimedia Messaging Service (MMS) gekennzeichnet und wird in folgendem Zitat auf den Punkt gebracht: ,,Over time, the nature and form of mobile communication is getting less textual and more visual." Die geschätzten Umsätze, die bis etwa 2006 mit mobilen Applikationen gemacht werden sollen, varieren zwischen 7.8 und 27.4 Milliarden Euro (mit einem erwarteten Durchschnittswert von 18.9 Milliarden Euro). Die vorliegende Arbeit ist in drei Kapitel gegliedert. Im 1. Kapitel werden einleitende Erklärungen dargelegt. Im 2. Kapitel werden die theoretischen Grundlagen und mögliche Geschäftsmodelle von MMS erklärt. Im ersten Abschnitt wird auf Abgrenzungen und Definitionen von SMS, EMS und MMS eingegangen. Darauf werden im zweiten Abschnitt die Inhalte von MMS-Applikationen, die Funktionsweise, der Aufbau, die Übertragung und die Geräte (Devices) erläutert. Im dritten Abschnitt des 2. Kapitels wird die Definition von Geschäftsmodellen mit den drei Hauptbereichen Value Proposition, Stufen der Wertschöpfung und mögliche Ertragsmodelle betrachtet. Anschliessend wird eine Übersicht zu möglichen Nutzenpotentialen gegeben. In einem letzten Schritt soll anhand der Definition der Geschäftsmodelle eine Anwendung auf ein konkretes Geschäftsmodell durchgeführt werden. Das 3. und letzte Kapitel enthält noch eine kurze Zusammenfassung und einen Ausblick.
Excerpt (computer-generated)
Grundlagen und Geschäftsmodelle
von Multimedia Messaging Services
(MMS)
_________________________________
Als Proseminararbeit
an der
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät
der Universität Bern
Institut für Wirtschaftsinformatik
von
Florian Lüchinger von Oberriet (SG)
im 7. Semester
"MMS ist eine Schlüssel-Anwendung. Sie wird der mobilen Nachrichtenübertragung ein immenses Wachstum bescheren und die Umsätze der Mobilfunkbetreiber auch auf lange Zeit sichern".
(Ben Wood, Analyst des Gartner Forschungsinstitutes in London)
Vorwort
Inspirierend für die vorliegende Arbeit wirkte in erster Linie meine Begeisterung für die vielfältigen Anwendungsgebiete der Mobilkommunikation. So faszinierten mich seit jeher mobile Kommunikationsgeräte und deren Applikationen. Mit der Entwicklung von Multimedia Messaging Services (MMS) ergibt sich die Möglichkeit, die Anwendungsgebiete der Mobilkommunikation enorm zu vergrössern.
Von einem Wachstum der mobilen Nachrichtenübertragung durch MMS ist auch Ben Wood, Analyst des berühmten Gartner Forschungsinstitutes in London, überzeugt.
Dazu kommt die aktuelle Studie des Basler Beratungs- und Forschungsinstitutes Prognos AG, welche vor allem den Dienstleistungen übers Mobilfunknetz, insbesondere den Spielen, eine interessante Zukunft voraussagt.1
Bern, Ende November 2002
Florian Lüchinger
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG 4
1.1 Ausgangslage 4
1.2 Vorgehen 4
2 GRUNDLAGEN UND GESCHÄFTSMODELLE VON MULTIMEDIA MESSAGING SERVICES (MMS) 5
2.1 Abgrenzungen und Definitionen 5
2.1.1 Short Message Service (SMS) 5
2.1.2 Enhanced Messaging Service (EMS) 7
2.1.3 Multimedia Messaging Service (MMS) 7
2.1.4 Übersicht SMS-EMS-MMS 8
2.2 Grundlagen 9
2.2.1 Inhalte 9
2.2.2 Funktionsweise und Aufbau 9
2.2.3 Übertragung 11
2.2.4 Geräte (Devices) 12
2.3 Geschäftsmodelle 14
2.3.1 Definition 14
2.3.2 Übersicht von möglichen Nutzenpotentialen 15
2.3.2.1 Versand von persönlichen MMS 15
2.3.2.2 Information Services 17
2.3.2.3 Download von Klingeltönen, Logos und Games 19
2.3.2.4 Unterhaltung für Erwachsene 20
2.3.3 Ausgewähltes Geschäftsmodell für den B2C-Markt 20
3 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK 24
Abbildungsverzeichnis 25
Tabellenverzeichnis 25
Abkürzungsverzeichnis 26
Literaturverzeichnis 27
Selbständigkeitserklärung 30
1. Einleitung
1.1 Ausgangslage
Wird die Entwicklung der mobilen Datendienste betrachtet, so kann festgestellt werden, dass eine Evolution von Text zu Multimedia stattfindet. Diese Transformation ist durch die drei Schritte Short Message Service (SMS) - Enhanced Messaging Service (EMS) - Multimedia Messaging Service (MMS) gekennzeichnet und wird in folgendem Zitat auf den Punkt gebracht: ,,Over time, the nature and form of mobile communication is getting less textual and more visual."2 Die geschätzten Umsätze, die bis etwa 2006 mit mobilen Applikationen gemacht werden sollen, varieren zwischen 7.8 und 27.4 Milliarden Euro (mit einem erwarteten Durchschnittswert von 18.9 Milliarden Euro).3
1.2 Vorgehen
Die vorliegende Arbeit ist in drei Kapitel gegliedert. Im 1. Kapitel werden einleitende Erklärungen dargelegt. Im 2. Kapitel werden die theoretischen Grundlagen und mögliche Geschäftsmodelle von MMS erklärt. Im ersten Abschnitt wird auf Abgrenzungen und Definitionen von SMS, EMS und MMS eingegangen. Darauf werden im zweiten Abschnitt die Inhalte von MMS-Applikationen, die Funktionsweise, der Aufbau, die Übertragung und die Geräte (Devices) erläutert. Im dritten Abschnitt des 2. Kapitels wird die Definition von Geschäftsmodellen mit den drei Hauptbereichen Value Proposition, Stufen der Wertschöpfung und mögliche Ertragsmodelle betrachtet. Anschliessend wird eine Übersicht zu möglichen Nutzenpotentialen gegeben. In einem letzten Schritt soll anhand der Definition der Geschäftsmodelle eine Anwendung auf ein konkretes Geschäftsmodell durchgeführt werden. Das 3. und letzte Kapitel enthält noch eine kurze Zusammenfassung und einen Ausblick.
2 Grundlagen und Geschäftsmodelle von MMS
2.1 Abgrenzungen, Definitionen
2.1.1 Short Message Service (SMS)
Der SMS-Dienst bietet die Möglichkeit, Textmitteilungen über Mobiltelefone zu senden und zu empfangen.4 Der Text kann entweder aus Wörtern, Zahlen oder Sonderzeichen bestehen. Wird das lateinische Alphabet verwendet, besteht die maximale Länge einer Kurzmitteilung aus 160 Zeichen. Bei allen anderen Sprachen (z. B. Arabisch oder Chinesisch) beträgt die Länge einer Kurzmitteilung 70 Zeichen.
Anwendungen aus Sicht der Konsumenten, die den SMS-Dienst verwenden, werden im Folgenden kurz beschrieben.5 Eine einfache Textmitteilung von Person zu Person, eine Benachrichtigung infolge einer Sprachmitteilung oder eines Faxeingangs oder der Hinweis auf einen Email-Eingang sind mögliche Konsumenten-Anwendungen. Erfolgreich sind auch die sogenannten Information Services - vor allem im Bereich Mainstream Content (sog. ,,Masseninhalte") - die sich zum Beispiel auf die Übermittlung von Informationen zum Thema Reisen, Wetter und Sport beziehen. Auch Aktienkurse, Fluginformationen, Lottozahlen, Horoskope und Witze sind gefragte Masseninhalte.
[...]
1 Vgl. Prognos AG (2002).
2 Mobile Streams Ltd. (2001), S. 4.
3 Vgl. Europäsiche Gemeinschaften (2002), S. 6.
4 Vgl. zum Folgenden Buckingham (2001), S. 13.
5 Vgl. zum Folgenden Buckingham (2001), S. 17f.
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