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Scholary Paper (Seminar), 2006, 30 Pages
Authors: Dipl.-Ing Marco Groschke, Ronald Meisel
Subject: Economics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research
Details
Tags: Strategische, Marketingkonzeption, Beispiel, Puma
Year: 2006
Pages: 30
Grade: 2,3
Bibliography: ~ 16 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-07039-3
ISBN (Book): 978-3-638-95542-3
File size: 691 KB
Dichte Arbeit mit einzeiligem Zeilenabstand (Anm. der Red.)
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Abstract
Mit der zunehmenden Vernetzung des menschlichen Wirtschaftens ist es für Unternehmen von immer größerer Bedeutung, dass eine zukunftsfähige Marketingkonzeption erarbeitet wird. „Unternehmerisches Handeln orientiert sich immer an den Marktgegebenheiten.“ Diese ändern sich durch die Öffnung und Liberalisierung immer schneller. Die Schwierigkeit für Unternehmen im 21. Jahrhundert ist, dass sowohl eine langfristige als auch eine kurzfristige auf neue Marktgegebenheiten reagierende strategische Marketingkonzeption im Unternehmen implementiert werden muss. Die Umsetzung entscheidet, ob ein Unternehmen Erfolg hat oder nicht. Ziel dieser Seminararbeit ist es eine strategische Marketingkonzeption eines real existierenden Unternehmens zu erarbeiten. Wir haben uns für die Aktiengesellschaft Puma entschieden. Anhand von modernen Untersuchungsmethoden des Marketings werden wir den Erfolg oder Misserfolg der Puma AG erklären und Zielsetzungen für die Zukunft darstellen. Das strategische Marketing eines Unternehmens umfasst, wie in der folgenden Abbildung zu sehen die Kunden, die Konkurrenz und das eigene Unternehmen.
Excerpt (computer-generated)
Seminararbeit
Marketing I
WS 2005/2006
am
Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und
Besondere des Marketing und des Innovationsmanagement
Institut für Wirtschaftswissenschaften
Fakultät 3
Brandenburgische Technische Universität in Cottbus
Strategische Marketingkonzeption
am Beispiel der Puma AG
Eingereicht von:
1. Bearbeiter : Groschke, Marco
2. Bearbeiter : Meisel, Ronald
Ort, Datum: Cottbus, 16.01.06
I
Inhaltsverzeichnis
1.
Einleitung 1
1.1.
Problemstellung und Zielsetzung 1
1.2. Unternehmensdaten 2
1.3. Unternehmensgeschichte 3
2.
Marktfestlegung 4
3.
Branchenstrukturanalyse 6
4.
SWOT-Analyse 8
4.1.
Potential und Konkurrentenanalyse 9
4.2. Konkurrenzanalyse 11
4.3. Markt-
und
Umweltanalyse: 14
4.4.
Chancen- und Risiken-Analyse: 17
5.
Unternehmens- und Marketingziele 19
6.
Fazit 25
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Marketing Dreieck 1
Abbildung 2: Produktkategorien 2
Abbildung 3: Zeitstrahl 3
Abbildung 4: Segmentierungskriterien 4
Abbildung 5: Bsp. für Werbeaktivitäten 5
Abbildung 6: Triebkräfte des Wettbewerbs 6
Abbildung 7: SWOT-Analyse 9
Abbildung 8: Unternehmensdaten 2004 12
Abbildung 9: Gekaufte Schuhmarken 15
Abbildung 10: Kaufverhalten unterschiedlicher Haushalte 16
Abbildung 11: Übersicht Zielbeziehungen (1) 19
Abbildung 12: Übersicht Zielbeziehungen (2) 19
Abbildung 13: Zielpyramide 20
Abbildung 14: 4-Phasen Zielsystem 22
Abbildung 15: Veränderung der Eigenkapitalquote 22
Abbildung 16: Investitionsaufwendungen 23
Abbildung 17: Marketingmaßnahmen in Phase 4 24
II
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Produktkategorien 2
Tabelle 2: Potenzialanalyse 10
Tabelle 3: Unternehmensvergleich 11
Tabelle 4: Preislage von Schuhkäufen 17
Abkürzungsverzeichnis
% hor.
Prozent horizontal
etc. et
cetera
F&E Bereich
Forschungs- und Entwicklungsbereich
ff. fortfolgende
Gg. Grundgesamtheit
Mio. Million
Mrd. Milliarde
Pp Prozentpunkte
ROI
Return on Investment
tsd. tausend
u.a. und
andere
vgl. vergleiche
z.B zum
Beispiel
1
1. Einleitung
1.1. Problemstellung und Zielsetzung
Mit der zunehmenden Vernetzung des menschlichen Wirtschaftens ist es für Unternehmen
von immer größerer Bedeutung, dass eine zukunftsfähige Marketingkonzeption erarbeitet
wird. ,,Unternehmerisches Handeln orientiert sich immer an den Marktgegebenheiten."1
Diese ändern sich durch die Öffnung und Liberalisierung immer schneller.
Die Schwierigkeit für Unternehmen im 21. Jahrhundert ist, dass sowohl eine langfristige als
auch eine kurzfristige auf neue Marktgegebenheiten reagierende
strategische
Marketingkonzeption
im Unternehmen implementiert werden muss. Die Umsetzung
entscheidet, ob ein Unternehmen Erfolg hat oder nicht.
Ziel dieser Seminararbeit ist es eine strategische Marketingkonzeption eines real existierenden
Unternehmens zu erarbeiten.
Wir haben uns für die Aktiengesellschaft Puma entschieden. Anhand von modernen
Untersuchungsmethoden des Marketings werden wir den
Erfolg
oder
Misserfolg
der Puma
AG erklären und Zielsetzungen für die Zukunft darstellen.
Das strategische Marketing eines Unternehmens umfasst, wie in der folgenden Abbildung zu
sehen die Kunden, die Konkurrenz und das eigene Unternehmen.2
Abbildung 1: Marketing Dreieck
1 Wöhe, 2000, S. 481
2 Meffert, 2000, S.223
2
Zwischen diesen gibt es
Präferenz
- und
Kostenbeziehungen
.
Das bedeutet, dass auch Konkurrenzunternehmen und Kundengruppen untersucht werden
müssen. Damit alle jedoch nicht zu viele Untersuchungen durchgeführt werden, ist es wichtig
eine genaue Marktabgrenzung vorzunehmen. Wir werden dazu die Branchenstruktur, die
Situation, Marktsegmente sowie
Stärken
und
Schwächen
der Puma AG analysieren. Des
Weiteren soll diese Seminararbeit konkrete
Unternehmens
-
und
Marktziele
benennen.
1.2. Unternehmensdaten
Die Marke Puma ist charakteristisch am springenden Puma
zuerkennen. Der offizielle Firmensitz ist
Herzogenaurach
, jedoch
hat die Puma AG Produktionsstätten in mehr als 30 Ländern.
Jochen Zeitz ist der Vorstandsvorsitzende der
Aktiengesellschaft
.
Die offizielle Firmensprache des Unternehmens ist Englisch.
Die Unternehmensleitung ist in 3 Headquarters Deutschland, die USA und Hongkong
gegliedert. Diese Headquarters erfüllen die unterschiedlichen Funktionen Produkt,
Warenlogistik, Marke, Wachstum, Struktur, Unternehmenswert und Kultur. Puma hatte im
Jahr 2004 einen Umsatz von 1.530,3 Mio. und beschäftigte dabei 3910 Mitarbeiter direkt
bei der Puma AG. Das Unternehmen erzielte einen Konzerngewinn von 257, 3 Mio. . Die
unterscheidbaren Produktgruppen sind
Schuhe
,
Textilien
und
Accessoires
3. Wobei, wie
folgende Abbildung zeigt, Schuhe mit Zwei Drittel den wichtigsten Bereich darstellen.
Abbildung 2: Produktkategorien
Konsolidierte Umsätze [Mio. ] Anteil am Konzernumsatz [%]
Schuhe
1.011,4 66,1
Textilien
416 27,2
Accessoires
102,9 6,7
Tabelle 1: Produktkategorien
3 vgl. www.puma.de
Lizenzprodukte sind in dieser Darstellung nicht enthalten.
3
1.3. Unternehmensgeschichte
Abbildung 3: Zeitstrahl
4
Im Jahr 1924 gründen die Gebrüder Dassler in Herzogenaurach bei Nürnberg ihre
gleichnamige Schuhfabrik ,,
Gebrüder Dassler Schuhfabrik
".
Bereits im Jahr 1936 wird die Fabrik durch ihre Schuhe weltberühmt, denn Jesse Owens
gewinnt bei den Olympischen Spielen mit Dassler-Schuhen
4 Goldmedaillen
. Viele weitere
Medallien werden mit Dassler Schuhen errungen.
Nach dem 2. Weltkrieg trennen sich die beiden Brüder im Unfrieden. Rudolf Dassler gründet
1948 die ,,Puma Schuhfabrik Rudolf Dassler" und Adolf Dassler gründet Adidas.
Beide Unternehmen entwickeln sich zu
Weltkonzernen
. Im Jahr 1959 wird die Firma Puma
in die Gesellschaftsform der Kommanditgesellschaft umgewandelt.
Im Jahr 1960 setzt Puma neue
Technologiemaßstäbe
und setzt
Vulkanisationstechnik
bei
der Schuhproduktion ein. Viele innovative, standardsetzende Neuerungen folgen. 1986 wird
Puma Aktiengesellschaft und wird an den Wertpapierbörsen in Frankfurt und München
gehandelt. In den Folgejahren ist die Puma AG durch hohe
Verluste
in ihrer Existenz
bedroht. Jochen Zeitz wird 1993 zum Vorstandsvorsitzenden ernannt. Unter seiner Regie wird
die erste Phase des langfristigen Unternehmensplans eingeleitet. Ziel ist es Puma in eine
stärkere Finanzsituation zu bringen. Erst 1994 wird mit 25 Mio DM ein Unternehmensgewinn
erwirtschaftet. In den Folgejahren wird der Gewinn stetig erhöht.
1997 beginnt die zweite Phase der Unternehmensentwicklung, die nach Jahren der
Restrukturierung nun eine verstärkte Investition vor allem im Marketing und der
Produktenwicklung vorsieht. Das Jahr 2002 stellt den Beginn der dritten Phase der
Unternehmensentwicklung dar, in der sich die Puma AG bis 2006 zur begehrtesten
Sportlifestylemarke der Welt entwickeln soll.
Im Jahr 2005 wird die
Mayfair Vermögensverwaltungsgesellschaft mbh
und
Beteiligungsfondsgesellschaft I mbH 25,27% der Stimmrechte zum größten Einzelaktionär.
4 eigene Darstellung
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