Zusammenhang von Kommunikation und Entscheidungsfindung in Gruppen

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Details

Titel: Zusammenhang von Kommunikation und Entscheidungsfindung in Gruppen
Autor: Ismet Gülseren
Fach: Wirtschaft - Personal und Organisation
Veranstaltung: BWL
Institut: FFH Hamburg (FB Wirtschaft)

Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2002
Seiten: 19
Note: 2.0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 213 KB
Archivnummer: V9412
ISBN (E-Book): 978-3-638-16122-0
ISBN (Buch): 978-3-638-83101-7

Zusammenfassung / Abstract

Im heutigen Leben sind wir jeden Tag Mitglied einer bestimmten Gruppe, teilweise bewusst, oft unbewusst, doch immer kommt es zu sozialen Interaktionen mit den Teilnehmern dieser Gruppen. Sei es im Kontakt mit Familienmitgliedern, Arbeitskollegen, Freunden, Nachbarn, Reisegruppen, Kommilitonen oder die Schlange im Supermarkt. Die Kontakte können langfristiger Natur, von nur sehr kurzer Dauer, teilweise mit Unterbrechungen oder aber zeitlich begrenzt, sowie abhängig von der Aufgabe und den Zielen der Gruppenmitglieder sein. Dasselbe gilt auch für die Größe der Gruppen, die je nach Art der Aufgabe, des gemeinsamen Zieles oder der natürlichen Zusammensetzung variieren kann. Es können zwei relevante Arten von Gruppen unterschieden werden: kleine, intime Gruppen mit starker persönlicher Interaktion, sowie unpersönliche, große Gruppenverbände, die über formelle oder vertraglich vereinbarte Ziele hinaus keine sozialen Bindungen suchen. In der Fachliteratur finden sich dafür auch folgende Begriffe nach Charles Cooley (1902) für die beiden relevanten Gruppen: "Primärgruppen" und "Sekundärgruppen" (vgl. Forgas 1999, 263 f.). In folgender Arbeit soll die Primärgruppe Gegenstand der Betrachtung sein. Obwohl es aufgrund der starken Industrialisierung der letzten Jahrzehnte zu einem scheinbaren Trend zu Sekundärgruppen kam (vgl. Forgas 1999, 263 f.), sind es nach wie vor die Primärgruppen, die Verantwortung tragen, Entscheidungen treffen und bei denen soziale Interaktionen leichter zu beobachten sind. Im weiteren Verlauf versucht diese Arbeit die Merkmale, Vor- und Nachteile von Gruppenarbeit, Elemente der verbalen und nonverbalen Kommunikation im theoretischen und anhand eines Beispieles aus der Praxis zu verdeutlichen.

Textauszug (computergeneriert)

Zusammenhang von Kommunikation und Entscheidungsfindung in Gruppen

von Ismet Gülseren





Inhalt

1 Einleitung

1.1 Einleitung zu Kommunikation
und Entscheidungsfindung in Gruppen

2 Aufgaben

2.1 Beschreibung und Analyse von Kommunikation
und Entscheidungsfindung in Gruppen

2.2 Praxisbeispiel Fluggesellschaft "Business Air"

2.3 Beurteilung der Gruppenkommunikation bei "Business Air"

2.4 Schlussfolgerungen der bisherigen Betrachtung

3 Zusammenfassung

4 Literaturverzeichnis




Einleitung

1.1 Einleitung zu Kommunikation und Entscheidungsfindung in Gruppen

Im heutigen Leben sind wir jeden Tag Mitglied einer bestimmten Gruppe, teilweise bewusst, oft unbewusst, doch immer kommt es zu sozialen Interaktionen mit den Teilnehmern dieser Gruppen. Sei es im Kontakt mit Familienmitgliedern, Arbeitskollegen, Freunden, Nachbarn, Reisegruppen, Kommilitonen oder die Schlange im Supermarkt. Die Kontakte können langfristiger Natur, von nur sehr kurzer Dauer, teilweise mit Unterbrechungen oder aber zeitlich begrenzt, sowie abhängig von der Aufgabe und den Zielen der Gruppenmitglieder sein. Dasselbe gilt auch für die Größe der Gruppen, die je nach Art der Aufgabe, des gemeinsamen Zieles oder der natürlichen Zusammensetzung variieren kann.
Es können zwei relevante Arten von Gruppen unterschieden werden: kleine, intime Gruppen mit starker persönlicher Interaktion, sowie unpersönliche, große Gruppenverbände, die über formelle oder vertraglich vereinbarte Ziele hinaus keine sozialen Bindungen suchen. In der Fachliteratur finden sich dafür auch folgende Begriffe nach Charles Cooley (1902) für die beiden relevanten Gruppen: "Primärgruppen" und "Sekundärgruppen" (vgl. Forgas 1999, 263 f.).
In folgender Arbeit soll die Primärgruppe Gegenstand der Betrachtung sein. Obwohl es aufgrund der starken Industrialisierung der letzten Jahrzehnte zu einem scheinbaren Trend zu Sekundärgruppen kam (vgl. Forgas 1999, 263 f.), sind es nach wie vor die Primärgruppen, die Verantwortung tragen, Entscheidungen treffen und bei denen soziale Interaktionen leichter zu beobachten sind.
Im weiteren Verlauf versucht diese Arbeit die Merkmale, Vor- und Nachteile von Gruppenarbeit, Elemente der verbalen und nonverbalen Kommunikation im theoretischen und anhand eines Beispieles aus der Praxis zu verdeutlichen.

2 Aufgaben

2.1 Beschreibung und Analyse von Kommunikation und
Entscheidungsfindung in Gruppen

Definition von Gruppen:
Eine Gruppe besteht aus 2 oder mehr Individuen, die aufeinander Einfluss ausüben können und die sich zum Erreichen gemeinsamer Ziele zusammenschließen (H.Strunz, 1999, 6)
Für die Erledigung der Aufgaben innerhalb einer Gruppe ist es erforderlich, das die einzelnen Gruppenmitglieder untereinander kommunizieren. Je komplexer die Aufgabe bzw. je fragiler das Gebilde der Aufgabe ist, desto mehr Bedeutung kommt der Kommunikation und der richtigen Interpretation zu.
Die wesentlichen Aufgaben der Kommunikation innerhalb von Gruppen lassen sich an Hand vier verschiedenen Punkte charakterisieren:
· Kontrolle
· Motivation
· Emotionen
· Informationen

Die gesamte Kommunikation wird zu einem äußerst komplexen Gebilde, da die vier Punkte oft parallel auftreten und eine isolierte Betrachtung kaum möglich ist (vgl. H.Strunz, 2001, 19f).

Kontrolle:
Durch Kommunikation innerhalb der Gruppe (formell wie informell), kann Einfluss auf das Verhalten der Gruppenmitglieder ausgeübt werden. Dabei können formale Gegebenheiten, wie z.b. der Dienstweg oder andere Regeln der übergeordneten Organisation von Bedeutung sein.

Motivation:
Zur Erreichung der Ziele bedarf es der Kommunikation zwischen den Gruppenmitgliedern und Vorgesetzten. Eine ständige Reflektion, sowie ein anhaltendes Feedback ist nötig, um den Mitarbeitern hinsichtlich ihrer
geleisteter Arbeit eine Orientierung zu den erwarteten Leistungen zu geben. Bei Versäumnissen kann es zu einem anhaltenden Produktivitätsverlust kommen.

Emotionen:

[...]

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