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Seminararbeit, 2008, 12 Seiten
Autor: Matthias Ilg
Fach: Sport - Sportökonomie, Sportmanagement
Details
Institution/Hochschule: FH für angewandtes Management Erding (Fachbereich Sportmanagement)
Tags: Erfolgsprinzipien, Sport, Unternehmen, Fallstudienseminar
Jahr: 2008
Seiten: 12
Note: 2,3
Literaturverzeichnis: ~ 3 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-640-10600-4
ISBN (Buch): 978-3-640-11209-8
Dateigröße: 306 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Betrachtet man die allgemeine Entwicklung von Sportvereinen in den letzten Jahren, so wird deutlich dass Sportvereine mehr und mehr gezwungen sind, wie ein Wirtschaftsunternehmen zu planen und zu agieren. Sehr offensichtlich geschieht dies bereits im Bereich der professionellen Sportvereine in Deutschland, welche oftmals in ihrer „Unternehmens- und Rechtsform“ schon den Wirtschaftsunternehmen gleichen. Es steht also fest, dass Sportvereine in der heutigen Zeit viel von Wirtschaftsunternehmen lernen können. Doch diese Wechselwirkung kann auch andersherum funktionieren. Welche Erfolgsfaktoren aus dem Sport sinnvoll in ein Wirtschaftsunternehmen übertragen werden können, wird Thema der folgenden Arbeit sein. Als Beispiel dient hierbei das Projekt „WM 2006“ der deutschen Fussballnationalmannschaft unter der Leitung von Jürgen Klinsmann.
Textauszug (computergeneriert)
Fachhochschule für angewandtes Management
Fachbereich Sportmanagement 6. Semester
Kurs ,,Fal studienseminar IV"
Wintersemester 2007/08
,,Übertragung von Erfolgsprinzipien im
Sport auf ein Unternehmen"
Name: Ilg Matthias
Abgabedatum: 10.03.2008
Inhaltsverzeichnis
1. Sportvereine und Wirtschaftsunternehmen 3
2. Das ,,Projekt WM 2006" 3
3. Klinsmanns Erfolgsfaktoren 4
3.1.
Formulierung von großen, überprüfbaren Zielen 4
3.2.
Planung bis ins Detail 4
3.3.
Personalentwicklung 5
3.3.1.
Vertrauen in die Mitarbeiter 5
3.3.2.
Verbesserung durch Analyse der Arbeitsweise 5
3.3.3.
Teambuilding 6
3.4.
Mut zu Fehlern 7
3.5.
Konsequenz und Ausdauer 7
3.6.
Begeisterungsfähigkeit 8
4. Zusammenfassung 10
5. Quel en 11
2
1. Sportvereine und Wirtschaftsunternehmen
Betrachtet man die al gemeine Entwicklung von Sportvereinen in den letzten Jahren,
so wird deutlich dass Sportvereine mehr und mehr gezwungen sind, wie ein
Wirtschaftsunternehmen zu planen und zu agieren. Sehr offensichtlich geschieht dies
bereits im Bereich der professionel en Sportvereine in Deutschland, welche oftmals
in ihrer ,,Unternehmens- und Rechtsform" schon den Wirtschaftsunternehmen
gleichen. Es steht also fest, dass Sportvereine in der heutigen Zeit viel von
Wirtschaftsunternehmen lernen können. Doch diese Wechselwirkung kann auch
andersherum funktionieren. Welche Erfolgsfaktoren aus dem Sport sinnvol in ein
Wirtschaftsunternehmen übertragen werden können, wird Thema der folgenden
Arbeit sein. Als Beispiel dient hierbei das Projekt ,,WM 2006" der deutschen
Fussbal nationalmannschaft unter der Leitung von Jürgen Klinsmann.
2. Das ,,Projekt WM 2006"
Nach
einer
sportlich
unbefriedigenden
Teilnahme
der
Deutschen
Fussbal nationalmannschaft an der EM 2004 in Portugal, wurde nach dem Rücktritt
des damaligen Nationaltrainers Rudi Völ er, ein neuer Teamchef gesucht. Die Wahl
fiel nach wochenlanger Suche auf den Trainerneuling Jürgen Klinsmann. Dieser sah
seine Tätigkeit als Teamchef der deutschen Fussbal nationalmannschaft als Projekt
an. Ein Projekt ist al gemein definiert als:
,,Vorhaben, das im Wesentlichen durch die Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit
gekennzeichnet ist, wie z. B. Zielvorgabe, zeitliche, finanzielle, personel e und andere
Begrenzungen; Abgrenzung gegenüber anderen Vorhaben; projektspezifische Organisation." 1
Da die Ansicht Klinsmanns von der richtigen Betreuung der Nationalmannschaft zu
diesem Zeitpunkt etwas ganz neues und ungewohntes für die deutschen Bürger war,
wurde das Vorhaben im Al gemeinen sehr kritisch betrachtet. Die meisten Fans und
Journalisten hatten Schwierigkeiten damit, dass Jürgen Klinsmann die Arbeit vorerst
auf die Zeit bis zur WM begrenzt hatte. Dies erweckte den Eindruck er wol e sich
absichern, um im Fal e des Misserfolgs flüchten zu können, was aber in Wirklichkeit
lediglich die zeitliche Begrenzung des Projekts darstel te.
Ziel des ,,Projekts WM 2006" war der Gewinn der Fussbal -Weltmeisterschaft 2006 in
Deutschland. Um dieses Ziel zu erreichen, legte Jürgen Klinsmann großen Wert auf
1 DIN 69901 des Deutschen Instituts für Normung; Enzyklopädie Wikipedia.de;
http://de.wikipedia.org/wiki/Projekt
3
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