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Das „Revolving Door“ Prinzip – Einfluss amerikanischer Think Tanks auf die US- Außen- und Sicherheitspolitik am Beispiel der „RAND Corporation“

Termpaper, 2005, 13 Pages
Author: Politikwissenschaftler B.A. Sebastian Feyock
Subject: Politics - International Politics - Region: USA

Details

Category: Termpaper
Year: 2005
Pages: 13
Grade: 3,0
Bibliography: ~ 5  Entries
Language: German
Archive No.: V94488
ISBN (E-book): 978-3-640-10338-6
ISBN (Book): 978-3-640-12010-9
File size: 70 KB

Abstract

Das „Revolving Door“ Prinzip – Einfluss amerikanischer Think Tanks auf die US Außen- und Sicherheitspolitik am Beispiel der „RAND Corporation“ Think Tanks gehören in den USA zum politischen Alltagsgeschäft. Eine der bedeutendsten Ideenagenturen ist die RAND Corporation, welche sich vor allem auf Fragen der Rüstungs- sowie der Außen- und Sicherheitspolitik spezialisiert hat. Unklar ist meist, welchen Einfluss Think Tanks konkret auf die praktische Politikgestaltung ausüben können. Üblich ist außer einfacher Lobbyarbeit auch die Rekrutierung politischer Eliten und deren Installation in wichtigen politischen Ämtern („Revolving Door“ Prinzip). Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welchen Einfluss die RAND Corporation auf die Politik der Bush jr. Administration ausübt, und versucht anhand eines Fallbeispiels Antworten auf diese Frage zu geben. Es zeigt sich, dass durchaus Parallelen zwischen unterbreiteten Vorschlägen seitens RAND und der Politikpraxis der US-Regierung zu beobachten sind.


Excerpt (computer-generated)

Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald

Institut für Politikwissenschaft

Proseminar: Außenpolitik und Politikberatung

Thema der Hausarbeit: Das ,,Revolving Door" Prinzip ­ Einfluss amerikani-

scher Think Tanks auf die US- Außen- und Sicherheitspolitik am Beispiel der

,,RAND Corporation"

Stoffgebiet: Internationale Beziehungen

Sommersemester

2005

1. Fachmodul: Politikwissenschaft

2. Fachmodul: Philosophie

B.A.

Studiengang

4.

Fachsemester

Sebastian Feyock


Inhalt

1. Einleitung 3

2. Das ,,Revolving Door" Prinzip in der Politikberatung 4

3. Die RAND Corporation 5

3.1. Organisation und Selbstverständnis der RAND Corporation 5

4. Umsetzung von Vorschlägen seitens RAND in konkrete Politik 6

5. Schluss 10

6. Literaturliste 11

7. Abstract / Zusammenfassung 12

Abstract 12

2


1. Einleitung

Deutsche Politikberatung unterscheidet sich grundlegend von ihrer Schwesterdiszip-

lin in den Vereinigten Staaten. Trotz der bewussten Orientierung an US-

amerikanischen Think Tanks haben es deutsche Politikberatungsinstitute, seien es

staatliche oder aber auch private, (noch) nicht zu ähnlicher Perzeption gebracht. Die

Unterschiede in der Praxis der Politikberatung hängen vor allem mit den unterschied-

lichen politischen Systemen zusammen. Zudem kommt, anders als hierzulande, den

Think Tanks die Aufgabe der Rekrutierung politischer Eliten zu. Dieser Umstand er-

möglicht es sowohl Politikern als auch Wissenschaftlern, leichter als in Deutschland

zwischen dem politischen und dem wissenschaftlichen Feld zu wechseln. Dieses

Prinzip nennt sich ,,Revolving Door" Prinzip, benannt nach dem englischen Begriff für

,,Drehtür".

Es stellt sich die Frage, wie groß der Einfluss solcher Think Tanks auf die aktive Poli-

tik ist und ob dieser überhaupt erkennbar ist. Im Rahmen dieser Arbeit wird gezeigt,

welche Möglichkeiten sich amerikanischen Think Tanks aufgrund dieser Methode

bieten, auf die US-Politik Einfluss zu nehmen. Als Beispiel wird die ,,RAND Corporati-

on" (im Folgenden nur ,,RAND") gewählt, da sie zu den bedeutendsten amerikani-

schen Think Tanks zählt. RAND verfügt nicht nur über das höchste Budget, sondern

auch über den größten Forscher- und Mitarbeiterstab im Vergleich zu anderen Think

Tanks. Hieraus resultiert für die vorliegende Arbeit die Frage: Gelingt es der RAND

Corporation durch das Prinzip der ,,Revolving Door" erkennbaren Einfluss auf die ak-

tive Politik der USA auszuüben? Anhand eines Fallbeispiels soll die Möglichkeit der

Einflussnahme im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik aufgezeigt werden.

Zum einen deshalb, weil seit der Amtsübernahme George W. Bushs in diesem Be-

reich die wichtigsten Entscheidungen getroffen wurden, und zum anderen, weil

RAND überwiegend in diesem Forschungsbereich tätig ist.

Da es relativ wenig Literatur

über

RAND, dagegen eine ganze Menge

von

RAND

publiziertes Material gibt, war ich bei der Recherche oftmals auf Internetquellen an-

gewiesen. Hierbei achtete ich darauf, die vor allem bei Internetquellen noch wichtige-

re kritische Distanz zu wahren.

3



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