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Subtitle: Analyse und Vergleich
Termpaper, 2007, 12 Pages
Author: Tonia Bernhardt
Subject: Art - Overall Considerations
Details
Institution/College: University of Siegen
Tags: Annecy“, Paul, Cézanne, Giverny“, Claude, Monet, Einführung, Malerei, Moderne
Year: 2007
Pages: 12
Grade: 2,3
Bibliography: ~ 7 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-10358-4
ISBN (Book): 978-3-640-14766-3
File size: 285 KB
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Abstract
In den Werken Monets wird in der Entwicklung und in der Darstellung eine konti-nuierliche Veränderung sichtbar: die Farbe tritt mehr in den Vordergrund und verdrängt das Motiv, die Farbe wird somit zum größeren Bestandteil des Bildes. Anfänglich hat Monet mit der Farbe und dem Licht experimentiert, wie in seinem früheren Werk ‚Impression’, aber erst in dem spätem Werk „Seine-Arm bei Giver-ny“ tritt diese Wandlung in Kraft. Das dargestellte Motiv wird noch schemen- oder sillouettenhafter, tritt in den Hintergrund und lässt der Farbe und dem Licht mehr Platz zum Ausdruck. Es erscheint nahezu so, dass die Farben im Einzelnen kei-ne oder kaum Bedeutung haben, sondern nur als ganzes zu sehen sind und le-diglich zur Darstellung des Motivs dienen.
Excerpt (computer-generated)
,,Der See von Annecy" von Paul Cézanne und
,,Seine-Arm bei Giverny" von Claude Monet
Eine Hausarbeit
zum Proseminar ,,Einführung in die Malerei der Moderne"
Siegen, Januar 2007
Inhaltsangabe
1. Einleitung
2
2. Claude
Monet
3
2.1
Biografie
3
2.2
Bildanalyse:
3
′Seine-Arm bei Giverny (in der Morgenröte)′, 1897
3. Paul
Cézanne
5
3.1
Biografie
5
3.2
Bildanalyse:
5
′Der See von Annecy′, 1896
4. Bildervergleich
6
5. Anhang
8
5.1
Literaturverzeichnis
8
5.2
Abbildungsverzeichnis
9
5.2.1
Seine-Arm bei Giverny
9
5.2.2
Der See von Annecy
10
1
1. Einleitung
Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Vergleich zweier Wasserlandschaften, einer von
Monet und einer von Cézanne. Hierfür werde ich die impressionistischen Künstler Claude
Monet und Paul Cézanne und deren Werke ′Seine-Arm bei Giverny′ (1897) und ′Der See
von Annecy′ (1896) gegenüberstellen. Mit dieser Gegenüberstellung will ich darstellen und
hervorheben, inwiefern sie sich in ihren Arbeitsstilen und Darstellungen unterscheiden
oder aber auch ähneln.
Monet trieb mit seinen Ideen und Arbeiten die Entwicklung zum Impressionismus sehr ent-
schieden voran, gar prägte er mit seinem Gemälde ′Impression soleil levant′1 den Namen
dieser Stilrichtung. Die Faszination der flüchtigen Reize kurzer Augenblicke, das Beobach-
ten und Wiedergeben sich unter dem Einfluss von Naturlicht verändernder Farben und O-
berflächenerscheinungen ist das Grundkonzept seiner Gestaltung2. Er entschloss sich, aus
seinen Bildern das Erzählende, Erhabene, Historische auszulassen und wählte in seiner
Malerei schlichte Motive: Landschaften, Stilleben, Stadt- und Landleben, etc.3.
Cézanne wird gerne als der ′Vater der Moderne′ bezeichnet. Er war seinen Zeitgenossen,
den Realisten und den Impressionisten, weit voraus. Er wollte mit seiner Kunst eine allge-
meine, überzeitliche Wahrheit zum Ausdruck bringen, die er auf seinen Untersuchungen
über die Grundsätze des Malerischen aufbaute. Erzählende, idealistische und symbolisti-
sche Momente hielt er für schädlich. Er arbeitete stets nach der Natur und erfasste das
Wesentliche, aber dies ohne etwas getreu abzubilden4. Bei seinen Analysen einer Bezie-
hung zwischen Farbe, Form, Licht und Raum gelangte er allmählich zu einer Einheit von
Zeichnungen und Farbe ebenso wie Darstellungsformen, die den Kubismus und die Abstrak-
tion vorbereiteten5. Er modellierte und modulierte mit Farben und deren Valeurs, Farb-
tonwerte, die durch Abstufung von Licht und Schatten sowie die Reinheit der Farben und
durch Farbreflexe gebildet werden. Nach und nach verschwand die klassische Bildperspek-
tive aus seinen Kompositionen. Er baute Gegenstände, Volumen und Raum aus malerisch
interpretierten Grundmustern geometrischer Formen und ebnete den Weg für Picasso und
den Kubismus.
Auffallend ist, dass man von diesen Bildern einige Schritte zurücktreten muss. Die Maler
wollen den Akt des Sehens nachempfinden und lösen Farbfläche in kleine Pinselstriche
auf, die sich erst mit einigem Abstand im Auge des Betrachters mischen. Damit stellen sie
sich gegen die Akademie, wo Gegenstände möglichst genau abzubilden, am Stillleben ge-
übt wird.
1 Olbrich.
Lexikon der Kunst
, Bd. 3. Seite 407.
2 Olbrich. Bd. 4. Seite 813.
3 Thieme/Becker.
Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler,
Bd. 25/26. Seite 62.
4 Olbrich. Bd. 1. Seite 794.
5 ebenda.
2
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