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Bachelorarbeit, 2008, 54 Seiten
Autor: Jens Szepan
Fach: Wirtschaft - BWL - Allgemeines
Details
Tags: Leistungssteigerung, Prozessmanagement, Planung, Gestaltung, Organisation
Jahr: 2008
Seiten: 54
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 38 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-640-10144-3
Dateigröße: 989 KB
Flüssig geschriebene Thesis mit 37 Quellen, 11 Abb., 4 Tab. und 43 Seiten (Arial 11) rein wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thesisthema.
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Zusammenfassung / Abstract
Die Leistungen der Vergangenheit zählen nicht mehr. Ein ständig schneller werdender Wandel prägt wie ein aufgedrückter Stempel unsere heutige Zeit. Die Zufriedenstellung und erstklassige Bindung von Kunden, die Erarbeitung von passgenauen Strategien und die Beherrschung der Wertschöpfungsketten sind Hebel, die Unternehmen heute konsequent in Bewegung setzen müssen, um Verbesserungen und Einsparungen für sich erreichen zu können. Sie müssen weg vom funktionalen Denken, hin zum prozessorientierten Denken. Die ständige betriebliche Weiterentwicklung und die Konzentration auf die betrieblichen Kernkompetenzen sind sehr wichtig.Darüber hinaus müssen die Unternehmen es schaffen eine Hauptquelle für schnelles Vorwärtskommen, die Beschäftigten, zu aktivieren.Einfach nur schlank sein reicht längst nicht mehr. Um sich gegenüber den Wettbewerbern durchsetzen zu können müssen heutige Unternehmen ihren Kunden extreme Flexibilität, Lieferpünktlichkeit sowie überdurchschnittliche Qualität und Service bieten.Diese Thesis befasst sich mit dem für die geschilderten Herausforderungen immens bedeutsamen Thema Prozessoptimierung. Ziel der Arbeit ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Prozesse im Unternehmen optimal gestaltet und effektiv in das Gesamtsystem integriert werden können. Dabei gilt es, die unternehmerischen Optimierungsziele Verkürzung der (Durchlauf-)Zeit, Erhöhung von Qualität und Service, sowie Senkung der Kosten zu realisieren. Weiter sollen Verbesserungskonzepte,die in der Wirtschaft Einzug gehalten haben, dargestellt werden und die Möglichkeit von Kombinationen der Konzepte erörtert werden. Der Aufbau der Arbeit ist in drei Teile gegliedert. Als erstes widmet sie sich der Erläuterung der begrifflichen Grundlagen und Grundsachverhalte von Prozessen, die zum Verständnis der zwei folgenden Teile dienen sollen. Im zweiten Teil werden Konzepte der Prozessoptimierung erläutert, was sich hinter ihnen verbirgt und was die Anforderungen, Aufgaben, Ziele und Zwecke von ihnen sind. Im dritten Teil werden die einzelnen Schritte zur Prozessverbesserung dargelegt und es wird darauf eingegangen, welche Rolle der Mensch bei der Umsetzung der Prozessverbesserung spielt. Gegenstand dieser Thesis ist es nicht, die praktische Umsetzung der Konzepte zu untersuchen bzw. zu bewerten.
Textauszug (computergeneriert)
Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie
und Berufsakademie Göttingen
Leistungssteigerung mit Prozessmanagement
Planung und Gestaltung der prozessorientierten
Organisation
Thesis
Jens Szepan
26.05.2008
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Abkürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis IV
Tabel enverzeichnis V
1. Einleitung 1
2. Prozessmanagement Begriffliche Grundlagen 2
2.1. Definition eines Prozesses 3
2.2. Elemente eines Prozesses 5
2.3. (Geschäfts-) Prozesse im Unternehmen 5
2.4. Prozessstruktur 7
2.4.1. Prozessebenen 7
2.4.2. Prozesstypen/ Prozessarten 8
2.4.2.1 Managementprozess (Führungsprozess) 9
2.4.2.2 Leistungsprozess (Wertschöpfungsprozess,
kundenorientierter Prozess) 9
2.4.2.3 Unterstützungsprozess (Supportprozess, Interner
Serviceprozess) 9
2.5. Ansätze des Prozessmanagements 10
2.5.1. Aufgaben des Prozessmanagements 10
2.5.2. Phasen der Einführung des Prozessmanagements 12
3. Aktuel e Konzepte zur Prozessoptimierung 13
3.1. Definition der Prozessoptimierung und der prozess- 13
orientierten Organisation 13
3.2. Die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9000 ff. als 15
Qualitätsmerkmal 15
3.3. Kontinuierliche Veränderungen 17
3.3.1. Total Quality Management (TQM) 18
3.3.2. Kaizen/ Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) 21
3.3.3. Qualitätszirkel (QZ) 24
3.3.4. Betriebliches Vorschlagswesen (BVW) 26
3.3.5. Unterschiede zwischen TQM, Kaizen/ KVP und QZ 27
3.4. Radikale Veränderung 28
3.5. Business Process Reengineering (BPR) 28
3.6. Deduktive versus induktive Prozessentwicklung 31
I
4. Identifikation verbesserungsrelevanter Prozesse 33
4.1. Informationsgewinnung 33
4.1.1. Benchmarking 33
4.1.2. Kundenbefragung 33
4.1.3. Internes Audit 34
4.2. Identifikation und Bestandsaufnahme der zu ändern 34
den Prozesse 34
4.2.1. Selektion der Prozesse 34
4.2.2. Ermittlung des Ist-Zustandes der Prozesse 35
4.2.3. Prozessanalyse 37
4.2.4. Identifizierung möglicher Hindernisse 37
4.3. Planung, Einführung und Anpassung der neuen 38
Prozesse 38
4.3.1. Sol -Zustand 38
4.3.2. Bestimmung und Bewertung der Prozessziele 38
4.3.3. Testphase des neuen Prozesses 39
4.3.4. Beständige Verbesserung 40
4.3.5. Beteiligung und Motivation der Mitarbeiter 40
5. Fazit und Ausblick 42
Literaturverzeichnis 44
Internetverzeichnis 47
II
Abkürzungsverzeichnis
Abb.
Abbildung
BPR
Business Process Reengineering
BVW
Betriebliches Vorschlagswesen
bzw.
beziehungsweise
d.h.
das heißt
DIN
Deutsches Institut für Normung
Dr.
Doktor
dt.
deutsch
elektronische Post
EN
Euronorm
f.
folgende
ff.
fortfolgende
GmbH
Gesel schaft mit beschränkter Haftung
H.
Heft
i.d.R.
in der Regel
ISO
International Organization for Standardization
IT
Informationstechnik
Jh.
Jahrhundert
KVP
Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
o.J.
ohne Jahr
o.Jg.
ohne Jahrgang
o.O.
ohne Ort
o.V.
ohne Verfasser
Pkt.
Punkt
QM-System
Qualitätsmanagementsystem
QZ
Qualitätszirkel
QZ-System
Qualitätszirkelsystem
S.
Seite
s.o.
siehe oben
Tab.
Tabel e
TQM
Total Quality Management
u.a.
unter anderem
USA
United States of America
vgl.
Vergleiche
z.B.
zum Beispiel
III
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Die drei wesentlichen Elemente eines Prozesses 3
Abb. 2 Darstel ung eines Prozessmodel s 4
Abb. 3 Prozesselemente 5
Abb. 4 Magisches Dreieck ,,Zeit-Kosten-Qualität" 14
Abb. 5 Innovation ohne KAIZEN/ KVP 23
Abb. 6 Innovation unterstützt durch KAIZEN/ KVP 23
Abb. 7 TQM/ Kaizen ( KVP) / QZ 28
Abb. 8 Kombination BPR und TQM 32
Abb. 9 Prozessablauf 35
Abb. 10 Erläuterung der verwendeten Zeichen in Abbildung 9 36
Abb. 11 Erläuterung der verwendeten Konnektoren in Abbildung 9 36
IV
Tabellenverzeichnis
Tab. 1 Merkmale der Ausprägung zur Typologie von Prozessen 8
Tab. 2 Zieldimensionen 11
Tab. 3 Vergleich von Deduktion und Induktion nach Becker, Kugeler,
Rosemann 31
Tab. 4 Vergleich von Deduktion und Induktion nach Imai 32
V
1. Einleitung
Die Leistungen der Vergangenheit zählen nicht mehr. Ein ständig schnel er
werdender Wandel prägt wie ein aufgedrückter Stempel unsere heutige
Zeit. Die Zufriedenstel ung und erstklassige Bindung von Kunden, die Erar-
beitung von passgenauen Strategien und die Beherrschung der Wert-
schöpfungsketten sind Hebel, die Unternehmen heute konsequent in Bewe-
gung setzen müssen, um Verbesserungen und Einsparungen für sich errei-
chen zu können. Sie müssen weg vom funktionalen Denken, hin zum pro-
zessorientierten Denken. Die ständige betriebliche Weiterentwicklung und
die Konzentration auf die betrieblichen Kernkompetenzen sind sehr wichtig.
Darüber hinaus müssen die Unternehmen es schaffen eine Hauptquel e für
schnel es Vorwärtskommen, die Beschäftigten, zu aktivieren.
Einfach nur schlank sein reicht längst nicht mehr. Um sich gegenüber den
Wettbewerbern durchsetzen zu können müssen heutige Unternehmen ihren
Kunden extreme Flexibilität, Lieferpünktlichkeit sowie überdurchschnittliche
Qualität und Service bieten.
Diese Thesis befasst sich mit dem für die geschilderten Herausforderungen
immens bedeutsamen Thema Prozessoptimierung.
Ziel der Arbeit ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Prozesse im Unter-
nehmen optimal gestaltet und effektiv in das Gesamtsystem integriert wer-
den können. Dabei gilt es, die unternehmerischen Optimierungsziele Ver-
kürzung der (Durchlauf-)Zeit, Erhöhung von Qualität und Service, sowie
Senkung der Kosten zu realisieren. Weiter sol en Verbesserungskonzepte,
die in der Wirtschaft Einzug gehalten haben, dargestel t werden und die
Möglichkeit von Kombinationen der Konzepte erörtert werden.
Der Aufbau der Arbeit ist in drei Teile gegliedert. Als erstes widmet sie sich
der Erläuterung der begrifflichen Grundlagen und Grundsachverhalte von
Prozessen, die zum Verständnis der zwei folgenden Teile dienen sol en. Im
zweiten Teil werden Konzepte der Prozessoptimierung erläutert, was sich
hinter ihnen verbirgt und was die Anforderungen, Aufgaben, Ziele und
Zwecke von ihnen sind. Im dritten Teil werden die einzelnen Schritte zur
Prozessverbesserung dargelegt und es wird darauf eingegangen, welche
Rol e der Mensch bei der Umsetzung der Prozessverbesserung spielt. Ge-
genstand dieser Thesis ist es nicht, die praktische Umsetzung der Konzepte
zu untersuchen bzw. zu bewerten.
1
2. Prozessmanagement Begriffliche Grundlagen
Schon in den 30er Jahren veröffentlichten Nordsieck und Henning unab-
hängig voneinander ihre Sichtweisen zur Notwendigkeit einer an Prozessen
ausgerichteten Unternehmensstrukturierung.1 Die praktische Umsetzung
ihrer Theorien zu prozessorientiert geführten Unternehmen ließ jedoch lan-
ge auf sich warten. In der Praxis befassten sich Unternehmenslenker statt-
dessen weiterhin mit der Optimierung und Perfektionierung von organisato-
rischen Einheiten, den so genannten Funktionsbereichen. 2 Funktionsberei-
che sind Abteilungen oder Bereiche (z.B. die Herstel ung, die Logistik, das
Rechnungswesen), deren Übergänge und Grenzen zueinander mit Schnitt-
stel en versehen sind. Diese Schnittstel en wurden zum Teil als undurch-
lässige ,,Mauern" 3 betrachtet. Das hatte damals wie auch heute zur Folge,
dass beim funktionsorientierten Handeln lediglich auf die eigene Abteilung
Rücksicht genommen wird und das Unternehmen als Gesamtgebilde in den
Hintergrund rückt.4
Das führt zwar ,,[...] zu signifikanten Steigerungen von Produktivität und
Qualität [...]", sorgt aber dafür, dass ,,[j]e stärker die Autonomie der Funkti-
onsbereiche [wird], umso stärker [steigen] die Kosten für die Abstimmung
und Koordination zwischen den einzelnen Bereichen der Unternehmen."5
Erst in den 1980er und 1990er Jahren richtete sich eine steigende Auf-
merksamkeit auf die prozessorientierte Unternehmensstrukturierung, die
den Ablauf in einem Betrieb fließender (funktionsbereichsübergreifend)
gestaltet und die Qualität und Produktivität steigern sol durch ständige
Verbesserung der Prozesse. Es gilt zu erkennen, wie die jeweiligen Berei-
che in Folge ihrer Leistungen wie ein Uhrwerk ineinander greifen und damit
zur Produktherstel ung beitragen. Zu verdanken ist dies u.a. den Beiträgen
von Gaitanides (1983), Porter (1989), Scheer (1990), Davenport (1993),
Champy (1993) und Hammer (1996).6
Daraus ergibt sich die Frage, was ein Prozess überhaupt ist, welche Akti-
vitäten im Unternehmen erforderlich sind und dementsprechend als Pro-
zesse notwendig sind.
1 Vgl. Gaitanides (1983), S. 5 ff.
2 Vgl. Becker/ Kugeler/ Rosemann (2002), S. 4 - 5
3 Wagner (2003), S. 3
4 Vgl. Wagner (2003), S. 1 - 5
5 Becker/ Kugeler/ Rosemann (2002), S. 4
6 Vgl. Becker/ Kugeler/ Rosemann (2002), S. 4 - 5
2
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