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Kraulschwimmen

Presentation (Pre-University), 1998, 4 Pages
Author: Alexander Scheerbaum
Subject: Sport - Theory and Practice

Details

Event: Sportunterricht
Institution/College: Gymnasium Aschaffenburg
Tags: Kraulschwimmen, Sportunterricht
Category: Presentation (Pre-University)
Year: 1998
Pages: 4
Grade: 13 Punkte
Language: German
Archive No.: V96512
ISBN (E-book): 978-3-638-09188-6

File size: 55 KB


Fulltext (computer-generated)

Kraulschwimmen
Alexander Scheerbaum
Alexander.Scheerbaum@t-online.de

Vorgeschichte des Kraulschwimmens:

- 1950 experimentierte Louis Alley verschiedene Armvarianten


· Der geradlinige Zug mit gebeugten Armen nach dem Gesetzt "actio = reactio"
Ergebnis: Die Kraft mit durchgestreckten Armen ist größer


--> Folglich war diese Methode, bei der man mit der Hand in einem 90 Grad-Winkel auf das Wasser drückt  und der Arm die ganze Phase unter der Oberfläche gestreckt ist, bis in die 70er die beliebteste und weitverbreiteste Art Kraul zu schwimmen.

- 1970 fand Counsilman heraus, dass es wirkungsvoller ist:


- große Wassermengen über kurze Stecke zu schieben, als
- geringe Wassermengen über eine große Distanz zu bewegen.

- Zudem entdeckte man, unter anderem auch er, die Mängel an der bisherigen Methode, die auch dem dritten Gesetzt von Newton folgte: Es wurde vernachlässigt, dass man im Wasser keinen festen Fixpunkt hat wie an Land, wo eine Gegenkraft eintreten kann. Beim Schwimmen kann man das Wasser in Bewegung versetzten und im ersten Moment den eigenen Körper beschleunigen. Aber man kann keinen Vortrieb mehr durch das bewegte Wasser erhalten (vgl. Schwimmer gegen einen Strom).

Veranschaulichung:

- Schaufelrad arbeitet nach der Methode mit dem gestreckten Arm
- Schaufelrad bewegt kleine Menge Wasser über eine große Strecke
- Schiffsschraube hat jederzeit die Möglichkeit ruhiges Wasser zu erreichen und große Massen

Technik:

Arme: 1. Phase (Unter-Wasser-Phase):


- Beim Eintauchen Körper schulterbreit und Arm möglichst weit nach vorne
- Daumen berührt als erstes die Oberfläche
- Arm beugt sich und zieht recht tief ins Wasser
- An der Schulter sind Ellenbogen und Hand auf gleicher Höhe (nah am Körper)
- Weiterziehen, bis Daumen Oberschenkel berührt


2. Phase (Über-Wasser-Phase):

- Ellenbogen kommt vor Hand ( Kante des kleinen Fingers) aus dem Wasser
- Ellenbogen beim Austritt gebeugt
- Arm ist locker und wird nah am Kopf vorbeigeführt
- Arm durchstrecken und Körper wieder parallel zum Wasser

Wichtig: Es dürfen keine Starts und Stops existieren · Fließende Bewegung

Beine:


- Bei der Aufwärtsphase wird das Bein gestreckt
- Zu Beginn der Abwärtsphase wird Knie leicht gebeugt (passiv)
- Gegen Ende dieser Phase streckt sich das Knie schnell und macht einen ,,Kick" zur Beschleunigung (Größter Vortrieb)
- Fußgelenk ist immer locker

Atmung:


- Geatmet wird während einem Armzug
- Der Körper erhält eine Drehung in Längsachse
- nach 2 Zügen --> hektisch
- nach 3 Zügen --> ausgewogen
- nach 4 Zügen --> sehr ruhig, anstrengend

Sonstiges:


- Startsprung wird vom Block ausgeführt
- Anschlag immer nur mit einer Hand

Anhang

Referent: Alexander Scheerbaum
Datum: 25.09.1998

Literatur: 
Reischle, Klaus: Biomechanik des Schwimmens; Bockenem 1988
Counsilman,. Handbuch des Sportschwimmens; Fahnemann Verlag, 1980


Comments

Anonym
07.11.2003 12:14:52

Gibt es in der arbeit auch etwas über biomechanik oder nur bewegungslehre wie hier im auszug? (graphiken, etc.)
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