Please wait
Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.
Scholary Paper (Seminar), 2000, 17 Pages
Authors: Harald Lothaller, Gudrun Schweninger , Andrea Stipacek
Subject: Psychology - Clinic and Health Psychology, Abnormal Psychology
Details
Tags: Körperasymmetrie, Depressivität, Erfassung, Zusammenhänge, Entwicklung, Stroop-Tests
Year: 2000
Pages: 17
Grade: 2
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-96448-7
File size: 56 KB
Other users also were interested in the following titles:
Fulltext (computer-generated)
Körperasymmetrie und Depressivität 1
WS 1999/2000
Körperasymmetrie und Depressivität:
Erfassung der Zusammenhänge und Entwicklung eines emotionalen Stroop-Tests
Harald Lothaller, Gudrun Schweninger, Andrea Stipacek
Institut für Psychologie
Karl-Franzens-Universität Graz
Zusammenfassung
Physiologische Stressoren wie der pränatale Testosteron-Spiegel können vom ursprünglichen
genetischen Plan abweichende Entwicklungen sowohl im Zentralnervensystem als auch in
peripheren anatomischen Strukturen nach sich ziehen. Ziel dieser Untersuchung war es,
mögliche Zusammenhänge zwischen Körperasymmetrien, operationalisiert als Differenz der
Fingerlängen beider Hände, und Depressivität, erhoben mittels einer Subskala des Freiburger
Persönlichkeitsinventars, zu finden. Zusätzlich wurde ein emotionaler Stroop-Test zur
Messung von Depressivität entwickelt. Die Stichprobe bestand aus 60 Personen (30 Männer,
30 Frauen). Der emotionale Stroop-Test war nur bei Frauen geeignet, Depressivität zu
erfassen, jedoch ergab sich kein Zusammenhang zwischen Körperasymmetrie und
Depressivität. Bei Männern fand sich ein negativer Zusammenhang zwischen diesen beiden
Variablen, asymmetrische Männer waren also weniger depressiv.
Schlagwörter: Körperasymmetrie, Fingerlänge, Depressivität, Stroop-Test
Abstract
Physiological stressors such as the prenatal testosterone level may cause deviations of the
developmental plan in the central nervous system and in peripheral anatomic structures. The
purpose of this work was to investigate possible links between fluctuating asymmetry,
measured as differences of right and left digit lengths, and depressiveness, measured by a
subscale of the Freiburger Persönlichkeitsinventar. In addition an emotional Stroop task was
developed. The sample consisted of 60 subjects (30 men, 30 women). The emotional Stroop
task was able to measure depressiveness only in women, but there was no correlation between
fluctuating asymmetry and depressiveness. In men a negative correlation was found between
those variables, i.e., asymmetric men reported less depressiveness.
key words: fluctuating asymmetry, digit length, depressiveness, Stroop task
Körperasymmetrie und Depressivität 2
Alle Lebewesen, einschließlich des Menschen, entwickeln sich nach einem genetisch
verankerten Plan. Bei der Umsetzung dieses Plans können Störfaktoren, wie physiologische
Stressoren, wirksam werden. Es gibt Hinweise darauf, dass Strukturen des menschlichen
Körpers, die an und für sich in einer perfekten Symmetrie angelegt wären, manchmal von
dieser abweichen, wobei es starke interindividuelle Unterschiede gibt. Ein möglicher Grund
für diese Abweichungen sind hormonelle Einflüsse. In diesem Zusammenhang wurde oft der
pränatale Testosteron-Spiegel als bedeutsam diskutiert.
Dieser trägt nicht nur zur Ausbildung des männlichen Urogenitalsystems bei, sondern
bestimmt auch wesentlich die Entwicklung des Gehirns mit und zieht dabei nicht nur positive
Effekte nach sich (Bardin & Caterall, 1981; McEwen, 1981; MacKlusky & Naftolin, 1981,
zitiert nach Martin, Manning & Dowrick, 1999). Möglicherweise führt ein hoher pränataler
Testosteron-Spiegel zu einer Verlangsamung des Wachstums der linken Hemisphäre und zu
einer relativen Beschleunigung des Wachstums der rechten Hemisphäre. Deshalb kann ein zu
hoher Testosteron-Level als Stressor wirken und zu bestimmten Fehlentwicklungen wie
beispielsweise Dyslexie, Autismus, Stottern, Migräne und reduzierter Immunfunktion führen
(Bardin & Caterall, 1981; McEwen, 1981; MacKlusky & Naftolin, 1981, zitiert nach Martin,
Manning & Dowrick, 1999).
Da die Differenzierung der Gonaden und der Finger durch dieselben Gene (HOX-
Gene) erfolgt (Kondo et al.,1997; Piechel et al., 1997, zitiert nach Martin, Manning &
Dowrick, 1999), besteht die Annahme, dass auch die Fingerlänge mit der pränatalen
Testosteron-Konzentration korreliert ist (Manning et al., 1998, zitiert nach Martin, Manning
& Dowrick, 1999). In Untersuchungen dazu hat sich gezeigt, dass ein hoher Testosteron-
Spiegel besonders mit einem längeren Ringfinger zusammenhängt (Manning et al., 1998b,
zitiert nach Martin, Manning & Dowrick, 1999). Zusammenfassend kann man also sagen,
dass Testosteron einerseits Körperasymmetrien (
fluctuating asymmetry, FA
) beeinflusst,
andererseits zu verschiedenen ungünstigen Entwicklungsverläufen prädisponieren kann.
Nicht geklärt ist, ob sich dieser Zusammenhang zwischen der FA und Depressivität
auch in einer nicht-klinischen Stichprobe zeigt. Die vorliegende Untersuchung schließt direkt
an eine Arbeit von Martin, Manning und Dowrick (1999) an. Die Autoren zogen dabei sowohl
eine klinische als auch eine nicht-klinische Stichprobe heran und verwendeten die
Fingerlängen (außer Daumen), den maximalen Durchmesser der Handgelenke und den
größten horizontalen Abstand der Ohrmuscheln als Indikatoren der FA. Ergebnis dieser
Studie war, dass asymmetrische Männer tatsächlich signifikant höhere Werte im Beck
Depression Inventory (BDI, 1978) aufweisen als symmetrische Männer. Dabei erwiesen sich
Körperasymmetrie und Depressivität 3
besonders die Ringfinger als mit dem BDI-Score positiv korreliert. Für Frauen konnte ein
derartiger Zusammenhang zwischen Körperasymmetrien und Depression nicht nachgewiesen
werden.
Die vorliegende Untersuchung soll gewissermaßen eine Replikation dieser Studie in
einer nicht-klinischen, studentischen Stichprobe sein und darüber hinaus der Versuch, einen
emotionalen
Interferenztest nach Stroop
zur Messung von Depressivität zu entwickeln.
Dieses von J. Ridley Stroop (1935) erstmals eingesetzte Verfahren erhebt in seiner
ursprünglichen Form jene Interferenzen, die in der Verarbeitung von zwei gleichzeitig
auftretenden antagonistischen Stimulusaspekten entstehen. Stroop hat dafür entweder
Farbkästchen oder Farbwörter, die in verschiedenen Farben geschrieben waren (z.B. das Wort
,,rot" in blauer Farbe geschrieben), als Stimuli verwendet. Es zeigt sich generell, dass das
Benennen der Farbe schneller möglich ist, wenn es sich nur um farbige Kästchen handelt, also
wenn kein zweiter Stimulusaspekt gleichzeitig vorhanden ist. Der klassische Stroop-
Interferenz-Effekt tritt besonders deutlich dann auf, wenn die Farbbezeichnungen nicht der
Farbe, in der das Wort gedruckt ist, entsprechen. Erklärt wird dieses Phänomen so, dass das
Lesen ein hochgradig automatisierter Prozess ist und der Wortinhalt somit immer
Aufmerksamkeit auf sich lenkt und von der eigentlichen Aufgabe des Farbe-Benennens
abzieht.
Beim emotionalen Stroop-Test handelt es sich um eine Weiterentwicklung der
ursprünglichen Form. Die Idee dahinter ist, dass emotional relevante Wörter mehr Interferenz
erzeugen sollen als emotional neutrale (McNally, 1990). Somit sollte beispielsweise ein
Phobiker längere Latenzen bei der Farbbenennung der phobierelevanten Wörter (z.B.
,,Schlange") aufweisen als bei neutralen Wörtern (z.B. ,,Haus"). Ob sich dieses Prinzip auch
bei der Depressivität zeigt, ist eine Fragestellung dieser Untersuchung. In zahlreichen
Arbeiten mit klinischen Stichproben wurde untersucht, ob der emotionale Stroop-Test eine
geeignete Methode ist, um emotionale Störungen wie zum Beispiel Posttraumatische
Belastungsstörungen, Angststörungen und Major Depression nachzuweisen (McNeil et al.,
1999; Mogg et al., 1993; für einen Überblick siehe Williams et al., 1996). Die Ergebnisse
dazu sind allerdings nicht eindeutig.
Das Ziel der vorliegenden Studie ist es also, die Beziehung zwischen Depressivität
und FA zu untersuchen und die Frage zu klären, ob sich dieser Zusammenhang auch bei
Operationalisierung der Depressivität mittels eines emotionalen Stroop-Tests abbilden lässt.
Körperasymmetrie und Depressivität 4
Die Hypothesen, die sich somit ergeben sind:
1. Je depressiver eine Person ist, desto höher ist auch ihr Aufmerksamkeitsbias für
depressivitätsrelevante Informationen, wobei sich Frauen und Männer hinsichtlich ihrer
Depressivitätsausprägungen nicht unterscheiden.
2. Je höher die FA einer Person ist, desto depressiver ist sie und desto höher ist auch ihr
Aufmerksamkeitsbias für depressivitätsrelevante Informationen.
Methode
Stichprobe
Die Stichprobe bestand aus 30 weiblichen und 30 männlichen Studierenden bzw.
SchülerInnen. Das Durchschnittsalter betrug 23 Jahre (Frauen: 22 Jahre, Männer: 24 Jahre),
die Spannweite reichte von 16 bis 39 Jahren bei den Männern und von 16 bis 34 bei den
Frauen. Der Großteil der Frauen waren Studierende der Psychologie an der Karl-Franzens-
Universität Graz, die Stichprobe der Männer setzte sich hingegen aus Studierenden
verschiedener Studienrichtungen zusammen.
Material, Apparatur
Es wurde die Subskala
Depressivität
des Freiburger Persönlichkeitsinventars (FPI 3,
Fahrenberg, J., Hampel, R., Selg, H., 1978) verwendet, die geschlechtsunabhängig den Grad
an Depressivität erfassen soll. Diese Skala besteht aus 28 Items mit einem dichotomen
Antwortformat (,,trifft zu" und ,,trifft nicht zu"). Der in Kooperation mit Peter Holzer
entwickelte emotionale Stroop-Test für Depressivität und der FPI 3, von Dr. Papousek für
Microsoft Word adaptiert, wurden auf einem Personalcomputer des Typs 86486-DX33 und
einem 14-Zoll-VGA-Farbmonitor S30 dargeboten.
Der Stroop-Test bestand aus einem Übungsdurchgang mit 20
depressivitätsirrelevanten Items und vier Blocks à 40 Items (20 depressivitätsrelevante, 20
depressivitätsirrelevante Substantiva) in der Testphase mit jeweils 15 Sekunden Pause
zwischen den einzelnen Blocks. Die depressivitätsrelevanten Wörter wurden sinngemäß aus
klinischen Tests zur Erfassung von Depression (Beck Depressionsinventar (BDI), Hautzinger,
M., Bailer, M., Worall, H., Keller, F., 1994; Hamilton Depressions-Skala (HAMD), Hamilton,
M., 1986; Selbstbeurteilungs-Depressions-Skala (SDS), Zung, W.W.K., 1986; Depressions-
Status-Inventar (DSI), Zung, W.W.K., 1986) entnommen (z.B. Trauer, Selbstmord,
Müdigkeit), bei den Kontrollwörtern handelte es sich um Begriffe aus dem Themenbereich
Körperasymmetrie und Depressivität 5
,,Haushalt" (z.B. Vorhang, Mikrowelle, Blumenvase). Die zwei Itemkategorien waren der
Länge nach gematcht und die Wörter wurden je einmal in vier Farben (gelb, blau, rot, grün)
dargeboten. Die Reihenfolge der Items wurde so festgelegt, dass jedes Wort einmal pro Block
und dieselbe Farbe nicht unmittelbar hintereinander vorkam. Die Items wurden einzeln in der
Mitte des Bildschirms in DOS-Standardschriftgröße dargeboten. Zwischen zwei Items war
eine Pause von zwei Sekunden, unmittelbar vor jedem Item erschien ein Fixationspunkt.
Auslasser (keine Reaktion innerhalb von drei Sekunden) und Fehler (falsche Farbwahl)
wurden am Ende jedes Blocks noch einmal vorgegeben, so dass für jedes Wort vier ,,gültige"
Reaktionszeiten vorlagen. Die Aufgabe der Versuchsperson bestand darin die Farbe, in der
das Wort geschrieben war, richtig zu erkennen und möglichst rasch mittels Tastendruck
einzugeben. Die Antwort war mit beiden Händen gleichzeitig per PC-Standard-Tastatur
einzugeben. Für jede Farbe als Antwortmöglichkeit waren also zwei Tasten möglichst rasch
zu drücken, wobei die erste Anschlagzeit als Testwert herangezogen wurde. Die Tasten waren
,,a" und ,,ö" für gelb, ,,s" und ,,l" für grün, ,,d" und ,,k" für blau und ,,f" und ,,j" für rot. Die
Tastatur war mit entsprechenden Farbstickern gekennzeichnet, die Finger sollten während des
gesamten Versuches auf den Tasten liegen.
Zur Bestimmung der Fingerlängen wurden die Hände der Vpn mit einem
Fotokopiergerät kopiert und anschließend die Länge der ventralen Oberfläche jedes Fingers
von der basalen Falte bis zur Spitze vermessen.
Scores
Stroop-Interferenz-Scores
Für jeden Versuchsteilnehmer wurde die Latenzzeit bei jedem Item bis zum
Tastendruck gemessen. Für jede Person und jedes Wort wurde dann der Median der vier
Latenzen und anschließend jeweils ein Mittelwert dieser Mediane für die 20
depressivitätsrelevanten und 20 depressivitätsirrelevanten Items berechnet. Die Differenz
dieser Werte ergaben den Stroop-Interferenz-Score, die
durchschnittliche Mehrzeit für
depressivitätsrelevante Wörter.
FPI 3-Scores
Es wurde für jede Vp ein Summenscore aller in Richtung Depressivität weisenden
Antworten berechnet.
FA-Scores
Für jeden Versuchsteilnehmer wurde für jeden Finger ein FA-Score berechnet nach
der Formel zur Berechnung der relativen FA nach Martin et al. (1999): L-R / .5*(L+R).
Körperasymmetrie und Depressivität 6
Versuchsablauf
Alle Einzeltests wurden zwischen 29.11. und 16.12.1999 in einem Versuchsraum des
Instituts für Psychologie an der Karl-Franzens-Universität Graz durchgeführt. Die Instruktion
für den emotionalen Stroop-Test wurde am Bildschirm dargeboten, anschließend folgte der
Übungsdurchgang. (Der genaue Wortlaut der Instruktion ist dem Anhang zu entnehmen.)
Danach wurde der Stroop-Test ohne weitere Unterbrechungen durchgeführt. Nach
Beendigung des Stroop-Tests wurden die Hände der Versuchspersonen außerhalb des
Versuchraums am Psychologie-Instituts kopiert und anschließend wurde der FPI 3 wiederum
am PC vorgegeben. (Die Instruktion des FPI 3 liegt ebenfalls im Anhang bei.)
Ergebnisse
Die Stroop-Interferenz-Scores (mittlere Mehrzeit für depressivitätsrelevante Items)
waren normalverteilt (Kolmogorov-Smirnov-Z = 1.060, n = 58, p = .211). Es gab keine
Unterschiede hinsichtlich der Geschlechtszugehörigkeit (t = .683, df = 58, p = .978). Die
mittlere Mehrzeit für depressivitätsrelevante Items war auch nicht korreliert mit dem Alter der
Probanden (Pearsons Korrelationskoeffizient = -.017, n = 60, p = .897).
Die FPI 3-Summenscores wiesen einen Mittelwert von 10.87 und eine Spannweite von
1 bis 22 auf, wobei der Mittelwert der weiblichen Probanden 13.63 (Spannweite: 2 bis 22,
Streuung: 5.07) und der der männlichen 8.10 (Spannweite: 1 bis 16, Streuung: 3.92) betrug.
Die Summenscores zeigten keine signifikante Abweichung von einer Normalverteilung
(Kolmogorov-Smirnov-Z = .682, n = 60, p = .742). Ein t-Test für unabhängige Stichproben
ergab signifikant höhere Depressivitätswerte für Frauen (t = -4.732, df = 58, p = .000). Eine
Umwandlung der FPI 3-Testwerte in FPI 3-Standard-T-Werte getrennt für männliche und
weibliche Probanden laut Normtabellen der FPI-Handanweisung (1978) ließ diesen
Geschlechtsunterschied weiter bestehen (t = -3.394, df = 58, p = .001). Weiters waren die
männlichen Vpn auch signifikant älter als die weiblichen (t = 2.326, df = 58, p = .024).
Es ergab sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen FPI-T-Werten und Alter
(Pearsons Korrelationskoeffizient = -.418, n = 60, p = .001). Eine partielle Korrelation der FPI
3-T-Werte und der Stroop-Interferenz-Scores, wobei die Variable Alter kontrolliert wurde,
ergab für die männlichen Versuchsteilnehmer keinen signifikanten Zusammenhang
(r = -.0664, df = 27, p = .740). Bei den weiblichen Versuchsteilnehmern war diese Korrelation
jedoch signifikant (r = .3764, df = 27, p = .044).
Körperasymmetrie und Depressivität 7
Eine multiple lineare Regression nach der Rückwärts-Methode wurde getrennt für die
Geschlechter berechnet. Prädiktoren waren die fünf FA-Scores, Kriterium die FPI 3-T-Werte.
Für die männlichen Probanden ergab sich für ein Modell, das alle fünf Fingerscores enthält
ein multipler Korrelationskoeffizient R = .603 (F5, 24 = 2,748, p = .042), für ein Modell, das
nur den zweiten, dritten und vierten Finger als Prädiktoren enthält, ein Koeffizient R = .525
(F3, 26 = 3,297, p = .036; zweiter Finger: Beta = -.297, t = -1.659, p = .109; dritter Finger:
Beta = -.401, t = -2.261, p = .032; vierter Finger: Beta = -.306, t = -1.653, p = .110). Es ergab
sich also eine negative Korrelation zwischen FPI 3-T-Wert und dem FA-Score des dritten
Fingers, die selbe Tendenz erhält man auch beim zweiten und vierten Finger. Die gleiche
multiple lineare Korrelation für die weiblichen Probanden ergab keinerlei signifikanten
Zusammenhang.
Um auszuschließen, dass diese Korrelation bei den männlichen Vpn aufgrund eines
Einflusses der Richtung der Abweichung von der Symmetrie zustande gekommen ist, wurde
eine Kurvenanpassung für die männlichen Vpn durchgeführt, die als Prädiktor einen
Summenscore aus zweitem, drittem und vierten Fingerscore und als Kriterium den FPI 3-T-
Wert enthielt. Hier zeigte sich ein signifikant quadratischer Zusammenhang (F = 5.22, df =
27, p = .012; umgekehrt U-förmig).
Für die weiblichen Probanden wurde zusätzlich noch eine multiple lineare Korrelation
nach der Rückwärts-Methode mit den fünf Fingerscores als Prädiktoren und der mittleren
Mehrzeit für depressivitätsrelevante Items als Kriterium berechnet. Für das Modell, das alle
fünf Prädiktoren enthält, ergab sich ein multipler Korrelationskoeffizient R = .550 (F5, 24 =
2,077, p = .104) . Als bestes Modell stellte sich jenes heraus, das nur den zweiten und vierten
Finger als Prädiktoren berücksichtigt. Hierbei betrug der multiple Korrelationskoeffizient R =
.505 (F2, 27 = 4,626, p = .019; zweiter Finger: Beta = -.305, t = -1.779, p = .087; vierter
Finger: Beta = .487, t = 2.836, p = .009). Es gibt also bei Frauen einen positiven
Zusammenhang zwischen dem FA-Score des vierten Fingers und dem Stroop-Interferenz-
Score und eine gegenläufige Tendenz beim zweiten Finger.
Diskussion
Frauen zeigten der ersten Hypothese entsprechend einen signifikanten Zusammenhang
zwischen Depressivität (FPI 3-Score) und Aufmerksamkeitsbias für depressivitätsrelevante
Items (Stroop-Interferenz-Score), bei Männern fand sich diese Beziehung nicht. Somit gilt
auch nicht der Zusatz der Geschlechtsunabhängigkeit bei der ersten Hypothese. Zusätzlich
Körperasymmetrie und Depressivität 8
muß erwähnt werden, dass die in der FPI 3-Handanweisung angegebene Geschlechts-
unabhängigkeit für diese Untersuchung nicht haltbar ist, wobei sich dies möglicherweise auf
die Inhomogenität der Stichprobe bezüglich des Alters und der Studienrichtung zurückführen
läßt, da diese Unterschiede trotz Standardisierung der FPI 3-Summenscores bestehen blieben.
Männer wiesen eine negative Korrelation zwischen FA und Depressivität auf, was
gegenläufig zum Ergebnis von Martin et al. (1999) ist. Dieses Ergebnis läßt sich nicht auf
einen Einfluß der Richtung der Asymmetrie zurückführen - sowohl links als auch rechts
asymmetrische Männer weisen geringere Depressivitätswerte auf. Bei den weiblichen Vpn
konnte ebenso wie in der Arbeit von Martin et al. (1999) ein Zusammenhang zwischen
Depressivität und FA nicht festgestellt werden.
Da depressivere Frauen tatsächlich auch signifikant längere Latenzen bei den
depressivitätsrelevanten Items aufwiesen, wurde der Zusammenhang zwischen FA und der
mittleren Mehrzeit für depressivitätsrelevante Items untersucht, wobei sich nur der vierte
Finger als Indikator entsprechend der zweiten Hypothese erwies.
Der emotionale Stroop-Test war in unserer Untersuchung eine nur bedingt brauchbare
Technik, um Depressivität in der Normalbevölkerung zu erfassen. Hier ist wiederum auf die
Zusammensetzung der Stichprobe hinzuweisen: die Varianz der Depressivitätsausprägungen
bei den männlichen Vpn war im Vergleich zu den weiblichen Vpn stark eingeschränkt, was zu
einer Unterschätzung eines möglichen tatsächlichen Zusammenhangs zwischen FPI 3-Werten
und der mittleren Mehrzeit für depressivitätsrelevante Items geführt haben könnte.
Die hoch signifikante Korrelation zwischen der mittleren Mehrzeit für
depressivitätsrelevante Items und dem vierten Fingerscore bei den weiblichen Vpn weist
jedoch trotz mehrerer hypothesenwidriger Resultate unserer Meinung nach darauf hin, dass
die dieser Untersuchung zugrunde liegende Theorie des Einflusses des pränatalen
Testosteron-Levels Erklärungskraft besitzt allerdings muß an der Operationalisierung der
FA noch gearbeitet werden. Die nichtsignifikanten Ergebnisse bzw. die gegenläufigen Trends
könnten Anzeichen dafür sein, dass ein Score, der sich aus mehreren FA-Indizes
zusammensetzt (vgl. Martin et al., 1999) deutlichere Ergebnisse bringen könnte.
Weitere Empfehlungen für nachfolgende Untersuchungen sind eine Anhebung der
Stichprobengröße und homogenität, um Geschlechts- und Alterseffekte auszuschalten und
eventuell vorhandene Korrelationen deutlicher aufzuzeigen. Die im emotionalen Stroop-Test
verwendeten Wörter sollten in Voruntersuchungen hinsichtlich ihrer Relevanz für depressive
Menschen getestet werden. Weiters ist das Kopieren der Hände zum Vermessen der
Körperasymmetrie und Depressivität 9
Fingerlängen (besonders des Daumens) ein suboptimales Verfahren, ideal wäre es, die Hände
zu röntgen.
Darüber hinaus ist grundsätzlich noch zu beachten, dass es sich bei den klinischen
Stichproben, die in den Vorgängerarbeiten untersucht wurden, um Personen mit der Diagnose
Depression handelte. Hier kann man also davon ausgehen, dass ein Trait-Merkmal erfasst
wurde. In der vorliegenden Untersuchung wurde hingegen Depressivität mittels einer
einmaligen Vorgabe eines Persönlichkeitsfragebogens gemessen, der aufgrund der
Itemformulierung ebenfalls ein überdauerndes Merkmal erfassen sollte. Es ist aber nicht
auszuschließen, dass hier auch Störvariablen, wie z. B. Life Events, wirksam wurden.
Körperasymmetrie und Depressivität 10
Literaturverzeichnis
Fahrenberg, J., Hampel, R., Selg, H. (1978)
Freiburger Persönlichkeitsinventar:
Handanweisung.
Göttingen: Hogrefe.
Hamilton, M. (1986). Hamilton-Depressions-Skala : Fremdbeurteilungs-Skala
. Internationale
Skalen fuer Psychiatrie (3. veraenderte Auflage).
Weinheim: Beltz.
Hautzinger, M., Bailer, M., Worall, H., Keller, F. (1994
). Beck-Depressions-Inventar (BDI).
Bern: Huber.
Martin, S. M., Manning, J. T., Dowrick, C. F. (1999). Fluctuating Asymmetry, Relative Digit
Length, and Depression in Men.
Evolution and Human Behavior 20:203-214. *
McNally, R. J., Kaspi, S. P., Riemann, B. C., Zeitlin, S. B. (1990). Selective Processing of
Threat Cues in Posttraumatic Stress Disorder.
Journal of Abnormal Psychology 99
(4):398-402. *
McNeil, D.W., Tucker, P., Miranda, R., Lewin, M. R., Nordgren, J.C. (1999). Response to
Depression and Anxiety Stroop Stimuli in Posttraumatic Stress Disorder, Obsessive-
Compulsive Disorder, and Major Depressive Disorder.
Journal of Nervous and Mental
Disease 187 (18):512-516. **
Mogg, K., Bradley, B. P., Williams, R., Mathews, A. (1993). Subliminal Processing of
Emotional Information in Anxiety and Depression. J
ournal of Abnormal Psychology
102:304-311. *
Palmer, A. R., Strobeck, C. (1986). Fluctuating Asymmetry: Measurement, Analysis,
Patterns.
Ann. Rev. Ecol. Syst. 17:391-421.
Williams, J. M. G., Mathews, A., MacLeod, C. (1996). The Emotional Stroop Task and
Psychopathology.
Psychological Bulletin 120 (1): 3-24. *
Zung, W.W.K. (1986). Depressions-Status-Inventar (DSI): Fremdbeurteilungsskala
.
Internationale Skalen für Psychiatrie (3., veränderte Auflage).
Weinheim: Beltz.
Zung, W.W.K. (1986). Selbstbeurteilungs-Depressions-Skala (SDS).
Internationale Skalen
für Psychiatrie (3., veraenderte Auflage).
Weinheim: Beltz.
* zur Verfügung gestellt von Prof. Schulter
** Fernleihe
Körperasymmetrie und Depressivität 11
ANHANG:
Instruktion zum Stroop-Test, dargeboten in vier Teilen vor beginnt des Übungsdurchgangs:
Teil 1:
Im folgenden werden Ihnen Worte in 4 verschiedenen Farben
(blau, rot, grün, gelb) dargeboten
Ihre Aufgabe besteht darin die Farbe, in der das Wort geschrieben
ist, richtig zu erkennen und so schnell wie möglich die
entsprechende Taste zu drücken.
Teil 2:
Legen Sie bitte jetzt die Finger der linken Hand auf die Buchstaben
a s d f
Legen Sie bitte jetzt die Finger der rechten Hand auf die Buchstaben
j k l ö
Die beiden Daumen lassen Sie bitte ruhig auf der Leertaste liegen.
Teil 3:
Antworten Sie auf jedes Wort bitte so schnell wie möglich mit
folgenden Fingern:
Bei einem blauen Wort drücken Sie bitte BEIDE Zeigefinger.
Bei einem roten Wort drücken Sie bitte BEIDE Mittelfinger.
Bei einem grünen Wort drücken Sie bitte BEIDE Ringfinger.
Bei einem gelben Wort drücken Sie bitte BEIDE kleinen Finger.
Ignorieren Sie dabei den Inhalt des Wortes!
Es geht also nicht darum, das Wort zu lesen, sondern Sie sollen nur
möglichst schnell seine Farbe richtig erkennen.
Teil 4:
Nochmals zur Wiederholung:
Beide Zeigefinger: BLAU
Beide Mittelfinger: ROT
Beide Ringfinger: GRÜN
Beide kleinen Finger: GELB
Falls Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte jetzt an
den/die VersuchsleiterIn.
Wenn Sie keine Fragen mehr haben, beginnen wir jetzt mit einigen
Übungsworten.
Körperasymmetrie und Depressivität 12
Instruktion zwischen Übungsitems und Testitems:
Falls Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte jetzt an
den/die VersuchsleiterIn.
Wenn Sie keine Fragen mehr haben, beginnen wir jetzt mit dem
Testdurchgang.
Instruktion in den Pausen zwischen den Testitems:
Es folgt nun eine kurze Pause von 15 Sekunden.
Lassen Sie bitte die Finger auf den Antworttasten
liegen. Wenn der Bildschirm wieder schwarz wird,
folgt der nächste Durchgang.
Items in dargebotener Reihenfolge und Farbe:
Farben:
1: rot
2: blau
3: grün
4: gelb
Übungsitems:
01 1 Zwirn
02 3 Pflanze
03 2 Kleiderbürste
04 4 Sessel
05 3 Kochlöffel
06 4 Herd
07 2 Schneidbrett
08 3 Mikrowellenherd
09 1 Gabel
10 4 Tischdecke
11 2 Kühlschrank
12 3 Tinte
13 4 Pfanne
14 1 Schreibtisch
15 2 Geschenkspapier
16 1 Tasche
17 4 Glas
18 3 Vorhangstange
19 1 Polster
20 2 Spiegel
Körperasymmetrie und Depressivität 13
Testitems:
001 3 Teller
002 1 Müdigkeit
003 4 Erschöpfung
004 2 Weinen
005 1 Radio
006 2 Wecker
007 3 Schuld
008 1 Waschmaschine
009 4 Schwermut
010 3 Vorhang
011 2 Selbstmord
012 3 Scham
013 1 Taschentuch
014 2 Zimmer
015 3 Wertlosigkeit
016 1 Sorge
017 4 Trauer
018 3 Zusammenbruch
019 2 Schachtel
020 4 Telefonbuch
021 1 Sterben
022 3 Kasten
023 2 Kritik
024 4 Kerze
025 1 Fön
026 2 Vorwurf
027 3 Blumenvase
028 1 Kochtopf
029 4 Schaukelstuhl
030 3 Tod
031 2 Trägheit
032 4 Einsamkeit
033 2 Verzweiflung
034 4 Bilderrahmen
035 1 Teppich
036 3 Schlüssel
037 4 Seife
038 1 Leere
039 2 Unsicherheit
040 4 Topflappen
(Pause)
041 3 Müdigkeit
042 4 Radio
043 1 Telefonbuch
044 3 Leere
045 4 Wertlosigkeit
046 1 Kerze
Körperasymmetrie und Depressivität 14
047 3 Schwermut
048 2 Taschentuch
049 4 Waschmaschine
050 2 Trauer
051 1 Unsicherheit
052 3 Fön
053 1 Verzweiflung
054 4 Zusammenbruch
055 3 Wecker
056 2 Sorge
057 1 Erschöpfung
058 2 Schaukelstuhl
059 4 Schuld
060 3 Seife
061 2 Bilderrahmen
062 1 Kasten
063 3 Zimmer
064 1 Selbstmord
065 4 Kochtopf
066 2 Teppich
067 1 Tod
068 4 Sterben
069 2 Blumenvase
070 4 Weinen
071 2 Topflappen
072 3 Vorwurf
073 4 Schachtel
074 2 Vorhang
075 1 Kritik
076 3 Trägheit
077 2 Teller
078 1 Scham
079 3 Einsamkeit
080 4 Schlüssel
(Pause)
081 4 Tod
082 3 Kochtopf
083 1 Blumenvase
084 2 Zusammenbruch
085 4 Kritik
086 1 Weinen
087 3 Topflappen
088 2 Radio
089 1 Seife
090 3 Telefonbuch
091 4 Unsicherheit
092 3 Schaukelstuhl
093 2 Fön
094 1 Teller
Körperasymmetrie und Depressivität 15
095 4 Vorhang
096 2 Schwermut
097 3 Bilderrahmen
098 1 Trägheit
099 2 Schuld
100 4 Verzweiflung
101 3 Kerze
102 4 Selbstmord
103 2 Müdigkeit
104 3 Sorge
105 1 Wecker
106 2 Kasten
107 3 Erschöpfung
108 2 Waschmaschine
109 4 Vorwurf
110 1 Wertlosigkeit
111 3 Trauer
112 4 Scham
113 1 Zimmer
114 4 Leere
115 2 Sterben
116 1 Schlüssel
117 3 Taschentuch
118 1 Schachtel
119 4 Teppich
120 2 Einsamkeit
(Pause)
121 1 Zusammenbruch
122 3 Radio
123 2 Erschöpfung
124 4 Fön
125 2 Wertlosigkeit
126 3 Kritik
127 4 Teller
128 1 Schuld
129 2 Telefonbuch
130 3 Weinen
131 2 Leere
132 4 Blumenvase
133 1 Schwermut
134 3 Teppich
135 4 Wecker
136 1 Schaukelstuhl
137 2 Tod
138 3 Waschmaschine
139 1 Trauer
140 4 Müdigkeit
141 2 Kochtopf
142 4 Sorge
Körperasymmetrie und Depressivität 16
143 3 Selbstmord
144 1 Topflappen
145 2 Seife
146 3 Sterben
147 4 Zimmer
148 2 Scham
149 1 Vorwurf
150 4 Taschentuch
151 1 Vorhang
152 2 Kerze
153 3 Verzweiflung
154 4 Kasten
155 3 Unsicherheit
156 1 Bilderrahmen
157 4 Trägheit
158 2 Schlüssel
159 3 Schachtel
160 1 Einsamkeit
Instruktion zum FPI 3:
Sie werden im folgenden eine Reihe von Aussagen finden, die persönliche
Eigenschaften und Einstellungen betreffen. Lesen Sie bitte jede Aussage
sorgfältig durch und beantworten Sie sie entweder mit ′stimmt′ oder mit
′stimmt nicht′. Markieren Sie bitte dafür das entsprechende Kästchen.
Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Antworten Sie bitte so,
wie es für Sie am ehesten zutrifft. Arbeiten Sie bitte rasch, ohne lange
über ihre Antworten nachzudenken und überlegen Sie bitte nicht, welche
Antwort vielleicht den ′besten Eindruck′ machen könnte, sondern antworten
Sie so, wie es für Sie persönlich gilt.
Ihre Antworten bleiben anonym und werden streng vertraulich behandelt.
Comments
No comments yet
Other users also were interested in the following titles:
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit - Formatvorlage / Vorlage für eine Hausarbeit für Microsoft Word
Author: GRIN VerlagPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2005 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit - Formatvorlage / Vorlage für eine Hausarbeit für OpenOffice.org
Author: GRIN VerlagPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2005 Download as PDF-file for 9,99 EUR
Formatvorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit / Vorlage zur Erstellung einer Hausarbeit
Author: Marco FeindlerPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2005 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Author: GRIN VerlagPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2008 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit
Author: Zoran ZivkovicPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Author: Claudia NickelPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2006 Download as PDF-file for 4,99 EUR
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Author: Maik PhilippPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - Hausarbeiten - Seminararbeiten
Author: Mark RichterPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2008
This text can be quoted and accessed from this url: