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Research Paper (Pre-University), 2000, 14 Pages
Authors: Robert Mueller, Marius Schönwiese
Subject: Chemistry
Details
Year: 2000
Pages: 14
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-96935-2
File size: 183 KB
Dies ist eine Belegarbeit im Fach Chemie Das Thema ist "Insektizide" (Insektenbekämpfung).
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S C H Ä D L I N G S B E K Ä M P F U N G
Die Chemie der Insektizide
Marius Schönwiese 101
(26. Oktober 2000)
Robert Müller 101
2
Thema der Belegarbeit: Schädlingsbekämpfung -
-
Die
Chemie
der
Insektizide
Inhaltsverzeichnis
1.
Einleitung / Aufgabe
1.1
Die Bedeutung der Insektizide für Mensch und Umwelt / Geschichte
1.2
Thematik dieser Arbeit
2.
Grundlegendes und Tiefgehendes
2.1
Definition
2.2
Hauptunterscheidungen
2.3
Die chemische Insektenbekämpfung
2.3.1
Natürliche
Insektizide
2.3.1.1
Pyrethroide
2.3.1.2 Rotenoide und Alkaloide
2.3.2
Synthetische
Insektizide
2.3.2.1 Anorganische Insektizide
2.3.2.2 Organische Insektizide
2.3.2.2.1
Chlorierte
Kohlenwasserstoffe
2.3.2.2.2 DDT und Lindan
2.3.2.2.3 Phosphorsäureester / Parathion
2.3.2.2.4
Carbamate
3.
Notwendigkeit und Anwendung der Pestizide
3.1
Erfolge und Probleme durch die Anwendung von Insektiziden
3.2
Auswirkungen auf Mensch und Natur
3.3
Alternative
Insektenbekämpfung
4.
Resumé / Fazit
5.
Anhang
5.1
Begriffsregister
5.2
Literaturverzeichnis
Die Chemie der Insektizide
3
1. Einleitung / Aufgabe
1.1 Die Bedeutung der Insektizide für Mensch und Umwelt / Geschichte
Sie sind die variantenreichste Klasse im Tierreich und sie sind in fast allen Lebensräumen ver-
treten: Insekten. Nach über 600 Millionen Jahren haben sich auf unserem Planeten etwa eine
Million verschiedene Insektenarten gebildet, 10.000 davon werden als Schädlinge eingestuft. In
ihrer natürlichen Umgebung haben
Insekten zwar einen großen Nutzen;
in Haushalten, Ballungsgebieten und
auf dem Land können sie sich aber
schnell zur Plage entwickeln. Gegen
Verursacher von Juckreizen durch
Stiche, Überträger von Krankheits-
erregern (z.b. Pest und Malaria) und
Schädlingen für Pflanzen wurden
schon bereits im antiken China
Insektenbekämpfungsmittel
,ent-
wickelt` - damals nur aus Pflanzen.
Bis heute hat sich ein breites
Spektrum an Möglichkeiten zur
Schädlingsbekämpfung gebildet. Die
ersten chemischen Wirkstoffe wurden
im 19. Jahrhundert gegen die Aus-
breitung von Schadinsekten entwik-
kelt und eingesetzt. In den Siebzigern sollte z.B. durch den Einsatz von Insektiziden hauptsächlich
die Ernte auf dem Land vergrößert werden.
1.2 Thematik dieser Arbeit
Da sich die chemischen Möglichkeiten bei der Bekämpfung von Schädlingen bis heute durch-
gesetzt haben, wollen wir in dieser Arbeit unseren Focus auf jene richten. Wir wollen ein
übersichtliches Wissen über Insektizide vermitteln, zwischen den großen Gruppen der Insek-
tizide unterscheiden und natürlich auch auf die chemischen Zusammensetzungen der einzel-
nen Wirkstoffe eingehen. Wir möchten danach Fragen beantworten, die sich beim Umgang
mit Insektiziden stellen: Wie ist die Wirkung auf Insekten? Welche Folgen haben chemische
Insektenbekämpfungsmittel auf Menschen, Tiere und Umwelt? Welche Alternativen gibt es und
sind sie sinnvoll?
Am Ende befindet sich ein Begriffsregister, in dem die wichtigsten Begriffe erläutert sind. Diese
Begriffe sind im Text mit einem solchen Zeichen + gekennzeichnet.
2. Grundlegendes und Tiefgehendes
2.1 Defi nition
Insektizide [zu lat. caedere, in Verbindungen -cidere ,töten`] sind also Insektenbekämpfungsmittel,
die vor allem im Pflanzenbau und der Land-/ Forstwirtschaft, aber auch zum Holzschutz, Vor-
ratsschutz (z. B. zum Schutz von Getreidevorräten vor Kornkäfern) und in der Hygiene (z. B.
zur Bekämpfung von typhusübertragenden Läusen oder von Malariamücken) eingesetzt werden.
Man versucht die Insekten vornehmlich zu töten oder die Schäden auf ein tolerierbares Maß zu
begrenzen. Insektizide nehmen nach der Bedeutung hinter den Fungiziden und Herbiziden den
dritten Platz ein.
2.2 Hauptunterscheidungen
Man unterscheidet die Insektizide (die Schädlingsbekämpfung überhaupt) in abiotische Mittel,
die die mechanischen, physikalischen und chemischen Methoden umfassen, und in biotische
Mittel, die die biotechnischen, biologischen, und ökologischen Verfahren bilden. Eine Einteilung
Die Chemie der Insektizide
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nach Art der Aufnahme der Insektizide ist nicht mehr zweckmäßig, da die Wirkstoffe in der
Regel kombiniert werden. Die Bekämpfungsmittel würden dann in Kontakt+-, Fraß+- und Atem-
gifte+ unterteilt werden.
2.2.1 Die biologische Schädlingsbekämpfung
... versucht mit biologischen Methoden die Population von Schädlingen einzugrenzen. Einsatz
finden primär natürliche Feinde der Schädlinge, zum Beispiel Räber, Schmarotzer und Krank-
heitserreger.
Probleme bei der Massenzüchtung, dem Transport und der Lagerung verhinderten bislang eine
breite Anwendung biologischer Methoden.
Im Gegensatz zur chemischen Schädlingsbekämpfung wird durch biologische Schädlingsbe-
kämpfung die Umwelt nicht belastet. Jedoch kann es zu Ungleichgewichten in der Biosphäre+
führen, so dass vor dem Einsatz sorgfältige Untersuchungen notwendig sind. Überdies können
die Auswirkungen außer Kontrolle geraten, was am Beispiel der seuchenhaft auftretenden
Viruskrankheit der Kaninchen (Myxomatose) sichtbar wurde.
2.2.2 Die biotechnische Schädlingsbekämpfung
Darunter versteht man ein Zusammenspiel unterschiedlicher Methoden und Verfahren, mit
deren Hilfe Schädlinge abgewehrt werden sollen. So werden physikalische (zum Beispiel Licht)
und chemische Reize (zum Beispiel Sexuallockstoffe) zur Anlockung von Schädlingen ausgenutzt.
Auch eine Verwendung von Insektenabwehrmitteln+ (
Repellents
) kann sinnvoll sein.
2.2.3 Die ökologische Schädlingsbekämpfung
Die ökologische Schädlingsbekämpfung ist eine Weiterentwicklung der biologischen
Schädlingsbekämpfung. Ein Schädlingsbefall kann oftmals nicht auf eine einzige Ursache
zurückgeführt werden, sondern ist an mehreren Stellen des Ökosystems verankert. Ziel einer
ökologischen Schädlingsbekämpfung ist daher die Wiederherstellung eines natürlichen Lebens-
raumes und damit ein ökologisches Gleichgewicht.
2.3 Die Chemische Insektenbekämpfung
Die Chemische Insektenbekämpfung lässt sich wiederum unterteilen in natürliche und syn-
thetische Insektizide.
2.3.1 Die natürlichen Insektizide
Die natürlichen Insektizide sind die Bekämpfungsmittel, die in der Natur zu finden sind. Die
Natur erzeugt eine Vielzahl insektentötender Stoffe, die allerdings ungleichmäßig gehäuft bei
einigen Tier- und Pflanzenarten mehr oder weniger vorkommen. Insektizide aus Pflanzen sind
einfacher zugänglich und meist stabile Verbindungen. Sie sind deswegen eingehender unter-
sucht worden als solche tierischen Ursprungs. Vor allem handelt es sich um Kontaktinsektizide,
deren chemischer Bau teilweise noch unaufgeklärt ist. Es sollen nur die wichtigsten beschrieben
werden.
2.3.1.1 Die Pyrethroide
Pyrethroide werden aus Chrysanthemen-Arten gewonnen, die früher an der dalmatinischen
Die Chemie der Insektizide
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Küste beheimatet waren, heute allerdings erstaunlicher Weise in Kenia ihr Haupt-
erzeugerland finden. Der Inhaltsstoff der
,Chrysanthemum cinerariaefolium`
wird aus
den getrockneten Pflanzen mit einer Kombination von Lösungsmitteln, meist Meth-
anol oder Kerosin, gelöst und ist damit ein teures Produkt. Die entstandenen
Extrakte oder Stäube werden als Pyrethrum bezeichnet. Der Hauptwirkstoff des
Pyrethrums ist das Pyrethrin I (zu 10% enthalten), das den insektiziden Effekt verur-
sacht. Weitere Hauptwirkstoffe sind Pyrethrin II (zu 9%) und Cinerin I und II (zu
je 3%). Pyrethrum ist ein gelbes bis schwachgelbes Öl mit rund 25% Wirkstoff-
gehalt. Es ist unlöslich in Wasser, aber löslich in Kohlenwasserstoffen. Wichtige
andere (aber synthetische) Pyrethroide sind Allethrin, Furethrin, Cyclethrin, Bar-
thrin, Bimethrin, Phthalthrin, Japothrin und Pyresthrin. Alle besitzen die beschrie-
bene weiß- / gelbliche Färbung und sind bis auf Phthalthrin alle fluid. Pyrethroide
basieren auf einer Beeinflussung der Natriumkanäle der Nervenmembranen, das
natürliche ist allerdings nicht sehr stabil und die hohen Herstellungskosten ver-
hindern einen ökonomisch sinnvollen Einsatz in der Landwirtschaft. Synthetische
Stoffe sind daher die wirtschaftlich interessantere Wahl.
Molekülstrukturen der in
2.3.1.1 genannten Pyre-
throide
2.3.1.2 Rotenoide und Alkaloide
Die Verbindungen der Rotenoide werden aus den Wurzeln der in warmen Zonen beheimateten
Pflanzen der Hülsenfrüchtler gewonnen, besonders aus den Arten
Derris, Lonchocarpus, Munulea,
Milletia, Neorautanenia
und
Tephrosia
. Sie werden seit Jahrhunderten zur Ungezieferbekämpfung,
zur Bereitung von Pfeilgiften und zur Betäubung von Fischen eingesetzt. Es sind im allgemeinen
farblose, wasserlösliche und giftige Substanzen. Die Inhaltsstoffe der Wurzeln, die die insektizide
Wirkung haben, besitzen alle als Strukturmerkmal das viergliedrige Gerüst des
6a,12a-Dehydro-
6H-rotoxon-12-on
.
Das Handelsprodukt ist ein Pulver oder Harz, das je nach Hersteller Rotenoide in wechselnden
Mengen enthält.
Unter einem Alkaloid versteht man gewöhnlich einen stickstoffhaltigen, basischen, in einer
Pflanze vorkommenden Stoff mit einer ausgeprägten, charakteristischen physiologischen+
Wirkung. Chemisch gesehen stellen die Alkaloide keine einheitliche Stoffgruppe dar. Einige
Beispiele für Alkaloide: das aus der Tabakpflanze gewonnene
Nicotin
, das
Opium
und das früher
als Malariabekämpfungsmittel verwendete und heutzutage in einige Getränken vorkommende
Chinin
. Sie (speziell Nicotin) setzen sich aber aufgrund ihrer hohen Toxizität+ auf Warmblüter+
und daher Menschen nicht durch.
2.3.2 Die synthetischen Insektizide
Synthetische Insektizide sind das genaue Gegenstück zu den natürlichen: Sie werden nicht in
der Natur gebildet und sind daher nur durch die künstliche Schaffung vom Menschen gegen-
ständlich. Synthetische Insektizide lassen sich ferner in organische und anorganische gliedern.
Die Chemie der Insektizide
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2.3.2.1 Anorganische Insektizide
Anorganische Insektizide wie Arsen-Präparate, Kryolith oder Cyanwasserstoff sind in der Bun-
desrepublik Deutschland verboten. Diese Insektizidklasse ist zu toxisch für andere Lebewesen
oder zu gefährlich im Gebrauch (da sie auch Phosphorverbindungen enthalten können).
2.3.2.2 Organische Insektizide
Die organischen Insektizide stellen eine der wichtigsten Gruppen in der Insektenbekämpfung
dar. Die DDT-Auswirkungen (und damit das Verbot) haben diese wirksame und vielfach an-
gewandte Klasse, wenn auch nicht positiv, bekannt gemacht.
Den Gruppen, denen wir uns zuwenden wollen, sind die Chlorkohlenwasserstoffe, insbeson-
dere DDT und seinem Ersatz Lindan, die Phosphorsäureester und Parathion sowie die Car-
bamate.
2.3.2.2.1 Die Chlorkohlenwasserstoffe
Die Gruppe der chlorierten Kohlenwasserstoffe bildet den Beginn der Entwicklung syntheti-
scher Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfungsmittel. Sie sind fettlösliche, oftmals recht
beständige Verbindungen. Eine gemeinsame toxische Eigenschaft aller flüchtigen Chlorkohlen-
wasserstoffe ist ihre narkotische und hautreizende Wirkung. Die spezifische Toxizität ist an den
jeweiligen Stoffwechsel geknüpft.
Chlorkohlenwasserstoffe (CKW) besitzen einige Eigenschaften, gegen die schwere Bedenken zu
erheben sind:
- CKW haben lipophile+ Eigenschaften und unterliegen daher nur sehr langsam einem Abbau im
Körper durch Enzyme (hohe Persistenz+).
- CKW werden im Fettgewebe gespeichert, in der Nahrungskette angereichert und über die
Milch ausgeschieden, wo sie direkt auf die unmittelbaren Nachkommen übertragen und weiter
akkumuliert+ werden.
Auch bei Chlorkohlenwasserstoffen besteht die Möglichkeit, dass sich Resistenzen, besonders
bei Organismen mit schnellem Generationswechsel wie bei den Insekten, entwickeln können.
Wichtige chlorierte Kohlenwasserstoffe
sind zum Beispiel Aldrien, Dieldrin,
Endrin, Kepone, Mirex und Pentac.
Daneben gibt es noch die Wirkstoff-
gruppe des Hexachlorcyclohexan und
seinen verwandten Stoffen.
2.3.2.2.2 DDT und Lindan
DDT (systematisch-wissenschaftlich:
2 , 2 - B i s - ( p - c h l o r p h e n y l ) - 1 , 1 , 1 -
Abb. 1: Molekülstruktur von DDT
trichloräthan) (Abb. 1) wurde zum ersten
Mal im Jahre 1873 beschrieben. 1935 begann Paul Müller mit der planmäßigen Suche nach
einem dauerwirkenden, d. h. chemisch beständigen, sowie schwerflüchtigen Kontaktinsektizid+.
Vier Jahre später hatte er Erfolg und im März 1940 wurde es als Insektizid anerkannt. Durch
die Entwicklung von DDT war erstmals die Möglichkeit gegeben, durch Bekämpfung der Ano-
pheles-Arten die Malaria auszurotten und durch Vernichtung der Kleiderläuse das Fleckfieber
Die Chemie der Insektizide
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einzudämmen. Auch die gefürchtete Tse-Tse-Fliege
(Überträger der Schlafkrankheit) konnte mit Hilfe
des DDT wirksam bekämpft werden. 1948 wurde
Paul Müller dafür mit dem Nobelpreis der Medizin
ausgezeichnet.
DDT ist aber für Warmblüter ein Nervengift. Es
hat eine relativ geringe akute Toxizität, jedoch
besitzt es die unangenhme Eigenschaft, im Fett
von Warmblütern gespeichert zu werden. Deshalb
wurde 1974 DDT in der Bundesrepublik Deutsch-
land und in vielen anderen Staaten verboten. In der
BRD ist aber als Alternativprodukt Lindan (Abb. 2)
Abb. 2: Molekülstruktur von Lindan
immer noch zugelassen. Wie DDT handelt es sich bei Lindan um ein Kontaktgift, das aufgrund
seiner hohen Fettlöslichkeit in den Körper eindringt, wo es primär das Nervensystem beein-
flusst. Da es nur langsam abgebaut wird, reichert es sich wie das DDT in der Nahrungskette des
Menschen an. Da es bislang nicht in einem so großen Ausmaße eingesetzt wurde wie DDT, sind
die weltweiten Rückstandsprobleme noch nicht so gravierend. Jedoch ist eine weitreichende
Lindan-Anwendung ökologisch ebenso bedenklich wie die Anwendung von DDT.
2.3.2.2.3 Phosphorsäureester und Parathion
Phosphorsäureester, die sogenannten Dialkylphosphate, besitzen eine hohe neurotoxische+
Wirkung durch Hemmung eines Enzyms, das für den Abbau von Acetylcholin verantwortlich
ist, welches durch die Übertragung von Nervenimpulsen gebildet wird. Eine solche Blockierung
führt zu einer Daueranregung, die
mit dem Tod enden kann.
Es ist daher nicht verwunderlich,
daß Phosphorsäureester nicht nur
als Kontaktinsektizide, sondern
auch als chemische Kampfstoffe
Verwendung finden.
Damit eine insektizide Wirkung
vorhanden ist, müssen die
Phosphorsäureester eine gewisse
Struktureinheit besitzen: am Phos-
phor muß direkt ein Schwefel-
Abb. 3: Molekularer Aufbau von Parathion (E 605)
oder Sauerstoffatom gebunden
sein, die weiteren Reste können
Alkoxy-, Alkyl- oder Aminogrup-
pen sein.
Im Gegensatz zu den Chlorkohlenwasserstoffen werden Phosphorsäureester relativ schnell
abgebaut.
Bekanntester Vertreter stellt wohl das Parathion (E605) dar, andere Beispiele sind Bromophos
und Malathion.
Parathion ist das bekannteste insektizide Dialkylphosphat und besitzt die genaue chemische
Bezeichnung
O,O-Diethyl-O-(4-nitrophenyl)-thiophosphat
. Es wurde 1944 von dem Chemiker G.
Schrader entwickelt. Eine schnelle Resorption+ erfolgt über die Lunge und die Haut. Es sind
mehrere hundert Vergiftungen beim Menschen beschrieben.
Die Chemie der Insektizide
8
2.3.2.2.4 Die Carbamate
Carbamate
wie zum Beispiel Carbaryl, Carbofuran oder Propoxur hemmen wie die Phos-
phorsäureester ebenfalls das Enzym Acetylcholinesterase und entfalten daher eine ähnliche
neurotoxische Aktivität. Wahrscheinlich besitzen Carbamate eine immunsuppressive+ Wirkung.
Die Stoffe dieser Gruppe sind meist farblos und teils fest, teils flüssig. Sie lassen sich gut in
Lösungsmitteln wie Alkohol, Aceton und Äther lösen, weniger in Wasser und Benzinen. Auch
wenn sie toxisch auf Warmblüter (und Menschen) reagieren und die Insekten über mehrere
Generationen resistente Stämme bilden, haben sich die Carbamat-Insektizide vor allem in den
USA wirtschaftlich hervorgetan und stellen sogar einen hohen Marktanteil dar. Durch die wahr-
lich vielseitige Verwendung dieser Insektizide und die einfach Behandlung von Carbamat-Vergif-
tungen (Verabreichung von Atropien), die selten geschehen, lassen sich diese Insektizide als
wirklich vorteilhaft klassifizieren.
3. Notwendigkeit und Anwendung der Pestizide
3.1 Erfolge und Probleme durch die Anwendung von Insektiziden
Als Bekämpfungsmittel gegen Krankheitsübertragungen sind Pestizide+ unerlässlich geworden.
So konnten in der Vergangenheit große Erfolge bei der Seuchenbekämpfung und bei der
Steigerung der Agrarprodukte verbucht werden. Für den persönlichen Komfort möchte der
eine oder andere sicherlich auch nicht sein Mückenspray für die Terrasse weggeben. Doch für
die Beseitigung von derartigen Schädlingen musste in einem der bekanntesten Fälle der Vergan-
genheit ein großer Preis bezahlt werden: Das Insektizid DDT (siehe Abschnitt
2.3.2.2.2
,,DDT
und Lindan"), dessen Anwendung seit 1974 in der Bundesrepublik Deutschland verboten ist, war
jahrelang das wichtigste chemische Insektizid. Auf Sri Lanka konnte z.b. die Anzahl an Malaria-
Kranken (Insekten waren dort Krankheitsüberträger) von 2,8 Millionen auf 110 Fälle reduziert
werden. Zu diesem Zeitpunkt war man sich noch nicht bewusst, dass das Insektizid über die
Nahrungskette wieder den Weg zurück zum Menschen finden würde (zu den Auswirkungen
mehr im nächsten Abschnitt). Als herauskam, dass DDT den Nahrungskreislauf (und damit das
Ökosystem) hochgradig gefährdet, wurde es größtenteils nicht mehr eingesetzt und die Zahl
der Malaria-Kranken stieg wieder auf 2,5 Millionen an.
3.2 Auswirkungen auf Mensch und Natur
Ob Insektizide schädlich oder nicht schädlich sind, bleibt allgemein immer wieder ein Streit-
punkt. Zum einen hat die Forschung in diesem Bereich seit vielen Jahren schon erhebliche
Fortschritte gemacht, zum anderen warnen Experten vor der Benutzung von Insektiziden in
Innenräumen. Dazu seien im folgenden zwei verschiedene Meinungen gegenübergestellt:
Dafür spricht:
,,Bevor die Bayer AG als internationaler Hersteller Insektizide auf den Markt bringt, muss sie die
Wirkstoffe international anerkannten Tests unterziehen.
Ebenso unterliegt die Formulierung - das heißt die Zubereitung - weltweit anerkannten
Anforderungen in bezug auf Toxikologie, Stabilität, Wirksamkeit und Sicherheit.
Grundsätzlich sind bei sachgerechter Handhabung alle Baygon-Produkte sicher in der Anwen-
dung und stellen kein Risikopotential für den Verbraucher dar.
Die Produkte der Bayer AG sind auf dem neuesten Forschungsstand und ermöglichen eine indi-
viduelle Schädlingsbekämpfung nach Art und Umfang des Befalls.
Die Chemie der Insektizide
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Im Rahmen ihrer Produktverantwortung beobachtet die Bayer AG weltweit diese Produkte.
Nur bei einer unsachgemäßen Anwendung kann es zur gesundheitlichen Beeinträchtigung
kommen" a)
Dagegen spricht:
,,Das Risiko durch Insektizide bleibt / Ärzte warnen vor Einsatz von Pyrethroiden / nur wenige
Mittel sind amtlich begutachtet
Mediziner haben jetzt wieder vor Anwendung von Insektiziden in Innenräumen gewarnt.
Obwohl es schon seit Jahren gesundheitliche Bedenken beim Einsatz dieser Chemikalien gibt,
sind sie hierzulande nach wie vor nicht zulassungspflichtig. Mit einer geplanten Verordnung
sollen strengere Bestimmungen eingeführt werden. [...]" b)
Wie man an diesen Beispielen sehen kann, ist die Bildung einer objektiven Meinung zur Benut-
zung von Insektiziden schwierig. Trotzdem sollen nun Fakten dargelegt werden, wie der Mensch
auf Insektenbekämpfungsmittel reagieren kann.
Werden Insektizide in Wohnungen verteilt, so bleiben immer wieder Rückstände an Möbeln,
Wänden und Lebensmitteln übrig. Durch gesunde Haut kann der Mensch Insektizide nur sch-
lecht aufnehmen, jedoch kann die Aufnahme durch das Blut gefährlich und lebensbedrohlich
werden (Verletzungen und Allergien, die der Haut schaden, reichen aus, um den Kontakt mit
dem Blut zu ermöglichen).
Über den Wirkungsgrad entscheidet aber noch der Zustand, in dem sich der eingedrungene
Stoff befindet. Hierzu wurde zum Beispiel vor längerer Zeit ein Fütterungsversuch an Ratten
durchgeführt, bei dem sich herausstellte, dass in Maisöl gelöstes Permethrin+ sechsmal giftiger
war als in Wasser gelöstes.
Im folgenden sind die verschiedenen Vergiftungssymptome beim Menschen aufgelistet.
Akute Vergiftungssymptome:
Reizerscheinungen der äußeren Haut und der Schleimhaut:
- im Gesicht vorwiegend ,,Kontakt - Dermatitis+"
- schmerzhafte Wahrnehmung von Sinnesempfindungen
- krankhaft abnorm auftretende Sinnesempfindungen wie Taubheit, Kribbeln und Reizun-
gen
Reizerscheinungen, die das Gehirn betreffen:
- depressive Stimmung oder Niedergeschlagenheit
-
lähmende
Müdigkeit
-
starke
Kopfschmerzen
-
Schwindel
- Anfälle beim Schlaf, abwechselnd mit innerer Unruhe
Reizerscheinungen, die Magen und Darm betreffen:
-
krampfartige
Bauchschmerzen
- Übelkeit und Erbrechen
-
Anhaltende
Durchfälle
Zitat a) Artikel der Bayer AG / www.baygon.com / keine Jahresangabe
Zitat b) Peter-Hans Horn / Berliner Zeitung vom 15.07.1994 / Textarchiv auf www.berlinonline.de (keine Seitenangabe)
Die Chemie der Insektizide
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Reizerscheinungen, die sich in vegetativen+ Regulationsstörungen bemerkt machen:
-
Schweißausbrüche
-
Herzjagen
Reizerscheinungen, die Blutbildungs- und Gerinnungsstörungen zur Folge haben:
- Blutergüsse auf der Haut
-
Bluthaltiger
Harn
Neben akuten Vergiftungssymptomen treten auch chronische Vergiftungssymptome auf:
- Konzentrationsstörungen und eingeschränkte Leistungsfähigkeit
- Mangelndes Durchhaltevermögen bei schwierigen Arbeiten
- Verschlechterung der sprachlichen Ausdrucksweise (z.b. Silbenverdrehung)
- Wiederum depressive Einstellung und Verlust an der Lebensfreude
Nach diesen Beispielen ist zu sehen, dass der Mensch auf die Wirkstoffe in Insektiziden ähnlich
oder gleich wie ein Insekt reagieren
kann, da es beim Menschen eben-
falls wie ein Nervengift wirkt.
Doch nicht nur der Mensch ist durch
das Wirken jener Giftstoffe betrof-
fen; der Natur und damit dem Tier-
reich kann ebenfalls großer Schaden
zugeführt werden. Ob Insektizide
in einem kleinen Garten oder auf
großen Ackerlandschaften Anwen-
dung finden, spielt hierbei keine
große Rolle, denn es reicht die Tat-
sache, dass die Giftstoffe sich über
die Nahrungskette weiter
verbreiten. So gelangen die Insek-
tizide in den Boden und in andere
Pflanzen, wodurch weitere Tierar-
Abb. 4:
ten vernichtet werden und dem
Rückgang der Wanderfalken in der Bundesrepublik und in der DDR
Boden geschadet wird. Besonders
im eigenen Garten können durch-
aus Nützlinge getötet werden, die ohne Insektizide selbständig Schädlinge vernichten.
In Abbildung 4 ist der Rückgang der Wanderfalken in der Bundesrepublik Deutschland durch den
Einsatz von Pflanzenschutzmitteln grafisch dargestellt und soll hier als allgemeiner Vertreter für
die Schäden von Insektiziden stehen.
Praktisch gesehen ist somit jedes Insektizid, was durch seine Anwendung ungewollt anderen
Organismen schadet oder sie tötet, ein Umweltverschmutzer und damit ein Giftstoff. Man kann
kaum sagen, dass chemische Insektizide als ungefährlich eingestuft werden können.
DDT ist wiederum ein gutes Beispiel hierfür, denn die lange Persistenz im Boden, in der Pflanze
und im menschlichen und tierischen Organismus ist ebenso wie seine Akkumulation+ sehr
bedenklich - und dies gilt auch für andere Insektizide.
Die Chemie der Insektizide
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3.3 Alternative Insektenbekämpfung
Wie nun zu sehen war, hat die chemische Insektenbekämpfung ihre Nachteile. Glücklicherweise
gibt es eine Menge Alternativen, durch die man massive Schäden in der Umwelt (z. B. Kontami-
nierung+ des Bodens und des Grundwassers) vermeiden kann.
Eine wichtige Alternative stellen zum Beispiel bioaktive Stoffe dar, die durch leichtere
Abbaubarkeit und gezieltere Wirkung wesentlich umweltschonender sind. Neben der che-
mischen Schädlingsbekämpfung gibt es noch die Bereiche der biologischen, biotechnischen und
ökologischen Schädlingsbekämpfung, die alle jedoch ihre eigenen Vor- und Nachteile haben.
Im eigenen Haus und Garten gibt es natürlich spezielle Möglichkeiten, um auf Insektenpulver-
oder sprays verzichten zu können. Diese Möglichkeiten begrenzen sich allerdings wirklich
nur auf diesen kleinen Bereich, denn hauptsächlich werden Insektizide mit trag- oder fahr-
baren Geräten oder mit Flugzeugen auf große Flächen ange-
wandt (versprüht oder verstreut). Daher ist die folgende
Ansammlung an Alternativen nur für den privaten Gebrauch
relevant.
Bevor sich in einem Haus Insekten einnisten, sollte die
Vorbeugung an erster Stelle stehen. Hierzu gibt es ver-
schiedene Möglichkeiten: Wenn man bei offenem Fenster
oder geöffneter Tür Licht angeschaltet lässt, werden Insek-
ten angelockt - dies kann man vermeiden. Ebenso bildet
ein zu feuchtes Klima in einem Badezimmer einen idealen
Lebensraum für Silberfischchen+ und ähnliche. Durch Essen-
reste werden Ameisen, Schaben, Motten und Wespen ange-
zogen.
Haben vorbeugende Maßnahmen nicht geholfen und man muss
in seinem Heim einen Insektenbefall feststellen, so kann man
auf Mittel zurückgreifen, die in jedem Haushalt vorhanden sind.
Ameisenstraßen können beispielsweise mittels Backpulver und
Kaffeesatz blockiert werden. Mit Honig oder Zuckerwasser
besteht die Möglichkeit des Umlenkens. Auf jeden Fall muss das
Ziel der Ameisen ausfindig gemacht und beseitigt werden (häufig
handelt es sich um Essensreste) - wird das Ameisennest selber
gefunden kann man es auch selber beseitigen. Eine Möglichkeit
Alternative Insektenbekämpfung:
wäre hier Wasserdampf und kochendes Wasser. Den Schutz vor
z.B. Lavendelöl
Fluginsekten bieten die bekannten Fliegengitter, bzw. die etwas
teureren Gitterjalousien.
Als Schutz vor Schädlingen in der Speisekammer sollte man alle Lebensmittel in geschlossenen
Gefäßen aufbewahren, befallene Nahrungsmittel sollten sofort entfernt werden. Mit Essigwasser
sollte der Speiseschrank nach dem Befall ausgewaschen werden.
Aber es gibt auch einige andere Alternativen, zum Beispiel auf der Basis ätherischer+ Öle.
Gemeint sind Lavendel und Zitronenmelisse, die Ameisen genauso gut aufhalten. Den Motten-
schutz für Kleider können kleine Lavendelsäckchen darstellen, doch sollten sich Motten bereits
in Kleidungsstücken eingenistet haben, so sollte man den betroffenen Gegenstand für ein paar
Stunden in eine Tiefkühltruhe legen und im nachhinein ausbürsten, da die Motten am Kältetod
sterben.
Öffnungen und Spalten in Wänden sollten unbedingt verdichtet werden, damit Insekten gar
nicht erst den Weg ins Haus finden können.
Die Chemie der Insektizide
12
Um den Insektenbefall im Garten vorzubeugen, sollte man diesen naturnah gestalten und so
sauber wie möglich halten, denn Abfall und Essensreste locken Ratten und Mäuse an.
Sollte sich allerdings ein Schädlingsbefall in der Wohnung zu einem ernsthaften Notfall heraus-
stellen, sollte mit der Bekämpfung unbedingt ein Kammerjäger beauftragt werden. Dieser weiß
genau mit Giftstoffen umzugehen, denn unsachgemäße Anwendung kann für die Gesundheit
schwerwiegende Folgen haben kann (siehe Abschnitt 3.2).
4. Resumé / Fazit
Zusammenfassend können wir sagen, dass die chemische Insektenbekämpfung für die Welt
große Vor- und Nachteile mit sich brachte. Jahrzehntelange Forschung nach immer besseren
Wirkstoffen verschaffte der chemischen Schädlingsbekämpfung einen bedeutenden Wirtschafts-
zweig, den Menschen die Beseitigung von Seuchen und Schädlingen und der Umwelt einen
großen Schaden. Trotz vieler existierender Alternativen zur chemischen Insektenbekämpfung
wird noch immer dieser Wirtschaftszweig aus kommerziellen Gründen aggressiv am Leben
gehalten, die Schädigung von Menschenleben, Tieren und Natur wird dabei außer Acht gelassen.
Jedoch muss dazu erwähnt werden, dass bei größerer Notwendigkeit von Insektiziden - wie zum
Beispiel bei der Bekämpfung von Seuchen - keine ökologischen oder biologischen Alternativen
Anwendung finden könnten, für den privaten Gebrauch sollte aber auf chemische Mittel zum
schonen der eigenen Gesundheit verzichtet werden. Es kann aber auf alle Fälle gesagt werden,
dass die Entwicklung auf diesem Gebiet noch längst nicht ausgereift ist.
5. Anhang
5.1 Begriffsregister
Akkumulation / akkumulieren
Anhäufung / anhäufen
Atemgifte
Mittel, die in Gasform über Atmungsorgane in den Körper
gelangen und den Tod bewirken
Ätherisch
Ätherartig, etherisch (Äther = Oxid eines Kohlenwasser-
stoffes)
Biosphäre
Der belebte Teil der Erdoberfläche
Fraßgifte
Auch: Magengifte, Verdauungsgifte; werden von fressenden
oder leckenden Schädlingen aufgenommen, jedoch nicht von
saugenden; tödliche Wirkung im Magen-Darm-Trakt
Immunsupressiv
Immun = unempfindlich, supressiv = unterdrückend; em-
pfindlichkeitssteigernd
Insektenabwehrmittel /Repellents Mittel, die den Körper von Menschen und Tieren vor Insek-
ten schützen, ohne sie abzutöten; haben eine hygienische
Bedeutung
Kontakt-Dermatitis
Dermatitis = Hautentzündung
Kontaktgifte / Kontaktinsektizide
Gifte, die durch Berührung aufgenommen werden; auch
Nervengifte genannt
Die Chemie der Insektizide
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Kontaminierung
Kontamination = Kontakt mit schädigenden Stoffen der
Umwelt oder mit Krankheitserregern
Lipophil
Fettliebend, sich mit Fett mischend; fettlöslich
Permethrin
Ein Pyrethroid
Persistenz
Beständigkeit, persistent = anhaltend
Pestizide
Bezeichnung
für Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel
Physiologisch
Physiologie = Lehre von den Lebensvorgängen
Resorption
Aufnahme oder Aufsaugen eines gelösten Stoffes
Silberfischchen
Flügelloses Insekt
Toxizität / neurotoxisch
Giftigkeit / nervengiftig
Vegetativ
Med.: nicht dem Willen unterliegend
Warmblüter
Tier, das seine Körperwärme stets etwa gleich bleibend
erhält; Ggs.: Wechselwarmblüter
5.2 Literaturverzeichnis
- Horst Fey, Wörterbuch der Schädlingsbekämpfung, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH
Stuttgart, 1983
- E. Döhring u. I. Iglisch, Probleme der Insekten- und Zeckenbekämpfung, Erich Schmidt Verlag
Berlin, 1978
- R. Wegler, Chemie der Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel, Springer Verlag Berlin
Heidelberg New York, 1970
- Ursula Herrmann, Bertelsmann - Die neue deutsche Rechtschreibung, Bertelsmann Lexikon
Verlag Gütersloh, 1996
- Brockhaus in 24 Bänden, F. A. Brockhaus, Mannheim 1986
- http://www.neckermann.de/
- http://www.baygon.com/
- http://www.uni-marburg.de/
- http://www.free.de/
- http://www.yorkie.ch/
- http://www.zdf.de
- http://www.bmu.gv.at/
- http://www.piana.de/
- http://www.uni-kiel.de/
- http://www.berlinonline.de/
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