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Über Adam Smith: "Der Wohlstand der Nationen"

Termpaper, 2001, 18 Pages
Author: Patrick Kiesch
Subject: Economics / Business: Economic Policy

Details

Event: Einführung in die wirtschaftspolitische Philosophie der Neuzeit
Institution/College: University of Bremen (FB Wirtschaftswissenschaften)
Tags: Smith Wohlstand Neuzeit Wirtschaft Nachtwächterstaat
Category: Termpaper
Year: 2001
Pages: 18
Grade: 1
Language: German
Archive No.: V9853
ISBN (E-book): 978-3-638-16454-2
ISBN (Book): 978-3-638-84189-4
File size: 287 KB
Notes :
Zuzügl. Referatshandout. 444 KB


Abstract

Der Wohlstand der Nationen besteht aus fünf Büchern. Die ersten drei Bücher stellen eine Analyse, bzw. ein Modell der Mechanismen der Wirtschaft dar. Smith beschreibt ausführlich die Zusammenhänge zwischen Angebot und Nachfrage, den Ursprung des Geldes, die Preisrelationen der Produkte und Waren sowie Kosten- und Kapitalkomponenten bei der Erzielung eines Gewinns. Da sich die vorliegende Hausarbeit jedoch überwiegend auf Smith Abhandlung der politischen Aspekte der Gesellschaft konzentriert, werden diese Teile nur am Rande angeschnitten. Dagegen werden stärker die letzten beiden Bücher aus dem „Wohlstand der Nationen“ betrachtet, da Smith hier auf die Funktion des Staates eingeht und eine eindeutige politische Empfehlung des Freihandels abgibt sowie ganz allgemein sich des Prinzips des „Laissez-faire“ („Lasst machen“, gewähren)1 widmet, welches er zwar nicht selber erfand, aber dafür von ihm logisch begründet wurde. [1 vgl. Samuelson/Nordhaus, 1988, „Volkswirtschaftlehre 2“, S.752 ]


Excerpt (computer-generated)

Universität Bremen, Fachbereich 8, Wirtschaftswissenschaften,
Einführung in die wirtschaftspolitische Philosophie der Neuzeit
Wintersemester 2000/2001

 

"Der Wohlstand der Nationen"

 

Adam Smith

 

Inhaltsverzeichnis

1. Biographie 3
2. Einleitung 6
3. Die Arbeitsteilung als Motor des wirtschaftlichen Wachstums 7
4. Das Eigeninteresse in der Gesellschaft 10
5. Die Unsichtbare Hand 11
6. Politische Ökonomie 12
7. Drei Aufgaben des Staates 13
8. Die Finanzen des Staates 14
9. Fazit 16
10. Literarturliste 17

 

1. Biographie

Adam Smith wurde in der Ortschaft Kirkcaldy an der Küste der Grafschaft Fife geboren. Das genaue Datum seiner Geburt liegt im Ungewissen, nicht jedoch der Tag, an dem er getauft wurde: der 5. Juni 1723. Noch vor der Geburt des Kindes starb der Vater Adam Smith Senior, welcher als Jurist und Beamter sich einen Namen machte. Er war zweimal verheiratet und hatte aus jeder Ehe einen Sohn. Nachdem seine erste Frau Lilias Drummond 1717 starb, lernte er seine zweite Frau, die Mutter des berühmten Adam, Margeret Douglas kennen. Jedoch starb Smith Senior im Jahre 1720 vor der Geburt seines Sohnes Adam. Vor diesem Hintergrund entwickelte sich zwischen Mutter und Sohn eine besonders innige Beziehung. Adam Smith heiratete nie, was manche Kritiker als die Folge seiner Mutterbindung sehen.
Nach dem Besuch der Burgh-Schule in Kirkcaldy bezog Smith 1737 die Universität in Glasgow im Alter von 14 Jahren, etwas älter als es damals für Studienanfänger üblich war. Einer seiner Kommilitonen erinnerte sich, dass Smith` Lieblingsfächer in Glasgow Mathematik und Naturphilosophie waren. Seine guten Kenntnisse auf diesen Gebieten zeigen sich in seinem Essay über die Geschichte der Astronomie, dennoch lassen seine Arbeiten im Allgemeinen keine besonderen Neigungen in dieser Richtung erkennen. Den stärksten Einfluss auf Smith während seiner Studienjahre übte Francis Hutcheson (1694-1746) aus, Professor für Moralphilosophie, dessen Vorlesungen über Ethik, Jurisprudenz und Ökonomie die Fundamente für Smith` eigene Ideen auf diesen Gebieten legten.
Im Jahr 1740 wechselte Smith mit einem Stipendium ans Balliol College der Universität Oxford. Jedoch empfand Smith die dortigen Professoren als "faul und inkompetent". Im Wohlstand der Nationen lesen wir den Satz: "An der Universität Oxford haben es die meisten Professoren schon seit Jahren aufgegeben, auch nur den Schein zu wahren, dass sie ihren Lehrverpflichtungen nachkommen." Um sich dennoch fruchtbar weiterzuentwickeln, konzentrierte er sich zumeist selbstständig auf das Studium der Sprachen.

[...] Biographie in dieser Vorschau verkürzt - vollständig im Downloadfile.


2. Einleitung

Der Wohlstand der Nationen besteht aus fünf Büchern. Die ersten drei Bücher stellen eine Analyse, bzw. ein Modell der Mechanismen der Wirtschaft dar. Smith beschreibt ausführlich die Zusammenhänge zwischen Angebot und Nachfrage, den Ursprung des Geldes, die Preisrelationen der Produkte und Waren sowie Kosten- und Kapitalkomponenten bei der Erzielung eines Gewinns.
Da sich die vorliegende Hausarbeit jedoch überwiegend auf Smith Abhandlung der politischen Aspekte der Gesellschaft konzentriert, werden diese Teile nur am Rande angeschnitten. Dagegen werden stärker die letzten beiden Bücher aus dem "Wohlstand der Nationen" betrachtet, da Smith hier auf die Funktion des Staates eingeht und eine eindeutige politische Empfehlung des Freihandels abgibt sowie ganz allgemein sich des Prinzips des "Laissez-faire" ("Lasst machen", gewähren) widmet, welches er zwar nicht selber erfand, aber dafür von ihm logisch begründet wurde.
Der Ökonom Smith sah in einer liberalen Marktwirtschaft vor allem zwei Prinzipien wirken, die sich auf den ersten Blick gegenseitig ausschließen: Freiheit und Notwendigkeit. Die beiden Begriffe kommen jedoch zusammen, sobald man Freiheit als das Fehlen von Behinderung definiert. Danach bewegt sich Wasser frei, solange es nicht durch einen Damm aufgehalten wird. Aber es fließt notwendig den Berg hinab, weil es dem Gesetz der Schwerkraft folgen muss. Ähnlich funktioniert die von Smith empfohlene Marktwirtschaft. Sie entfaltet sich frei, wenn ihr der Staat keine Beschränkungen auferlegt. Doch bei ihrer freien Entfaltung gehorcht sie notwendig ökonomischen Gesetzen, wie dem vom Wettbewerb, das die Preise reguliert.
Die Quelle des Reichtums eines Landes liegt hierbei nicht im Gold-, bzw. Geldvorrat, wie es der Merkantilismus vertrat oder allein in der landwirtschaftlichen Produktion angepriesen von den Physiokraten, sondern in der geleisteten Arbeit eines Volkes und den daraus entstehenden Waren.
Smith ist überzeugt, dass der wichtigste Baustein, um eine anhaltende Akkumulation von Wohlstand zu garantieren, die Arbeitsteilung ist. Deshalb beginnt sein Buch "Der Wohlstand der Nationen" mit diesem Thema.

[...]


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