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Betrachtung zum Melusine-Motiv im Werk Fontanes

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 1999, 26 Pages
Author: Bianka Rademacher
Subject: German Studies - Modern German Literature

Details

Event: HS: Naturpoesie und Naturphilosophie im Umkreis der Romantik
Institution/College: Humboldt-University of Berlin (FB Germanistik)
Tags: Betrachtung, Melusine-Motiv, Werk, Fontanes, Naturpoesie, Naturphilosophie, Umkreis, Romantik
Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 1999
Pages: 26
Grade: 1,3
Language: German
Archive No.: V9876
ISBN (E-book): 978-3-638-16471-9

File size: 217 KB


Excerpt (computer-generated)

Betrachtung zum Melusine-Motiv im Werk Fontanes

von Bianka Rademacher


Inhaltsverzeichnis:

I. Einleitung: 4

II. Der Melusine-Mythos: 5

III. Melusine bei Fontane: 7

IV. Melusine von Barby: 10

V. Exkurs:
Zum Realismusbegriff Fontanes: 19

VI. Die Bedeutung
des Melusine-Symbols im `Stechlin`: 22

VII. Literaturverzeichnis: 24



 

I. Einleitung:

Marie Kniehase, Effi Briest, Ebba von Rosenberg, Hilde Rasmussen, Cecile und Melusine von Barby - sind Frauengestalten, denen Theodor Fontane in den ihnen zugeordneten Romanen eine besondere Rolle zugedacht hat. Liebevoll und lebendig von ihrem Autor geschildert, verbindet diese weiblichen Protagonisten ein Zug ins Geheimnisvolle, eine märchenhafte Distanzierung von der Realität.
Gemeinsam ist ihnen das Aparte und im "Sinnbezirk des Aparten bündeln sich die Restbestände des Infernalischen, Dämonischen, Languissanten und Elementaren" . Das Elementare, das Hingezogensein zu den Elementen und die Bedrohung der menschlichen Ordnung durch diese ist ein Charakteristikum Fontanescher Frauengestalten. In zwei Romanentwürfen aus den Jahren 1877 und 1882 hat Fontane diese Eigenschaft des Elementaren, das sich besonders in einer starken Affinität zum Element Wasser offenbart, programmatisch mit einem Mädchen, das ausdrücklich als eine Art Wassernixe, eine Melusine, bezeichnet wird, verbunden. Die Melusine tritt jedoch schon erheblich früher in das Fontanesche Romanwerk ein. Im `Schach von Wuthenow` erwähnt Josephine von Carayon ihrer Tochter Victoire gegenüber das Geschlecht der Lusignans, aus der nach der Volkssage die schöne Melusine stammt, als mit dem Hause der Carayons verwandt, und auch in `Frau Jenny Treibel` wird der Name der Lusignans als Inbegriff alles altadlig Vornehmen verwendet. Die Melusine als Typus durchzieht, meist in verschlüsselter Form, nahezu das gesamte Romanwerk Fontanes, doch erst in seinem letzten Roman, dem `Stechlin`findet sich ihr ausdrücklich genannter Name in Melusine von Barby wieder. Die Melusine-Frauen bei Fontane sind zwar nicht auf eine einheitliche Form festgelegt, aber sie verbinden bestimmte, immer wiederkehrende, teilweise auch metamorphisierte Züge.
Dieses Charakteristikum des nixenhaft Elementaren am Beispiel der Melusine von Barby herauszuarbeiten, soll das Ziel dieser Arbeit sein. Weiterhin soll die Frage erörtert werden, wie Fontane die Melusine im `Stechlin` im Gegensatz zur programmatischen Entfaltung des Melusine-Typus in den oben genannten Fragmenten, zu denen sich noch das der `Melusine von Cadoudal`gesellt, verwandelt.
Ein kurzer Abriß über den Inhalt und die Überlieferung des Melusine-Mythos, ein kleiner Einblick in die `Melusine-Fragmente`und eine ausführlichere Betrachtung der Melusine von Barby sollen diesem Ziel dienen. Eine weitere Problemstellung, die sich diesem Thema anschließt, ist die Frage nach dem Interesse des Realisten Fontane am Mythos. Sind für Fontane Mythos und Realismus vereinbar? Ein kurzer Exkurs über den Fontaneschen Realismusbegriff soll die Basis für die abschließende Frage bilden, welchen Stellenwert das Mythische als Darstellungsmittel in Fontanes letztem Roman, dem `Stechlin` haben könnte.

II. Der Melusine-Mythos:

[...]


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