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Essay, 1999, 15 Pages
Author: Alexander Pilic
Subject: Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal
Details
Tags: Jürgen, Habermas, Konstellation, Zukunft, Demokratie
Year: 1999
Pages: 15
Grade: 1,0
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-16552-5
ISBN (Book): 978-3-638-75729-4
File size: 96 KB
Kritischer Essay zu J. Habermas´ Veröffentlichungen aus dem Jahr 1998194 KB
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Abstract
Im Sommer letzten Jahres trat Jürgen Habermas wieder ins Licht einer breiteren Öffentlichkeit, als er im Rahmen des Kulturforums der Sozialdemokratie über die aktuellen Globalisierungstendenzen in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft und deren Auswirkungen auf die Politik sprach. Dabei kritisierte Habermas in Anwesenheit des jetzigen Bundeskanzlers Gerhard Schröder im Berliner Willy-Brandt-Haus nicht nur den aufkommenden Neoliberalismus, sondern stellte auch die Frage nach den zukünftigen Inhalten der Politik. Die Rede stellt eine Kurzfassung des kürzlich bei Suhrkamp veröffentlichten Essays dar, wobei sich diese Hausarbeit nur auf den genannten Vortrag bezieht. Zur Verdeutlichung des Inhalts werde ich zunächst eine mit kurzen Kommentaren ergänzte Zusammenfassung anschliessen, die Jürgen Habermas Gedankengang folgt, um abschliessend eine Bewertung seiner Aussagen aus meiner Sicht noch einmal etwas ausführlicher darzulegen.
Excerpt (computer-generated)
Jürgen Habermas -
Die postnationale Konstellation und die Zukunft der Demokratie
Hausarbeit
zum Seminar
Einführung in die Kritische Theorie der Frankfurter Schule
von
Alexander Pilic
3 / 1999
Inhaltsverzeichnis
Einleitung ... 3
1. Die postnationale Konstellation und die Zukunft der Demokratie ... 4
2. Bewertung ... 10
Literaturverzeichnis ... 15
Einleitung
Als bedeutenster deutscher Philosoph der Gegenwart gilt weithin Jürgen Habermas, der sich in den letzten Jahrzehnten zum wichtigsten Vertreter der zweiten Generation der Frankfurter Schule entwickelte. Er arbeitete Ende der fünfziger Jahre als Assistent am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main bei Adorno, der zu dieser Zeit die Leitung der Einrichtung übernahm. Einige Jahre später habilitierte er mit seiner Schrift "Strukturwandel der Öffentlichkeit" und trat danach Professuren in Heidelberg und Frankfurt an, wo er Soziologie und Philosophie lehrte und schließlich den Lehrstuhl von Horkheimer übernahm. 1971 wurde er Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt in Starnberg, das er in enger Zusammenarbeit mit Carl Friedrich von Weizsäcker führte. Dort stand die Erforschung der Entstehung unserer Gesellschaftsform im Mittelpunkt, wobei auch konkrete Forschungsgebiete wie etwa die Abhängigkeit der Wissenschaft vom bestehenden politischen System oder die Beziehung zwischen Kapitalismus und Sozialpolitik untersucht wurden.1 Habermas Leistungen wurden 1974 mit dem Hegel-Preis, 1976 mit dem Freud-Preis und 1980 mit dem Adorno-Preis gewürdigt. Da die Max-Planck-Gesellschaft sich dazu entschloß, nach dem Ausscheiden v.Weizsäckers Starnberg nicht mehr in vollem Umfang zu fördern, ging Habermas 1983 wieder nach Frankfurt am Main, um dort am Philosophischen Seminar zu lehren.2
Im Sommer letzten Jahres trat Jürgen Habermas wieder ins Licht einer breiteren Öffentlichkeit, als er im Rahmen des Kulturforums der Sozialdemokratie über die aktuellen Globalisierungstendenzen in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft und deren Auswirkungen auf die Politik sprach. Dabei kritisierte Habermas in Anwesenheit des jetzigen Bundeskanzlers Gerhard Schröder im Berliner Willy-Brandt-Haus nicht nur den aufkommenden Neoliberalismus, sondern stellte auch die Frage nach den zukünftigen Inhalten der Politik. Die Rede stellt eine Kurzfassung des kürzlich bei Suhrkamp veröffentlichten Essays dar, wobei sich diese Hausarbeit nur auf den genannten Vortrag bezieht. Zur Verdeutlichung des Inhalts werde ich zunächst eine mit kurzen Kommentaren ergänzte Zusammenfassung anschliessen, die Jürgen Habermas Gedankengang folgt, um abschliessend eine Bewertung seiner Aussagen aus meiner Sicht noch einmal etwas ausführlicher darzulegen.
[...]
1 Vgl. Reijen, W.v.(1986), S.28
2 Vgl. Reijen, W.v.(1986), S.160
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