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Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten

Anderes, 2001, 25 Seiten
Autor: Sandra Meier
Fach: Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren

Details

Kategorie: Anderes
Jahr: 2001
Seiten: 25
Note: sehr gut
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V99825
ISBN (E-Book): 978-3-638-98261-0

Dateigröße: 76 KB


Volltext (computergeneriert)


Technische Universität Darmstadt

Institut für Sportwissenschaft

Einführung in die Sportwissenschaft und in den Studienschwerpunkt

WS 2000/2001

(Herr Dr. Andreas Bund)

Erstellung wissenschaftlicher

Arbeiten

Referenten: Kerstin Heintzenberg, Sandro Ilashvili, Sandra Jäger


Inhalte des Referates

Aufbau, Gliederung

Zitieren

Formale Kriterien


Aufbau/Gliederung der wissenschaftlichen Arbeit

Reihenfolge:

1. Titelblatt

2. Gliederung/Inhaltsverzeichnis

3. Textteil (Einleitung, Durchführungsteil,

Schlussteil)

4. Literaturverzeichnis


Aufbau/Gliederung der wissenschaftlichen Arbeit

Titelblatt:

1. Thema der Arbeit

2. Passus (Art der Arbeit)

3. Art und Zeitpunkt des Seminars

4. Vollständiger Name des Verfassers

5. Ort und Datum der Fertigstellung

6. Institution, bei der die Arbeit eingereicht wurde


Aufbau/Gliederung der wissenschaftlichen Arbeit

Gliederung/Inhaltsverzeichnis:

- beinhaltet alle Überschriften mit den

entsprechenden Seitenzahlen

- Roter Faden

- Klassifikationsverfahren:

a) Dekadische Klassifikation

1. ...

1.1 ...

1.1.1 ...

1.1.2 ...

b) Gemischte Klassifikation

I. ...

A. ...

1. ...

2. ...

a) ...


Aufbau/Gliederung der wissenschaftlichen Arbeit

Textteil:

Einleitung:

· Sollte nicht mehr als ein Fünftel der

Arbeit umfassen

· Aufgabenstellung / Zielsetzung

· Erklärung der Methode / des

Untersuchungsverfahrens

Durchführungsteil:

· Argumentation und

Durchführung des Themas

Schlussteil:

· Ergebnisse / Fazit / Zusammenfassung


Aufbau/Gliederung der wissenschaftlichen Arbeit

Literaturverzeichnis:

Es enthält in alphabetischer Reihenfolge der

Autoren alle zur Ausarbeitung

herangezogenen Bücher, Aufsätze usw. in

vollständiger Zitierweise


Zitieren

- sämtliche nicht vom Verfasser stammende Aussagen müssen

gekennzeichnet werden

- alle im Text angegebenen Literaturstellen müssen ins

Literaturverzeichnis

- wenn der Verfasser selbst im zitierten Text etwas hervorhebt,

muss das in Klammern vermerkt werden (,,",Anm. d. Verf.)

- im Anschluss an jedes Zitat steht der Name des Verfassers in

Großbuchstaben, das Erscheinungsjahr und die Seitenzahl

(wenn der Name des Verfassers im Satz bereits erwähnt wird,

wird in Klammen nur das Erscheinungsjahr und Seitenzahl

angegeben)

- hat das zitierte Werk mehr als zwei Verfasser, wird nur der erste

unter Zusatz eines ,,u. a." (= und andere) genannt


Zitieren

Wörtliches Zitat:

· wort- und zeichengetreu

· kurze Zitate (weniger als 4 Zeilen) erscheinen im Text

· längere Zitate (mehr als 4 Zeilen) werden als Block

eingerückt

· werden Zitate gekürzt, wird das durch Punkte (...)

veranschaulicht

Beispiele:

1. ,,Kulturen und Gesellschaften sind zu keiner Zeit statisch gewesen

und unterscheiden sich lediglich im Grad der Dynamik ihrer

Veränderungen"(DIGEL 1982, 112)

2. Nach Auffassung von DIEGEL (1982,112) sind ,,Kulturen und

Gesellschaften (...) zu keiner Zeit statisch gewesen und

unterscheiden sich lediglich im Grad der Dynamik ihrer

Veränderungen".


Zitieren

sinngemäßes Zitat

· Auch sinngemäße Gedankenwiedergabe muss als

solche gekennzeichnet werden

· Entweder durch ,,vgl." (vergleiche) oder es wird in den

Satz eingegliedert

· bei sinngemäßen Zitaten sind nicht zwingend die

Seitenzahlen anzugeben

Beispiel:

Die Olympischen Spiele in Rom können durch eine Reihe von

Umständen, wie das erste olympische Todesopfer durch Doping, der

massiven Steigerung der Fernsehübertragungen bei einer

abnehmenden Zahl an Zuschauern vor Ort oder die Explosion der

Teilnehmerzahlen, als Anfang der Dominanz des Kapitals als Folge

der Expansion angesehen werden (vgl. WINKLER 1972, 42-43)


Zitieren

Fremdsprachliches Zitat

· Wiedergabe eines Textabschnitts, der nicht in der

Sprache der Arbeit zitiert wird

· sie werden nicht im Text übersetzt, die Übersetzung

wird in einer Anmerkung beigefügt

· nicht versuchen den fremdsprachlichen Text in einen

deutschen Satz einzugliedern!


Zitieren

Sekundärzitate

· Wörtliches Zitat, das nicht ursprünglich aus der

herangezogenen Literatur stammt

· Grundsätzlich zu vermeiden (nur verwenden, wenn

das Originalwerk nicht oder nur schwer zugänglich ist)

Beispiel:

LORENZ (1964, Zitiert nach PEPER 1981, 43)

wobei: LORENZ( 1964 = ursprüngliche Literatur

verwendet von PEPER)

PEPER 1981, 43 = verwendete Literatur


Zitieren

Zitat im Zitat

·

Es werden Textpassagen, in denen bereits zitiert

wurde, zitiert

·

das Zitat wird in doppelte Anführungszeichen, das

Zitat im Zitat in einfache Anführungszeichen gesetzt

·

sinnvoll ist es jedoch, die Zitate zu entkoppeln, d.h.

den Text dementsprechend anzupassen

Beispiel:

Für das Volleyballspiel erkennt BRACK (1983, 37): ,,Die

Schnellkraft, die von BRETTSCHNEIDER (1975, 186) als die

,spielentscheidende Eigenschaft` (...) bezeichnet wird, tendiert

dabei mehr zur Schnelligkeit als zur Kraft".


Formale Kriterien

· maschinenschriftlich

· Zeilenabstand beträgt 1 ½

(Ausnahmen: ausführliche Darstellungen der Methode

und ausführliche Datensammlungen können im

einfachen Zeilenabstand stehen)

· Schriftgrad 12

· weißes Papier des Formats DIN A 4, einseitig

beschriftet

· linksbündig (auch Überschriften!) mit einem Rand von

etwa 6 cm (Faustregel 1/3 der Blattseite); auf der

rechten Seite ein solcher von etwa 1-2cm

· oberer und unterer Seitenabstand sollten zusammen

4-5 cm betragen

· Seitenzahl am oberen Blattrand wird über der Mitte in

Gedankenstriche eingeschlossen


Formale Kriterien

Fußnoten:

· nach dem Motto: so wenig wie möglich, so viel wie nötig!

· hochgestellte arabische Ziffern ohne Klammern

· jeweils auf der Seite, auf die sich die Fußnoten beziehen

· durch waagerechten Strich vom Text abzugrenzen

· meist fortlaufend durch die ganze Arbeit oder auch für jede

Seite nummeriert

· als Übersetzung von fremdsprachlichen Zitaten, für technisch

notwendige Hinweise oder Hinweise wie ,,vom Verfasser

übersetzt"


Formale Kriterien

Die Anordnung des Literaturverzeichnisses:

· Die alphabetische Reihung der Autornamen

· Notwendige Zusätze in Klammern

(Bearb.) für Bearbeiter

(Hg.) oder (Hrsg.) für Herausgeber

(Lt.) für Leiter

(Red.) für Redakteur/Redaktion

· Chronologische Anordnung ab der zweiten Auflage


Formale Kriterien

Bei Monographien sind anzugeben:

· Familienname und abgekürzte(r) Vorname(n) des Verfassers; bei

drei und mehr Verfassern kann anstelle aller der erste Verfasser

mit dem Zusatz ,,u.a." angegeben werden

· Der in Fußnoten angegebene Kurztitel in Klammern gesetzt

· Der vollständige Titel des Werkes

· evtl. Band

· Auflage (nur bei mehrere Auflagen)

· Erscheinungsort

· Erscheinungsjahr

Bsp.: ROTH, K./WILLIMCZIK, K: Bewegungswissenschaften.

Reinbek: Rowohlt 1999


Formale Kriterien

Handbücher und Lexika:

Bsp.: EBERSPÄCHER, H. (Hrsg): Handlexikon

Sportwissenschaft.

Reinbeck: Rowohlt 1992


Formale Kriterien

Zeitschriften:

Bsp.: KUHN,W.:Einsatz des Doppelaufgaben-

paradigmas in der Sportspielforschung. In:

Sportwissenschaft 21(1991) 4, 399-412.


Formale Kriterien

Zeitungen:

Bsp.: MORGENSTEAN,K.: Im Gleitflug aus den

roten Zahlen. DIE ZEIT Nr.37 v.3.9.1976,54


Formale Kriterien

Tabellen und Abbildungen

· Unterschied zwischen selbst entworfenen und fremden

Tabellen

· Tabelle ------------- Überschrift

Abbildungen ------ Unterschrift

· Fortlaufende Nummerierung

· Übernommene Tabellen bzw. Abbildungen mit

Quelleangaben

· Nimmt der Verfasser bei Tabellen von anderen Autoren

Änderung vor, dann ist der Quellenangabe innerhalb

der Klammern der Zustand ,,modifiziert nach"

voranzustellen.


Formale Kriterien

Redeform:

· Verfasser spricht in der ersten Person Plural oder in

Passiv

· Vorworte, persönlicher Dank, Erklärungen über die

selbständige Anfertigung ­ immer in der ersten

Person Singular




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