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Anderes, 2001, 25 Seiten
Autor: Sandra Meier
Fach: Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Details
Jahr: 2001
Seiten: 25
Note: sehr gut
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-98261-0
Dateigröße: 76 KB
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WS 2000/2001
(Herr Dr. Andreas Bund)
Erstellung wissenschaftlicher
Arbeiten
Referenten: Kerstin Heintzenberg, Sandro Ilashvili, Sandra Jäger
Inhalte des Referates
Aufbau, Gliederung
Zitieren
Formale Kriterien
Aufbau/Gliederung der wissenschaftlichen Arbeit
Reihenfolge:
1. Titelblatt
2. Gliederung/Inhaltsverzeichnis
3. Textteil (Einleitung, Durchführungsteil,
Schlussteil)
4. Literaturverzeichnis
Aufbau/Gliederung der wissenschaftlichen Arbeit
Titelblatt:
1. Thema der Arbeit
2. Passus (Art der Arbeit)
3. Art und Zeitpunkt des Seminars
4. Vollständiger Name des Verfassers
5. Ort und Datum der Fertigstellung
6. Institution, bei der die Arbeit eingereicht wurde
Aufbau/Gliederung der wissenschaftlichen Arbeit
Gliederung/Inhaltsverzeichnis:
- beinhaltet alle Überschriften mit den
entsprechenden Seitenzahlen
- Roter Faden
- Klassifikationsverfahren:
a) Dekadische Klassifikation
1. ...
1.1 ...
1.1.1 ...
1.1.2 ...
b) Gemischte Klassifikation
I. ...
A. ...
1. ...
2. ...
a) ...
Aufbau/Gliederung der wissenschaftlichen Arbeit
Textteil:
Einleitung:
· Sollte nicht mehr als ein Fünftel der
Arbeit umfassen
· Aufgabenstellung / Zielsetzung
· Erklärung der Methode / des
Untersuchungsverfahrens
Durchführungsteil:
· Argumentation und
Durchführung des Themas
Schlussteil:
· Ergebnisse / Fazit / Zusammenfassung
Aufbau/Gliederung der wissenschaftlichen Arbeit
Literaturverzeichnis:
Es enthält in alphabetischer Reihenfolge der
Autoren alle zur Ausarbeitung
herangezogenen Bücher, Aufsätze usw. in
vollständiger Zitierweise
Zitieren
- sämtliche nicht vom Verfasser stammende Aussagen müssen
gekennzeichnet werden
- alle im Text angegebenen Literaturstellen müssen ins
Literaturverzeichnis
- wenn der Verfasser selbst im zitierten Text etwas hervorhebt,
muss das in Klammern vermerkt werden (,,",Anm. d. Verf.)
- im Anschluss an jedes Zitat steht der Name des Verfassers in
Großbuchstaben, das Erscheinungsjahr und die Seitenzahl
(wenn der Name des Verfassers im Satz bereits erwähnt wird,
wird in Klammen nur das Erscheinungsjahr und Seitenzahl
angegeben)
- hat das zitierte Werk mehr als zwei Verfasser, wird nur der erste
unter Zusatz eines ,,u. a." (= und andere) genannt
Zitieren
Wörtliches Zitat:
· wort- und zeichengetreu
· kurze Zitate (weniger als 4 Zeilen) erscheinen im Text
· längere Zitate (mehr als 4 Zeilen) werden als Block
eingerückt
· werden Zitate gekürzt, wird das durch Punkte (...)
veranschaulicht
Beispiele:
1. ,,Kulturen und Gesellschaften sind zu keiner Zeit statisch gewesen
und unterscheiden sich lediglich im Grad der Dynamik ihrer
Veränderungen"(DIGEL 1982, 112)
2. Nach Auffassung von DIEGEL (1982,112) sind ,,Kulturen und
Gesellschaften (...) zu keiner Zeit statisch gewesen und
unterscheiden sich lediglich im Grad der Dynamik ihrer
Veränderungen".
Zitieren
sinngemäßes Zitat
· Auch sinngemäße Gedankenwiedergabe muss als
solche gekennzeichnet werden
· Entweder durch ,,vgl." (vergleiche) oder es wird in den
Satz eingegliedert
· bei sinngemäßen Zitaten sind nicht zwingend die
Seitenzahlen anzugeben
Beispiel:
Die Olympischen Spiele in Rom können durch eine Reihe von
Umständen, wie das erste olympische Todesopfer durch Doping, der
massiven Steigerung der Fernsehübertragungen bei einer
abnehmenden Zahl an Zuschauern vor Ort oder die Explosion der
Teilnehmerzahlen, als Anfang der Dominanz des Kapitals als Folge
der Expansion angesehen werden (vgl. WINKLER 1972, 42-43)
Zitieren
Fremdsprachliches Zitat
· Wiedergabe eines Textabschnitts, der nicht in der
Sprache der Arbeit zitiert wird
· sie werden nicht im Text übersetzt, die Übersetzung
wird in einer Anmerkung beigefügt
· nicht versuchen den fremdsprachlichen Text in einen
deutschen Satz einzugliedern!
Zitieren
Sekundärzitate
· Wörtliches Zitat, das nicht ursprünglich aus der
herangezogenen Literatur stammt
· Grundsätzlich zu vermeiden (nur verwenden, wenn
das Originalwerk nicht oder nur schwer zugänglich ist)
Beispiel:
LORENZ (1964, Zitiert nach PEPER 1981, 43)
wobei: LORENZ( 1964 = ursprüngliche Literatur
verwendet von PEPER)
PEPER 1981, 43 = verwendete Literatur
Zitieren
Zitat im Zitat
·
Es werden Textpassagen, in denen bereits zitiert
wurde, zitiert
·
das Zitat wird in doppelte Anführungszeichen, das
Zitat im Zitat in einfache Anführungszeichen gesetzt
·
sinnvoll ist es jedoch, die Zitate zu entkoppeln, d.h.
den Text dementsprechend anzupassen
Beispiel:
Für das Volleyballspiel erkennt BRACK (1983, 37): ,,Die
Schnellkraft, die von BRETTSCHNEIDER (1975, 186) als die
,spielentscheidende Eigenschaft` (...) bezeichnet wird, tendiert
dabei mehr zur Schnelligkeit als zur Kraft".
Formale Kriterien
· maschinenschriftlich
· Zeilenabstand beträgt 1 ½
(Ausnahmen: ausführliche Darstellungen der Methode
und ausführliche Datensammlungen können im
einfachen Zeilenabstand stehen)
· Schriftgrad 12
· weißes Papier des Formats DIN A 4, einseitig
beschriftet
· linksbündig (auch Überschriften!) mit einem Rand von
etwa 6 cm (Faustregel 1/3 der Blattseite); auf der
rechten Seite ein solcher von etwa 1-2cm
· oberer und unterer Seitenabstand sollten zusammen
4-5 cm betragen
· Seitenzahl am oberen Blattrand wird über der Mitte in
Gedankenstriche eingeschlossen
Formale Kriterien
Fußnoten:
· nach dem Motto: so wenig wie möglich, so viel wie nötig!
· hochgestellte arabische Ziffern ohne Klammern
· jeweils auf der Seite, auf die sich die Fußnoten beziehen
· durch waagerechten Strich vom Text abzugrenzen
· meist fortlaufend durch die ganze Arbeit oder auch für jede
Seite nummeriert
· als Übersetzung von fremdsprachlichen Zitaten, für technisch
notwendige Hinweise oder Hinweise wie ,,vom Verfasser
übersetzt"
Formale Kriterien
Die Anordnung des Literaturverzeichnisses:
· Die alphabetische Reihung der Autornamen
· Notwendige Zusätze in Klammern
(Bearb.) für Bearbeiter
(Hg.) oder (Hrsg.) für Herausgeber
(Lt.) für Leiter
(Red.) für Redakteur/Redaktion
· Chronologische Anordnung ab der zweiten Auflage
Formale Kriterien
Bei Monographien sind anzugeben:
· Familienname und abgekürzte(r) Vorname(n) des Verfassers; bei
drei und mehr Verfassern kann anstelle aller der erste Verfasser
mit dem Zusatz ,,u.a." angegeben werden
· Der in Fußnoten angegebene Kurztitel in Klammern gesetzt
· Der vollständige Titel des Werkes
· evtl. Band
· Auflage (nur bei mehrere Auflagen)
· Erscheinungsort
· Erscheinungsjahr
Bsp.: ROTH, K./WILLIMCZIK, K: Bewegungswissenschaften.
Reinbek: Rowohlt 1999
Formale Kriterien
Handbücher und Lexika:
Bsp.: EBERSPÄCHER, H. (Hrsg): Handlexikon
Sportwissenschaft.
Reinbeck: Rowohlt 1992
Formale Kriterien
Zeitschriften:
Bsp.: KUHN,W.:Einsatz des Doppelaufgaben-
paradigmas in der Sportspielforschung. In:
Sportwissenschaft 21(1991) 4, 399-412.
Formale Kriterien
Zeitungen:
Bsp.: MORGENSTEAN,K.: Im Gleitflug aus den
roten Zahlen. DIE ZEIT Nr.37 v.3.9.1976,54
Formale Kriterien
Tabellen und Abbildungen
· Unterschied zwischen selbst entworfenen und fremden
Tabellen
· Tabelle ------------- Überschrift
Abbildungen ------ Unterschrift
· Fortlaufende Nummerierung
· Übernommene Tabellen bzw. Abbildungen mit
Quelleangaben
· Nimmt der Verfasser bei Tabellen von anderen Autoren
Änderung vor, dann ist der Quellenangabe innerhalb
der Klammern der Zustand ,,modifiziert nach"
voranzustellen.
Formale Kriterien
Redeform:
· Verfasser spricht in der ersten Person Plural oder in
Passiv
· Vorworte, persönlicher Dank, Erklärungen über die
selbständige Anfertigung immer in der ersten
Person Singular
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