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Basismaterialien für den "guten Schüler"

Presentation (Pre-University), 2000, 6 Pages
Author: seda markhoff
Subject: German - Grammar, Style, Working Technique

Details

Category: Presentation (Pre-University)
Year: 2000
Pages: 6
Language: German
Archive No.: V99864
ISBN (E-book): 978-3-638-98299-3

File size: 159 KB


Fulltext (computer-generated)

 

Seda Markhoff

Basismaterialien für den, "guten Schüler"
Interpretationsschema für ein Gedicht

 

 

EINLEITUNG

1- Gedichttitel ( Autor )
2- Epoche
3- Themenstellung

 

HAUPTTEIL

(formal und sprachlich)

1- in welcher Situation befindet sich das lyrische Ich?

2- Welche formalen Gestaltungsmittel fallen auf? (Strophenform, Reimform, optische Besonderheiten)

3- Sprache - und - Wortwahl zeigen den Stil
( sachlich, emotional, distanziert...etc )

4- Wortarten:  Adjektive/Adverbien

5- Tempus

6- Stilmittel und deren Belege

(inhaltlich)

1- Verhältnis:  Titel und Inhalt,  1. Zeile und letzte Zeile / Rahmung

2- Entwicklung und Brüche und deren Bedeutung

3- Erwartung des Lesers

4- Erfüllung des Gedichts

5- Vermittelte Stellung / Motiv

 

SCHLUSS

1- Wirkung insgesamt

2- Aussage zur Entstehungszeit

3- Relevanz für die Gegenwart

4- Eventuell Assoziationen und Beispiele

5- Eigene Abschlussmeinung

Analyse eines Textausschnittes

 

 

EINLEITUNG:

1- Prosatitel, Autor

2- Epoche ( Biographischer Hintergrund)

3- Kurze Zusammenfassung des Handlungsgeschehen im Buch

HAUPTTEIL

1- Erzählperspektive (auktorial - allwissend,  personal - Autor zieht sich zurück und der Leser ist in beobachtender Position,  Ich -Erzählung-)

2- Erzählhaltung ( Einstellung d. Erzählers zum dargestellten Geschehen: sachlich, distanziert, engagiert, ironisch)

3- Einordnung des Textabschnittes und das Geschehen und die Bedeutung dieses Abschnittes

4- Sprachliche Bedeutung unterstreichen diese Bedeutung

5- Assoziation zu anderen Werken oder zum Leben des Autors

SCHLUSS

Verhältnis:  Titel - Inhalt und Erwartungen

Motiv und Wirkung auf den Leser

Im Vergleich:  Damals:  Heute

 

EINIGE RHETORISCHE MITTEL; DIE VON NUTZEN SEIN KÖNNTEN:

Allegorie:  Darstellung eines Begriffs durch ein Bild, häufig Personifikation
(z.B. Justitia für Gerechtigkeit)

Anapher:  Wiederholung eines Begriffes am Satzanfang

Akkumulation:  Reihung von Begriffen zu einem genannten oder nicht genanntem Oberthema.

Alliteration:  gleicher Anlaut bei aufeinander folgenden Wörtern
(emotionale Verstärkung des gewünschten Eindrucks)

Anakoluth: Störung des Satzbaus
(Hinweis auf emotionale Erregung, Verwirrung einer Figur)

Chiasmus:  symmetrische Überkreuzungsstellung zweier Sätze, was die Anordnung der Satzteile betrifft.

Euphemismus:  beschönigte Darstellung eines unangenehmen Zustands / Tabuwortes.
(Hinweis auf Unaufrichtigkeit, taktisches Verhalten einer Figur)

Hyperbel:  übertriebene Darstellung
(Dramatisierung)

Ironie:  Äußerung die durchblicken lässt, dass das gegenteilige des Gesagten gemeint ist.
(Herabsetzung)

Klimax:  steigernde Aneinanderreihung von ( meist 3 ) Satzteilen
(Dramatisierung)

Metapher:  Verwendung eines Wortes in übertragener Bedeutung, verkürzter Vergleich.
(Veranschaulichung und Intensivierung)

Oxymoron: Verbindung zweier sich nach dem Wortsinn wiedersprechender Oder gegenseitig ausschließender Begriffe. Damit wird Gegensätzliches verneint.
(starker Anreiz zum Nachdenken· Hinweis auf eine Höhere Wahrheit)

Rhetorische Frage:  Scheinfrage, bei der jeder die Antwort kennt.
(Mobilisierung einer bestätigenden Reaktion des Lesers)

Paradoxon:  Bezeichnung für eine unsinnige Behauptung
(starker Anreiz zum Nachdenken...)

Parallelismus: Wiederholung gleicher syntaktischer Strukturen
(Dramatisierung, Intensivierung)

Personifikation:  Vermenschlichung der Gegenstände
(Umkehrung von natürlichem Subjekt-Objekt Verhältnisses· Handlungsohnmacht)

Repetetio:  Wiederholung
(Hervorhebung einer zentralen Aussage des Textes)

Symbol: Gegenstand oder Handlung,  der über die eigentliche Bedeutung
hinaus zugleich eine übertragene Wirkung hat.
(Andeuten eines Sachverhalts, Veranschaulichung)

Synästhesie: Verbindung unterschiedlicher Sinneseindrücke in einer Formulierung
(objektives Wahrnehmen: duftige Farben ) (Intensivierung, Markierung von Erlebnishöhepunkten)

Synekdoche:  Teilbereich von etwas,  der im Sinne des Ganzen verwendet wird.
(Ausdruck von Hilflosigkeit, starker psychischer Anspannung einer Figur )

Tautologie: Wiederholung eines Begriffes durch ein sinnverwandtes Wort
(Intensivierung, Signal von gedanklicher Ausweglosigkeit)

Vergleich
(Veranschaulichung und Intensivierung )

Zeugma:  ungewöhnliche Zuordnung mehrerer Satzteile zu einem anderen
(Hinweis auf problematische Charakterzüge einer Figur etc.)

Parataxen: einfache kurze Sätze

Hypotaxen: Hauptsatz, Nebensatz Konstruktionen

Elypsen: Unvollständige Sätze


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