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Bau einer Zelle

Presentation (Pre-University), 1998, 10 Pages
Author: Schäffler Volker
Subject: Biology - Cytology

Details

Event: Physiologie
Institution/College: Ausbildung
Tags: Zelle, Physiologie
Category: Presentation (Pre-University)
Year: 1998
Pages: 10
Grade: 2
Language: German
Archive No.: V99925
ISBN (E-book): 978-3-638-98358-7

File size: 67 KB


Fulltext (computer-generated)

Bau einer Zelle

Anatomie und Physiologie


Anatomie = Lehre vom Bau des gesunden menschlichen Körper

Anatomie =Vom griech. Anatomein (auseinanderschneiden , zergliedern)
------Zergliederungskunst



Physiologie =Lehre von der Körperfunktion




Anatomie und Physiologie geben Kenntnis über die Lebensvorgänge im gesunden
menschlichen Körper im Gegensatz zur Pathologie = Krankheitslehre


Im 16. Und 17. Jahrhundert wurde die Grundlage der heutigen Anatomie des
Menschen gelegt.
Andreas Vesal (1514 - 1564
--- Er schrieb 7 Bücher mit etwa 300 Abbildungen (De humani corporis fabrica libri
septum)


Die Zelle


-Zellen sind die kleinste Bau- und Funktionseinheiten des Organismus
(Unterscheidung :1zellige =Protozoen , 2zellige = Metozoen)

-Sie können Informationen/Stoffe aufnehmen , umbauen und wieder freisetzen

-Viele Zellen können wachsen , sich teilen und auf Reize aus der Umwelt reagieren

-Zellen sind als Grundeinheit das Wichtigste im Körper

-Genetische Informationen sind im Zellkern gespeichert und kodiert

-Die Lebensdauer ist unterschiedlich (wenige Tage=granulierte weße BK , aber auch
das ganze Leben = Nervenzellen)


Die Zellmembran


-Die Zellmembran hat eine selektive und somit schützende Funktion

-Sie ist flexiebel

-Sie kann allerdings auch versagen und falsche Informationen durchlassen (
Krebszelle)

-Ist eine Phoaholipidschicht ( besteht aus einem hydrophilen Kopf( wasseranziehend)
und zwei hydropheoben Schwänzen ( wasserabweisend)

-Es stehen sich immer 2 Phospholipidmoleküle gegenüber wobei der Kopf nach außen
und innen begrenzt.

-Sie enthält Proteine ( sg. Tunnelproteine)

-Im inneren sind Proteine eingelagert ( Tunnelproteine)
( enthalten feine Kanäle ( Verbindung inne außen


Cytoplasma


Das Cytoplasma besteht aus 3 verschiedenen Bestandteilen.

1.

Das Hyaloplasma (Grundplasma)

2.

Das Metaplasma (=aus dem Grundplasma entstandene Gebilde z.B. Neuro - und

Mikrofibrillen)

3.

Das Paraplasma (worunter Objekte des Zellstoffwechsels zu verstehen sind)


Das Hyaloplasma

-Es besteht aus einer durchscheinenden , strukturlosen Eiweißsubstanz


Das Metaplasma

-Ist im Hyaloplasma nachträglich entstanden
-Besteht aus zellspezifischen Bestandteilen (z.B. Fibrillen)


Das Paraplasma

-Umfasst die Einschüsse im Cytoplasma ­ diese bestehen aus Eiweißen ,
Kohlenhydraten , Fetten und lipoiden
-Kommt in Körnchen , Tröpfchen oder Kristallform vor
-Sind z.T. Ballaststoffe
-Ferner gehört dazu:
°Melanine (braunes bis schwarzes proteingebundenes Pigment)
-Kohlenhydrate kommen in Glykogen in vielen Zellen vor (vor allem in Leberzellen)

Um das Cytoplasma befindet sich das Cytolemm (Zellmembran)
Das Cytoplasma enthält Organellen
-ein mehr oder minder dichter dreidimensionales Netzwerk--das endoplasmatische
Retikulum
-Weitere verschieden große Körnchen ­Peroxisomen , Pigmentzytosomen und
Lyosomen (s.a. Golgi Apparat)--versikel
Außerdem die:
-Zentriolen (spielen wichtige Rolle bei der Zellteilung da sie die Mikrotubuli ausbilden)
mitochondrien(kraftwerke der Zelle)
-Der Golgi- Apparat
-Filamente (fadenförmige Gebilde)
-Kinetosomen-





Der Zellkern (Nukleus)

-Alle genetzischen Informationen sind im Zellkern gespeichert (z.B. Äußerlichkeiten ,
Charakter , Krankheiten)

-Es ist die größte Struktur innerhalb der Zelle

-Die meisten Zellen haben 1. Kern

-Viele Informationen bleiben verborgen bis sie dekodiert werden ­durch die
Dekodierung wird die Information dann aktiviert (Bsp. Blutstillen , Krebszelle)

-Wenn der Zellkern nicht im Teilungszustand (Vermehrung) ist hat er 2 Membranen
die ähnlich aufgebaut sind wie die Zellmembran (--die innere ist die kernmembran ,
beide zusammen die Kernhülle)

-Die Kernhülle ist durchsetzt mit poren (Kernporen) durch die Informationen
durchtreten können

-Steuerungszentrum des Zellstoffwechsels

-Alle Bestandteile des Innenraums werden als Karyoplasma bezeichnet (Erbsubstanz in
Form der DANN=Chromatin , Kernkörperchen (Nukleoli) wo RNA= Ribunukleinsäure
gebildet wird , dem Kernsaft (Karyolymphe mit den Kerneinschüssen wie z.B. Glykogen
, Lipiden)




Das Endoplasmatische Retikulum (mit Ribusomen

Es gibt 2 Arten:
1.Ohne Ribusomen
2.Mit Ribusomen

Die Ribusomen finden sich in großer Zahl in jeder Zelle. Sie sind die Zellorganellen
für die Proteinbiosynthese (Eiweißbildung)

-Sie bestehen hauptsächlich aus Proteinen (Eiweiße) und ribusomatischer RNA

-Wenn sie kettenförmig angeordnet heißen sie Polysomen
Das endoplasmatische Retikulum steht in direkter Verbindung zum Kern. Es ist für die
Informationsweiterleitung verantwortlich. Eiweiß wird in jeder Zelle gebraucht (-- ist
Informationsträger). Hier erfolgt die primäre Protein/Eiweißbildung. Viele tausend
Ribusomen (sie bilden Zysternen) zusammen.


-Es ist ein reichverzweigtes Hohlraumsysthem das die Zelle wie eine Art Kanalsysthem
durchzieht.


Von dort werden die Informationen in Bläschen verpackt (--den sog. Golgi Vertickel)
und zum Golgi - Apparat transportiert. Das hat den Zweck , daß die Informationen
geschützt werden.

-Jedes Eiweißmolekül wird einzeln verpackt

-Das glatte endoplasmatische Retikulum hat keine oder kaum Ribusomen und ist der
Ort der Lipidsynthese (Fettbildung) und weiterer wichtiger Vorgänge z.B.
-Stoffwechsel von Medikamenten und Giftstoffen
Lipide: Sammelbezeichnung für Fette , fettähnliche/fettlösliche Stoffe


Der Golgi - Apparat


Im Golgi - Apparat werden Informationen überprüft , überarbeitet und verändert
(modifiziert).Erliegt in Kernähe , besteht aus Membransäckchen (Diktosomen)
---sekundäre Eiweißbildung

Dann gibt es 2 Möglichkeiten:
1.Information bleibt inderZelle (Energieherstellung , Eigenbedarf) und muß zu den
Mitochondrien --- Indocytose
2.Odere sekundäre Information wird ausgeschleust (--Fremdbedarf =Exocitose)


Esgibt Stellen in der Zellmembran wo Proteine eingelagert sind. Diese fungieren als
eine Art Rohr nach aussen. Das heisst die Zellmembran ist halbdurchlässig.
Als 2. Möglich des Weges nach außen. Wird die Information an die Membran befördert
, dann von außen aktiviert.Die Membran öffnet sich , läßt die Information durch und
schließt sich wieder.
Wenn eine Information von außen kommt geht sie direkt auf den Kern zu. Das ist
teiweise gefählich , wenn die Information falsch ist bringt sie alles durcheinander
=Endocytose
Vom Rand und der Innenseite der Dicktosomen schnüren sich Bläschen ab ­ die sog.
Golgi - versikel die die Proteine vom endoplasmatischen Retikulum umschließt
(einpackt)und schützt.


Mitochondrien/Mitochondrium


-Sind die Energiezentralen der Zelle (--Kraftwerke der Zelle)

-Sie besitzen eine charakterische Eiform und sind aus der inneren und äußeren
Membran aufgebaut

-Die Zahl der Mitochondrien in der Zelle spiegelt den Energiebedarf wieder

-Hier wird Energie erzeugt um die Zellfunktion aufrechtzuerhalten (--in der Zelle und
außerhalb)


Hier wird das ATP (Adenosintriphosphat) gebildet. Das ATP spaltet sich in ADP
(Adenosindiphosphat) &Protein & Energie auf. Das tritt aus und ist für die
Zellfunktionsaufrechterhaltung zuständig.
Der ATP- Rest geht zurück in das Mitochondrium und bildet sich dort neu.

(

Stoffwechsel

ADP + P + Energie
(

(


CO2
H2O O2 Zellfunktion
z.B. Bewegung




ATP = Adenosintriphosphat
ADP = Adenosindiphosphat
P = anorganisches Protein (unwichtig)


Sonstige Bestandteile der Zelle




Cytoplasma:Das sog. Grundplasma das den kern umgibt. Es besteht aus Zellorganellen
(fest) und Cytosol (flüssig)
(Etwa 50% des Zellvolumens

Mikrovilli: Sind Rezeptoren (Antennen) an der Zellmembran die Informationen
auswählt. Es sind Fibrillen (fadenförmig)(stabilisiert Zelle

Zentrosomen:=Zentrioli; Sind um den Golgi - Apparat gelagert und für die Zellteilung
zuständig , geben der Zelle Festigkeit. Das Zellskellet besteht aus Microtubuli und
Mikrofilamenten

Nukleolus: Zellkernkörperchen

Basalmembran:

Trennschicht zwischen den schichten z.B. Haut. Basis auf der die Zellen

liegen (zur Kommunikation , Erhaltung , Ernährung der Zellen)

Glykogenkörnchen:

Zuckerkörnchen für Energie

Lyosomen (etwa gleich wie Golgi - Vertikel):

Sind zuständig für den Abbau von

Zellorganellen (Phagozytose = Verdauung).; Werden vom Golgi - Apparat gebildet; In

ihnen sind Enzyme die in die Zelle aufgenommene , nicht mehr funktionsfähige zelleigene

Organellen verdauen.

Eukariont:

Ist eine Zelle mit Zellkern(bsp.Menschliche Zelle

Prokariont:

Vor dem Kern: Bedeutet , daß diese Zelle schon vor der Entstehung der Zelle mit

Kern da war. Also besitzt sie keinen Kern bsp. Bakterium

Alle Lebewesen bestehen aus einer Grundeinheit der Zelle

Membran:

Eine Membran (Trennschicht) ist kein starres , festes Gebilde sondern es bewegen

sich die einzelnen Phospholipide untereinander.

Der Außenbereichist hydrophil weil er mit Stoffen die flüssig sind kontrahieren muß.

Der Innenbereich besteht hauptsächlich aus Fettsäuren ist also Hydrophob.


Der Weg einer Information ( des Proteins)

Im Zellkern

Genaktivierung

(bsp. Wunde stillen)

Endoplasmatisches Retikulum

Primärprodunkt +

Ribusomen ( primäre Eiweißsynthese)

Verpackung in Golgi- Versikel

diese Hülle schützt den Innhalt ( Genmaterial)

zum Golgiapparat

- dort wird die Information

Sekundärprodunkt modifiziert ( umgewandelt )

( sekundäre Eiweißumwandlung )

Transport zu den Sekretion nach außen bestimmt

Mitochondrien ( also in der Zelle ) ( Exocytose )

Zellbedarf Fremdbedarf



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