Das Studium bietet neben dem reinen Lehrangebot des jeweiligen Studienganges vielfältige Möglichkeiten, sich persönlich weiterzuentwickeln und inspirieren zu lassen. Von politischem Engagement über Fremdsprachenkurse und Rabatte – wir haben hier für Sie einige Optionen zusammengefasst, damit Sie die Zeit an der Universität bestmöglich für sich nutzen können.

Rabatte für Museum und Theater

Wer selbst gerne ins Theater geht, weiß genau, was wir meinen: Kultur ist teuer. Das gilt vor allem für Theater und Opern, aber auch für Museen. Inzwischen gibt es jedoch an vielen Theatern und Museen die Möglichkeit, Studentenrabatte zu nutzen. Damit wird es finanziell erschwinglich, sich die Inszenierung des Dramas, über das man gerade ein Seminar besucht, einmal auf der Bühne anzusehen. Und auch für diejenigen, die noch keine großen Fans der Bühne sind: Ein Theaterbesuch kann den Horizont entschieden erweitern! Viele klassische Stücke sind neu interpretiert und geben Anlass, sich mit aktuellen politischen und sozialen Fragen auseinanderzusetzen. Und auch für das Aufbauen von sozialen Kontakten bietet sich ein Theater super an. Nach dem Stück kann man gemeinsam darüber diskutieren und sich austauschen.

Auch Museen können weit mehr als langweilig sein. Gerade in Deutschlands Großstädten ist das Museumsangebot vielfältig und lädt dazu ein, die theoretischen Inhalte des Studiums in der Praxis zu bestaunen: Ob Gemälde in einer Pinakothek oder Maschinen in einem Historischen Museum, das Spektrum ist breit und hält für jeden Studiengang etwas passendes bereit. In der Regel reicht es für den Rabatt, wenn Sie an der Kasse einen Studentenausweis oder eine Immatrikulationsbescheinigung vorlegen. Und selbst, wenn es am Ende nicht so gefallen hat, ist man immer um eine Erfahrung reicher.

Einkommensmöglichkeiten während des Studiums

Inzwischen ist es immer seltener, dass Studierende nur mit Bafög oder elterlicher Unterstützung studieren können. Es ist heutzutage normal, dass man während des Studiums ein Einkommen generiert. Für viele bedeutet das späte Schichten in Bars oder Cafés, Kopieren in einem Büro oder Lieferfahrten. Die am weitesten verbreiteten Modelle sind wohl Werkstudententätigkeiten oder 450€-Jobs. Diese sind zeitaufwendig und nicht selten schwer mit dem Stundenplan und den Freizeitplanungen unter einen Hut zu bekommen. Schon flexibler ist die Arbeit als privater Nachhilfelehrer. Gerade durch die Corona-Pandemie und das Homeschooling haben viele Schüler Förderbedarf und freuen sich über Unterstützung bei den Hausaufgaben. Auch Studenten nehmen immer wieder Nachhilfe bei höheren Semestern in Anspruch. Welchen Stundenpreis man ansetzt, kann man abhängig vom Fach, Aufwand und dem Schwierigkeitsgrad festlegen. Wichtig ist, dass es dann für beide Parteien passt und Erfolge messbar sind.

Egal welchen Job man macht und wie viele Stunden man die Woche arbeitet, ein Mehrwert ist immer gegeben. Jede Tätigkeit bringt Ihnen Fähigkeiten bei, die besonders wertvoll sind. Häufig sind das Softskills, die man auf den ersten Blick gar nicht sieht. Aber ein späterer Arbeitgeber wird diese immer zu schätzen wissen. Auch persönlich kann ein Nebenjob Sie weiterbringen. Sie lernen sich selbst noch einmal neu kennen und merken beispielsweise, wie Sie auf unterschiedlichste Tätigkeiten und Herausforderungen reagieren oder wie Sie mit anderen Mitarbeitern zusammenarbeiten können.

Studieren mit GRIN-Faktor

Wir bei GRIN bieten noch eine andere Einkommensquelle: Den Verkauf der Hausarbeiten, Abschlussarbeiten oder Essays über unser internationales Vertriebsnetz. Verschiedene Vertragsmodelle machen es möglich, entweder einmalig 10€ für eine Arbeit zu erhalten oder aber mit bis zu 35% Honorar bei jedem Verkauf der Arbeit vergütet zu werden. Damit lohnt sich das Schreiben einer Arbeit gleich doppelt und man hat nicht mehr das Gefühl, dass man am Ende des Studiums die Hausarbeiten umsonst geschrieben hat. Zugleich tut man etwas Gutes für die Gesellschaft und macht sein eigenes Wissen der Welt zugänglich. Darüber hinaus kann man mit GRIN auch einmal über den Tellerrand hinausblicken. Denn jeder kennt es: Es gilt einen Essay oder eine Hausarbeit zu schreiben und man hat ein Brett vorm Kopf. Der Abgabetermin drängt aber und man braucht dringend etwas Inspiration für einen geeigneten Anfang oder ein passendes Thema. Die Universitätsbibliothek ist in der Regel der erste Einfall, den man hat. Dort sind bereits viele Werke und auch Online-Artikel zu finden, die einen weiterbringen können. Bei formalen Fragen oder Unsicherheit bei Formulierungen hilft das jedoch selten weiter. Hier lohnt es sich, unseren GRIN-Shop einmal zu durchforsten (www.grin.com). Mit über 230.000 Hausarbeiten und Abschlussarbeiten haben Sie bei uns die ideale Möglichkeit, sich bei Mitstudenten zu informieren. Dies kann hilfreich sein bei der Entwicklung der Fragestellung, dem Inhaltsverzeichnis oder dem Schreibprozess selbst. Auch Inspiration für Quellen und Literatur sind bei GRIN einfach zu finden. Neben vielen finanziell erschwinglichen Angeboten wird auch eine Vielzahl an Texten kostenlos zur Verfügung gestellt. Und das Informationsangebot ist fachlich gesehen grenzenlos. Von Arabistik über Medizin und Pädagogik hin zu Zoologie sind bei GRIN akademische Arbeiten aus nahezu allen Fachbereichen zu finden. So kann man auch mal über den eigenen Fachbereich hinaus stöbern und sich mit Themen befassen, die einen persönlich besonders interessieren.

Vorlesungsangebot nutzen, auch ohne ECTS

An der Universität gibt es viele verschiedene Studiengänge. Leider kann man nicht alles, was einen interessiert, in seinem Studium unterbringen. Zwar kann man über ein Nebenfach beispielsweise persönliche Interessen einbringen, ist jedoch auch hier zumeist auf ein Fach beschränkt. Allerdings kann man das Angebot der Universität nutzen und auch Vorlesungen aus anderen Fachbereichen beisitzen. Das Vorlesungsverzeichnis führt detailliert auf, wann und wo eine Veranstaltung stattfindet. Bei Vorlesungen ist eine Anmeldung in der Regel nur dann relevant, wenn man in dem Kurs später eine Prüfung ablegen muss. Interessiert man sich einfach für das Thema, kann man sich in die Veranstaltung setzen, mitschreiben oder auch nur zuhören. Dadurch erhält man spannende Einblicke in andere Studiengänge und kann seine persönlichen Interessen und Kenntnisse weiter ausbauen. Manchmal ist es sogar möglich, fachfremde Veranstaltungen über eine Sondergenehmigung „auf Schein“ zu absolvieren. In diesem Fall kann man auch die Klausur oder andere Prüfungen mitschreiben und als Zusatzqualifikation in seinen Notenspiegel eintragen lassen. Das bringt einen nicht nur persönlich weiter und inspiriert zu interdisziplinären Ansätzen, sondern kann auch beruflich Pluspunkte mit sich bringen.

Der große Vorteil ist: Die Universität ist eine öffentliche Einrichtung. Das heißt, dass auch Interessierte, die nicht eingeschrieben sind, Zugang zum Vorlesungsverzeichnis haben. Hat man nach dem Studium vor dem Berufseinstieg beispielsweise noch ein halbes Jahr Zeit, kann man bei der Universität schauen, welche Veranstaltungen angeboten werden. Diese kann man dann als Gast besuchen und seinen persönlichen Mehrwert daraus ziehen.

Sprachkurse des Fremdsprachenzentrums

Was man inzwischen immer wieder hört, ist, dass die Welt und vor allem die Wirtschaft immer internationaler und globalisierter wird. Dadurch werden Fremdsprachenkenntnisse relevanter und können entscheidende Kriterien bei einer späteren Bewerbung sein. Wer eine neue Sprache lernen oder eine bereits erlernte vertiefen möchte, kann dies an der Universität ganz einfach tun. In der Regel gibt es an diesen ein Fremdsprachenzentrum, an dem man Sprachkurse mit inhaltlichen Schwerpunkten wie Wirtschaft, Recht oder Medizin wählen kann. Auch Sprachkurse auf Anfängerniveau sind möglich, sodass man neue Fremdsprachen erlernen kann. Diese lassen sich flexibel in das bestehende Studium einbetten und werden in der Regel mit gesonderten Sprachzertifikaten bestätigt, sofern man die dazugehörige Prüfung besteht. Auch durch das Erlernen neuer Sprachen kann man Inspiration gewinnen. Es eröffnen sich neue Sichtweisen und Offenheit für andere Kulturen. Darüber hinaus kann man Fremdsprachenkenntnisse auch akademisch verwerten. So ist in einer Abschlussarbeit beispielsweise ein Vergleich zweier Kulturen denkbar, ob im Hinblick auf ihr Rechtssystem, Führungskonzepte oder Übersetzungspraktiken.

Politisches Engagement: Fachschaft und Co.

Direkt im ersten Semester wird sie einem in der Regel vorgestellt: Die Fachschaft. Was auf den ersten Blick relativ unwichtig wirkt, ist in Wahrheit eine Organisation, die das Studentenleben an den Universitäten entschieden positiv beeinflusst. Sie vermitteln nicht nur zwischen Studierenden und Dozierenden bei Problemen oder Unzufriedenheit, sie haben immer ein offenes Ohr und organisieren viele Veranstaltungen rund um das reine Lernen, die fürs Netzwerken und Kennenlernen untereinander bestens geeignet sind. In einem größeren Kontext sind die Fachschaften auch immer wieder bei politischen Entscheidungen involviert, wenn es beispielsweise um die Einführung von Gesetzen geht, die das Leben und Lernen der Studenten verändern. Es bietet sich also an, einen Teil der Freizeit aufzuwenden und sich in der eigenen Fachschaft zu engagieren. Ehrenamtliche Tätigkeiten wie diese bringen zwar kein Einkommen mit sich, aber viel Erfahrung und großartige Kontakte. Darüber hinaus setzen Fachschaften sich aktiv für eine gute Sache ein. Dazu kann es auch gehören, das Universitätsgebäude barrierefrei zu gestalten. Besonders schön ist es, wenn man die Erfolge für seinen Einsatz gleich umgesetzt sieht und so praktische Veränderung in der Gesellschaft bewirken kann.

Grundsätzlich gilt also, dass die Universität weit mehr zu bieten hat als den eigenen Studiengang. Wenn man sich traut, aus seiner Blase herauszukommen und die Angebote rund um das Studium zu nutzen, kommt man in der Persönlichkeitsentwicklung weiter und kann die eigene Position auf dem Stellenmarkt verbessern. Darüber hinaus lernt man in sozialer Hinsicht viele spannende Menschen kennen und kann sich vielleicht für ganz neue Themengebiete begeistern. Auch blickt man mal aus einer anderen Perspektive auf sich selbst. Fest steht jedenfalls: Die Angebote, die einem während des Studiums zur Verfügung stehen, begegnen einem im weiteren Leben nicht noch einmal. Deswegen gilt: Einfach machen. Auch wenn es am Ende nicht die beste Erfahrung war, man hat daraus gelernt und ist daran gewachsen.

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