Das triadische Sprachzeichenmodell von Charles Sanders Peirce. Ein Vergleich mit Platon und Aristoteles

Eine philosophisch-sprachwissenschaftliche Untersuchung


Hausarbeit, 2019

23 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

I. Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ursprung des Semiotischen Dreiecks als Wegbereiter für Peirce Sprachzeichenmodell
2.1 Das triadische Sprachzeichenmodell in Platons Dialog ‘Kratylos‘ (Platon: Kratylos 383a-439a)
2.2 Das triadische Sprachzeichenmodell in Aristoteles ‘De interpretatione‘ (Aristoteles: De i. 16a-17a)

3. Peirce Sprachzeichenmodell
3.1 Die triadische Zeichenrelation
3.2 Die trichotomischen Subzeichen
3.2.1 Die Trichotomie des Representamen
3.2.2 Die Trichotomie des Interpretant
3.2.3 Die Trichotomie des Object

4. Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

II. Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Bei dieser Ausarbeitung geht es primär darum, dass Sprachzeichenmodell von Peirce mit seinen zugehörigen Korrelaten aufzuzeigen. Es wird dabei die triadische Zeichenrelation bestehend aus Representamen, Interpretant und Object, aber auch die jeweiligen Trichotomien dieser Basisrelationen aufgegriffen. Die Forschungsfrage lautet: Welche Übereinstimmungen findet man zwischen dem Werkzeugmodell von Platon und dem triadische Sprachzeichenmodell von Aristoteles zu Peirce‘ Sprachzeichenmodell und welche Korrelate finden innerhalb des Sprachzeichenmodells von Peirce eine Verwendung? Aufgrund der Forschungsfrage werden innerhalb dieser Hausarbeit immer wieder einzelne Momente aus dem Werkzeugmodell von Platon und dem triadischen Sprachzeichenmodell von Aristoteles aufgegriffen und mit Peirce‘ Korrelaten gleichgesetzt. Es wird deutlich, dass die Lehre von den Zeichen so alt ist wie das Fach Philosophie vom Anbeginn der Entstehung. Weiterführend stellt Peirce einen bedeutenden Philosoph der neuzeitlichen Semiotik dar, was dazu führte, dass die Semiotik zu einer unabhängigen wissenschaftlichen Disziplin im angehenden 19. Jahrhundert stilisiert wurde. Peirce gilt somit als einer der Hauptvertreter der neuzeitlichen Semiotik. Die Semiotik wurdejedoch bereits in der Antike durch Platon und Aristoteles ins Leben gerufen, welche sich bereits mit der Trichotomie von Zeichen beschäftigten. Der Aufbau dieser Ausarbeitung beschäftigt sich mit den beiden Sprachzeichenmodellen von Platon und Aristoteles. Im Weiteren kommt es zur Untersuchung der einzelnen Korrelate (.Representamen, Interpretant und Object) innerhalb des Sprachzeichenmodells von Peirce. Daraufhin werden die Basisrelationen durch die jeweiligen Trichotomien ergänzt. Zur Erwähnung kommen die Subzeichen des Representamen, die Peirce als Qualisign, Sinsign und Legisign bezeichnet sowie die Subzeichen des Interpretant bestehend aus Rhema, Dicent und Argument und den Subzeichen des Object, welche Peirce als Icon, Index und Symbol benennt. Bereits bei der letzten Trichotomie des Object wird deutlich, dass Peirce die allgemeine Semiotik prägte, da diese die Zeichen, welche sich auf das Object beziehen, innerhalb der allgemeinen Semiotik als Term, Proposition und Argument bezeichnet werden.

2. Ursprung des Semiotischen Dreiecks als Wegbereiter für Peirce Sprachzeichenmodell

2.1 Das triadische Sprachzeichenmodell in Platons Dialog ‘Kratylos‘ (Platon: Kratylos 383a-439b)

Innerhalb des ausgewählten Abschnittes des Dialoges ‘Kratylos‘ von Platon wird die Verbindung zwischen dem Namen, der Idee1 und den Dingen unter den antiken griechischen Gelehrten Hermogenes, Sokrates und Kratylos diskutiert (Vgl. Platon: Kratylos 383a-439a). Im Fokus steht die Beantwortung der Frage, ob die Verbindung zwischen dem Namen, der Idee und den Dingen2 eine natürliche darstellt oder nicht.3 Am Anfang des Ausschnittes bezieht sich Hermogenes auf Kratylos Äußerung über die Natur der Dinge, der dem Ding von Natur aus eine feststehende Bezeichnung zuweist (Vgl. Platon: Kratylos 383a). Hermogenes widerspricht Kratylos wie folgt:

„Denn kein Name eines Dinges gehört ihm von Natur, sondern durch Anordnung und Gewohnheit derer, welche die Wörter zur Gewohnheit machen und gebrauchen.“ (Platon: Kratylos 384d-e)

Dadurch möchte Hermogenes ausdrücken, dass die Namen der Dinge nicht von Natur aus auf diese übergehen, sondern erst durch die Verwender ihre namentliche Bezeichnung übertragen bekommen. Dies geschieht laut Hermogenes durch die Kontinuität der Verwendung, welche in Gewohnheit mündet und somit durch mehrere Personen dem Ding unter dem gleichen Namen dieselbe Bezeichnung zugeordnet wird. Durch die Kontrolle des Menschen gegenüber der Namensgebung der Dinge (Onoma) erwähnt Sokrates in diesem Zusammenhang den Homo-mensura-Satz, welcher besagt, dass der Mensch das Maß aller Dinge repräsentiert.4

„Wohlan, laß uns sehen, Hermogenes, ob dir vorkommt, daß es auch mit den Dingen ebenso steht, daß ihr Sein und Wesen für jeden besonders ist, wie Protagoras meinte, wenn er sagt, der Mensch sei das Maß aller Dinge, daß also die Dinge, wie sie mir erscheinen, so auch für mich wirklich sind, und wiederum wie dir, so auch für dich?“ (Platon: Kratylos 385e-386a)

Sokrates möchte mit dem Bezug auf den Homo-mensura-Satz deutlich machen, dass ein Ding (Gegenstand) erst mithilfe des Menschen zu etwas Einzigartigem stilisiert wird. Durch die Anwendung der gleichen Bezeichnung für ein Ding durch die menschliche Gewohnheit wird eine Beziehung zwischen dem Gegenstand und dem Menschen hergestellt. Weiterführend beschreibt Sokrates das Wort als ein ,,[...] belehrendes Werkzeug und ein das Wesen unterscheidendes und sonderndes [...]“ (Platon: Kratylos 388c). Bei Platons Dialog ‘Kratylos‘ wird immer wieder eine Idee erwähnt, von welcher das Wort abhängig ist (Vgl. Platon: Kratylos 387d-391b). Das Wort oder Zeichen kann nur eine Bedeutung erhalten, wenn dieses eine Idee inkludiert. Somit besteht der triadische Ansatz Platons aus dem Wort, Ding und der Idee.5 Das Wort wird durch Platon als Onoma (övo/ua) bezeichnet und bedeutet nicht nur Eigenname, sondern auch etwas Seiendes mit einem Wort. Weiterführend kann das Onoma nicht nur für Name, sondern auch für eine Bezeichnung oder Benennung stehen (Vgl. Platon: Kratylos 387d-391b).6 Das Onoma repräsentiert laut Platon das „belehrende Werkzeug“ (Platon: Kratylos 388a). Es dient zur Unterscheidung des Wesens eines Dinges und lehrt den richtigen Umgang mit den Wörtern, um diese in Folge dessen einem Gegenstand angemessen zuzuordnen (Vgl. Platon: Kratylos 388c).7 Der erwähnte Namensgeber durch Platons Sokrates ist mit der zu bezeichneten Sache sowie der Idee vertraut, welche mithilfe des Onoma differenziert wird. Die menschliche Seele dient als Ursprungsort der festgelegten Namen für ein Ding.8 Das Problem, dass bei Platons Dialog ‘Kratylos‘ entsteht, basiert auf der Vorstellung, dass es nur noch einen Namen für jeweils ein Ding geben kann. Daraus resultiert, dass das Ding nur noch in eine Richtung als wahr anzusehen ist.9 Somit können abweichende Bezeichnungen für Namen nicht mehr gelten, obwohl diese Bezeichnung ebenso treffend sein könnte wie die ursprüngliche Namensgebung. Jedoch muss berücksichtigt werden, dass durch das Werkzeug, was in der Lage ist, die unterschiedlichen Wesen der Dinge zu unterscheiden, eine Verbindung zwischen dem Benutzer sowie dem Erschaffer des Wortes herauszustellen.10 Platon bezeichnet den Benutzer als „Lehrkünstler“ (Platon: Kratylos 388c) und den Erschaffer als „Gesetzgeber“ (Platon: Kratylos 388e). Manfred Kraus stellt das Werkzeugmodell im Bezug zum triadischen Sprachzeichenmodell von Platon treffend dar:

„Ein vergleichbares Modell findet sich auch im Kratylos im Zusammenhang mit dem Werkzeugmodell des Wortes (389a-390a). Dort heißt es nämlich, der Namensetzer müsse bei der Verfertigung der Namen zunächst die Idee des Namens («eben jenes, was ein Name ist») im Blick haben. Außerdem aber gebe es, wie für jede Stoffart eine bestimmte Form des Weberschiffchens, so für jede Art von Gegenstand eine spezifische Form des Namens («den einem jeden von Natur zukommenden Namen»), Diese spezifische Form und Idee des Namens bilde der Namengeber im konkreten Lautmaterial ab, wobei es nicht darauf ankomme, welche Laute er im Einzelfall genau wähle, solange nur die spezifische Form des Namens wiedergegeben sei, so daß Griechen wie Barbaren gleichermaßen gut gebildete Namen besitzen könnten.“11

Kraus gibt sehr schön die Verbindung zwischen dem Namen, dem Ding und der Idee innerhalb des triadischen Sprachzeichenmodells von Platon wieder und greift in diesem Zusammenhang das Werkzeugmodell innerhalb des Werkes ‘Kratylos‘ auf. Dieses bezieht alle drei unumgänglichen Begriffe mit ein, die für die Darstellung des Modelles vorhanden sein müssen. Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass der Name nur etwas sein kann, was Ausdruck und Inhalt hat. Außerdem müssen die verwendeten Wörter auf dem Sein der Dinge basieren.12

2.2 Das triadische Sprachzeichenmodell in Aristoteles ‘De interpretation' (Aristoteles: De i. 16a-17a)

„Nun sind die Äußerungen unserer Stimme ein Symbol für das, was unserer Seele widerfährt, und das, was wir schriftlich äußern, für die Äußerungen unserer Stimme. Und wie nicht alle mit denselben Buchstaben schreiben, so sprechen sie auch nicht alle dieselbe Sprache. Die seelischen Widererfahmisse aber, für welche dieses an erster Stelle ein Zeichen ist, sind bei allen dieselben; und überdies sind auch schon die Dinge, von denen diese Abbildungen sind, dieselben.“ (Aristoteles: De i. 16a)

In diesem Abschnitt liegen die gesamten Teile des triadischen Sprachzeichenmodells von Aristoteles verborgen. Den Ausgangspunkt des gedachten Dreieckes stellen die Dinge oder die Sachen {tapragmata) dar, welche direkt auf den Bewusstseinszustand {ta en te psyche pathemata) des Menschen mithilfe der Erkenntnis in einer direkten Verbindung einwirken. Dieses bedarf keine Erweiterung, weil es bei allen Menschen gleich ist, wie sie die Dinge durch das erste Erblicken erkennen. Somit sind alle Dinge fürjeden Menschen zu aller Erst die gleichen Ebenbilder (homoiomata).13 Über den Bewusstseinszustand des Menschen gelangt man durch Aristoteles Auffassung zu den materiellen Worten {ta en te phone). Jedoch sind die materiellen Worte aufgrund der „Symbolisierungs-Relation“14 {kata syntheken) nicht als ein Abbild von den Sachen zu verstehen.15 Es kann somit festgehalten werden, dass sich ein Ding bei Aristoteles erst durch das menschliche Bewusstsein, mithilfe eines eigen kreierten Wortes für einen Gegenstand, von der festgelegten Abbildhaftigkeit der Natur entzieht (Vgl. Aristoteles: De i. 16a). Somit findet laut Aristoteles durch das erste Betrachten des Gegenstandes mithilfe des Bewusstseins des Menschen keine Veränderung des Abbildes statt (Vgl. Aristoteles: De i. 16a). Es bleibt in seinem natürlichen Zustand vorhanden. Daraus resultiert, dass das triadische Sprachzeichenmodell von Aristoteles auf willkürliche Zeichen abzielt und diese Zeichen erst aus dem menschlichen Bewusstseinszustand heraus gebildet werden können.16 Jedoch muss beachtet werden, dass Aristoteles einem Laut, welcher sich auf seine natürliche Gestalt bezieht, noch keinen Namen zuschreibt, sondern diesem Laut erst mithilfe eines Symbols eine Bedeutung zugedacht werden kann (Vgl. Aristoteles: De i. 16a-17a). Damit steht fest, dass sich Aristoteles von dem Gedanken Platons über die Relation zur Natur der Dinge löste.17

3. Peirce Sprachzeichenmodell

3.1 Die triadische Zeichenrelation

Die triadische Relation von Charles Sanders Peirce setzt sich aus einem Representamen, einem Interpretant und einem Object zusammen.18 Alle Korrelate19 stehen symbolisch betrachtet in einem Dreieck miteinander in einer direkten Verbindung.20 Eine gelungene Übersicht der triadischen Zeichentheorie findet man innerhalb der Collected Papers, in welcher Peirce direkt zu allen drei Korrelaten Stellung bezieht.

„A sign, or representamen, is something which stands to somebody for something in some respect or capacity. It addresses somebody, that is, creates in the mind of that person an equivalent sign, or perhaps a more developed sign. That sign -which it creates I call the interpretant of the first sign. The sign stands for something, its object. It stands for that object, not in all respects, but in reference to a sort of idea, which I have sometimes called the ground of the representamen. “ {CP §2.228)

In diesem Ausschnitt wird deutlich, dass Peirce unter einem Zeichen nicht die gesamte triadische Zeichenrelation versteht, sondern das Zeichen als das erste Korrelat {Representamen) fungiert.21 Eine weitere Bestätigung dafür findet man ebenfalls innerhalb den Collected Papers unter dem Paragraphen 2.230. Dort bezeichnet Peirce das Representamen als ein wahrnehmbares Object., welches durch ihn als ein Zeichen repräsentiert wird. Es muss jedoch beachtet werden, dass laut Peirce in dem oben zitierten Ausschnitt ein äquivalentes Zeichen innerhalb des menschlichen Bewusstseins durch das ausgehende Zeichen gebildet werden kann. Daraus resultiert, dass man das Representamen als ein Zeichenträger ansehen kann, von welchem ausgehend andere Zeichen gebildet werden, aber es trotzdem in seiner ,,own material nature“ (CP §8.333) bestehen bleibt.22 Somit kann im weiteren Sinne nicht nur das Representamen als ein Zeichen fungieren, sondern auch die anderen beiden Korrelate können als Zeichen angesehen werden, weil Peirce keine Unterscheidung zwischen Zeichen und Nichtzeichen anstrebt. Diese Zeichen unterscheiden sich jedoch vom ausgehenden Zeichen {Representamen)., weil die anderen beiden entstandenen Zeichen, bestehend aus Object und Interpretant, als eine Art Abbild oder gar komplett Verschiedenes von dem Representamen verstanden werden.23 Jedoch muss man beachten, dass das Object und der Interpretant als Zeichen laut Peirce von dem Representamen losgelöst werden, weil diese nur durch das ursprüngliche Zeichen weitere Zeichen erschaffen. Eine deutliche Unterscheidung bezieht sich auf die Identifizierbarkeit der Zeichen, da das Representamen als einziger Bestandteil der triadischen Zeichenrelation als identifizierbar gilt.24 Der Interpretant als Zeichen hat genau die gleiche Stellung wie das Objekt gegenüber dem Representamen. Sie sind beide von dem Representamen abhängig, aber trotzdem kann das Representamen nicht ohne die anderen beiden Korrelate auskommen. Wie bei Aristoteles lösen sich die anderen beiden Korrelate {Interpretant und Object) von der Natur der Dinge ab und kreieren im weiteren Schritt künstliche Zeichen.25 Außerdem kann man darauf schließen, dass das Representamen mit der Idee von Platon übereinstimmt, weil dieses durch ihn als das „Bleibende, Werthafte, das Allgemeine, das Wesen der Dinge“26 benannt wird. In diesem Zusammenhang fungiert das Representamen als ein Ding an sich, was nur mithilfe des Bezuges auf sich selber ,,as it is in itself ‘ (CP §8.334) geprüft werden kann. Laut Peirce kann vor dem Representamen kein anderes Zeichen vorhanden sein. Jedoch haben die anderen beiden Korrelate einen enormen Vorteil vor dem Representamen, da diese für die Erkenntnis keine zusätzliche Information benötigen.27 Dies ist nicht so zu verstehen, dass das Urzeichen {Representamen) in den anderen beiden Korrelaten nicht mehr vorhanden ist, sondern diese bauen auf dieses auf. Es funktioniert genauso wie mit der Beschreibung des Bewusstseins bei Aristoteles, mit welchem man sich von der Natur des Dinges mehr und mehr entziehen kann, um eigene Zeichen basierend auf dem Urzeichen zu entwickeln.28 Man kann sich somit nie vollkommen von diesem Urzeichen entziehen. Man vergleiche das Urbild eines Baumes, welches sich durch den ersten Anblick nicht verändert, aber durch die Aufnahme in das Bewusstsein entstehen neue Kreationen dieses Baumes. Dies kann auf der einen Seite durch eigene Vorstellungen oder durch die Beeinflussung von bereits andersartig gesehenen Bäumen variieren. Der nächste Ausschnitt aus Peirce‘ Collected Papers verdeutlicht nochmals den Zusammenhang zwischen den drei Korrelaten und hebt besonders den Interpretant hervor.

[...]


1 „Vongr. idea (eidos) >das Bild<, der Leitgedanke, das Musterbild, Vorbild, Urbild, das einer individuellen Wirklichkeit zugrunde liegt, bei Plato das wahrhaft Seiende, Bleibende, Werthafte, das Allgemeine, das Wesen der Dinge (an sich) [...]. “Siehe unter: Arnim Regenbogen und Uwe Meyer: Wörterbuch der philosophischen Begriffe (=Philosophische Bibliothek. 500). Hamburg 2013, S. 303.

2 „Ding, ahd. »Gerichtsverhandlung«, mhd. dinc verhandelte >Sache< und dann Sache überhaupt (vgl. Bedingung, Sache), entspr. gr. chrema, pragma, lat. res, mlat. auch ens, heißt all. Alles, was ohne Widerspruch Gegenstand des Bewußtseins werden kann. [...] Sofern etwas als außerhalb des Bewußtseins existierend oder so gedacht wird, wie es in Wirklichkeit ist, heißt es Außen- oder Einzelding (ens reale).“ Siehe unter: Regenbogen und Meyer 2013, S. 152.

3 Vgl. Winfried Nöth: Handbuch der Semiotik. Stuttgart und Weimar 22000, S. 4.

4 Vgl. Regenbogen und Meyer 2013, S. 295.

5 Vgl. Micheal Erler: Platon. In: Hellmut Flasher (Hg.): Die Philosophie der Antike (=Grudriss der Geschichte derPhilosophie. 2/2). Basel 2007, S. 478.

6 Vgl. Manfred Kraus: Platon (428/27-348/47 v.Chr.). In: Tilman Borsche: Klassiker der Sprachphilosophie. Von Platon bis Noam Chomsky. München 1996, S. 19-20 und vgl. Jochem Hennigfeld: Geschichte der Sprachphilosophie. Antike und Mittelalter. Berlin 1994, S. 27.

7 Vgl. Hennigfeld 1994, S. 33-35.

8 Vgl. Erler 2007, S. 478 und vgl. Kraus 1996, S. 20.

9 Vgl. Kraus 1996, S. 21.

10 Vgl. Kraus 1996, S. 22.

11 Ebd., S. 25.

12 Vgl. Eugenio Coseriu: Geschichte der Sprachphilosophie. Von den Anfängen bis Rousseau. Tübingen und Basel 2003, S. 44-45.

13 Vgl. Jürgen Trabant: Elemente der Semiotik. Tübingen und Basel 1996, S. 23-24.

14 Trabant 1996, S. 24.

15 Vgl. ebd.

16 Vgl. Nöth 22000, S. 5.

17 Vgl. Hellmut Flasher: Aristoteles. In: Ders. (Hg.): Die Philosophie der Antike. Ältere Akademie. Aristoteles. Peripatos (=Grundriss der Geschichte der Philosophie. 3). Basel 22004, S. 280-281.

18 Vgl. Nöth 22000, S. 62.

19 „korrelat(iv), neulat., »wechselseitig«; dazu das Korrelat, das eine der beiden Glieder einer Korrelation, d.i. wechselseitigen Beziehung. K.e oder korrelative Begriffe sind daher solche, die nur in Wechselbeziehung Sinn haben [...].“ Sieheunter: Regenbogenund Meyer 2013, S. 363.

20 Vgl. Winfried Nöth: Semiotik. Eine Einführung mit Beispielen für Reklameanalysen. Tübingen 1975, S. 11.

21 Vgl. Nöth 22000, S. 62-63.

22 Vgl. Nöth 1975, S. 11.

23 Vgl. Nöth 22000, S. 62-63.

24 Vgl. Wolfram Peters: Didaktik der Informationsverarbeitung. Eine sprachdidaktisch-semiotische Analyse der Mensch-Maschine-Kommunikation (=Sprache und Information 21). Tübingen 1990, S. 20-21.

25 Vgl. Flasher 22004, S. 280-281.

26 RegenbogenundMeyer 2013, S. 303.

27 Vgl. Nöth 1975, S. 11.

28 Vgl. Nöth 22000, S. 5.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Das triadische Sprachzeichenmodell von Charles Sanders Peirce. Ein Vergleich mit Platon und Aristoteles
Untertitel
Eine philosophisch-sprachwissenschaftliche Untersuchung
Hochschule
Universität Paderborn  (Institut für Humanwissenschaften > Philosophie > Wissenschaftstheorie und Philosophie der Technik)
Veranstaltung
Grundbegriffe der Sprachphilosophie
Note
1,7
Autor
Jahr
2019
Seiten
23
Katalognummer
V1000700
ISBN (eBook)
9783346398161
ISBN (Buch)
9783346398178
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Charles Sanders Peirce, triadisches Sprachzeichenmodell, Platons Sprachzeichenmodell, Aristoteles Sprachzeichenmodell, Peirce Sprachzeichenmodell, Sprachphilosophie, Grundbegriffe der Sprachphilosophie
Arbeit zitieren
Yannick Puhze (Autor), 2019, Das triadische Sprachzeichenmodell von Charles Sanders Peirce. Ein Vergleich mit Platon und Aristoteles, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1000700

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