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Interkulturalität, Transkulturalität und Bildung. Problematiken in Bezug auf Diskriminierung

Title: Interkulturalität, Transkulturalität und Bildung. Problematiken in Bezug auf Diskriminierung

Term Paper , 2020 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sabrina Eberhart (Author)

Pedagogy - Intercultural Pedagogy
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Die vorliegende Arbeit befasst sich mit folgender Forschungsfrage "Welche Problematiken können im Zusammenhang zwischen Trans- und Interkulturalität und Bildung hinsichtlich Diskriminierung entstehen?" beantwortet werden soll.

Nach dieser, als erster Teil der vorliegenden Arbeit angeführten, Einleitung beschäftigt sich das zweite Kapitel mit den Begrifflichkeiten des Kulturbegriffs und gibt einen Überblick, was unter den Begriffen "Kultur", "Transkulturalität", "Interkulturalität" und "Diskriminierung" zu verstehen ist.

Im nachfolgenden dritten Kapitel wird erläutert, um was es sich bei Diskriminierung handelt und wie sehr diese im Alltag bereits verankert ist. Es wird dargelegt, welche Auswirkungen Vorurteile und Diskriminierung haben und was unter Assimilierung zu verstehen ist. Ebenso wird dargestellt, weshalb Fremdheitskonstruktionen funktionieren.

Einen kurzen Überblick über Konflikte in Transkulturalität und Bildung verschafft das vierte Kapitel. In jenem Abschnitt wird erläutert, inwieweit Kultur und Bildung einhergehen und zu welche Problematiken es in dieser Hinsicht entstehen können. Die Notwendigkeit interkulturellen Lernens sowie die Funktionalität weltbürgerlicher Bildung werden im nachfolgenden fünften Kapitel betrachtet, während im sechsten Abschnitt auf die Kritik am Konzept der interkulturellen Kompetenz eingegangen wird.
Das siebte und somit letzte Kapitel stellt eine Zusammenfassung zur vorliegenden Hausarbeit und deren Ergebnissen dar. Das angeschlossene Literaturverzeichnis rundet diese Arbeit ab.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserläuterung

2.1. Kultur

2.2. Interkulturalität

2.3. Transkulturalität

2.4. Diskriminierung

3. Diskriminierung und Assimilierung

3.1. Auswirkungen von Vorurteilen in Form von Diskriminierung

3.2. Assimilierung als Variante von Diskriminierung

3.3. Das Funktionieren von Fremdheitskonstruktionen

4. Konflikte in Transkulturalität und Bildung

4.1. „Fremde Kulturen“ und Bildung

4.2. Verknüpfung von Fremdem/Eigenem und Lernprozessen

5. Notwenigkeit interkulturellen Lernens

5.1. Die Funktionalität weltbürgerlicher Bildung

6. Kritik am Konzept interkultureller Kompetenz

7. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematiken, die im Kontext von Trans- und Interkulturalität im Bildungsbereich hinsichtlich Diskriminierung entstehen können. Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen kultureller Prägung, Fremdheitskonstruktionen und Bildungsprozessen zu beleuchten, um Wege für einen diskriminierungsfreien Bildungsalltag aufzuzeigen.

  • Analyse der Begriffe Kultur, Interkulturalität und Transkulturalität
  • Untersuchung von Diskriminierungsmechanismen und Assimilierungsprozessen
  • Kritische Reflexion von Fremdheitskonstruktionen im pädagogischen Kontext
  • Bedeutung von interkulturellem Lernen und weltbürgerlicher Bildung
  • Herausforderungen der Inklusion und Mehrsprachigkeit in der Schule

Auszug aus dem Buch

3.3. Das Funktionieren von Fremdheitskonstruktionen

Unter Fremdheitskonstruktionen versteht man meist Vorurteile, die sich über Generationen eingebürgert haben. Solche Vorurteile kann man oft sogar im eigenen Verwandtschaftskreis vernehmen, wenn Großeltern Sätze wie „die Jugend heutzutage… wir waren früher ganz anders“ oder „früher was alles besser, da gab es noch keine Computer“ sagen. Viele Vorurteile hört man aber vor allem bei sogenannten „Wirtshausgesprächen“, wenn sämtliche politische Themen mit Unwahrheiten und Halbwissen ausgestattet werden. Vor allem bei Wahl-Vorbereitungen wird in dieser Hinsicht immer aktiv diskutiert, was letztendlich sogar rassistische Züge annehmen kann.

Betrachtet man an dieser Stelle Wahl-Plakate von Parteien, die gegen die Zuwanderung sind, sind die damit verbundenen Wahlsprüche oftmals sehr grenzwertig, wenn nicht sogar schon als rassistisch zu bezeichnen (vgl. Heiser, Foliensammlung 1, S. 8). Durch das Vorleben solcher Vorurteile, bürgern sich diese in die nachfolgenden Generationen ein, es entsteht also eine Form des „Nachredens“, ohne dies selbst jemals hinterfragt zu haben. Ohne Reflexion, wie man selbst über dieses Thema denkt, kommt es daher zu einem Schubladendenken. In Gesellschaft äußert man dieses Schubladendenken und wird dadurch verbreitet. Vielmehr sollten wir aber hinterfragen, wie viel Wahrheitsanspruch in einer solchen Behauptung steckt. Als Fremdes tritt schließlich nicht der Fremde selbst auf, Fremdheit vernehmen wir ausschließlich in uns selbst. Das heißt, wir selbst empfinden etwas als fremd - das/der Fremde an sich nimmt sich selbst nicht als fremd wahr.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz von Migration und Bildung ein und definiert die zentrale Forschungsfrage hinsichtlich Diskriminierung in interkulturellen Kontexten.

2. Begriffserläuterung: Hier werden die theoretischen Grundlagen durch die Definitionen von Kultur, Interkulturalität, Transkulturalität und Diskriminierung gelegt.

3. Diskriminierung und Assimilierung: Dieses Kapitel analysiert die negativen Auswirkungen von Vorurteilen, das Phänomen der Assimilierung sowie die Entstehung von Fremdheitskonstruktionen im Alltag.

4. Konflikte in Transkulturalität und Bildung: Es wird untersucht, wie Schule als Nährboden für Diskriminierung fungiert, aber auch, wie interkulturelles Lernen und neue pädagogische Ansätze zur Konfliktlösung beitragen können.

5. Notwenigkeit interkulturellen Lernens: Dieses Kapitel begründet die Notwendigkeit von interkulturellem Lernen für ein vorurteilsfreies Zusammenleben und thematisiert die weltbürgerliche Bildung.

6. Kritik am Konzept interkultureller Kompetenz: Hier erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit dem gängigen Konzept interkultureller Kompetenz und dessen methodischen Einschränkungen.

7. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einem Resümee über die Bedeutung von Anerkennung und Gleichheit als Kernziele interkultureller Bildung.

Schlüsselwörter

Migration, Bildung, Interkulturalität, Transkulturalität, Diskriminierung, Assimilierung, Vorurteile, Fremdheitskonstruktionen, interkulturelles Lernen, weltbürgerliche Bildung, Diversität, Rassismus, Inklusion, Mehrsprachigkeit, pädagogische Kompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit den Herausforderungen und Problematiken, die in Bildungsprozessen entstehen, wenn verschiedene kulturelle Identitäten aufeinandertreffen, wobei ein besonderer Fokus auf der Vermeidung von Diskriminierung liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen Begriffe wie Kultur und Diskriminierung, die Rolle von Assimilierung, die Entstehung von Schubladendenken sowie die Möglichkeiten interkulturellen Lernens im schulischen Kontext.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: „Welche Problematiken können im Zusammenhang zwischen Trans- und Interkulturalität und Bildung hinsichtlich Diskriminierung entstehen?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Aufarbeitung erziehungswissenschaftlicher sowie sozialpädagogischer Konzepte zur interkulturellen Bildung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Diskriminierungsmechanismen, die Gefahr von Fremdheitskonstruktionen, Konflikte an Schulen durch Vorurteile sowie Ansätze für ein gelingendes interkulturelles Lernen dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Diskriminierung, Interkulturalität, Transkulturalität, Vorurteile, Fremdheitskonstruktionen und interkulturelles Lernen.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen Assimilierung und Integration?

Die Autorin betrachtet Assimilierung als eine einseitige Anpassung, bei der die eigene Identität aufgegeben werden muss, während sie das Ziel einer diskriminierungsfreien Integration als einen beidseitigen, bereichernden Prozess betont.

Welche Rolle spielt die Mehrsprachigkeit laut der Autorin?

Mehrsprachigkeit wird als große Chance für Bildung und berufliche Zukunft gesehen, wobei die Autorin kritisiert, dass sie im aktuellen Schulsystem häufig durch das Verlangen nach einem einsprachigen Fokus unterdrückt wird.

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Details

Title
Interkulturalität, Transkulturalität und Bildung. Problematiken in Bezug auf Diskriminierung
College
University of Graz
Grade
1,0
Author
Sabrina Eberhart (Author)
Publication Year
2020
Pages
18
Catalog Number
V1000952
ISBN (eBook)
9783346374639
ISBN (Book)
9783346374646
Language
German
Tags
inter- transkulturalität bildung problematiken bezug diskriminierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabrina Eberhart (Author), 2020, Interkulturalität, Transkulturalität und Bildung. Problematiken in Bezug auf Diskriminierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1000952
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