Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Medienpädagogik

Die Bedeutung von Social Media im Prozess der Identitätsbildung in der Adoleszenz

Titel: Die Bedeutung von Social Media im Prozess der Identitätsbildung in der Adoleszenz

Fachbuch , 2021 , 71 Seiten

Autor:in: Katharina Hofer (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Identitätsbildungsprozesse unterliegen zeitlich bedingten, gesellschaftlichen Wandlungsprozessen und kulturellen Gegebenheiten. Insbesondere Jugendliche bilden ihre Identität heutzutage nicht nur durch realweltliche Interaktionen heraus, sondern auch mit Hilfe von Medien und sozialen Netzwerken.

Was kennzeichnet die Phase der Adoleszenz und wie lässt sie sich von anderen Lebensphasen abgrenzen? Durch welche Prozesse wird Identität konstituiert? Wie nutzen Jugendliche soziale Medien?

Katharina Hofer untersucht die Bedeutung von Social Media für die Identitätsbildung in der Jugend. Sie geht sowohl darauf ein, welche Möglichkeiten soziale Netzwerke Heranwachsenden bieten, als auch darauf, welche Probleme sich daraus ergeben.

Aus dem Inhalt:
- Alltagswirklichkeiten;
- Entwicklungsphasen;
- Identitätsbildung;
- Mediensozialisation;
- Persönlichkeit;
- Selbstbild

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2 Grundlagen

2.1 Entwicklungsaufgaben in der Adoleszenz

2.2 Identitätsbildungsprozesse

3 Medien und Sozialisation

3.1 Theorien zur Subjektivität im 21. Jhdt.

3.2 Social Media als Möglichkeitsraum

4 Identitätsbildung und Social Media

4.1 Möglichkeiten

4.2 Probleme

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Social Media als erweitertes Handlungsfeld im Prozess der Identitätsbildung Jugendlicher. Dabei wird analysiert, wie Heranwachsende in einer mediatisierten Lebenswelt Identität konstituieren, welche Chancen sich durch virtuelle Interaktionsräume ergeben und mit welchen Herausforderungen sowie machtbasierten Mechanismen sie konfrontiert sind.

  • Bedeutung von Entwicklungsaufgaben in der Adoleszenz
  • Mediensozialisation und hybride Alltagswirklichkeiten
  • Subjektivierungsprozesse und algorithmische Steuerung
  • Möglichkeiten der Selbstdarstellung und Selbstreflexion auf Social Network Sites (SNS)
  • Risiken durch Polarisierung, Filterblasen und soziale Exklusionsprozesse

Auszug aus dem Buch

4.1 Möglichkeiten

„Die Medien spielen im Alltag von Jugendlichen eine zentrale Rolle. Sie eröffnen als soziale Probebühnen Handlungsräume, in welchen Identitäten erarbeitet werden. Der Umbau der sozialen Beziehungen in der Ablösung von den Eltern und der Zuwendung zu den Peers wird über Medien gestaltet. Medienpräferenzen schaffen Zusammengehörigkeitsgefühle und symbolische Formen der Abgrenzung.“ (Süss 2004: 142)

Nach Hipeli und Süss verwenden Heranwachsende Medien zur Erschließung gesellschaftlicher Handlungsräume, um Autonomie zu beanspruchen und individuell gewählte Zugehörigkeiten zum Ausdruck zu bringen. Die verschiedenen Entwicklungsaufgaben, die sich in der Phase der Adoleszenz darstellen, können durch Prozesse des Ausprobierens verschiedener Verhaltensweisen und Lebensstile bewältigt werden. Insbesondere das Herausarbeiten der eigenen Identität stellt sich als zentrale Herausforderung für Jugendliche dar. Jene Prozesse der Identitätsbildung geschehen in zunehmender Ablösung vom Elternhaus bzw. von der jeweiligen Betreuungsperson oder den Betreuungspersonen und der Zuwendung zu der eigenen Peer-Group. Die Orientierung an der eigenen Peer-Group wird insofern als wesentliche Schlüsselkomponente für Identitätsbildungsprozesse in der Adoleszenz verstanden. SNS eröffnen in diesem Zusammenhang Raum für jene Identitätsbildungsprozesse: Jugendliche erkunden sich in medialer Interaktion mit anderen (meist mit den eigenen Peers) selbst. Hierbei können neue Konzeptionen, aber auch Spiegelungen eigener Vorstellungen und Haltungen entdeckt und ausprobiert werden. Hipeli und Süss sprechen in diesem Kontext von Online-Welten als soziale Probebühnen. (Vgl. Süss/Hipeli 2010: 142–148)

Realweltliche und virtuelle Realität erfahren an dieser Stelle keine direkte Abgrenzung voneinander, vielmehr gehen diese fließend ineinander über und stellen somit hybride Alltagswirklichkeiten dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Identitätsbildung in der Adoleszenz unter dem Einfluss von Social Media ein und erläutert die forschungsleitenden Fragen sowie den methodischen Aufbau der Arbeit.

2 Grundlagen: Hier werden die theoretischen Fundamente gelegt, indem der Begriff der Adoleszenz als Lebensphase definiert, das Konzept der Entwicklungsaufgaben beleuchtet und historische sowie postmoderne Theorien der Identitätsbildung vorgestellt werden.

3 Medien und Sozialisation: Dieses Kapitel verknüpft die Konzepte von Medien und Sozialisation, setzt sich mit modernen Subjektivitätstheorien auseinander und definiert Social Media als technisch konstruierten Möglichkeitsraum.

4 Identitätsbildung und Social Media: Das Hauptkapitel führt die zuvor theoretisch erarbeiteten Aspekte zusammen, um die spezifischen Chancen (Möglichkeiten) und Risiken (Probleme) für die Identitätsarbeit Jugendlicher in sozialen Netzwerken kritisch zu untersuchen.

5 Fazit und Ausblick: Diese abschließende Betrachtung fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und identifiziert weiteren Forschungsbedarf hinsichtlich des Bewusstseins Jugendlicher über die strukturellen Einflüsse von Social Media auf ihre Identitätsbildung.

Schlüsselwörter

Identitätsbildung, Adoleszenz, Social Media, Mediensozialisation, Subjektivierung, Peer-Group, Selbstdarstellung, Digitale Medien, Algorithmen, Machtstrukturen, Online-Identität, Mediatisierung, Soziale Netzwerke, Entwicklung, Jugend

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, welche Bedeutung soziale Medien und insbesondere soziale Netzwerke für den Prozess der Identitätsbildung von Jugendlichen während der Adoleszenz haben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen zählen die Entwicklungsaufgaben im Jugendalter, die Mediensozialisation, die Theorie der Subjektivierung sowie die kritische Analyse von Social Media als technisch geformte Räume der Selbstdarstellung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, einen zeitgemäßen Beitrag zu leisten, der aufzeigt, welche Möglichkeiten Social Media für Jugendliche zur Identitätsarbeit bietet und welche Probleme dabei, etwa durch algorithmische Steuerung oder Erwartungsdruck, entstehen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer interdisziplinären Literaturanalyse, bei der soziologische, psychologische und medienwissenschaftliche Ansätze zusammengeführt und analysiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil (Kapitel 4) werden die Identitätsbildungsprozesse in sozialen Netzwerken konkret untersucht, wobei der Fokus auf den Nutzungspraktiken von Jugendlichen und der Wechselwirkung mit den strukturellen Vorgaben der Plattformen liegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Identitätsbildung, Adoleszenz, Mediatisierung, Subjektivierung, soziale Netzwerke, Selbstdarstellung und algorithmische Machtstrukturen.

Inwiefern sind Social Media als „soziale Probebühnen“ zu verstehen?

Dieser Begriff beschreibt, dass Jugendliche soziale Netzwerke nutzen, um in einer virtuellen Umgebung verschiedene Rollen, Verhaltensweisen und Identitätsfacetten risikofrei auszuprobieren, bevor oder während sie diese in der realen Welt festigen.

Welche Rolle spielen Algorithmen bei der Identitätsbildung?

Algorithmen strukturieren den Raum, in dem sich Jugendliche bewegen. Sie filtern Informationen, begünstigen Echokammern und können durch personalisierte Feedback-Mechanismen (wie Likes) den Druck erhöhen, normierten Schönheitsidealen oder Lebensstilen zu entsprechen.

Ende der Leseprobe aus 71 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bedeutung von Social Media im Prozess der Identitätsbildung in der Adoleszenz
Autor
Katharina Hofer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
71
Katalognummer
V1000962
ISBN (eBook)
9783964873231
ISBN (Buch)
9783964873248
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Alltagswirklichkeiten Entwicklungsphasen Identitätsbildung Mediensozialisation Persönlichkeit Selbstbild
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Hofer (Autor:in), 2021, Die Bedeutung von Social Media im Prozess der Identitätsbildung in der Adoleszenz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1000962
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  71  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum