Zur Theologie des Todes bei Karl Rahner


Seminararbeit, 2000

19 Seiten


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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zur Hermeneutik eschatologischer Aussagen

3 Grundeigenschaften des Rahnerschen Todesverständnisses
3.1 Allgemeinheit des Todes
3.2 Tod als Trennung von Leib und Seele
3.3 Tod als Ende des Pilgerstandes

4 Tod als Folge der Sünde
4.1 Tod als Strafe der Erbsünde
4.2 Tod als persönliche Todsünde
4.3 Tod und Teufel

5 Tod als Erscheinung des Mitsterbens mit Christus

6 Abschlussbemerkung

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Das Interesse Karl Rahners am Phänomen des Todes entspringt verschiedenen, miteinander zusammenhängenden Interessensquellen: zum einen kann die Theologie Rahners als grundsätzlich seelsorgerlich ausgerichtete Theologie verstanden werden, die konkrete menschliche Erfahrungen ins Zentrum des Interesses stellt11. Gerade das Phänomen des Todes konfrontiert jeden Menschen, ob jung oder alt, mit seiner Endlichkeit, mit der Unausweichlichkeit des Todes. Das Sträuben gegen eine egalitäre Hinnahme des Todes auch bei alten und ,,lebenssatt" sterbenden Menschen macht eine seelsorgerliche Herausforderung sichtbar, denn ,,der Mensch [muss] in das existentielle Verstehen dieser letzten Phase des Lebens eingeübt werden, weil er sonst das Leben verfehlt: [...]"22.

Jeder Mensch muss sich früher oder später mit seiner zeitlichen Endlichkeit konfrontieren. Der Tod ist gleichzeitig ein paradoxes Phänomen: Auf der einen Seite ereilt er jede/n gleichermaßen und niemand kann ihn wirklich aus seinem Leben streichen, auf der anderen Seite wird er seit jeher tabuisiert. Das zeigt nicht zuletzt auch die aktuelle medizin-ethische Diskussion um selbstbestimmtes Sterben, die wiederum ein wachsendes Interesse an der Thematik Tod-Sterben dokumentiert. Zum anderen lässt auch Rahners eigene anthropologisch gewendete Theologie ein Interesse an der Materie erklären. Den großen Kontext für eine Betrachtung der Todestheologie bietet die Mitte der Theologie Rahners insgesamt: der transzendentale und universale Heilswille Gottes, der seine Mitte und seinen Höhepunkt in Tod und Auferstehung Jesu Christi findet. Die anthropologisch gewendete Theologie Rahners kulminiert in seiner Rede vom ,,übernatürlichen Existential" des Menschen, zum ersten Mal erwähnt in der ,,Theologie des Todes" aus dem Jahre 1958. Demnach ist jeder Mensch auf Gottes Selbstmitteilung hingeordnet, die wiederum in besonderer Weise christologisch zentriert ist.

Karl Rahners ,,Theologie des Todes", deren Niederschrift als Reaktion auf das 1950 von Papst Pius XII. verkündete Dogma von der Aufnahme Marias mit Leib und Seele in den Himmel verstanden werden kann33, gilt in der Forschung als Beginn einer neuen Sichtweise eschatologischer Sachverhalte. Sein Anliegen war zunächst, dieses Dogma Kritikern verständlich zu machen. Er etablierte als Erster die Einsicht in das Sterben als direkte Öffnung für Gott im Gegensatz zur bisherigen Sichtweise, nach der der Tod allein als direkte Öffnung für Gott anzusehen sei. Über den deutschsprachigen Raum hinaus ist seine Theologie des Todes auf große Resonanz gestoßen. Zahlreiche Theologen entwickelten eigene Konzepte auf der Grundlage Rahnerscher Gedanken.

So führt z.B. Ladislaus Boros seine ,,Endentscheidungshypothese", die besagt, dass im Tod in exponierter Weise der Mensch zur Entscheidung über sein Schicksal und zur Begegnung mit Gott aufgerufen ist, direkt auf Rahner zurück, was von letzterem allerdings bestritten wird.

Rahner interpretiert den Tod existential und wendet sich somit gegen eine Deutung in philosophischer Tradition, die in ihm entweder eine ,,tragische Ausweglosigkeit"44 manifestiert sieht oder ihn im Gegenzug mit einem schwer deutbaren ,,Glanz"55 versieht.

Der Tod nimmt für Rahner den Menschen mit Leib und Seele in Besitz, er bringt dem Menschen mit der leiblichen Erfahrung auch seine innere Vollendung auf Gott hin. Tod wird also nicht als einmaliges, punktuelles Ereignis gefasst, sondern als Vollendung des Lebenswerkes.

Rahner nimmt in seiner Betrachtung des Todes Gedanken bezüglich seines Postulats vom ,,anonymen Christen" auf: Jedem Menschen ist nach Rahner die Möglichkeit gegeben, sich in seinem und durch sein Sterben dem absoluten Geheimnis Gottes anzuvertrauen.66

2 Zur Hermeneutik eschatologischer Aussagen

Karl Rahner versteht eschatologische Aussagen als Interpretationen biblischer und apostolischer Aussagen, damit also als Deutungen selbst schon aufgrund ihrer literarischen Gefasstheit gedeuteter Glaubenserfahrungen.77 Die eigentliche Hauptaussage eschatologischer Rede muss für Rahner stets die Allwissenheit Gottes sein, die aber die Möglichkeit des Menschen nicht übersteigt, zu verstehen. Daraus entsteht ein Spannungsverhältnis zwischen dem geheimnishaften Grundcharakter eschatologischer Ausssagen insgesamt und der Möglichkeit des Menschen, das Zukünftige als verborgend anwesend erkennen zu können. Denn Gott hat auf der einen Seite den Tag der endzeitlichen Vollendung dem Menschen nicht offenbart. Andererseits aber ist der Mensch geschichtliches Wesen. Das heißt, dass für sein Selbstverständnis konstitutiv ist, dass er in zeitlicher Dimension vor- und zurückblickt, sowohl seine eigene, individuelle Existenz als auch das gesamte Menschengeschlecht betreffend. Rahner bezeichnet die Fähigkeit zur Anamnese und Prognose als menschliche Existentialien. Die Erkenntnis der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gehören also insgesamt zum Selbstverständnis des Menschen. Dadurch, dass die Gegenwart stets verwiesen ist und bleibt auf die Zukunft und die Zukunft wesensgemäß zum Menschen gehört, bildet sie zugleich ein inneres Moment dieses Selbstverständnisses. Für Rahner muss der Inhalt des Wissens um die Zukunft die Gegenwart des Menschen mitkonstituieren. Somit werden eschatologische Aussagen zu Aussagen über die eschatologische Gegenwart. Dieser eschatologische Grundcharakter, der häufig unter der Bezeichnung ,,präsentische Eschatologie" gefasst wird, macht zugleich seinen verborgenen Charakter aus. Das heißt, dass eschatologische Aussagen immer nur im Modus der Möglichkeit erfolgen können. Als Quelle eschatologischer Aussagen nennt Rahner die heilsgeschichtliche Gegenwart, Eschatologie bedeutet schließlich den Vorblick aus der durch Jesus Christus bestimmten Heilssituation heraus.

,,Der Mensch als Christ weiß von seiner Zukunft weil und indem und darin, daß er durch die Offenbarung Gottes von sich selbst und seiner Erlösung in Christus weiß."88

Schon an dieser Stelle begegnet Rahner seinen Kritikern, z.B. dem in der Abschlussbemerkung erwähnten Hans Urs von Balthasar, der Rahner indirekt eine Vernachlässigung der Bedeutung des Kreuzestodes Jesu als alleinige Erlösung des Menschen vorwirft.

3 Grundeigenschaften des Rahnerschen Todesverständnisses

Rahner prägte die Idee vom Tod als Tat und aktivem Selbstvollzug des Menschen im Gegensatz zu einem passiv zu erleidenden Vorgang, wobei weder Schmerz, Leid noch die Sinnlosigkeit jedes Sterbevorgangs geleugnet werden. An anderer Stelle relativiert Rahner diese frühere Ansicht wiederum, indem er sagt, dass der ,,Tod des Menschen [...] ein passives, nicht kalkulierbares und der vollen Verfügung des Menschen entzogenes Moment in sich hat"99. Der Mensch ist natürlich immer angewiesen auf die gnadenhafte Zuwendung Gottes. Weil der Mensch selbst eine substantielle Einheit von Leib und Seele bildet, bleibt auch diese Einheit von Aktiv-Gestalten und Passiv- Erleiden im Tod gewahrt.

Mit dem Tod endet unwiderbringlich das menschliche Leben. Der Begriff der ,,Vollendung" im Tod ist für Rahner eng verbunden mit seinem Freiheitsbegriff. In einem Interview aus dem Jahr 1980 sagt Rahner: ,,Überall, wo in einem Menschenleben Freiheit, das heißt Entscheidung radikaler Art, denkbar ist, ist auch Vollendung möglich"1010. Freiheit ist für Rahner immer verbunden mit dem Treffen von Entscheidungen. Für ihn gibt es keinen Freiheitsbegriff, der in Einklang zu bringen ist mit einer unverantworteten, wilkürlichen Lebenseinstellung. Rahner sieht den Menschen in seinem existentiellen Selbstvollzug nahezu autonom. Seine gesamte Existenz vollzieht sich dabei stets in der Spannung zwischen Aktivität und Passivität, die im Tod ihren Höhepunkt findet. Der Tod bedeutet für den Menschen die letzte und definitive Möglichkeit, sich mit seinem Leben zu konfrontieren, sich für oder gegen Gott zu entscheiden im Hinblick nicht auf eine absehbare Zukunft, sondern auf Ewigkeit. Weil Gott Möglichkeit und alles bedingender Grund menschlichen Daseins ist, hat die Konfrontation mit dem Tod automatisch mit Gott zu tun. Rahners Verständnis des Menschen als Einheit von Person und Natur1111 gemäß ordnet er dem Tod einen naturalen und einen personalen Aspekt zu. Kritisch angemerkt werden muss an dieser Stelle, dass Rahners Aspekt des ,,naturalen" Charakters widersprüchlich ist, denn in seiner frühen ,,Theologie des Todes" misst er dem Tod ,,etwas Gemeinsames, gleichsam Neutrales"1212 bei, diese Sichtweise ändert sich jedoch, weil Rahner insgesamt der Natur kein neutraler Charakter innewohnen könne, sondern immer ein von der göttlichen Gnade schon überformter. Der kirchenamtlichen Lehre von der Trennung von Leib und Seele im Tod entspricht nach Rahner der naturale. Der personale Aspekt wird in der Auffassung vom Tod als Ende des menschlichen Pilgerstandes deutlich. In seiner ,,Theologie des Todes" geht Rahner zunächst auf drei kirchenamtlich bezeugte Aussagen über den Tod ein.

3.1 Allgemeinheit des Todes

Dass alle Menschen sterben ist eine nicht zu leugnende und für jeden einzelnen Menschen unausweichliche Tatsache. Die Vermutung, alttestamentliche Gestalten wie Henoch oder Eliah seien vom Tod verschont worden, lässt sich nicht mit letzter Gewissheit bestätigen, der Tod Marias kann mit Sicherheit behauptet werden. Über diesen medizinisch-biologischen, banalen Sachverhalt hinaus bedeutet für Rahner der Sachverhalt der Allgemeinheit des Todes auch eine Aussage über die geistig-seelische Verfasstheit des Menschen. Letztlich bildet nicht eine medizinische, sondern eine den Menschen als Person verstandene und sein kommunikatives Verhältnis zu Gott bestimmende Notwendigkeit Begründung für den Tod, die in der sündigen Natur des Menschen liegt.1313 Korrespondierend zur Allgemeinheit der Erbsünde umgreift die Allgemeinheit des Todes die menschliche Existenz insgesamt.1414

3.2 Tod als Trennung von Leib und Seele

Die abendländische, christliche Tradition hat in ihrer platonischen Tradition den Gedanken einer grundsätzlich positiv aufzufassenden, unsterblichen geistigen Seele aufgenommen. Als Weiterentwicklung dieses Modells ist eine Differenzierung nach der genauen Zusammengehörigkeit dieser beiden Aspekte erfolgt, die davon ausgeht, dass eine wie auch immer geartete Weiterexistenz des Leibes nicht als Zusatz zur Auferstehung der Seele erfolgen kann, will sie die Einmaligkeit der inneren ,,Vollendung der Freiheit"1515 als Vollendung der im Leben getroffenen, ernsten und freiheitlichen Entscheidung des Menschen im Tod bedenken. Rahner betont, thomistisch geprägt, aber an mehreren Stellen, dass die Vorstellung von der Trennung von Leib und Seele, die noch bis zur Aufklärung gültigen Charakter besaß, zur Beschreibung des Todes lediglich vorläufigen Charakter habe und letztlich unzureichend sei. Sie dient eher zur Beschreibung des Todes als zur Charakterisierung seines Wesens als Heilsereignis. Zu vermeiden ist weiterhin eine dualistische Deutung; der Mensch ist vielmehr als Ganzheit und Einheit zu sehen1616. Weiterführend kritisiert Rahner an der Vorstellung der Trennung von Leib und Seele im Tod, dass die ,,Eigenart des menschlichen Todes, die Endgültigkeit seiner im Leben getroffenen Freiheitsentscheidung, nicht angemessen als inneres Moment des Todes reflektiert werde."1717

Rahner betont an anderer Stelle, dass es für den Menschen wohl einen Unterschied zwischen Leib und Seele gibt, die Auferstehung aber, in dessen Kontext ja diese Rede steht, nach alttestamentlicher Tradition Geschehnis des einen, ganzen Menschen ist.1818 Die insgesamt kritische Betrachtung der traditionellen Lehraussage vom Tod als Trennung von Leib und Seele kulminiert in seiner häufig kritisierten Rede von einer ,,allkosmischen Seele". Im Tod bestimme die Seele durch die Aufgabe ihrer abgegrenzten Leibgestalt die ganzheitliche Welt mit und öffne sich dem All. Diese ,,allkosmische Seele" bleibe auch nach dem Tod des Menschen als menschliche Geistseele bezogen auf die Materie und ist damit Ausdruck Rahners ganzheitlicher theologischer Anthropologie. In späteren Jahren distanziert sich Rahner allerdings wieder etwas von dieser Aussage seiner ,,Theologie des Todes". Immer mehr wird von ihm der personale Aspekt des Todes, also der Zusammenhang von Sünde und Tod, hervorgehoben.1919

3.3 Tod als ,,Ende des Pilgerstandes"

Die traditionelle kirchliche Lehraussage über den Tod als Ende des Pilgerstandes meint die Unmöglichkeit des Menschen, nach seinem Tod durch eigene Verdienste noch Einfluss auf sein endgültiges Schicksal nehmen zu können.2020 Diese Lehrmeinung ist ursprünglich gerichtet gegen die Auffassung von einer Apokatastasis, also gegen eine universale Allversöhnung der gesamten Menschheit im Jenseits wie gegen religiöse Richtungen, die von einer Seelenwanderung ausgehen. Die Menschheitsgeschichte hat nach christlichem Verständnis eine einmalige, unwiederbringliche Qualität. Aufgrund Rahners ganzheitlicher, den Menschen als leib-geistiges Wesen fassender Anthropologie setzt der Tod nicht nur im biologisch- medizinischen Sinn dem Leben ein Ende, sondern er betrifft auch den Menschen als ,,geistig-sittliche Person"2121. Die sittlichen Entscheidungen, die der Mensch während seines Lebens trifft, werden im Tod endgültig, nicht revidierbar. Rahner nimmt so den Menschen als freiheitliches, verantwortliches Wesen ernst und betont den Charakter des Todes als Engültigwerden der vom Menschen getroffenen personalen Entscheidungen. Hier wird also Rahners Verständnis des Todes als aktivem Vollzug des Menschen selbst deutlich. Die menschliche Freiheit während des Lebens ist immer auf den Moment des Todes bezogen, jede Entscheidung zu Lebzeiten wird im Tod gegenwärtig. Zu betonen ist an dieser Stelle, dass die Gesamtheit der im Leben getroffenen Entscheidungen endgültig werden, es also nicht um eine neue Qualität der Entscheidungen im Tod geht.2222

Rahner lehnt sich hier an Heideggers Verständnis des Lebens als ,,Sein zum Tode"2323 an. Dabei hat aber die Endlichkeit des Menschen für Rahner eine grundsätzlich positive Bedeutung, sie ist die Grundverfassung des Menschen als Voraussetzung für seine Existenz als Subjekt und Person und essentieller Bestandteil seiner Natur.2424 Menschliche Freiheit ist für Rahner also wesentlich eine irdische Größe, die sich im Tod vollendet. Damit erklärt Rahner jeglichem Dualismus eine Absage, der die Seele im Tod vom Leib getrennt und befreit sieht. Der Mensch bildet vielmehr eine substantielle Einheit von Seele und Leib, die immer auf den Tod hingeordnet ist. Damit lehnt sich Rahner an die Auffassung von der ,,prolixitas mortis". Im Tod wird diese Einheit gewahrt.

4 Tod als Folge der Sünde

Die traditionelle Glaubensaussage über den Tod besagt, dass der leibliche Tod im Unterschied zum im Neuen Testament oft im Kontext der Sünde erwähnten Tod der Seele Folge menschlicher Sünde sei. Auch das II. Vaticanum widmet sich in ,,Gaudium et spes" von 1965 diesem Kontext:

,,Außerdem lehrt der christliche Glaube, dass der leibliche Tod, dem der Mensch, hätte er nicht gesündigt, entzogen gewesen wäre, besiegt wird, wenn dem Menschen sein Heil, das durch seine Schuld verlorenging, vom allmächtigen und barmherzigen Erlöser wiedergeschenkt wird."2525

Dem Menschen sei ursprünglich die Möglichkeit einer unsterblichen Existenz mitgegeben. Durch die ,,freie Abkehr"2626 Adams als Stammvater des Menschengeschlechts von Gott aber stehe der Mensch vor der Tatsache, die Körper und Geist umfassende Gottverbundenheit verloren zu haben. Der konkrete Tod des Menschen mache seine Zerfallenheit deutlich. Rahner erläutert weiter die Todesfreiheit Adams dahingehend, dass dieser nicht frei gewesen sei von einem bewussten, leibhaften Ende seiner Existenz, die endzeitliche Vollendung des Menschen hätte vielmehr auch leibhaften Charakter besessen, sonst wäre die Bedeutung des Todes im eigentlichen Sinne, also als ,,von außen her erlittene Beraubung der konkreten Leiblichkeit"2727 und als Ende des Lebens nicht zutreffend und für den Menschen ernsthaft nicht nachvollziehbar. Der menschliche Tod wird dadurch nach Rahner in seiner Aussage als Folge der Schuld relativiert. Ausserdem relativiert die Tatsache, dass Rahner den Menschen grundsätzlich auf die Gnade Gottes, auf eine Existenz, die frei vom Tod ist, hingeordnet sieht, die grundsätzliche Eigenschaft des Todes als Folge der Schuld:

,,[I]n der Hinordnung auf die Gnade und das übernatürliche Ziel der Teilnahme am

Leben Gottes ist real-ontologisch in jedem Menschen ein Existential gegeben, das dem Tod widerspricht"2828.

Dieses Existential des Menschen, das sich gegen eine quasi gleichförmige Entgegennahme des Todes zur Wehr setzt, macht für Rahner deutlich, dass Tod gleichsam ,,Heils- und Unheilsereignis"2929 ist und dass diese Dialektik gleichsam seine ,,Verhülltheit" ausmache3030. Diese Verhülltheit deutet Rahner weiter als Todsünde. Sie bestehe in der

,,Autonomie des Sterbens, die die Offenheit des Todes auf Gott hin, die in seiner Verhülltheit liegt, nicht bejaht und sich nicht bejahend der faktisch mit der Gnade und dem übernatürlichen Existential gegebenen Verfügung Gottes ergibt."3131

Rahner gibt weiterhin zu bedenken, dass im Unterschied zur bspsw. reformatorischen oder jansenitischen Theologie3232 der Tod nach katholischen Verständnis primär auf das Mitsterben mit Jesus Christus als Heilstod hingeordnet sei und der naturale Charakter des Todes somit stärker betont werde.

Rahner hält insofern an der traditionellen Glaubensaussage vom Tod als Strafe der Sünde fest, insofern er das Leiden im Sterben verstanden als ,,Tat im Tod"3333 als Zeichen des ,,Fehlen[s] der göttlichen Gnade"3434 deutet.

Folge der Sünde ist für Rahner die Tatsache, dass der Mensch sich im Tod nicht nur vollendet, sondern stirbt.3535 Für Rahner aber wehrt sich der Mensch aufgrund des übernatürlichen Existentials gegen den Tod, gegen seine Grausamkeit und Sinnlosigkeit und der Tod wird durch das menschliche Bekenntnis zum grausamen Kreuzestod Christi. Der Tod wird dadurch zwar nicht vernichtet, aber bleibend umgewandelt und überwunden. In seiner ,,Theologie des Todes" unterscheidet Rahner weiterhin zwischen dem Tod des gerechtfertigten Christen und dem des ungäubigen Sünders; er kritisiert die traditionelle Sichtweise, nach der der Tod grundsätzlich im Kontext ausschließlich negativ gefasster Passivität des Menschen gesehen wird. Der Tod des Gerechtfertigten wird im Zusammenhang mit der Erbsünde als Strafe (poenalitas, nicht poena) gesehen und nicht wie beim Sünder mit persönlichen Sünden. Davon wird aber an anderer Stelle die Rede sein.

In späteren Stellungnahmen Rahners gibt er zu bedenken, dass der Zusammenhang von Tod und Sünde heute nur noch schwer nachzuvollziehen ist, weil die menschliche Schuldgeschichte zeitlich später einsetzt als das biologische Ableben und weil weiterführend eine schuldfreie Existenz nur schwer vorstellbar scheint.3636 Für Rahner ist insgesamt die Bedeutung des Todes als Vollendung der menschlichen

Freiheitsgeschichte bedeutsamer als der Zusammenhang zwischen Tod und Sünde, weil, wie H. Vorgrimler formuliert, ,,menschliche Verweigerung vom Liebeswillen Gottes umgriffen ist"3737.

4.1 Tod als Strafe der Erbsünde

Die bereits erläuterte Verhülltheit des Todes wird von Rahner genauer bezeichnet als gestörtes Verhältnis zwischen göttlicher Gnade und irdischer Wirklichkeit; sie widerspreche dem übernatürlichen Existential des Menschen3838. Dieses Verhältnis ist aber nicht gottgewollt gestört, sondern strebt ursächlich nach Harmonie. Ursache für das gestörte Verhältnis aber ist für Rahner die Erbschuld, den Tod bezeichnet Rahner als ,,Strafe der Erbschuld, Strafe, weil Folge und konnaturaler Ausdruck der Situation, die mit der Erbsünde eintrat"3939. Die eigentliche menschliche Schuld besteht für Rahner darin, dass Adam ursprünglich die göttliche Gnade ablehnte, die ihm als natürlich gegeben von Gott zugedacht war.4040

Sichtbares Zeichen für die Erbschuld sei der Tod. Erweitert wird diese Sicht durch Rahners eigenen, gnadentheologischen Ansatz, nach dem der Mensch auf der einen Seite Sünder, auf der anderen Seite aber stets als unter dem Existential der göttlichen Gnade Stehender beschrieben wird. Eine einseitige Interpretation der Erbsündenlehre ohne Einbindung des umfassenden Erlösungswillen Gottes ist für Rahner nicht tragbar.

4.2 Tod als persönliche Todsünde

Der Tod wird nicht nur als Folge der Sünden des menschlichen Gesamtschicksals, sondern auch der individuellen Schuld jedes Einzelnen verstanden. Besonders aufgrund der Betrachtung neutestamentlicher Aussagen den Tod betreffend (Röm 1, 32; Jak 1, 15 u.a.) lässt sich diese Aussage stützen. Wie bei der Erbsünde steht auch beim Tod als Folge der persönlichen Schuld, ,,und zwar [...] als innerer, wesensgemäßer Ausdruck [...] dieser persönlichen Sünden in der auch leiblichen Gesamtwirklichkeit des Menschen"4141 der Tod wesensgemäß als Tat des Menschen für Rahner im Vordergrund. Insofern betrifft der Tod auch das Schicksal der Menschen, die ohne persönliche Sünden sind, das Schicksal der Gerechten.

4.3 Tod und Teufel

Biblischen Aussagen gemäß erscheint der Tod ebenso im Kontext der Sünde wie des Teufels. Das Neue Testament redet vom Teufel als Inhaber der Macht des Todes. Der Versuchung des Teufels als dem Herrscher der Welt ist Adam anfänglich durch die Schlange erlegen und diese Versuchung begründet seine Sündhaftigkeit.4242 Rahner legt in seinen Ausführungen die Vorstellung vom Teufel als gefallenem Engel zugrunde. Ob allein die einmalige, anfängliche Versuchung Adams durch die Schlange oder vielmehr der Charakter des Todes aller Menschen als Sündentod den Zusammenhang zwischen Tod und Teufel begründen, behandelt Rahner eindeutig: Er geht aus von einem unmittelbaren Verhältnis zwischen Sündentod und Teufel. Der Teufel als gefallener Engel versucht anstatt durch die Gnade Gottes in ,,selbstherrlicher Autonomie"4343 sein Wesen zu vollenden. Vollendung bedeutet somit Vollendung ohne Gnade. Der Tod als Vollendung der Welt wird vom Teufel gewollt, er will sich und die Welt im Tod verwirklichen.

5 Tod als Erscheinung des Mitsterbens mit Christus

Aus Rahners theologischer Auffassung vom Tod als zu gleichen Teilen Heils- und Unheilsereignis resultiert seine Auffassung vom naturalen Charakter des Todes, der jeden Menschen als ,,geistig-materiell Seiendem"4444 wesenhaft mit dem Wesen des Todes verbinde. Der Tod Jesu nun sei durch seine Menschwerdung mit dem jedes anderen Menschen wesensgleich. Ebenso wie der Tod für den Menschen ein vielschichtiges Phänomen ist, ebenso, wie er in ihm sowohl Leid als auch Vollendung findet, wie der Geist sich im Tod allkosmisch öffnet, so ist auch der Tod Christi als vielschichtiges Phänomen zu betrachten.

Aufgrund dieser methodischen Vorüberlegungen kritisiert Rahner die bisherigen theologischen Erlösungstheorien, insbesondere die Satisfaktionslehre, nach der der Mensch allein durch die freiwillige Aufsichnahme des Todes Christi die Gnade Gottes wiederzuerlangen imstande ist und die unendliche Beleidigung Gottes wiedergutmachen kann. Rahner kritisiert bei gleichzeitiger Beibehaltung des Opfercharakters Jesu Todes an diesem Modell, dass diese Wiedergutmachung allein durch die Übernahme des Todes Christi, durch die Erlösung durch das Blut Christi, und nicht durch eine andere sittliche Tat von unendlichem Wert erreicht werden kann.

Denn durch den Tod Jesu wird, ,,[w]as Erscheinung der Sünde war, [...]ohne daß es in seiner Dunkelheit aufgehoben wird, Erscheinung des die Sünde negierenden Ja zum Willen des Vaters."4545 Weiter heißt es:

,,Durch den Tod Christi ist seine [Christi, S.K.] geistige Wirklichkeit, die er von Anfang an besaß und die er in seinem durch den Tod sich vollendenden Leben tätigte, offen geworden für die ganze Welt [...] und zur bleibenden Bestimmung real- ontologischer Art für diese Welt in ihrem Grund geworden."4646

In seiner ,,Theologie des Todes" liegt der Schwerpunkt noch in der bewussten und aktiven Übernahme des Todes in seiner Verhülltheit. Diese erlösende Bedeutung des Todes Christi wird auch umso besser verständlich, wenn man sich vergegenwärtigt, dass der Tod für Rahner ein das ganze Leben begleitender Vorgang ist und nicht auf den zeitlichen Endpunkt biologischen Lebens beschränkt bleibt. Der Tod Jesu bedeutet für Rahner später vor allem den Höhepunkt göttlicher Offenbarung. Weiterhin wird deutlich, dass die Selbstmitteilung Gottes in Jesus Christus göttliche und menschliche Natur zu gleichen Teilen hat.

Christi Tod und Leben ist weiterführend in seiner erlösenden Funktion als Einheit zu begreifen. Rahner spricht in diesem Zusammenhang von einem ,,axiologischen"4747 Verhältnis zwischen Leben und Tod Christi. Weil Jesus Christus den menschlichen Tod gestorben ist, ist er durch den Hades gegangen; jedem Menschen mit seiner Leiblichkeit ist für Rahner damit eine Heilssituation offenbart, ob er sie in freier Entscheidung annimmt oder ablehnt.

Jesu Tod erst hat nach Rahner dem Menschen Möglichkeiten ,,real-ontologischer Natur"4848 personalen Handelns ermöglicht. Ohne seinen Tod wäre die Gnade Gottes nicht zur alles bestimmenden Wirklichkeit menschlichen Daseins geworden. Jesu Tod hat die Sünde in die Gnade Gottes verwandelt.4949

In seiner ,,Theologie des Todes" unterscheidet Rahner weiterhin zwischen dem Tod des gerechtfertigten Christen und dem des ungläubigen Sünders; er kritisiert die traditionelle Sichtweise, nach der der Tod grundsätzlich im Kontext ausschließlich negativ gefasster Passivität des Menschen gesehen wird. Der Tod des Gerechtfertigten wird zwar im Zusammenhang mit der Erbsünde und nicht wie beim Sünder mit persönlichen Sünden gesehen, für Rahner aber ist der Tod Tat, aktiver Vollzug und passives Erleiden zu gleichen Teilen. Damit schließt er an eine neutestamentliche Tradition an, nach der der Tod als

,,Sterben im Herrn"

(Apok 14, 13) charakterisiert wird. Im Römerbrief (6, 8) heißt es: ,,Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden." Kennzeichnend für diese neutestamentliche Sichtweise ist also, dass durch Glaube und Taufe schon im Leben der Tod Christi mitvollzogen wird und umgekehrt durch den Tod neues Leben geschenkt wird. Schon hier wird also deutlich, dass der (nicht allein biolgisch gefasste) Tod für Rahner als Beginn der Ewigkeit Gottes zu verstehen ist.

Weiterführend und in seiner Einmaligkeit nicht relativierend, aber fundierend gibt Rahner in der ,,Bilanz des Glaubens" zu bedenken, dass der Kreuzestod Jesu und seine Auferstehung grundsätzlich verankert sei auch in der alttestamentlichen Vorstellung von einer ,,künftigen Auferstehung der Gerechten"5050, für die ein Wesenszusammenhang zwischen Tod und unwiderruflichem Ende der Geschichte konstitutiv sei.

Die Bedeutung des Kreuzestodes Christi hat für Rahner schließlich mystische Bedeutung mit seinem ,,Ja zur Unbegreiflichkeit Gottes"5151. Die Erlösung geschieht durch die paradox zu fassende Einheit von Tod und Liebe gleichermaßen, durch die alles umfassende göttliche Gnade.

In seinem ,,Grundkurs des Glaubens" interpretiert Rahner den Gedanken des Sühneopfers Jesu Christi grundlegend neu. Er wird als grundsätzlich zeitgeschichtlich bedingtes Vorstellungsmodell des Neuen Testaments und für den heutigen Menschen nicht mehr unbedingt nachvollziehbar charakterisiert, das schwer mit dem versöhnlichen Charakter Jesu Todes und seiner Auferstehung in Einklang zu bringen sei.5252

Auf der Grundlage Rahners Todesverständnisses als zu gleichen Teilen aktivem und passiven Vollzug basiert auch der soteriologische Aspekt des Todes Christi. Im Tod selbst ist für den Menschen keine aktive Tat mehr möglich, außer, dass er sich im Tod selbst entsagen kann, sich völlig entmächtigen kann. Diese damit verbundene Hoffnungs- und Sinnlosigkeit kann zu einem spirituellen, glaubenden Vollzug göttlicher Gnade werden. Somit stirbt der glaubende Mensch in seinen Glauben hinein, ,,[d]er furchtbare Tod wird zum Heilsereignis, der Mensch ist erlöst, er hat das ewige Leben in der Auferstehung im Tod"5353.

6 Abschlussbemerkung

Vor allem sein ehemaliger Ordensbruder und Freund Hans Urs von Balthasar übte in seinem Buch ,,Cordula oder der Ernstfall" manche Kritik an Rahners anthropologischer Theologie in Bezug auf den Kreuzestod Christi. Für v. Balthasar vernachlässigt Rahner bestimmte biblische Motive (z.B. Röm 8, 3 u.a.) und damit die Bedeutung Christi als Erlöser des Menschen. Rahner betont dagegen immer wieder den menschlichen Charakter des Todes Christi in seinem Leiden und seiner Leere. V. Balthasar kritisiert weiter, dass Rahner durch seine Betonung des kommunikativen Charakters der Beziehung zwischen Gott und Mensch die Bedeutung des Kreuzessymbols unterschätze. Für Balthasar basiert die Hoffnung auf Erlösung in erster Linie auf Jesu Kreuzestod und Auferstehung und nicht, wie er Rahner vorwirft, auf dem ,,ewigen Heilswillen Gottes"5454. Mit Rahner aber kann diesem Vorwurf abschließend und diese Darstellung abrundend dadurch begegnet werden, dass er davon ausgeht, dass ,,[d]er Tod [...] negativ zu interpretieren wäre, wenn wir nicht mit Jesus, dem

Gekreuzigten und Auferstandenen, sterben würden. Diese negative Aussage ist also [...] mit einer Bedingung konditioniert, die nach dem Glauben der Christen durch Jesus Christus schon längst überholt ist."5555

Literatur

v. Balthasar, Hans Urs, Cordula oder der Ernstfall, Einsiedeln 1966.

Dorn, Klaus/ Wagner, Harald, Zum Thema ,,Eschatologie". Tod, Gericht, Vollendung, Paderborn 1992.

Haunhorst, Christiane, Karl Rahners Theologie des Todes als Grundlage einer praktischen Begleitung von Sterbenden, Dissertation, Berlin 1997.

Hilberath, Bernd Jochen, Karl Rahner. Gottgeheminis Mensch, Mainz 1995.

Imhof, Paul (Hg.), Karl Rahner: Bilanz des Glaubens. Antworten des Theologen auf Fragen unserer Zeit. München 1985.

Ders./Biallowons, Hubert, Karl Rahner im Gespräch. Band 2: 1978-1982, München 1983.

Rahner, Karl, Zur Theologie des Todes. Mit einem Exkurs über das Martyrium, Freiburg 1958.

Ders., Betrachtungen zum ignatianischen Exerzitienbuch, München 1965.

Ders., Schriften zur Theologie, Band IV, Einsiedeln/Zürich/Köln 21971.

Ders., Grundkurs des Glaubens. Einführung in den Begriff des Christentums, Freiburg 21984.

Ders./ Vorgrimler, Herbert, Kleines Konzilskompendium. Sämtliche Texte des

Zweiten Vatikanums mit Einführungen und ausführlichem Sachregister, Freiburg 191986.

Ders./Weger, Karl-Heinz, Was sollen wir noch glauben? Theologen stellen sich den Glaubensfragen einer neuen Generation, Freiburg 21979.

Schulz, Michael, Karl Rahner begegnen, Augsburg 1999.

Vorgrimler, Herbert, Hoffnung auf Vollendung. Aufriss der Eschatologie, Freiburg 1980.

[...]


11 Hilberath, Bernd Jochen, Karl Rahner. Gottgeheimnis Mensch, 1997, 26f.

22 K. Dorn/H. Wagner, Zum Thema ,,Eschatologie". Tod, Gericht, Vollendung, Paderborn 1992, 80.

33 Vgl. H. Vorgrimler, Hoffnung auf Vollendung. Aufriss der Eschatologie, Questiones Disputatae 90, Freiburg 1980.

44 Raffelt/Verweyen, Karl Rahner, München 1997, 82.

55 Raffelt/Verweyen 1997, 82.

66 vgl. Raffelt/Verweyen 1997, 83.

77 Vgl. insgesamt Rahner, Theologische Prinzipien der Hermeneutik eschatologischer Aussagen, in: ders., Schriften zur Theologie Band VII, Einsiedeln/Köln/Zürich 21971, 401ff.

88 ebd., 415.

99 Imhof (Hg.), Karl Rahner: Bilanz des Glaubens. Antworten des Theologen auf Fragen unserer Zeit, München 1985, 334.

1010 P. Imhof/H. Biallowons, Karl Rahner im Gespräch. Band 2: 1978 - 1982, München 1983, 122.

1111 Vgl. K. Rahner, Zur Theologie des Todes. Mit einem Exkurs über das Martyrium, Freiburg i.Br. 1958, im folgenden abgekürzt als ThT, 15.

1212 ThT, 35.

1313 ThT, 16.

1414 Vgl. P. Imhof (Hg.) 1985, 331.

1515 Imhof (Hg.) 1985, 333.

1616 K. Dorn/H. Wagner 1992, 78.

1717 Vgl. C. Haunhorst, Karl Rahners Theologie des Todes als Grundlage einer praktischen Begleitung von Sterbenden, Berlin 1997, 176.

1818 Vgl. P. Imhof/H. Biallowons 1983, 125.

1919 Vgl. C. Haunhorst 1997, 176.

2020 Vgl. G. L. Müller, Katholische Dogmatik, Freiburg i.Br. 1995, 519.

2121 ThT, 26.

2222 Vgl. K. Dorn/ H. Wagner 1992, 79.

2323 C. Haunhorst 1997, 161.

2424 Vgl. C. Haunhorst 1997, 194.

2525 K. Rahner, H. Vorgrimler, Kleines Konzilskompendium. Sämtliche Texte des Zweiten Vatikanums mit Einführungen und ausführlichem Sachregister, Freiburg 191986.

2626 ThT, 32.

2727 ThT, 33.

2828 ThT, 35.

2929 ThT, 36.

3030 ThT, 36.

3131 ThT, 41.

3232 ThT, 34.

3333 ThT, 40.

3434 ThT, 40.

3535 ThT, 50.

3636 Imhof/Biallowons (Hg.) 1983, 123.

3737 Vorgrimler 1980, 137.

3838 Vgl. ThT, 45.

3939 ThT, 45.

4040 Vgl. Haunhorst 1997, 215.

4141 ThT, 46.

4242 ThT, 47.

4343 ThT, 49.

4444 ThT, 52.

4545 ThT, 57.

4646 ThT, 58.

4747 ThT, 58.

4848 ThT, 60.

4949 ThT, 64.

5050 P. Imhof (Hg.) 1985, 355.

5151 K. Rahner, Betrachtungen zum ignatianischen Exerzitienbuch, München 1965, 239.

5252 Vgl. K. Rahner, Grundkurs des Glaubens. Einführung in den Begriff des Christentums, Freiburg 21984, 277.

5353 Vgl. C. Haunhorst, Berlin 1997, 240.

5454 Vgl. H. U. v. Balthasar, Cordula oder der Ernstfall, Einsiedeln 1966, 92.

5555 Imhof/Biallowons 1983, 135.

19 von 19 Seiten

Details

Titel
Zur Theologie des Todes bei Karl Rahner
Hochschule
Universität Trier
Autor
Jahr
2000
Seiten
19
Katalognummer
V100179
Dateigröße
438 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Theologie, Todes, Karl, Rahner
Arbeit zitieren
Susanne Kühn (Autor), 2000, Zur Theologie des Todes bei Karl Rahner, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/100179

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