Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Derecho - Civil / Derecho de Familia / Derecho de sucesiónes

Das Familiensplitting. Eine sozialpolitische Einordnung

Título: Das Familiensplitting. Eine sozialpolitische Einordnung

Trabajo Escrito , 2011 , 17 Páginas , Calificación: 1,8

Autor:in: Anonym (Autor)

Derecho - Civil / Derecho de Familia / Derecho de sucesiónes
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Die Arbeit setzt sich mit den Vorschlägen des Familiensplittings auseinander. Dazu soll im folgenden Kapitel kurz in die Debatte eingeführt werden. Neben der historischen Entwicklung der Besteuerung von Familien, wird insbesondere auf das Ehegattensplitting und die Kritik daran eingegangen. In Kapitel drei werden die beiden Hauptvarianten des Familiensplittings, das Familienrealsplitting und das Familientarifsplitting, diskutiert. Es wird mit einem Fazit geschlossen. Ziel dieser Arbeit ist es, mittels der Analyse von Sekundärliteratur eine Bewertung der Vorschläge zum Familiensplitting vorzunehmen und die Frage zu beantworten, ob es sich bei ihnen um sinnvolle Instrumente der Familienpolitik handeln könnte.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ehegattensplitting und Kritik

3. Familiensplitting

3.1 Familientarifsplitting

3.2 Familienrealsplitting

4. Schluss

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den verschiedenen Modellen des Familiensplittings als Alternative oder Ergänzung zum bestehenden Ehegattensplitting in Deutschland auseinander. Ziel ist es, unter Einbeziehung verfassungsrechtlicher und ökonomischer Aspekte zu bewerten, ob diese Modelle als sinnvolle Instrumente der Familienpolitik dienen können, um die steuerliche Berücksichtigung von Familienmitgliedern systematisch zu verbessern.

  • Kritische Analyse des Ehegattensplittings und der damit verbundenen steuerpolitischen Debatten.
  • Untersuchung der Funktionsweise und Auswirkungen des Familientarifsplittings unter Berücksichtigung internationaler Vergleiche (Frankreich).
  • Bewertung des Familienrealsplittings als Instrument zur Berücksichtigung unterhaltsrelevanter Aufwendungen.
  • Diskussion der Vereinbarkeit von steuerpolitischen Maßnahmen mit dem Verfassungsrecht und dem Gebot der Steuergerechtigkeit.

Auszug aus dem Buch

3.1 Familientarifsplitting

Das Familientarifsplitting ähnelt inhaltlich stark dem gegenwärtigen Ehegattensplitting und soll daher zuerst behandelt werden. Hierbei werden nicht nur die Ehegatten als Teil der Wirtschafts- und Erwerbsgemeinschaft angesehen, sondern die gesamte Familie, sprich inklusive der Kinder (vgl. Bünnagel 2006: 6). Während die Eheleute in der Regel weiterhin mit dem Faktor 1 ein die Berechnung eingehen würden (das Ehegattensplitting bliebe also im Prinzip bestehen), gibt es für Kinder mehrere Varianten. Einerseits wäre es denkbar, alle Familienmitglieder gleich zu veranlagen. Allerdings sind solche Entwürfe eher selten anzutreffen (vgl. Bergs et al. 2006: 7). Stattdessen gehen Kinder meistens mit einem geringeren Wert als 1 in die Berechnung der Steuerschuld ein, da es fraglich ist, ob man Kinder wirklich als vollwertige Mitglieder der Wirtschaftsgemeinschaft ansehen kann, da sie aufgrund ihres Alters und/oder ihrem Schulstatus nicht im selben Umfang zum Gesamteinkommen der Familie beitragen können, wie das bei Erwachsenen der Fall ist. Ein solches Teilsplitting kann des Weiteren auch nach Alter der Kinder gestaffelt werden (vgl. Bünnagel 2006: 7). Nichtsdestotrotz gibt es weiterhin Kritik an dieser Methode, da die „Berücksichtigung von Kindern als Mitglieder der Erwerbs- und Verbrauchsgemeinschaft analog zum Ehegattensplitting insbesondere bei kleinen Kindern weit hergeholt [erscheint]“ (Bünnagel 2006: 7). Befürworter argumentieren Bünnagel (2006: 7f) zufolge daher auch weniger steuertheoretisch, sondern verstärkt bevölkerungspolitisch und nennen als positives Beispiel häufig Frankreich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den hohen Stellenwert der Familienpolitik in Deutschland, diskutiert den demografischen Wandel und führt in die Kritik am bestehenden Steuersystem sowie die Zielsetzung der Arbeit ein.

2. Ehegattensplitting und Kritik: Dieses Kapitel erläutert die Funktionsweise des Ehegattensplittings, beleuchtet dessen verfassungsrechtliche Einordnung und setzt sich mit der Kritik an diesem Instrument auseinander.

3. Familiensplitting: Hier werden die beiden Hauptvarianten, das Familientarifsplitting und das Familienrealsplitting, detailliert analysiert und hinsichtlich ihrer Eignung als familienpolitisches Instrument bewertet.

3.1 Familientarifsplitting: Dieses Unterkapitel untersucht das Familientarifsplitting, vergleicht es mit dem Ehegattensplitting und zieht das Modell in Frankreich als Fallbeispiel heran.

3.2 Familienrealsplitting: Dieses Unterkapitel thematisiert das Familienrealsplitting, welches Unterhaltsverpflichtungen innerhalb der Familie in den Mittelpunkt stellt, und diskutiert dessen steuerliche Auswirkungen.

4. Schluss: Das Schlusskapitel fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Komplexität der Vermischung von Bevölkerungs- und Steuerpolitik und schließt mit einer abschließenden Bewertung der Splittingmodelle.

Schlüsselwörter

Familienpolitik, Steuergerechtigkeit, Ehegattensplitting, Familientarifsplitting, Familienrealsplitting, Verfassungsrecht, Einkommensteuer, Leistungsfähigkeitsprinzip, Unterhaltsverpflichtungen, Demografischer Wandel, Familienförderung, Steuerbemessungsgrundlage, steuerliche Entlastung, Familienbesteuerung, Wirtschafts- und Erwerbsgemeinschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der steuerlichen Behandlung von Familien in Deutschland und analysiert kritisch, ob alternative Splittingverfahren das bestehende Ehegattensplitting ersetzen oder sinnvoll ergänzen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die Familienbesteuerung, die Steuergerechtigkeit (horizontal und vertikal), das Leistungsfähigkeitsprinzip sowie die verfassungsrechtliche Einordnung von Splittingmodellen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, durch eine Analyse von Sekundärliteratur zu bewerten, ob das Familientarifsplitting oder das Familienrealsplitting als geeignete Instrumente zur Förderung von Familien und zur Gewährleistung steuerlicher Gerechtigkeit dienen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf der analytischen Auseinandersetzung mit Sekundärliteratur, inklusive fachwissenschaftlicher Diskussionen, verfassungsrechtlicher Urteile und volkswirtschaftlicher Stellungnahmen.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Kritik am Ehegattensplitting, die Untersuchung des Familientarifsplittings (unter Einbezug des französischen Modells) und die Analyse des Familienrealsplittings als alternative Methode.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Publikation?

Zu den prägenden Begriffen zählen neben Familiensplitting und Ehegattensplitting vor allem das Leistungsfähigkeitsprinzip, Steuergerechtigkeit sowie die bevölkerungspolitische versus steuerpolitische Zielsetzung.

Warum wird im Rahmen des Familientarifsplittings ein Exkurs zu Frankreich unternommen?

Frankreich dient als Fallbeispiel, da es ein ähnliches Splitting-Modell praktiziert und das Land häufig in der deutschen Debatte als Referenz für eine erfolgreiche Familienpolitik angeführt wird, um politische und wirtschaftliche Parallelen zu ziehen.

Wie unterscheidet sich das Familienrealsplitting in seinem Ansatz vom Tarifsplitting?

Während das Tarifsplitting die Familie als Einheit besteuert, zielt das Realsplitting darauf ab, Unterhaltsverpflichtungen innerhalb der Familie steuerlich abzugsfähig zu machen, um die tatsächliche Leistungsfähigkeit der Unterhaltsverpflichteten besser abzubilden.

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
Das Familiensplitting. Eine sozialpolitische Einordnung
Calificación
1,8
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
17
No. de catálogo
V1002096
ISBN (Ebook)
9783346377623
ISBN (Libro)
9783346377630
Idioma
Alemán
Etiqueta
familiensplitting eine einordnung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2011, Das Familiensplitting. Eine sozialpolitische Einordnung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1002096
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  17  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint