Die Systemtheorie


Seminararbeit, 1995

16 Seiten, Note: 3,7


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Gliederung:

1. Einleitung

2. Erläuterung des Begriffes „Gesellschaft“

3. Die Bedeutung des Gesellschaftsbegriffes für die Soziologie

4. Gesellschaft als Organismus und Mechanismus

5. Der historische Materialismus als Gesellschaftsbild

6. Das Modell vom Funktionieren der Gesellschaft: Die strukturell-funktionale Theorie
6.1. Funktionsbedingungen
6.2. Die Bedeutung der Eigeninteressen in der Gesellschaft
6.3. Veränderungen der Gesellschaft

7. Gesellschaft unter dem Blickpunkt eines Systems
7.1. Begriff des Systems
7.2. Das Handlungssystem
7.3. Das adaptive System
7.4. Handlungssysteme im Verbund
7.5. Eine Definition für Gesellschaft

8. Literatur

9. Anhang: Definitionsauswahl: „Gesellschaft“ & „Systemtheorie“

1. Einleitung

Soziologie gilt als die Wissenschaft von der Gesellschaft. Wenn man jedoch versucht den Begriff „Gesellschaft“ zu definieren, ergeben sich eine Vielzahl von Problemen, da sich, je nach Betrachtungsweise, diese Definition verschiebt.

Ziel des vorliegenden Referates ist es, die Bedeutung des Begriffes „Gesellschaft“ aufzuzeigen und die Schwierigkeiten zu verdeutlichen, die sich bei dem Versuch einer Definition ergeben.

Zudem werden wir versuchen zu erklären, wie die strukturell-funktionale Theorie und die Systemtheorie mit der Definition von Gesellschaft verbunden sind, und warum in diesem Zusammenhang eher von Modellen als von Theorien gesprochen werden muß.

2. Erläuterung des Begriffes „Gesellschaft“

In der Regel bezeichnet der Begriff „Gesellschaft“ die Gesamtheit der Menschen eines Landes, bzw. einer Nation und ihre Beziehungen zueinander. Schlüsselt man diese sehr allgemeine Formel weiter auf, so ergibt sich daraus eine Vielzahl von Komponenten. Gesellschaft bezeichnet die Ganzheit der zwischenmenschlichen Ordnungen und Gebilde, sowie die Tatsache, daß der Mensch generell nur im Zusammenleben und -wirken mit seinen Mitmenschen anzutreffen ist, welches die alleinige Ursache für Erhalt und Entstehung aller Kultur ist. Die menschliche Gesellschaft zeigt auf jeder ihrer Entwicklungsstufen eine Mehrzahl von Formen und Ordnungen. Innerhalb dieser Gesellschaft ist der Mensch Mitglied mehrerer Gruppen, die nicht eindeutig voneinander abzugrenzen sind, da sie sich vielfach überschneiden und einschließen. In den westlichen Gesellschaften des 20. Jahrhunderts wären das beispielsweise die Kirche, Parteien, die Familie und der Staat1.

Im Gegensatz zu der alten europäischen Ständeordnung, in der die Gesellschaft dem mehr oder weniger absoluten Staat und seinem Rechtssystem eingeordnet war, entfaltete die seit 1789 entstehende bürgerliche Gesellschaft ihre eigene Dynamik, was neben politischen Gründen den starken wirtschaftlich-technischen Veränderungen zuzuschreiben ist. Aus ihnen erwuchsen gesellschaftliche Phänomene wie z.B. Klassenbildung, -gegensätze und -kämpfe, Industrialisierung und die damit verbundene Urbanisierung, die Auflösung der patriarchalen Ordnung sowie Versachlichung und Rationalisierung der Abhängigkeitsverhältnisse2.

Das oben gegebene Beispiel für die Veränderlichkeit von Gesellschaft verdeutlicht die Schwierigkeit, sämtliche Phänomene die unter dem Oberbegriff Gesellschaft zu finden sind auf einen möglichen gemeinsamen Nenner zu bringen. Die Schwierigkeit den Begriff als Ganzes exakt zu definieren, erzwingt den Entwurf von Bildern einzelner Gesellschaftszusammenhänge, die alle eine voneinander unterschiedliche Perspektive besitzen. Beispiele hierfür sind:

Industriegesellschaft (Produktionsweise)

Sozialistische Gesellschaft (Eigentumsordnung)

Stagnierende Gesellschaft (Bevölkerungsentwicklung)

Städtische Gesellschaft (Siedlungsfolge)

Primitive Gesellschaft (Kulturstufe)

Faschistische Gesellschaft (Ideologie)

Säkularisierte Gesellschaft (Bedeutung der Religion)

Totalitäre Gesellschaft (Macht des Staates)3

In jedem dieser Fälle ist ein besonderer Punkt hervorgehoben, der gesellschaftliche Ablauf als Ganzes wird nicht erfaßt. Hierfür bestehen zwei Gründe: zum Einen gibt es eine Vielzahl von Gesellschaftstypen, die sich zum Teil in wesentlichen Punkten voneinander unterscheiden und daher unterschiedliche Erklärungen benötigen. Zum Anderen werden Entwicklungen von vielen verschiedenen Ursachen beeinflußt, so daß man diese differenziert betrachten muß.

3. Die Bedeutung des Gesellschaftsbegriffes für die Soziologie

Typisch für den Zusammenhang von Gesellschaft ist die Verkettung von Ursachen und Wirkungen. Die Ursache die eine Wirkung hervorruft, läßt sich ihrerseits selber auf eine Ursache zurückführen. Andererseits kann auch die erzielte Wirkung ihrerseits zu einer Ursache werden, die verschiedene andere Wirkungen hervorruft. Den Menschen prägende Einflüsse sind beispielsweise Familienmilieu und Erziehung. Diese Ursachen sind aber selber lediglich Auswirkungen gesellschaftlicher Vorgänge und Zusammenhänge4. Diese Vorgänge und Zusammenhänge stellen aber immer noch keine „letzten“ Ursachen dar, sondern lassen sich aus der geschichtlichen Entwicklung herleiten. Die Soziologie zieht hier eine Grenze, indem sie ihre Forschung auf gegenwärtige Vorgänge beschränkt und die Gegenwart lediglich mit der Blickrichtung auf mögliche zukünftige gesellschaftliche Vorgänge verläßt.

Trotz alledem bewahrt sich die Soziologie ein Bild von der Gesellschaft als Ganzes um aus ihm ein gewisses Vorverständnis zu ziehen. Dieses Vorverständnis ermöglicht es Ansätze zur Untersuchung einzelner Bereiche zu finden. Diese forschungsleitenden Ideen bleiben allerdings immer recht vage und unspezifisch. In der Wissenschaftslehre bezeichnet man die Leitbilder der Forschung als Paradigmata, Modelle oder Ansätze und unterscheidet davon den eigentlichen Theoriebereich, dem die spezifischen und wohlmöglich überprüfbaren Hypothesen zugerechnet werden. In diesem Sinn gehört das Gesellschaftsbild der Soziologie dem Modellbereich an und dient der Theoriebildung5. Grundsätzlich läßt sich zum soziologischen Umgang mit dem Begriff „Gesellschaft“ sagen, daß keine eindeutige Beschreibung und Analyse möglich ist, da es sich bei der Gesellschaft um eine Totalität handelt. Um eine exakte Beschreibung zu erlangen, müßten alle Einzelvorgänge und deren Ursachen bekannt sein, auch im historischen Sinn. Desweiteren steht die Subjektivität des Forschers im Weg, weil zu einer Totalität auch das eigene Denken über sie gehört6.

4. Gesellschaft als Organismus und Mechanismus

Das Paradigma der strukturell-funktionalen Theorie kann wie folgt umschrieben werden: „ Die Gesellschaft ist eine Art Organismus, bei dem die einzelnen Elemente im Sinne eines Systems funktional zusammen wirken. 7

Parsons, der Begründer dieser Richtung, bezieht sich auf Spencer und Durkheim sowie auf die amerikanische „cultural anthropology“. Dieses Theoriegebäude - erweitert durch Merton und Levy, modifiziert durch Luhmann - ist das gegenwärtig am weitesten ausgearbeitete Theoriegebäude der Soziologie8.

Der Vergleich mit Organismen hat in unserer Wissenschaft eine lange Tradition. Ein Klassiker der englischen Soziologie und bekannt als Organizist ist Herbert Spencer (1820 - 1903)

Er schrieb in seinem „Principles of Sociology“: „ Ich kann nicht genug Gewicht auf die Wahrheit legen, da ß ein sozialer Organismus und ein Einzelorganismus einander v ö llig gleich sind. 9. Bei der Gleichsetzung von Gesellschaft mit Organismen muß aber betont werden, das es sich natürlich nur um eine Analogie handelt, da man die Gesellschaft nicht als etwas verstehen kann, das man sehen und direkt greifen kann.

Eine weitere Analogie ist die Betrachtung der Gesellschaft als komplizierten Mechanismus, der, wie die anorganische Materie, physikalischen Gesetzen gehorchte. Um diese Vorstellung nachvollziehen zu können, muß man wissen, daß die Mechanik damals als Kernstück der Physik galt. Dem mechanistischen Denken entsprachen Begriffe wie beispielsweise „soziale Statik“ und „soziale Dynamik“. Bevor der Ausdruck „Soziologie“ von dem Franzosen Auguste Comte (1798 - 1857) eingeführt wurde, sprach man gerne von „sozialer Physik“.

Ein berühmter Mechanizist war der belgische Chemiker Ernest Solvay (1838 - 1922), der bezeichnenderweise ein Institut für physiologische und soziologische Forschung gründete .Er begriff den Gesellschaftsprozeß als energetischen Vorgang, und sah die Aufgabe der Gesellschaftslehre darin, daß: „ die Gesamtheit biologischer und sozialer Erscheinungen auf grundlegende physisch - chemische Wirkung zur ü ckzuf ü hren ist. 10

Auch der Nobelpreisträger für Chemie, Wilhelm Ostwald, geht von der physikalischen Erkenntnis aus: „ da ß alle Vorg ä nge in unserer Welt auf Energieumwandlungen beruhen, da ß aber bei jedem gezielten Energieeinsatz ein unvollkommener Wirkungsgrad hingenommen werden mu ß . 11

Man kann sich das analog hierzu an dem Beispiel des Wärmeverlustes bei Dampfmaschinen oder bei Verbrennungsmotoren verdeutlichen. Nach Ostwald soll die Aufgabe der Gesellschaft sein, den Nutzungsgrad menschlicher Energieverausgabung zu erhöhen, „ sei es durch Funktions- und Arbeitsteilung, sei es durch Sicherung einer Ordnung”.

Ostwalds Vorstellungen der Gesellschaft stellt keineswegs eine ausgereifte Theorie dar, ebenso wie die der anderen Mechanizisten. Ostwald versucht lediglich deutlich zu machen, wie Regelungen in den menschlichen Beziehungen dazu dienlich sein können, zu vermeiden daß Kräfte im gegenseitigen Kampf verbraucht werden, wohingegen durch Arbeitsteilung und Spezialisierung gleiche Leistungen mit verminderten Aufwand erbracht werden könnten. Für ihn ist es wichtig, die Vorteile die seiner Meinung nach die Vergesellschaftung und Kooperation mit sich bringen, darzulegen12.

Die Analogie der Gesellschaft mit einem Mechanismus findet dort ihre Grenzen, wo man konkret nach dem Funktionieren der ineinander greifenden Teilsystemen der Gesellschaft fragt. Das Erklären dieses Zusammenspiels ist zu komplex, als daß es durch die Analogie zu einem Mechanismus erklärt werden könnte. Aus diesem Grund wurden Ostwalds Analogien und die der anderen auch nicht weiter ausdifferenziert. Die mechanistische sowohl aber auch die organisistische Modellvorstellungen haben ihre Schwächen. Jeder Mechanismus wird von außen angetrieben, die Ursachen ihrer Veränderungen entstehen jedoch innerhalb jeder Gesellschaft selbst. Im Vergleich zu der Mechanismus-Idee scheint die des Organismus bezüglich der Berücksichtigung, daß die Elemente der Gesellschaft lebendige Individuen sind und das der soziale Gruppenprozeß sich selber trägt, angemessener zu sein. Aber auch die Organismus-Idee enthält Unstimmigkeiten: Organismen haben einen vorprogrammierten Lebenslauf, deren Entwicklung einer Gesellschaft sich so nicht bestimmen läßt. So ist sie, wie zweifellos ein Organismus, in ihrer Lebensdauer nicht begrenzt. Auch stehen die Organe eines lebendigen Körpers in keinem Konkurrenzverhältnis, wie es für die Mitglieder einer Gesellschaft typisch ist.

Die mechanizistischen und organizistischen Analogien zeigen insbesondere dort ihre elementaren Schwächen, wo es um eine Erklärung des sozialen Wandels geht. Eine Gesellschaftslehre, die sich gerade diesem Problem angenommen hat ist der „historische Materialismus“13.

5. Der historische Materialismus als Gesellschaftsbild

Der Kernpunkt der marxistischen Soziologie kann wie folgt beschrieben werde n :Die Gesellschaft l äß t sich verstehen als Konfliktfeld zwischen Ausbeutern und Ausgebeuteten, wobei die Basis der sozialen Macht insbesondere in industriellen Gesellschaften in der Verf ü gung ü ber Produktionsmittel verankert ist.14

Zum Verstehen dieser Gesellschaftslehre ist es wichtig das Menschenbild Marx` zu berücksichtigen. Der Mensch vermag nach der Marxschen Auffassung sein individuelles Leben nur als Gattungsleben sinnvoll zu verbringen; er begreift den Menschen als Gattungswesen15. Die Gesellschaftslehre des historischen Materialismus verbindet die Dynamik des Gesellschaftsprozeßes mit der Produktion materieller Güter. Zwei Größen bestimmen die Produktion materieller Güter: Zum einem die Eigentumsverhältnisse in der Produktionssphäre (die sogenannten „Produktionsverhältnisse“) und zum anderen der Stand der Produktionstechnik (die sogenannten „Produktionskräfte“). Nach der Marxschen Definition hängen die Produktionsverhältnisse von der Entwicklung der Produktionskräfte ab: hemmen die bestehenden Produktionsverhältnisse die Entwicklung der Produktionskräfte, so daß diese nicht mehr fortschreiten können, so kommt es zu sozialen Veränderungen, welche neue Produktionsverhältnisse mit sich bringen. Nach dieser Vorstellung scheint die einzige Ursache für den Wandel der Gesellschaft also in der Verantwortung der materiellen Verhältnisse zu liegen. Die marxistische Gesellschaftstheorie geht davon aus, das sich in modernen Gesellschaften Eigentum an den Produktionsstätten dazu benutzen läßt, noch mehr Eigentum anzusammeln, vorausgesetzt eine Gesellschaft läßt diese Art des Eigentumserwerbs zu. Demnach ist alle wirtschaftliche Macht von dem Rechtssystem einer Gesellschaft abhängig. Geht man davon aus, das der gesellschaftliche Prozeß von der wirtschaftliche Grundlage bestimmt wird, so kann diese sich nur unter dem Schutz und dem Einfluß des bestehenden Rechts entwickelt haben. Rechtsnormen und wirtschaftliche Macht stehen somit in einer Wechselbeziehung zueinander. Diese Einsicht legt Marx in seiner Definition der Kritik der politischen Ökonomie dar:

Die Gesamtheit der Produktionsverh ä ltnisse bildet die ö konomische Struktur der Gesellschaft, die reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer Ü berbau erhebt, und welcher bestimmte gesellschaftliche Bewu ß tseinsformen entsprechen. Die Produktionsweise des materiellen Lebens bedingt den sozialen, politischen und geistigen Lebensproze ß ü berhaupt. Es ist nicht das Bewu ß tsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftlichen Sein, das ihr Bewu ß tsein bestimmt . 16

Mit dem Wissen, daß diese „reale Basis“ kein rein wirtschaftliches und materielles Phänomen ist, schreibt er weiter :

Auf einer gewissen Stufe ihrer Entwicklung geraten die materiellen Produktivkr ä fte der Gesellschaft in Widerspruch mit den vorhandenen Produktionsverh ä ltnissen oder, was nur ein juristischer Ausdruck daf ü r ist, mit den Eigentumsverh ä ltnissen. 17

Nach Marx bestimmen die Produktionsverhältnisse - oder, bzw. eben juristisch ausgedrückt die Eigentumsverhältnisse - den Überbau (das Denken) und damit auch die Rechtsnormen. Da diese Normen aber auch Teil des Unterbaus darstellen, ist das Verhältnis zwischen Überbau und Unterbau einheitlich.

Die Kritik an dem historischen Materialismus liegt dort begründet, das er nur solange schlüssig bleibt, solange sein Kernpunkt (die Produktionsweise als der entscheidende Faktor des Gesellschaftsprozesses) beibehalten wird.; wobei die Marxisten durchaus zugestanden haben, daß mehrere Faktoren bestimmend sind. Sie haben diese aber aufgrund der Beibehaltung der Verständlichkeit ihres Denkmodells nur untergeordnet berücksichtigt.

Der historische Materialismus bezieht sich auf keine Analogien, und hat den Aspekt des gesellschaftlichen Wandels mit einbezogen. Soziale Veränderungen entstehen demnach aus der Gesellschaft selbst, sie sind nicht wie bei dem Mechanismus von einem äußeren Anstoß abhängig, und steuern auch nicht einem Endstadium entgegen (Organismus).

Das Endziel nach den Vorstellungen der marxistischer Lehre ist die klassenlose kommunistische Gesellschaft, wobei dieser Zustand die Aufhebung des Konflikts zwischen den Produktivkräften und den Produktionsverhältnissen bedeuten würde. Der eigentliche Gesellschaftsprozeß würde dann durch die Entfaltung der Produktivkräfte weitergetragen.

Da die Produktivkräfte aber den Anstoß für die Entwicklung der materiellen Produktion überhaupt liefern, läßt sich ihre Entfaltung nicht aus dieser Entwicklung erklären - und damit überhaupt nicht innerhalb des historischen Materialismus18.

6. Das Modell vom Funktionieren der Gesellschaft: Die strukturell-funktionale Theorie

6.1. Funktionsbedingungen

Wössner definiert Gesellschaft als ein Kollektiv von Gruppen und Institutionen, die die Fähigkeit besitzen und in der Lage sind, mit Hilfe sozialer Prozesse bestimmte Ziele zur Erhaltung und Entfaltung des Menschen zu erreichen (mit dem Kriterium der Selbstgenügsamkeit)19. So gesehen ist Gesellschaft ein Gruppenintegrat zur kontinuierlichen Erreichung institutionell festgesetzter Ziele.

Das Kriterium der Selbstgenügsamkeit bringt noch einen weiteren Aspekt der Gesellschaftsdefinition zum Ausdruck: Der Erhaltung der Gesellschaft als solcher. Man spricht in diesem Zusammenhang von Funktionsbedingungen, für deren Erfüllung die Gesellschaft durch entsprechende Einrichtungen sorgen müsse. Die Funktionsbedingungen lassen sich in 5 Hauptbedingungen unterteilen:

1. Reproduktion (Fortpflanzung / Aufzucht)
2. Einrichtung und Aufrechterhaltung eines Versorgungssytems (Güter)
3. Kultur (Orientierungs- und Zielsystem)
4. Sozialisation (Aneignung des kulturellen Erbes)
5. Integration (Konfliktregelung, Koordination gegensätzlicher Interessen, Schutz vor äußeren und inneren Feinden)20

Die Zusammenstellung dieser Punkte basiert auf einer biologischen Überlegung. Der Fortbestand einer Tiergattung läßt sich nämlich von 3 Bedingungen ableiten:

1. Fortpflanzung
2. Ausreichender Nahrungsspielraum
3. Schutz vor Feinden21

Da der Mensch ein viel breiteres Handlungsspektrum aufweist als Tiere ist es nicht sinnvoll allein diese Bedingungen gelten zu lassen. Nach Wössners Meinung können diese 5 Bedingungen nur erfüllt werden, wenn es eine klare Aufgabenverteilung gibt. Ein stabiles Rollensystem müsse also ebenso vorhanden sein, wie es wirksame Anreize geben muß zur Übernahme der verschiedenen gesellschaftlichen Positionen. Man muß jedoch erkennen, daß von Funktionen die Rede ist und nicht von konkreten Bestandteilen der Gesellschaft (Organisationen, Gruppen, Institutionen). Somit wissen wir noch nicht wie diese Funktionen erfüllt werden.

Insofern haben wir also noch keine Erklärung, wie die Gesellschaft „funktioniert“. Wie bereits dargelegt, werden in manchen Gesellschaftstypen alle Aufgaben von einer Gruppe übernommen. Für moderne Gesellschaftstypen trifft dieses jedoch nicht zu, da in ihnen eine Funktionsteilung stattfindet. Die strukturell-funktionale Theorie geht von der Vermutung aus, daß sich Gesellschaften zunehmend differenzieren, und zwar in Gruppen, die sich zunehmend auf eine der genannten zentralen Funktionen spezialisieren. Da sich die Funktionen lediglich theoretisch trennen lassen, ist es nicht möglich, klare Grenzen aufzuzeigen. Somit ist es fraglich, ob sie eine Entsprechung in der Realität menschlicher Gruppen finden. Wössner und ähnlich orientierte Theoretiker definieren Gesellschaft dadurch, daß sie jene Institutionen benennen, welche für das Funktionieren der Gesellschaft vorhanden sein müssen. Form und Ausmaß dieser Funktionen bleiben unklar, ebenso wird vorrausgesetzt, daß das Verhalten des Einzelnen zur Erhaltung der Gesellschaft beiträgt.

6.2. Die Bedeutung der Eigeninteressen in der Gesellschaft

Nahezu alle unsere Tätigkeiten dienen dazu unsere eigenen Interessen zu erfüllen und werden somit nicht in der Absicht vollbracht die Gesellschaft zu erhalten. Daraus läßt sich folgende These ableiten: Über eine gegebene Gesellschaft läßt sich sagen, daß ihre Funktionsbedingungen in der Vergangenheit erfüllt wurden, dieses jedoch nicht für die Zukunft gelten muß. Somit wird deutlich, daß sich das Fortbestehen einer Gesellschaftnicht aus den Funktionsbedingungen erklärt, sondern nur aus dem Handeln ihrer Mitglieder. Es gibt außerdem keinen Weg die gesellschaftlichen Bestandsbedingungen zu konkretisieren.

6.3. Veränderungen in der Gesellschaft

Moderne Gesellschaften sind durch ständige, gewollte Veränderungen geprägt. Neues Wissen wird integriert, Gruppen sowie Einzelpersonen wollen Veränderungen herbeiführen, die Gesellschaft verändern. Wenn wir also die strukturell-funktionale Theorie akzeptieren, welche eine Definition der gesellschaftlichen Struktur aus allgemeinen Funktionsbedingungen ableitet, müssen wir auch folgende Überlegung berücksichtigen: Zukunftsvorstellungen sind Bestandteil der Gesellschaft. Wenn dieses zutrifft, dann erhält der Begriff „Erhaltung der Gesellschaft“ einen sehr nebulösen Charakter.

Natürlich ist den Funktionalisten bekannt, daß sich Wertvorstellungen ebenso wie Verhaltensregeln und -muster in einer Gesellschaft ändern und weiterentwickeln. Es ist daher treffender zu sagen, daß die strukturell-funktionale Theorie das menschliche Verhalten als Kultur bestimmt und die Kultur selbst als veränderlich ansieht.

7. Gesellschaft unter dem Blickpunkt eines Systems

7.1. Begriff des Systems

Soziologen bemühen sich darum, die Gesellschaft als einen Zusammenhang zu erfassen, der es nicht nur ermöglicht Aufgaben zu lösen, sondern der es überhaupt erst möglich macht, diese zu stellen. Soziales Geschehen ist, so gesehen, nicht nur kulturbestimmend, sondern gleichzeitig auch kulturproduzierend. Zugrunde liegen dieser Ansicht zwei Gedankengänge:

1. Alles in der Welt, einschließlich der Gesellschaft, ist ein System oder gehört einem solchen an.
2. Die Gesellschaft, gesehen als soziokulturelles System, besitzt als elementare Bestandteile wiederum Systeme einer besonderen Entwicklungsstufe, nämlich den Menschen als denkfähige Persönlichkeit.

So liegt es nah, dem zentralen Begriff des „Systems“ Rechnung zu tragen und von „Systemtheorie“ zu sprechen, was allerdings eine leichte Übertreibung ist, denn bei dieser Theorie handelt es sich eher um skizzenhafte Modelle des Gesellschaftszusammenhangs.Eine Definition des Begriffes „System“ lautet wie folgt: „Ein Zusammenhang von Elementen der innerhalb einer Umwelt besteht, aufrecht erhalten wird und überlebt.22 ” Eine Definition des „sozialen Systems“ unterscheidet sich deutlich von der ersten Definition: „Ein soziales System setzt sich stets aus einer Menge aufeinander bezogener Interaktionen zusammen.23 ” Trotzdem ergeben sich Parallelen zwischen den beiden Definitionen. In beiden setzt sich das System als Ganzes, aus einzelnen Komponenten zusammen, welches gegenüber seinen Teilen einen neuen Charakter aufweist. Der Begriff „System“ ähnelt dem der „Struktur“, wobei beide sich auf die Anordnung von Einzelelementen zu einem Ganzen beziehen, so daß beide Wörter zuweilen unterschiedslos gebraucht werden. Bei den hier vorliegenden Gedankengängen handelt es sich jedoch um einen Systembegriff, bei dem eine Änderung der Struktur möglich ist.

„System“ ist in diesem Fall also umfassender zu verstehen als „Struktur“.

7.2. Das Handlungssystem

Noch einmal ist darauf hinzuweisen, daß die Gesellschaft, auch unter dem Gesichtspunkt eines Systems, nicht nur aus Menschen besteht, sondern auch aus Ideen, Vorstellungen und, als mögliche Erweiterung, auch aus Gegenständen. Es besteht die Neigung Gesellschaft als ein Handlungsgefüge zu betrachten, da z.B. das Element der Motivation nicht sichtbar aber dennoch existent ist. Denn ohne Motive gibt es keine Handlung und Motive sind kulturbestimmt.

Daraus geht klar hervor, daß die Kultur ein Systemelement ist. Dieser Gedanke wird auch schon in der strukturell-funktionalen Theorie berücksichtigt. Wir müssen unterscheiden zwischen sozialen Gruppen (soziales System) und deren Verhaltensorientierung (kulturelles System). Das soziale System haben wir als „Gesellschaft“ benannt. Zusammen mit dem kulturellen System macht es einen größeren Zusammenhang aus, das „Handlungssystem“. Das Handlungssystem wird hinsichtlich Entstehung und Dynamik von der strukturell-funktionalen Theorie nicht näher untersucht. Im Gegensatz hierzu identifiziert die (jüngere) kybernetische Systemtheorie das Handlungssystem mit dem Begriff „Gesellschaft“, lehnt aber eine Beschränkung des Begriffes auf das soziale System ab.

7.3. Das adaptive System

Ein grundlegender Bestandteil des Systemmodells ist der Gedanke, daß das System sich in einer Umwelt befindet mit der es fertig werden muß. Es kann also nicht statisch sein, sondern muß in der Lage sein sich zu verändern, d.h. es muß adaptiv sein. In der Biologie ist die Adaption eine der grundlegenden Strategien zum Überleben der Arten. Der Mensch jedoch, bedingt durch die Fähigkeit der Intelligenz; ist sehr viel weniger durch angeborene Verhaltenstriebe festgelegt. So ist er in der Lage über Geschehnisse nachzudenken, die erst in der Zukunft passieren werden, bzw. über Dinge nachzudenken die keine Relevanz für seine Umwelt besitzen. Diese Fähigkeiten machen seine Verhaltenssteuerung unabhängig von den äußeren Reizen seiner Umwelt.

Dazu kommt ein Aspekt, der es uns erlaubt uns zielgerichtet zu verändern: Die Fähigkeit uns selbst zu betrachten und zu analysieren. Dieses erhöhte Adaptionsvermögen führt allerdings auch zu Schwierigkeiten, klare Aussagen über die Entwicklung einer Gesellschaftsstruktur abzugeben.

7.4. Handlungssyteme im Verbund

Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, daß es viele soziokulturelle Systeme gibt, die ebenfalls zielgerichtet handeln und adaptiv sind. Wenn wir Schlagworte wie „Internationale Verflechtungen“ und „Zusammenrücken der Menschheit“ benutzen müssen wir die Tatsache akzeptieren, daß Gesellschaften füreinander „Umwelt“ bilden. Es findet dabei ein Prozeß statt, bei dem die Abgrenzung verschiedener Gesellschaften immer schwieriger wird. Soziologen sprechen in diesem Zusammenhang von der Gesellschaft als Gesamtsystem („Weltgesellschaft“).

Auch gibt es immer wieder Veränderungen in der Gesellschaft (Protestbewegungen, Bevölkerungszuwachs, -abnahme, etc.) auf die sie sich einstellen muß. So manipuliert die Gesellschaft also die Umwelt, muß sich aber auch gleichzeitig an die geschaffene Umwelt anpassen. Dieser Prozeß der Anpassung verliert allerdings immer mehr an Bedeutung gegenüber dem Prozeß der Zielfindung. Die Zielsetzungen die sich in einer Gesellschaft entwickeln sind sehr schwer zu prognostizieren, gehen jedoch aus dem soziokulturellen System hervor.

7.5. Eine Definition für Gesellschaft

Gesellschaft kann gesehen werden als System der Produktion und Verarbeitung von Informationen, die Umwelt und sich selbst betreffend, eingeengt durch Informationsbeschränkung und mangelnde Verarbeitungskapazität. So gesehen kann die Anpassungsfähigkeit eines soziokulturellen Systems nur an der generellen Effizienz der Informationsverarbeitung gemessen werden.

8. Literatur

- Eggers, Philipp: Gesellschaftspolitische Konzeptionen der Gegenwart. Sozialdemokratie, Marxismus, Katholische Soziallehre, Neoliberalismus. Stuttgart Berlin Köln Mainz 1969.
- Fürstenberg, Friedrich, Maus, Heinz: Soziale Systeme. Neuwied Berlin 1971.
- Lexikon zur Soziologie, Opladen 1973.
- Münch, Richard: Theorie sozialer Systeme. Eine Einführung in Grundbegriffe, Grundannahmen und logische Struktur. Opladen 1976.
- Prisching, Manfred: Soziologie. Themen, Theorien, Perspektiven. Wien Köln 1990.
- Schoeck, Helmut: Soziologisches Wörterbuch. 6. Aufl., Freiburg Basel Wien 1972.
- Stromberger, Peter, Teichert, Will: Einführung in soziologisches Denken. Weinheim Basel 1978.
- Wiswede, Günther: Soziologie. Ein Lehrbuch für den wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Bereich. 2. Aufl., Landsberg am Lech 1991.
- Wörterbuch der marxistisch-leninistischen Soziologie, Berlin 1977.
- Wörterbuch der Soziologie, Stuttgart 1989.

9. Anhang: Definitionsauswahl: „Gesellschaft“ & „Systemtheorie“

„Gesellschaft“:

- „G. heißt eine meist größere Anzahl von Menschen in allen Altersstufen, die sich in der Mehrheit in einer bestimmten Weise organisiert betrachten und eine gemeinsame Kultur haben. Das Organisatorische kann sich allmählich ergeben haben, es kann z.T. auch gewollt gewesen sein. (...) ...jede Ansammlung von Menschen die...die Zweckmäßigkeit oder Notwendigkeit einsehen, eine dauerhafte Organisation zu bilden, fängt mit der Arbeitsteilung an. (...) Die G. ist nicht zuletzt deshalb ein sich selbst reproduzierendes System, weil ihre Grundeinheit, die einzelne Person, das Individuum, ein Wesen ist, das sich selbst biologisch genau reproduziert. Zum Teil sind die Gleichförmigkeiten und Regelmäßigkeiten im sozialen Bereich die Folge biologisch-anatomischer Regelmäßigkeiten, die jeder menschlichen G. ihr Gepräge geben.”

(Soziologisches W ö rterbuch)

- „ (...) ... [1] G. als Summe von Individuen, die durch ein Netzwerk sozialer Beziehungen miteinander in Kontakt und Interaktion stehen. Aus dieser Sichtweise ist die Untersuchung der G. eine Untersuchung der Formen und Strukturen (G. Simmel). (...)

[2] ... G. als die Kollektivität (= soziales System mit gemeinschaftlicher Wertorientierung und Handlungsfähigkeit), die alle erhaltungsnotwendigen Funktionen in sich erfüllen kann (N. Luhmann).

[3]...in kulturanthropologischen Theorien G. als Gruppe von Individuen definiert, die sich durch eine gesonderte Kultur (Wertsystem, Tradition) auszeichnet und unabhängig von anderen Gruppierungen ist (nicht Untergruppe einer anderen Gruppe). Bestimmend für die sozialen Beziehungen ist das Hineinwachsen des Einzelnen in die durch die Kultur angebotenen Orientierungen und Handlungsformen.”

(Lexikon zur Soziologie)

-„ (...) Er (der Begriff, d. Verf.) ist mehrdeutig und unbestimmt. Obwohl häufig sehr unbeschwert und undefiniert benutzt, kann er je nach Sprechsituation, Zielsetzung, Fragestellung und Objektbezug, wissenschaftlicher Perspektive, theoretischem Ansatz und Bezugsrahmen auf sehr verschiedene, manchmal gar widersprüchliche Sachverhalte verweisen (S. z.B. Geiger, König, Luhmann, Pankoke, Tenbruck). Wegen der Vielfalt und Verschiedenartigkeit der Vorstellungsinhalte, die gemeint sein können, wenn von G. die Rede ist, wegen der mit dem Begriff zugleich mitgedachten und für sein Verständnis wesentlichen Vorannahmen sowie wegen fehlender eindeutiger Entscheidungsregeln und -kriterien, ob ein beobachtetes Phänomen oder ein gegebener Sachverhalt als unter den Begriff fallend zu klassifizieren ist oder nicht, kann nicht immer unzweifelhaft entschieden werden, was jeweils gemeint ist, welche Phänomene erfaßt werden und welche nicht.”

(W ö rterbuch der Soziologie)

-„Gesamtheit gesellschaftlicher Verhältnisse, die durch ein historisch-konkretes, einem bestimmten Entwicklungsstand der Produktivkräfte entsprechendes System der materiellen Produktionsverhältnisse geprägt wird. (...) Der G.begriff des Marxismus- Leninismus geht vom realen gesellschaftlichen Lebensprozeß der Menschen aus, von den gesellschaftlichen Verhältnissen, welche die Menschen auf jeder geschichtlichen Entwicklungsstufe untereinander eingehen und die in ihrer Gesamtheit eine jeweilige G. ausmachen. Dabei werden aus der Vielfalt der gesellschaftlichen Verhältnisse die Produktionsverhältnisse als die ursprünglichen, grundlegenden, bestimmenden, materiellen Verhältnisse, die sich mit Notwendigkeit auf einer bestimmten Entwicklungsstufe der Produktivkräfte ergeben, herausgehoben. Sie stellen die ökonomische Basis einer gegebenen Gesellschaft dar, aus der sich letzlich die konkrete Gestaltung aller übrigen gesellschaftlichen Verhältnisse - bestimmte Staatseinrichtungen, bestimmte politische und rechtliche Strukturen, eine bestimmte Ideologie, kurz, ein bestimmter Überbau ergibt.”

(W ö rterbuch der marxistisch-leninistischen Soziologie)

„Systemtheorie“:

-„Unter Systemtheorie (SyTh.) ist ein interdisziplinäres und operatives Theorieprogramm zu verstehen, das mit einer besonderen erkenntnistheoretischen Perspektive Erscheinungen aller Art als Ergebnis oder Prozeß gegliederter stabilisierter Verbundenheit beschreibt. Operativ bedeutet in diesem Zusammenhang, daß weder unmittelbar empirische Aussagen angestrebt werden sollen, noch solche, die den ... Prüfbarkeits-Status der empirischen Gesetzeswissenschaften aufweisen. SyTh. ist demnach als wissenschaftlicher Modellbau abstrakten Charakters zu verstehen. Systemtheoretische Aussagen werden auch als metatheoretisch bezeichnet, weil sie empirisch gehaltvolle Aussagen quasi überlagern müssen.”

(W ö rterbuch der Soziologie)

[...]


1 Stromberger, Peter / Teichert, Will: Einführung in soziologisches Denken. Weinheim Basel, 1978, S. 205

2 Ebd.

3 Ebd., S. 206

4 Prisching, Manfred: Soziologie. Themen, Theorien, Perspektiven. Wien Köln 1990, S. 371

5 Stromberger, Teichert, Soziologisches Denken, S.207

6 Ebd., S. 208

7 Wiswede, Günther: Soziologie. Ein Lehrbuch für den wirtschafts- und sozialwissenschaftzlichen Bereich. 2. Aufl., Landsberg am Lech 1991, S. 106

8 vgl.: Ebd.

9 Stromberger, Teichert, Soziologisches Denken, S. 208

10 Ebd., S. 209

11 Ebd.

12 vgl.: Ebd.

13 vgl.: Ebd., S. 211

14 Wiswede, Soziologie. S. 108

15 Eggers, Philipp: Gesellschaftspolitische Konzeptionen der Gegenwart. Sozialdemokratie, Marxismus, Katholische Soziallehre, Neoliberalismus. Stuttgart Berlin Köln Mainz 1969, S. 44

16 Stromberger, Teichert, Soziologisches Denken. S. 212

17 Ebd.

18 Ebd., S.212 f

19 Institutionen: In der Soziologie bezeichnet man Institutionen als verfestigte Organisationsformen. Selbstgen ü gsamkeit: Die Fähigkeit eines sozialen Aggregats ein Handlungssystem auszubilden, welches fähig ist den Fortbestand und die Weiterentwicklung der bestehenden Gesellschaft zu sichern.

20 Stromberger, Teichert, Soziologisches Denken. S.215

21 Ebd.

22 Stromberger, Teichert, Soziologisches Denken. S.217.

23 Münch, Richard, Theorie sozialer Systeme. Eine Einführung in Grundbegriffe, Grundannahmen und logischer Struktur. Opladen 1976, S.19

16 von 16 Seiten

Details

Titel
Die Systemtheorie
Hochschule
Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig
Veranstaltung
Soziologische Theorien
Note
3,7
Autor
Jahr
1995
Seiten
16
Katalognummer
V100245
Dateigröße
366 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Proseminar
Schlagworte
Systemtheorie, Soziologische, Theorien
Arbeit zitieren
Maik Güneri (Autor), 1995, Die Systemtheorie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/100245

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