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Privatinteresse, unsichtbare Hand und laissez faire. Zum Verhältnis von Staat und Markt bei Adam Smith

Title: Privatinteresse, unsichtbare Hand und laissez faire. Zum Verhältnis von Staat und Markt bei Adam Smith

Term Paper , 2002 , 19 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Christian Pfeiffer (Author)

Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal
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Die Arbeit legt einen Großteil der Ideen von Adam Smith dar, beschreibt seine Auffassung des Menschenbildes, der Forderung des „Laissez-Faire“ und der Rolle des Staates in der Gesellschaft. Darüber hinaus analysiert sie die einzelnen Aspekte kritisch auf logischen Zusammenhang und soziale Verträglichkeit.

Hat Smith in allen Punkten weit genug gedacht? Ergibt sein Gesellschaftsbild einen sinnvollen Zusammenhang?
Unter Zuhilfenahme von Sekundärliteratur anerkannter Wissenschaftler, versucht die Arbeit diese Fragen zu beantworten und ein umfassendes Bild von Smith' Theorien wiederzugeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Vom Prinzip der Arbeitsteilung als Grundvoraussetzung zur Entstehung von Marktwirtschaft

1.1 Historische Herausbildung von Arbeitsteilung

1.2 Triebfeder des Handelns und Entstehung von Märkten

1.3 Abhängigkeit von Angebot und Nachfrage

1.4 Arbeitsteilung – Weg zur Volksverdummung?

2. „Laissez-Faire“ als Wegweiser für effiziente Ökonomie

2.1 Kritik an bestehenden Systemen

2.2 Forderung des „Laissez-Faire“

2.3 Begriff der „unsichtbaren Hand“: theologische Argumentationen im Text eines empirisch analytischen Theoretikers?

2.4 Smith der Moralapostel: harter Ökonom mit sozialer Ader

3. Die Aufgaben des Staates

3.1 Armee als Garant der Freiheit

3.2 Der Staat als Schutzmechanismus der Besitzenden?

3.3 Untermauerung von Konkurrenzkampf auch in staatlichen Institutionen

3.4 Nachtwächterstaat?

Abschließende Betrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das ökonomische und politische Menschen- und Gesellschaftsbild von Adam Smith, insbesondere in Bezug auf sein Werk „Der Reichtum der Nationen“. Ziel ist es, die Konzepte der Arbeitsteilung, des „Laissez-Faire“ und des „Nachtwächterstaates“ kritisch auf ihre logische Konsistenz und ihre soziale Verträglichkeit hin zu analysieren.

  • Die historische und ökonomische Bedeutung der Arbeitsteilung.
  • Die Funktionsweise des Marktes unter dem Leitmotiv der „unsichtbaren Hand“.
  • Die Rolle des Staates als Akteur in einer von Eigeninteresse geprägten Gesellschaft.
  • Die kritische Auseinandersetzung mit der sozialen Verantwortung gegenüber Arbeitern.
  • Der Übergang von historischen Zunftstrukturen hin zum freien Handel.

Auszug aus dem Buch

1.1 Historische Herausbildung von Arbeitsteilung

Als Grundvoraussetzung für die von ihm entworfene ökonomische und gesellschaftliche Theorie, führt Smith im ersten Band von „Der Reichtum der Nationen“ die Arbeitsteilung ein. Er ist der Überzeugung, sie sei der bedeutsamste und gewichtigste Aspekt des Wirtschaftslebens, der entscheidende Ausgangspunkt für jegliches wirtschaftliches Wachstum. Er begründet ihre Entstehung damit, dass sie die „notwendige Folge der menschlichen Natur“ sei, eine „Neigung zum Tausch, zum Tauschhandel und zum Umtausch einer Sache gegen eine andere“. Diese sieht der bedeutende Ökonom als gegeben, eine weitere Untersuchung dieser Prämisse führt er nicht an, da sie nicht zur gegenwärtigen Untersuchung gehöre.

Er verdeutlicht das Entstehen der Arbeitsteilung anhand eines griffigen Beispiels, der Beschreibung eines Jägerstammes. Während zunächst jedes Individuum selbst sein Wild erlegt, ob in Gemeinschaft oder allein, wird sich im Laufe der Zeit eine Teilung der Arbeit entwickeln. Ein Jäger, der geschickt in der Anfertigung von Pfeil und Bogen ist, wird sich auf diese Aufgabe spezialisieren und nur noch mit deren Herstellung beschäftigt sein. Er tauscht in der Folge seine Produkte mit den anderen Jägern aus, die ihm Pfeil und Bogen mit Wild bezahlen. Eine weitere Spezialisierung in neue Bereiche wird folgen, jeder Jäger wird eine Aufgabe gemäß seines Geschickes und seiner Fähigkeiten annehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vom Prinzip der Arbeitsteilung als Grundvoraussetzung zur Entstehung von Marktwirtschaft: Dieses Kapitel erläutert die Arbeitsteilung als essenziellen Motor für wirtschaftliches Wachstum und als natürliches Resultat menschlicher Tauschneigung.

2. „Laissez-Faire“ als Wegweiser für effiziente Ökonomie: Hier wird Smith' Kritik an Zunftwesen und Merkantilismus beleuchtet sowie das Prinzip der „unsichtbaren Hand“ und seine sozialpolitische Haltung diskutiert.

3. Die Aufgaben des Staates: Dieser Abschnitt analysiert die drei Kernaufgaben des Staates bei Smith und hinterfragt, inwieweit sein Modell über den Begriff des „Nachtwächterstaates“ hinausgeht.

Schlüsselwörter

Adam Smith, Liberalismus, Arbeitsteilung, unsichtbare Hand, Laissez-Faire, Marktwirtschaft, Staat, Nachtwächterstaat, Eigennutz, Eigentumssicherung, Soziale Verträglichkeit, Ökonomie, Wohlstand, Zunftwesen, Klassische Ökonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Verhältnis von Staat und Markt im Denken von Adam Smith anhand seines Hauptwerkes „Der Reichtum der Nationen“.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Arbeitsteilung, die Wirkungsweise der Märkte (Laissez-Faire), die Rolle der unsichtbaren Hand und die begrenzte, aber notwendige Aufgabenstellung für den Staat.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die ökonomischen Konzepte von Smith auf ihren logischen Zusammenhang und ihre soziale Verträglichkeit hin zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse unter Zuhilfenahme von einschlägiger Sekundärliteratur zur Interpretation der Smith’schen Schriften.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Der Hauptteil behandelt die Entstehung von Märkten, die Kritik an Regulierungsversuchen wie dem Zunftwesen sowie die Definition der staatlichen Pflichten innerhalb eines liberalen Gesellschaftsmodells.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Liberalismus, Arbeitsteilung, unsichtbare Hand, Laissez-Faire, Wohlstand und staatliche Daseinsvorsorge.

Inwiefern hinterfragt die Arbeit den Begriff des Nachtwächterstaates bei Smith?

Die Arbeit argumentiert, dass Smith’ Staatsdefinition über den klassischen Nachtwächterstaat hinausgeht, da er dem Staat durchaus Eingriffsmöglichkeiten zuschreibt, insbesondere dort, wo es dem allgemeinen Wohlstand oder der Landesverteidigung dient.

Wie steht Smith nach Darstellung der Arbeit zur Arbeiterschaft?

Die Arbeit stellt heraus, dass Smith zwar soziale Notwendigkeiten wie Bildung und ein Existenzminimum erkennt, diese jedoch eher aus ökonomisch-funktionalen Motiven denn aus echter sozialpolitischer Überzeugung fordert.

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Details

Title
Privatinteresse, unsichtbare Hand und laissez faire. Zum Verhältnis von Staat und Markt bei Adam Smith
College
University of Osnabrück  (Fachbereich Sozialwissenschaften)
Course
Herausbildung und Entwicklung des ökonomischen und politischen Liberalismus
Grade
1,7
Author
Christian Pfeiffer (Author)
Publication Year
2002
Pages
19
Catalog Number
V10027
ISBN (eBook)
9783638165860
ISBN (Book)
9783668162983
Language
German
Tags
Privatinteresse Hand Verhältnis Staat Markt Adam Smith Herausbildung Entwicklung Liberalismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Pfeiffer (Author), 2002, Privatinteresse, unsichtbare Hand und laissez faire. Zum Verhältnis von Staat und Markt bei Adam Smith, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/10027
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